<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heiratsregeln</id>
	<title>Heiratsregeln - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heiratsregeln"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiratsregeln&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T09:37:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiratsregeln&amp;diff=49931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pastelfa: Die letzte Textänderung von 223.123.106.223 wurde verworfen und die Version 233858119 von Vergänglichkeit wiederhergestellt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heiratsregeln&amp;diff=49931&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-09T21:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/223.123.106.223&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/223.123.106.223&quot;&gt;223.123.106.223&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/233858119&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/233858119&quot;&gt;233858119&lt;/a&gt; von Vergänglichkeit wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiratsregeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiratsordnungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[soziale Norm]]en, mit denen ([[Ethnie|ethnische]]) [[Gemeinschaft]]en oder [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaften]] festlegen, zwischen welchen [[Soziale Gruppe|Personengruppen]] eine [[Ehe]]schließung erwünscht ist.&lt;br /&gt;
Sie werden zusammen mit der Heirats&amp;#039;&amp;#039;praxis&amp;#039;&amp;#039; von der [[Ethnosoziologie]] erforscht, einem Fachbereich der [[Ethnologie]] (Völkerkunde). Heiratsregeln sind immer mit [[Deszendenzregeln|sozialen Abstammungsregeln]] (Deszendenz) und [[Residenzregeln|ehelichen Wohnsitzregeln]] (Residenz) verbunden, gemeinsam bilden sie wesentliche Grundlagen der [[Sozialstruktur|sozialen Organisation]] vieler Gesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Heiratsregeln sind im Allgemeinen traditionell, moralisch, religiös oder rechtlich verankert. Sie können sowohl positiv (als Gebote) als auch negativ (als Verbote) wirken,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:99&amp;quot; /&amp;gt; dabei betreffen Gebote die als Ehepartner erwünschten oder empfohlenen Personengruppen (beispielsweise die [[Kreuzcousinenheirat]]), Verbote hingegen die Personengruppen, mit denen eine Heirat ausgeschlossen wird (zum Beispiel [[Eheverbot]]e aufgrund des [[Inzest]]tabus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich mögliche Unterscheidungen sind &amp;#039;&amp;#039;präferentielle&amp;#039;&amp;#039; (empfehlende) und &amp;#039;&amp;#039;präskriptive&amp;#039;&amp;#039; (vorschreibende) Regelungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:100&amp;quot; /&amp;gt; oder auch nach „innen“ gerichtete (Ge- bzw. Verbote für die eigene soziale Gruppe) und nach „außen“ gerichtete Regeln („Einheiraten“ von Angehörigen anderer sozialer Gruppen in die eigene).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
=== Agamie ===&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agamie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; „ohne/nicht“, &amp;#039;&amp;#039;gamos&amp;#039;&amp;#039; „Hochzeit“) existieren in einer Gemeinschaft keine besonderen Heiratsregeln und es spielt keine wichtige Rolle, welcher sozialen Gruppe die Ehepartner angehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glossar-Agamie&amp;quot; /&amp;gt; Das grundlegende &amp;#039;&amp;#039;exogame&amp;#039;&amp;#039; Hinausheiraten aus der eigenen [[Kernfamilie]] gemäß der [[Inzest]]schranke gegenüber [[Elternschaft#Biologische Elternschaft|leiblichen Eltern]] und [[Verwandtschaftsbeziehung#Geschwister|Geschwistern]] stellt jedoch keine eigenständige Heiratsregel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Endo-/Exogamie ===&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Endogamie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Innenheirat“) sollen Ehepartner vorzugsweise &amp;#039;&amp;#039;innerhalb&amp;#039;&amp;#039; der eigenen sozialen Gruppe oder Gemeinschaft gesucht werden, zusätzlich ist es möglich, dass eine &amp;#039;&amp;#039;Exo&amp;#039;&amp;#039;gamie explizit verboten wird. Dagegen sollen bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Exogamie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Außenheirat“) Ehepartner analog zur &amp;#039;&amp;#039;Endo&amp;#039;&amp;#039;gamie vorzugsweise &amp;#039;&amp;#039;außerhalb&amp;#039;&amp;#039; der eigenen Gruppe oder Gemeinschaft gesucht werden, ebenfalls analog ist hier auch ein explizites Verbot der Endogamie möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein bestehen in den meisten Gesellschaften mit Heiratsregeln gleichzeitig endo- &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; exogame Regeln auf unterschiedlichen Ebenen, beispielsweise soll ein Ehepartner in der Regel zwar aus derselben sprachlichen, religiösen oder ethnischen Gemeinschaft kommen, aber &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; aus derselben Abstammungsgruppe ([[Großfamilie]], [[Clan]], [[Lineage]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:105&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Iso-/Anisogamie ===&lt;br /&gt;
[[Isogamie]] ist eine „Heirat unter Gleichgestellten“, d.&amp;amp;nbsp;h. die Ehepartner sollen den &amp;#039;&amp;#039;gleichen&amp;#039;&amp;#039; sozialen Status haben und derselben Schicht, Klasse oder Kaste angehören. Im Gegenzug dazu besteht bei der [[Anisogamie]] („Heirat unter Ungleichen“) die Forderung, dass Ehepartner einer höheren oder einer niedrigeren Schicht, Klasse oder Kaste angehören können/sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei gängige Formen der Anisogamie sind die &amp;#039;&amp;#039;Hyper-&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Hypogamie&amp;#039;&amp;#039;: Bei der [[Hypergamie]] besitzt in der Regel der Mann einen höheren sozialen Status und die Frau heiratet in seine Gruppe „hinauf“&amp;lt;ref name=&amp;quot;R-P Hypergamie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf |titel=Hypergamie, Hypogamie |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation |hrsg=Teil 3/5, Universität Wien |seiten=101 |datum=2011 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf |archiv-datum=2013-10-17 |zitat=Bei der Hypergamie handelt es sich […] um eine Heiratsform, bei der eine Frau einen Mann höheren Statuses heiraten soll oder muß. Die Frau heiratet hier sozusagen »hinauf«. […] Bei der Hypergamie ist es einer Frau somit untersagt eine Ehe mit einem Partner aus einer niedrigeren gesellschaftlichen Schicht (Kaste, Klasse) einzugehen. Sie muß sich statt dessen mit einem Mann höheren sozialen Ranges vermählen. Die einer solchen Verbindung entstammenden Kinder erhalten den Status des Vaters, und erhöhen das Ansehen der Gruppe welcher die Frau angehört. Für den Mann stellt die Hypergamie keinen Prestigeverlust dar, weil die Nachkommen seiner sozialen Schicht zugezählt werden. |offline=1 |abruf=2020-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Gegenzug dazu ist bei der [[Hypergamie#Hypogamie|Hypogamie]] der soziale Status der Frau höher. Dabei heiratet die Frau in [[Patrilinearität|patrilinearen]] Gesellschaften in der Regel „hinunter“ und verliert damit oft ihre ursprünglich höhere gesellschaftliche Stellung, in [[Matrilinearität|matrilinearen]] Gesellschaften heiratet der Mann „hinauf“ und Kinder erlangen den höheren sozialen Status der Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:102&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen der Heirat ==&lt;br /&gt;
Heiratsbeziehungen erfüllen grundsätzlich mehrere unterschiedliche Aufgaben, vor allem dienen sie:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glossar-Ehe&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:97-99&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der [[Legitimität]] einer [[sex]]uellen Beziehung&lt;br /&gt;
* der [[Unehelichkeit|Legitimierung der Nachkommenschaft]], auch in der [[Erbfolge]]&lt;br /&gt;
* der „Reinhaltung“ und Fortsetzung von [[Abstammungslinie]]n&lt;br /&gt;
* der Wahrung und Vermehrung von Besitz und [[Sozialer Status|sozialem Ansehen]]&lt;br /&gt;
* dem Anspruch auf die [[Sexualität des Menschen|Sexualität]] und [[Fruchtbarkeit]] der [[Frau]]&lt;br /&gt;
