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	<title>Heinz Westphal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 23. Januar 2026 um 19:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F064991-0007, Bonn, SPD-Pressekonferenz, Heinz Westphal.jpg|mini|Heinz Westphal, 1983]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Westphal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1924]] in [[Berlin]]; † [[30. Oktober]] [[1998]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war 1982 [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung]] und von 1983 bis 1990 [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsident des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Westphal ist der Sohn von Alice Westphal (geborene Düsedau) und [[Max Westphal (Politiker, 1895)|Max Westphal]]. Max Westphal war bis 1933 Mitglied des Parteivorstandes der SPD. Von den Nationalsozialisten verfolgt und mehrmals inhaftiert, starb er 1942 an den Folgen der [[Konzentrationslager|KZ]]-Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westphal verließ nach der [[Obertertia]] mit der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] die Schule und absolvierte von 1939 bis 1942 eine Flugmotorenschlosserlehre in der [[Daimler-Benz]] Motoren-Fabrik in Genshagen bei Berlin, die er mit der Facharbeiterprüfung beendete. Anschließend begann er ein Ingenieurstudium, wurde aber 1943 zur [[Wehrmacht]] einberufen. Nachdem er zum Bordfunker ausgebildet und in [[Ostpreußen]] als [[Panzergrenadier]] eingesetzt worden war, kehrte er leicht verwundet nach Berlin zurück, wo er als Kraftfahrzeugschlosser arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 war Westphal hauptberuflich als Jugendsekretär der Berliner SPD, dann als Vorsitzender der [[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|SJD – Die Falken]] Berlin tätig. In dieser Funktion war er auch 1947 an den Gesprächen zur Gründung eines gesamtdeutschen Jugendringes mit dem damaligen [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Vorsitzenden [[Erich Honecker]] beteiligt. 1949 wurde Westphal in Ost-Berlin verhaftet und wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt, worauf allerdings nach elf Tagen die Entlassung folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falco Werkentin 2009&amp;quot;&amp;gt;[[Falco Werkentin]]: Jugendopposition in den frühen Nachkriegsjahren Berlins. Die „Sozialistische Jugend Deutschlands – die FALKEN“. In: [[Horch und Guck]], 18. Jg. Nr. 36 (1/2009), S. 62–65. {{Webarchiv|url=http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2008-2009/heft-63/06316/ |wayback=20110921191356 |text=Werkentin: Jugendopposition  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in den 1950er Jahren war Westphal in der Leitung der Sozialistischen Jugend Deutschlands aktiv, so als Jugendsekretär im Verbandssekretariat in Hannover (1950–1952) und als Bundesvorsitzender der SJD - Die Falken von 1953 bis 1957 in Bonn und Frankfurt. Darüber hinaus war er zu dieser Zeit (1948–1957) Mitglied des Büros der [[IUSY]] (International Union of Socialist Youth), von 1955–1956 Vorsitzender des [[Deutscher Bundesjugendring|DBJR]] (Deutscher Bundesjugendring) und 1958–1965 dessen Hauptgeschäftsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westphal war verheiratet und hatte ein Kind. Sein Nachlass befindet sich im [[Archiv der sozialen Demokratie]] in Bonn sowie im Archiv der [[Arbeiterjugendbewegung]] in [[Oer-Erkenschwick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Westphal Mitglied der SPD. Er zog als Kandidat für den [[Bundestagswahlkreis Wanne-Eickel – Wattenscheid|Wahlkreis Wanne-Eickel – Wattenscheid]] (ab 1980 [[Bundestagswahlkreis Herne – Bochum II|Wahlkreis Herne]]) nach der [[Bundestagswahl 1965]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] ein, dem er bis 1990 als Abgeordneter angehörte. Von 1976 bis 1982 war er Vorsitzender des Arbeitskreises öffentliche Finanzwirtschaft der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]]. Von 1983 bis 1990 war er Vizepräsident des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war zuletzt (11. Wahlperiode 1987 bis 1990) mit 61,1 % der Stimmen direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Herne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Vom 21. Oktober 1969 bis zum 16. Mai 1974 war er [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend|Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kabinettsumbildung kurz vor dem Ende der [[sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] wurde er am 28. April 1982 zum [[Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung]] ernannt. Mit der Wahl von [[Helmut Kohl]] zum [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] am 1. Oktober 1982 endete seine Amtszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Seine Mitgliedschaften im Vorstand des Archivs der Arbeiterjugendbewegung und im Kuratorium des Fördervereins Internationale Jugendbegegnungsstätte Dachau waren Teil seines umfangreichen Engagements für die Jugendpolitik und die Aufarbeitung der Geschichte der Arbeiterjugendbewegung. Er war Gründer und Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Vereins Schafft Ausbildungsplätze&amp;#039;&amp;#039;; in seinem Wahlkreis [[Herne]], in den er seine Pension nach dem Ministergesetz einbrachte. Eine Spendentradition, die von seiner Witwe Ingeborg fortgesetzt wurde. Von 1972 bis 1974 war er Vorsitzender des Kuratoriums des Europäischen Jugendwerkes und 1953 bis 1975 Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;deutsche jugend&amp;#039;&amp;#039;. Von 1990 bis 1996 war Westphal Mitglied des Vorstandes des Internationalen Bundes für Sozialarbeit / Jugendsozialwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen seines Wirkens für eine deutsch-israelische Verständigung, das er nach einer [[Israel]]-Reise im Jahre 1961 aufnahm, war Westphal seit 1967 Mitglied der DIG (Deutsch-Israelische Gesellschaft), deren Präsident er von 1972 bis 1977 bzw. Vizepräsident er bis 1985 war. Darüber hinaus war er von 1974 bis 1982 Vorsitzender im Verwaltungsrat des DED ([[Deutscher Entwicklungsdienst]]), von 1964 bis 1974 Mitglied des [[ZDF-Fernsehrat]]es in [[Mainz]]. Ab 1993 war Westphal auf Empfehlung der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] das deutsche Mitglied im Internationalen Rat der [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau|Gedenkstätten von Auschwitz und Birkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Marie-Juchacz-Plakette]] der [[Arbeiterwohlfahrt]] wurde ihm 1974 verliehen.&lt;br /&gt;
* Die Beisetzung Heinz Westphals fand am 19. November 1998 im Rahmen eines [[Staatsakt (Veranstaltung)|Trauerstaatsakt]]es in Bonn statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.protokoll-inland.de/PI/DE/Staatsakte/Staatsbegraebnisse/BisherigeTrauerstaatsakte/bisherige_trauerstaatsakte_node.html |wayback=20180808013334 |text=Bisherige Trauerstaatsakte    }}, Protokoll Inland der Bundesregierung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihm ist der &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Westphal-Preis&amp;#039;&amp;#039; des Deutschen Bundesjugendrings und des Bundesjugendministeriums benannt, der herausragendes ehrenamtliches Engagement im zweijährigen Rhythmus auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 944–945.&lt;br /&gt;
* Hanspeter Blatt, Heinrich Eppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Produktive Unruhe. Festschrift Heinz Westphal zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Bouvier Verlag, Bonn 1989, ISBN 3-416-02213-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Schmidt III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118866869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesarbeitsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schmidt III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundestagsvizepräsidenten/SPD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118866869|LCCN=n/89/667538|VIAF=62346302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Westphal, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marie-Juchacz-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesvorsitzender der SJD – Die Falken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Herne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Westphal, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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