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	<title>Heiratskaution - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Eherecht (Österreich)</title>
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		<updated>2023-12-03T08:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Eherecht_(%C3%96sterreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Eherecht (Österreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Eherecht (Österreich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiratskaution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im [[Landstreitkräfte Österreich-Ungarns 1867–1914|Heer]] von [[Österreich-Ungarn]] von heiratswilligen [[Offizier]]en im Regelfall zum Erlangen einer [[Heiratserlaubnis]] zu hinterlegende Summe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zins]]erträge des Kapitals sollten die wirtschaftliche Situation der Offiziersfamilien verbessern und im Todesfall die Versorgung der Witwe sichern. Es handelte sich somit um eine Art staatlich erzwungener privater [[Lebensversicherung]]. Die dahinterstehende fiskalische Absicht war, den Staat von der Zahlung von [[Gnadengehalt|Gnadengehältern]] an [[Kriegerwitwe]]n zu entlasten.&amp;lt;ref&amp;gt;Berger: &amp;#039;&amp;#039;Die Versorgung der Offizierswitwen&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stellen einer Heiratskaution konnte dem Heiratswilligen nur ausnahmsweise im Gnadenweg erlassen werden, sofern die zukünftige Ehefrau einen &amp;#039;&amp;#039;Pensionsverzichtrevers&amp;#039;&amp;#039; unterschrieb, mit dem sie auf alle Ansprüche als Witwe verzichtete, sofern der Ehemann nicht vor dem Feind gefallen oder im Dienst verunglückt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Eingeführt mit der Heiratslizenz von 29. September 1777.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals zusammenfassend geregelt wurden Heiratserlaubnis und Heiratskaution in der &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift über die Heiraten in der k.k. Armee&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Juni 1812, novelliert durch die &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift über die Heirathen in  der k. k. Land-Armee mit Inbegriff  der Verwaltung-Branchen in der Militär-Grenze&amp;#039;&amp;#039; vom 30. August 1861.&lt;br /&gt;
Das zu hinterlegende Kapital musste für ein jährliches Nebeneinkommen von 400&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]] österreichischer Währung ausreichend sein, von Offizieren unter 30 Jahren war das doppelte Einkommen sicherzustellen. Es gab gewisse Unterschiede je nach Truppe und Branche.&amp;lt;ref&amp;gt;Branche bezeichnet hier einen militärischen Wirtschaftszweig (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Uniform|Monturbranche]], [[Gestüt]]branche) oder Verwaltungszweig (z.&amp;amp;nbsp;B. Grenzverwaltungsbranche).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgenommen von der Pflicht waren Offiziere im Rang über dem [[Oberst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu stellen war die Heiratskaution in Form von&lt;br /&gt;
* [[Verzinsliches Wertpapier|Obligation]]en des Staates, der Kronländer oder der landesfürstlichen Städte,&lt;br /&gt;
* [[Pfandbrief]]en der [[Oesterreichische Nationalbank|österreichischen Nationalbank]] oder&lt;br /&gt;
* [[Verzinsliches Wertpapier|verzinslichen Privatschuldverschreibungen]] auf [[Realitäten]] oder unbewegliche Güter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die betreffenden Wertpapiere mussten bei der Armee hinterlegt werden, um sie vor unrechtmäßigem Zugriff zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift über die Heiraten im k.k. Heere&amp;#039;&amp;#039; erlassen in Verbindung mit einem Versorgungsgesetz, das den Anspruch der Offizierswitwen auf eine staatliche [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] regelte. Dadurch wurde die Heiratskaution aber nicht bedeutungslos, sondern war weiterhin ein wichtiges Nebeneinkommen der Witwe sowie der Familie zu Lebzeiten. Die geforderten Einkünfte wurden den gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst: [[Major]], [[Oberstleutnant]] und Oberst mussten 800&amp;amp;nbsp;fl., vom [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] abwärts mussten 1000&amp;amp;nbsp;fl. Einkünfte nachgewiesen werden. Außerdem wurde die ersatzweise private Sicherstellung der Witwenrente durch Versicherung bei einem [[Versicherer|Versicherungsunternehmen]] ausdrücklich untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztesmal wurde 1907 novelliert, wobei vor allem der bürokratische Aufwand reduziert und statt eines nachzuweisenden Einkommens ein Kautionskapital vorgeschrieben wurde: [[Leutnant]] 60.000&amp;amp;nbsp;[[Österreichische Krone|Kronen]] (K.), [[Oberleutnant]] 50.000&amp;amp;nbsp;K., Hauptmann 40.000&amp;amp;nbsp;K. und Major 30.000&amp;amp;nbsp;K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Ingrid Berger: &amp;#039;&amp;#039;Die Versorgung der Offizierswitwen der k.(u.)k. Armee und ihre Darlegung in militärischen Zeitschriften.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät 2010, [http://othes.univie.ac.at/12701/ online], S. 55–66&lt;br /&gt;
* Gerwin Müller: &amp;#039;&amp;#039;Heiratsvorschriften und Heiratsverhalten im altösterreichischen Offizierskorps.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Wien 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisch-Ungarische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochzeit und Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eherecht (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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