* der Festigung der Verbindungen zwischen sozialen Gruppen, beispielsweise durch [[Frauentausch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Eventuell könnte es sinnvoll sein, diesen Abschnitt auszubauen, d.&amp;amp;nbsp;h. zu ergänzen bzw. auszuführen, wo und inwiefern Heiratsregeln da genau greifen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heiratsalter]] · [[Heiratskreis]] · [[Heiratsmarkt]] · [[Partnerwahl#Homogamie und Heterogamie|Homogamie und Heterogamie]] (Partnerwahl nach Gleich-/Verschiedenartigkeit)&amp;lt;!--evtl. in Text einarbeiten--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Brautdienst|Halbheirat]] (Brautdienst) · [[Levirat]] (Schwagerehe) · [[Sororat]] (Schwägerinheirat) · [[Vielehe]]: [[Polygynie]] (Vielweiberei) ↔ [[Polyandrie]] (Vielmännerei)&lt;br /&gt;
* Europäische Geschichte: [[Heiratspolitik]]&lt;br /&gt;
* Frühzeit: [[Heiratspraxis der altägyptischen Königshäuser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Lukas, Schindler, Stockinger&lt;br /&gt;
   |url=https://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/cometh/glossar/heirat/eg.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Regulierung der Heirat&lt;br /&gt;
   |werk=Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie&lt;br /&gt;
   |hrsg=Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
   |datum=1997&lt;br /&gt;
   |kommentar=vertiefende Anmerkungen, mit Quellenangaben&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-03-12&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
   |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Affinalverwandte und Heiratsbeziehungen&lt;br /&gt;
   |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
   |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien&lt;br /&gt;
   |seiten=97–111&lt;br /&gt;
   |datum=2011&lt;br /&gt;
   |format=PDF: 853&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2013-10-17&lt;br /&gt;
   |kommentar=52&amp;amp;nbsp;Seiten; Unterlagen zu ihrer Vorlesung im Sommersemester 2011&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-03-12&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Brian Schwimmer&lt;br /&gt;
   |url=https://umanitoba.ca/faculties/arts/anthropology/tutor/marriage/toc.html&lt;br /&gt;
   |titel=Marriage Systems&lt;br /&gt;
   |werk=Tutorial: Kinship and Social Organization&lt;br /&gt;
   |hrsg=Department of Anthropology, University of Manitoba, Kanada&lt;br /&gt;
   |datum=2003&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |kommentar=umfangreiches Verwandtschaftstutorial&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-03-12&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* Dennis O’Neil: [https://www2.palomar.edu/anthro/marriage/default.htm &amp;#039;&amp;#039;Sex and Marriage.&amp;#039;&amp;#039;] Behavioral Sciences Department, Palomar College, San Marcos California, 2009 (englisch, umfangreiches Studientutorial zur Heirat und ihrer Regulierung, mit anschaulichen Abbildungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Präferentielle Heiratsordnung&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
 |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |seiten=100&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |zitat=Unter einer präferentiellen Heiratsordnung versteht man eine Heiratsregelung, bei der die Regeln angeben, welche Kategorie oder Kategorien von Personen ein Individuum heiraten soll, d.&amp;amp;nbsp;h. welchen der Vorzug gegeben wird. (VIVELO 1981: S.&amp;amp;nbsp;239, FN 5) […] Bei einem präskriptiven Heiratssystem bestimmen die Regeln somit, wen ein Individuum heiraten muss. (vgl. VIVELO 1981: S.&amp;amp;nbsp;238f, FN&amp;amp;nbsp;5)&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vergleiche dazu auch die vertiefenden Anmerkungen zu [https://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/cometh/glossar/heirat/egl.htm &amp;#039;&amp;#039;präferentielle Heiratsregel&amp;#039;&amp;#039;] und [https://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/cometh/glossar/heirat/egk.htm &amp;#039;&amp;#039;präskriptive Heiratsregel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie.&amp;#039;&amp;#039; Universität Wien, 1997.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:97-99&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Definitionsversuche von Heirat und Ehe in der Ethnosoziologie&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
