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	<title>Heinz Ullstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Ullstein&amp;diff=1609071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 23. November 2025 um 23:40 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Ullstein.jpg|mini|Heinz Ullstein, um 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte der Eheleute Ullstein.jpg|mini|Grabstätte der Eheleute Ullstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Leopold Louis Ullstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1893]] in [[Berlin]]; † [[15. März]] [[1973]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Geburtsurkunde Nr. 83, Standesamt Berlin III, Landesarchiv Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Regisseur]] und [[Verleger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bios-Film AG 1922.jpg|mini|Aktie über 1000 Mark der Bios-Film AG vom November 1922 mit den Unterschriften der Vorstände Heinz Ullstein und Alexander von Antalffy.]]&lt;br /&gt;
Heinz Ullstein, Enkel des Verlagsgründers [[Leopold Ullstein]] und Sohn von [[Louis-Ferdinand Ullstein]], begeisterte sich für das Theater und spielte kleine Rollen an Berliner Bühnen, u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] unter [[Max Reinhardt]]. Heinz Ullstein hat am 22. Oktober 1917 in Berlin in erster Ehe die Schauspielerin Anna Emilie (Aenne) Gebhard geheiratet (Scheidung 1928), die u.&amp;amp;nbsp;a. unter dem Pseudonym Assunta Avalun auftrat. In dieser Ehe wurde 1922 die Tochter Aglavaine Ullstein geboren, die 1935 von [[Georges Baklanoff]] adoptiert wurde, der ihr leiblicher Vater war&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregistereintrag Nr. 763, Charlottenburg, 7. Dezember 1922 mit Änderung vom 21.10.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heinz und Aenne Ullstein zogen nach Heidelberg, wo sie gemeinsam erste Schritte in die neue Filmwelt unternahmen. 1921 wurde er Vorstandsmitglied bei der Richard Oswald Film AG.&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Handelsregister HRB Nr. 21516&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1922 gründete er mit [[Richard Oswald]] die Heinz Ullstein Film GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Handelsregister HRB Nr. 25033&amp;lt;/ref&amp;gt; und war im Juni Mitgründer der Bios Film AG, die er als Vorstand an der Seite von [[Alexander von Antalffy]] leitete&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Handelsregister HRB Nr. 25497&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1925 trat er in den [[Ullstein Verlag]] der Familie ein. Im Romanischen Café lernte er seine spätere zweite Frau, ebenfalls Schauspielerin, Aenne Gettke (geschiedene von Wolzogen) aus Wuppertal (1893–1969) kennen und heiratete sie, einen Monat nach seiner Scheidung, am 13. November 1928. Aenne Gettke war eine Tochter des Schauspielers [[Ernst Gettke]] und eine Schwester der Schauspielerin [[Josepha Gettke]]. Aenne und Heinz Ullstein gehörten seit den 20er Jahren zu [[Gottfried Benn]]s engerem Berliner Freundeskreis, wobei Aenne Gottfried Benn länger kannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Ullstein: &amp;#039;&amp;#039;Spielplatz meines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, München 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 rückte er in den Aufsichtsrat der Ullstein [[Aktiengesellschaft]] auf. Nach der [[Arisierung]] des Betriebes 1934 blieb er als einziger der Familie in Berlin. Die [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassegesetze]] erklärten den getauften Christen zum Juden, nur durch die Ehe mit seiner „deutschblütigen“ Ehefrau war er leidlich geschützt. Heinz Ullstein wurde im Februar 1943 in der Rosenstraße inhaftiert. Seine Frau nahm an den [[Rosenstraße-Protest]]en teil, um eine drohende Deportation der jüdischen Ehepartner zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch Rena Jacob:  {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Der Frauenprotest in der Rosenstraße&amp;#039;&amp;#039; |url=http://sunday-news.wider-des-vergessens.de/?tag=heinz-ullstein |wayback=20131202234451   }} sunday-news.de, 14. September 2011, abgerufen am 6. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In den beiden letzten Kriegsjahren wurde er zur [[Zwangsarbeit]] herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erhielt Ullstein zusammen mit [[Helmut Kindler]] und [[Ruth Andreas-Friedrich]] von den Alliierten die Lizenz für die Frauenzeitschrift „sie“. 1953 wurde er Verlagsleiter der wiedergegründeten Ullstein AG.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Cramer (Journalist)|Ernst Cramer]]: [https://www.welt.de/print-welt/article479644/Verleger-aus-Leidenschaft.html &amp;#039;&amp;#039;Verleger aus Leidenschaft. Vor 30 Jahren starb der Verleger Heinz Ullstein&amp;#039;&amp;#039;] welt.de, 15. März 2003, abgerufen am 19. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1959 erfolgte die von ihm befürwortete Übernahme durch [[Axel Springer]], er blieb weiter in der Geschäftsführung aktiv. 1970 bis 1971 saß er im Aufsichtsrat der neu gegründeten [[Axel Springer AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus dem Nachlass gestiftete „Aenne und Heinz Ullstein Fonds“ für notleidende Schauspieler und Journalisten wird von der [[Axel Springer Stiftung|Springer-Stiftung]] verwaltet. Das Ehepaar fand seine letzte Ruhestätte auf dem Berliner [[Waldfriedhof Dahlem]] (Abt. 20 B 7 und B 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1921 &amp;#039;&amp;#039;Die Brüder Bürger&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961 &amp;#039;&amp;#039;Spielplatz meines Lebens. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Kindler Verlag, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* 1917   &amp;#039;&amp;#039;Die gestreckte Frau oder Das Geheimnis der Flickenkiste&amp;#039;&amp;#039; (Produzent)&lt;br /&gt;
* 1920   &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Rausch&amp;#039;&amp;#039; (Darsteller), Drehbuch seines Onkels [[Artur Landsberger]]&lt;br /&gt;
* 1922   &amp;#039;&amp;#039;Die Dame und ihr Friseur&amp;#039;&amp;#039; (Drehbuch, Produzent, Regie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117283185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117283185|LCCN=n/97/37967|VIAF=49999058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ullstein, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ullstein|*]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ullstein, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ullstein, Heinz Leopold Louis (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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