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	<title>Heinz Tiessen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-30T19:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Tiessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vielmehr &amp;#039;&amp;#039;Richard Gustav Heinrich Tiessen&amp;#039;&amp;#039;, * [[10. April]] [[1887]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[29. November]] [[1971]] in [[Berlin-Charlottenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Charlottenburg, Sterbeurkunde Nr. 3729 vom 3. Dezember 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Komponist]], [[Dirigent]] und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Tiessen war der Sohn eines Gerichtsassessors und verbrachte seine Kindheit in [[Bartoszyce|Bartenstein]]. Auf Wunsch seines Vaters sollte er die Laufbahn eines Juristen einschlagen. 1905 begann er deshalb ein Jurastudium an der Berliner Universität, wechselte aber bereits nach einem Semester zur Philosophie über und wurde ein Bewunderer [[Georg Simmel]]s. Parallel dazu studierte er am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]] Komposition bei [[Philipp Bartholomé Rüfer|Philipp Rüfer]], Theorie bei [[Wilhelm Klatte]] und Dirigieren bei [[Arno Kleffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 und 1914 wurden die beiden [[Sinfonie]]n Tiessens erfolgreich uraufgeführt. Er widmete sich ab diesem Zeitpunkt nur noch der Musik. Zu einem seiner wichtigsten Förderer wurde in den nächsten Jahren der von Tiessen bewunderte [[Richard Strauss]], der ihm 1917 eine Stelle als Korrepetitor an der [[Staatsoper Unter den Linden|Königlichen Oper Berlin]] vermittelte. Daneben wirkte Tiessen als Musikkritiker. 1918–1921 war er als Theaterkapellmeister der [[Volksbühne Berlin|Freien Volksbühne]], außerdem von 1920 bis 1922 als Dirigent des [[Akademisches Orchester Berlin|Akademischen Orchesters Berlin]] an der Universität tätig. Seit 1921 engagierte sich Tiessen in der linksintellektuellen [[Novembergruppe]], später war er Gründungsmitglied der [[Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]]. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes ernannte man ihn 1925 zum Kompositionslehrer an der [[Universität der Künste Berlin|Berliner Musikhochschule]]. 1926 und 1932 wirkte er als Juror bei den Weltmusiktagen der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]] (ISCM World Music Days).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iscm.org/wnmd-world-new-music-days/previous-festivals/ Programme der ISCM World Music Days von 1922 bis heute]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Haefeli: &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale Gesellschaft für Neue Musik – Ihre Geschichte von 1922 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1982, S.&amp;amp;nbsp;480ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem aufkommenden [[Nationalsozialismus]] stand Tiessen, der auch mit sozialistischen Arbeiterchören zusammenarbeitete, ablehnend gegenüber. Zwar konnte er auch nach der [[Machtübernahme]] [[Adolf Hitler]]s 1933 seine Lehrtätigkeit bis 1945 ausüben; aber seine Werke galten in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als unerwünscht und verschwanden von den Spielplänen. In diesen Jahren kam Tiessens kompositorische Arbeit beinahe zum Erliegen. Tiessen war Gutachter (Zensor) für die Reichsmusikprüfstelle des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 341–342.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete Tiessen 1946–1949 das Städtische (ehemals [[Stern’sches Konservatorium|Stern’sche Konservatorium]]) und 1949–1955 die Abteilung für Komposition und Theorie an der Berliner Musikhochschule, bevor er sich ins Privatleben zurückzog und wieder mehr komponierte. Die Produktivität seiner früheren Jahre konnte er aber nicht mehr erreichen. Die Zeit des Nationalsozialismus hatte die Aufführungstradition seiner Werke gebrochen, sodass sich nur noch wenige Interpreten für ihn einsetzten. Als Heinz Tiessen 1971 nach längerer Krankheit starb, war er ein beinahe vergessener Komponist. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erwachte neues Interesse an seiner Musik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiessen Heinz.jpg|mini|hochkant=1.00|Grabstätte von Heinz Tiessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiessen war von 1911 bis 1933 mit der Sekretärin Elisabeth Crawack (*&amp;amp;nbsp;1885 [[Greifswald]]; †&amp;amp;nbsp;1953 Berlin) verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Deutsch-Wilmersdorf, Heiratsurkunde Nr. 172 vom 1. April 1911&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1944 heiratete Tiessen in zweiter Ehe Anneliese Schier (*&amp;amp;nbsp;1923 [[Gliwice|Gleiwitz]]; †&amp;amp;nbsp;1984 Berlin). Schier wuchs in [[Bremerhaven]] auf und studierte von 1939 bis 1945 an der Berliner Hochschule für Musik Klavier bei [[Richard Rössler (Musiker)|Richard Rößler]] und Komposition bei Tiessen. Ab 1945 wirke sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anneliese Schier-Tiessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als international tätige Konzertpianistin und Klavierpädagogin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schier-Tiessen, Anneliese&amp;#039;&amp;#039; in: Mueller von Asow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Musiker-Kalender 1954&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 1954. Sp. 1142&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Steinberg: &amp;#039;&amp;#039;Ein Flair für lyrische Gedanken: die Konzertpianistin Anneliese Schier-Tiessen starb in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Ostpreußenblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 25. August 1984, S. 6  [https://archiv.preussische-allgemeine.de/1984/1984_08_25_34.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bekanntesten Schüler waren [[Eduard Erdmann]], [[Josef Tal]], [[Erik Bergman]] und [[Sergiu Celibidache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitlebens hegte der Komponist eine Passion für den [[Vogelgesang]], insbesondere den von [[Amsel]]n. Er begann, systematische Forschungen zum Aufbau der Gesänge zu betreiben. Seine Erfahrungen fasste Tiessen in dem 1953 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Musik der Natur&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Bereits 1915 hatte er sie in seinem Septett op. 20, das verschiedene Amselrufe verarbeitet, praktisch umgesetzt, was ihn in dieser Hinsicht zu einem Vorläufer [[Olivier Messiaen]]s machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Tiessen starb mit 84 Jahren im Berliner [[DRK Kliniken Berlin#Von 1875 bis 1975|Krankenhaus Jungfernheide]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Charlottenburg, Sterbeurkunde Nr. 3729 vom 3. Dezember 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Ehepaar Tiessen ist auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] beigesetzt (Feld 004-513-515).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|245960181|Heinz Tiessen|Abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonsprache ==&lt;br /&gt;
Tiessen gilt als einer der Hauptvertreter des [[Expressionismus (Musik)|musikalischen Expressionismus]] in Deutschland. Seine frühen Werke opp. 1–16 sind spätromantischer Prägung, zeigen vor allem den Einfluss von Richard Strauss und wurden vom Komponisten später als noch nicht für seinen Stil typisch betrachtet. Zur künstlerischen Eigenständigkeit gelangte Tiessen mit der Sinfonie Nr. 2 op. 17 &amp;#039;&amp;#039;Stirb und Werde!&amp;#039;&amp;#039;. In dieser und den darauf folgenden Werken wird zwar die [[Tonalität (Musik)|Tonalität]] nicht aufgegeben, aber stark aufgelockert und bis zur Polytonalität weiterentwickelt. Gleichzeitig macht sich ein Streben nach linear-polyphoner Stimmführung bemerkbar. Die in der [[Weimarer Republik]] entstandenen Kompositionen verschärfen diese Tendenzen noch und streifen gelegentlich die [[Atonalität]]. Quantitativ wird diese Schaffensphase von Bühnenmusiken dominiert, in denen Tiessens Vorliebe für markante und gestenreiche Themen zum Tragen kommt. Als vielleicht bedeutendstes dieser Werke kann das Tanzdrama &amp;#039;&amp;#039;Salambo&amp;#039;&amp;#039; betrachtet werden. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] reagierte Tiessen nicht mehr produktiv auf die damaligen künstlerischen Umwälzungen, sondern blieb seinem Personalstil treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiessen hat seine künstlerischen Ziele 1911 folgendermaßen zusammengefasst: „Das Ziel der Kunst ist Klassizität. [...] Aufgabe der Zukunft ist es, die sich noch als Selbstzweck aufdrängenden Errungenschaften der Neuromantik für die Gestaltung einer neuen, modernen Klassizität zu gewinnen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Verdienstkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1964: [[Johann-Wenzel-Stamitz-Preis|Johann-Wenzel-Stamnitz-Preis]] der [[Künstlergilde Esslingen]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Merlin&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Leberecht Immermann]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Die armseligen Besenbinder&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Das Postamt&amp;#039;&amp;#039; von [[Rabindranath Tagore]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Antigone (Sophokles)|Antigone]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sophokles]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Masse Mensch]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Toller]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039; von [[William Shakespeare]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Cymbeline]]&amp;#039;&amp;#039; von Shakespeare&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Advent&amp;#039;&amp;#039; von [[August Strindberg]]&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Shakespeare)|Der Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; von Shakespeare&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer in Moll&amp;#039;&amp;#039; von Hanns Braun (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salambo&amp;#039;&amp;#039;, Tanzdrama in drei Bildern von Lucie Kieselhausen frei nach [[Gustave Flaubert]] op. 34 (1923, UA [[Duisburg]] 1929)&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;[[Don Juan und Faust]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Dietrich Grabbe]] (1925)&lt;br /&gt;
* Schauspielmusik zu &amp;#039;&amp;#039;Musik&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Hauptmann]] (1934)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalmusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Frühlings-Mysterium&amp;#039;&amp;#039;, Oratorium für Chor, Soli und Orchester op. 36&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufmarsch&amp;#039;&amp;#039;, Kantate für Chor, Blasorchester und Sprecher op. 40 (1931)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Amsel&amp;#039;&amp;#039;, lyrische Rhapsodie für Sopran und Orchester op. 63 (nach [[Max Dauthendey]])&lt;br /&gt;
* Lieder für Singstimme und Klavier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchestermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Ibsenfeier&amp;#039;&amp;#039; op. 7, Sinfonische Dichtung (1909)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 15 (1911)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 2 f-Moll op. 17 &amp;#039;&amp;#039;Stirb und Werde!&amp;#039;&amp;#039; (1912)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rondo&amp;#039;&amp;#039; G-Dur op. 21 für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Liebesgesang&amp;#039;&amp;#039; op. 25. Idyll für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Totentanz-Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 29 für Violine und Orchester (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamlet-Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 30 (1921, nach der Musik zu &amp;#039;&amp;#039;Hamlet&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik für Streichorchester&amp;#039;&amp;#039; op. 32a&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorspiel zu einem Revolutionsdrama&amp;#039;&amp;#039; op. 33 (1926, nach der Musik zu &amp;#039;&amp;#039;Masse Mensch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salambo-Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 34a&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus meiner Theatermappe II&amp;#039;&amp;#039; op. 39. Vier Orchesterstücke (um 1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernste Hymne&amp;#039;&amp;#039; op. 50 für Blasorchester&lt;br /&gt;
* Konzertante Variationen für Klavier und Orchester op. 60 (1961)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amsel-Septett&amp;#039;&amp;#039; für Flöte, Klarinette, Horn, 2 Violinen, Viola und Violoncello G-Dur op. 20 (1915)&lt;br /&gt;
* Streichquintett op. 32 (1920)&lt;br /&gt;
* Duo-Sonate für Violine und Klavier op. 35 (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Divertimento&amp;#039;&amp;#039; für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott op. 51 (1956)&lt;br /&gt;
* Musik für Viola mit Orgel op. 59 (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavier- und Orgelmusik ===&lt;br /&gt;