 |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |seiten=97–99&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:99&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Heiratsregeln&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
 |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |seiten=99&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |zitat=LEVI-STRAUSS spricht in diesem Zusammenhang auch von positiven (legt genau fest wer geheiratet werden muss) und negativen Regeln (legt fest, wer nicht geheiratet werden kann).&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:105&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek&lt;br /&gt;
 |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Endogamie und Exogamie müssen genau spezifiziert werden&lt;br /&gt;
 |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation&lt;br /&gt;
 |hrsg=Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Universität Wien&lt;br /&gt;
 |seiten=105&lt;br /&gt;
 |datum=2011&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-10-17&lt;br /&gt;
 |zitat=Vielfach bestehen in einer Gesellschaft somit gleichzeitig Endogamie- und Exogamieregelungen und jedes Individuum gehört gleichzeitig einer Reihe von endogamen und exogamen Gruppen an. (vgl. HARRIS 1971: S.&amp;amp;nbsp;284 und BARNARD/SPENCER 1997: S.&amp;amp;nbsp;350)&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glossar-Ehe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Lukas, Schindler, Stockinger&lt;br /&gt;
 |url=https://www.univie.ac.at/ksa/cometh/glossar/heirat/d-l.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Ehe&lt;br /&gt;
 |werk=Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie&lt;br /&gt;
 |hrsg=Universität Wien&lt;br /&gt;
 |datum=1997&lt;br /&gt;
 |kommentar=umfangreiche Darstellung der verschiedenen Aspekte von Heiratsbeziehungen&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glossar-Agamie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Lukas, Schindler, Stockinger&lt;br /&gt;
 |url=https://www.univie.ac.at/ksa/cometh/glossar/heirat/ege.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Agamie&lt;br /&gt;
 |werk=Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie&lt;br /&gt;
 |hrsg=Universität Wien&lt;br /&gt;
 |datum=1997&lt;br /&gt;
 |zitat=Agamie – Definition: Das Fehlen einer Heiratsregel. Es handelt sich also um ein System, das weder endogam noch exogam ist.&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-12}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sowie: Gabriele Rasuly-Paleczek: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Formen der sozialen Organisation.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;3/5, Universität Wien, 2011, S.&amp;amp;nbsp;100: {{&amp;quot;|Liegen keine Heiratsregeln vor, die festlegen würden wie geheiratet werden muß bzw. soll (z.&amp;amp;nbsp;B. endogam oder exogam), so spricht man von Agamie. (vgl. SEYMOUR-SMITH 1986: S.6 und BARNARD/SPENCER 1997: S.594)}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rasuly-Paleczek 2011:102&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Gabriele Rasuly-Paleczek |url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf |titel=Hypergamie, Hypogamie |werk=Einführung in die Formen der sozialen Organisation |hrsg=Teil 3/5, Universität Wien |seiten=102 |datum=2011 |format=PDF; 853&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131017020640/http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Soz_Org_2011/Soz_Org_3_LV_Text_2011.pdf |archiv-datum=2013-10-17 |zitat=Im Gegensatz zur Hypergamie, wo der Ehemann einer höheren Schicht als die Ehefrau angehört, handelt es sich bei der Hypogamie um eine Heiratsbeziehung, wo die Frau einer höheren Schicht bzw. Statusgruppe als der Ehemann angehört […]. Hier heiratet die Frau sozusagen &amp;quot;nach unten&amp;quot; bzw. umgekehrt aus der Sicht eines Mann niedriger Statuszugehörigkeit erfolgt bei der Hypogamie nun eine Hinaufheirat des Mann in die statushöhere Gruppe seiner Frau. |offline=1 |abruf=2020-03-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeit und Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Norm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnosoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pastelfa</name></author>
	</entry>
</feed>