* Sonate für Klavier C-Dur op. 12 (1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natur-Trilogie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Gipfel der toten Düne&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Am Kurischen Haff&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Nacht am Meer&amp;#039;&amp;#039;) für Klavier op. 18 (1913)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt 1955&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 5 Klavierstücke op. 21 (~1915) (Premiere am 11. Mai 1916 durch Eduard Erdmann, danach zurückgezogen)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tobias-broeker.de/newpagee5206256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Walzer op. 29d (Arrangement aus der Bühnenmusik zu „Die armseligen Besenbinder“, [[Lucie Mannheim]] gewidmet) (~1930)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tobias-broeker.de/newpagee5206256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 3 Klavierstücke op. 31 (1923)&lt;br /&gt;
* 6 Klavierstücke op. 37 (1929)&lt;br /&gt;
* Passacaglia und Fuge für Orgel op. 46 (1939)&lt;br /&gt;
* 5 Klavierstücke op. 52 (1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der jüngsten Musik&amp;#039;&amp;#039; (1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik der Natur – Über den Gesang der Vögel, insbesondere über Tonsprache und Form des Amselgesanges&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weg eines Komponisten&amp;#039;&amp;#039;. Akademie der Künste / Gebr. Mann Verlag, Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* diverse Aufsätze, z.&amp;amp;nbsp;B.: &amp;#039;&amp;#039;Chormusik für Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstgemeinde. Mitteilungsblatt der Kunstgemeinde des Bezirks Kreuzberg.&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jg. Nr. 2, Februar 1930, S.&amp;amp;nbsp;13–14.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tonkunst im Rahmen der Schauspielbühne&amp;#039;&amp;#039;, in: Volksbühne. Zeitschrift für sociale Kunstpflege, Jg. 2 1921/22, H. 2, S. 60–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
* [http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/musik/index.htm?hg=musik&amp;amp;we_objectID=172 Nachlass im Archiv der Akademie der Künste Berlin, mit Findbuch]&lt;br /&gt;
* Briefe von Heinz Tiessen befinden sich im Bestand des Leipziger Musikverlages C. F. Peters im [[Staatsarchiv Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Tal]]: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Für Heinz Tiessen 1887-1971&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe der Akademie der Künste Berlin (13), S.&amp;amp;nbsp;57–62&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 7679–7682. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118757520|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/12517 Heinz-Tiessen-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://www.musikmph.de/rare_music/composers/s_z/tiessen_heinz/1.html Umfangreiche Artikel zu Leben und Werk] auf &amp;#039;&amp;#039;musikmph.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Tiessen/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Heinz Tiessen] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Albrecht Dümling]] |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-amsel-als-inspirationsquelle-der-komponist-heinz-tiessen-dlf-kultur-4db22c3f-100.html |titel=Die Amsel als Inspirationsquelle. Der Komponist Heinz Tiessen. Musikfeuilleton |werk=[[Deutschlandfunk Kultur]] |datum=2021-11-26 |abruf=2025-07-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußenblatt 1955&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Erwin Kroll|url=http://archiv.preussische-allgemeine.de/1955/1955_06_04_23.pdf|format=pdf; 9,8&amp;amp;nbsp;MB|titel=Musik bei der 700-Jahr-Feier|seiten=5|werk=Das Ostpreußenblatt|datum=1955-06-23|abruf=2012-04-13|kommentar=Scan der Ausgabe 23 Jg. 6|zitat=… Werke der beiden bekanntesten ostpreußischen Komponisten unserer Zeit enthielt, nämlich Heinz Tiessens ‚Natur-Trilogie‘ (mit den Sätzen ‚Auf dem Gipfel der toten Düne‘, ‚Am Kurischen Haff‘ und ‚Nacht am Meer‘) und Otto Beschs einsätzige Sonate …}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118757520|LCCN=no/93/28171|VIAF=69197578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tiessen, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tiessen, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tiessen, Richard Gustav Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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