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	<title>Heinz Stoffregen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Stoffregen&amp;diff=1996836&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Brigadegeneral der Bundeswehr siehe [[Heinz Stoffregen (General)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Stoffregen.jpg|mini|Heinz Stoffregen (Mitte) mit seiner Frau Gesine und seinem Bruder in der Wohnung des Architekten in Bremen (1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludolf August Heinrich „Heinz“ Stoffregen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1879]] in [[Hannover]]; † [[10. Februar]] [[1929]] in [[Bad Tölz]]) war ein deutscher [[Architekt]] mit Tätigkeitsschwerpunkt im Raum [[Bremen]]/[[Delmenhorst]]. Er war Mitglied des [[Bund Deutscher Architekten|Bundes Deutscher Architekten]] und von 1910 bis zu seinem Tod Mitglied des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]], wo er zum Vorstand des Ortsverbandes Bremen-Oldenburg gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stoffregen-Stempel.png|mini|Bürostempel Stoffregens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stoffregen-Grabmal.png|mini|Grabmal der Familien Brockshus und Stoffregen auf dem [[Riensberger Friedhof]] in Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen wurde als Sohn des Bauunternehmers Wilhelm August Konrad Stoffregen und dessen Frau Louise Karoline, geb. Isermann, geboren. Um 1897 absolvierte er eine Maurerlehre im Geschäft seines Vaters, ab 1899 studierte er Architektur an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und zog 1904 nach [[Bremerhaven]], wo er in der Fährstraße 15 wohnte und gemeinsam mit [[Johannes Bertram]] ein Architekturbüro führte. 1905 zog er nach Bremen in eine Wohnung in der Mozartstraße 10, es entwickelten sich erste Kontakte zum Delmenhorster Bürgertum. Zwischen 1906 und 1908 zog er mehrfach um, zunächst in die Mathildenstraße 26, dann zum [[Sielwall]] 49 und in die [[Rembertistraße]] 99.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot;&amp;gt;Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Stoffregen 1879–1929. Architektur zwischen Moderne und Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig / Wiesbaden 1990, ISBN 3-528-08746-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 heiratete Stoffregen Gesine Brockshus. Sie war die Tochter des Direktors der Schiffsingenieur- und Seemaschinistenschule in Bremerhaven.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografie&amp;quot;&amp;gt;Hermann Fitger in: &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; [[Hauschild Verlag|Verlag H.&amp;amp;nbsp;M. Hauschild]], Bremen 1969, S.&amp;amp;nbsp;480.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte drei gemeinsame Töchter und zog 1909 in eine Wohnung im [[Wohnhäuser Ostertorsteinweg 73/75|Ostertorsteinweg 74/75]], wo Stoffregen vermutlich auch arbeitete. Erst im Jahr 1925 sind Zeichenstuben und Atelier (Domshof 26–30) gesondert verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archivauskunft1&amp;quot;&amp;gt;Archivauskunft Staatsarchiv Bremen vom 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen wurde 1910 in den Deutschen Werkbund berufen, dem er bis zu seinem Tod 1929 angehörte. Im Ortsverband Bremen-Oldenburg war er Mitglied des Vorstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft &amp;#039;&amp;#039;Museum der Dinge&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Werkbund, vom 21.&amp;amp;nbsp;Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen erwarb sich insbesondere im Raum Bremen/Oldenburg einen Ruf bei der Gestaltung von Wohnhäusern, Fabrikgebäuden und öffentlichen Bauten. Von 1915 bis 1918 lebte und arbeitete er in [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)|Gerdauen]] ([[Ostpreußen]]), blieb aber in Bremen gemeldet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;archivauskunft1&amp;quot; /&amp;gt; und ab 1926 unterhielt er ein zusätzliches Atelier in [[Berlin]] (Hohenzollernstraße). Im Rahmen der [[Ostpreußenhilfe]] wirkte er am Wiederaufbau der Stadt Gerdauen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen war Mitbegründer der konservativen Architektenvereinigung „[[Der Block]]“, die Anfang 1928 in [[Saaleck (Naumburg)|Saaleck]] (Thüringen) als Reaktion auf die [[Avantgarde|avantgardistische]] Vereinigung „[[Der Ring]]“ gegründet wurde. Gründungsmitglieder waren neben Stoffregen [[German Bestelmeyer]], Erich Blunck, [[Paul Bonatz]], Albert Geßner, [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]], [[Paul Schultze-Naumburg]] und [[Franz Seeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen starb 1929 während eines [[Kur]]aufenthaltes in Bad Tölz im Sanatorium &amp;#039;&amp;#039;Oberlandklinik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leichenbuch&amp;quot;&amp;gt;Leichenbuch Bremen 1929, S. 219, abgerufen am 22. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Leichnam wurde am 14. Februar 1929 in München [[Feuerbestattung|eingeäschert]], die [[Bestattungsurne|Urne]] am 24. April 1929 auf dem [[Riensberger Friedhof]] in Bremen beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staatsarchiv&amp;quot;&amp;gt;Auskunft des [[Staatsarchiv Bremen|Staatsarchivs Bremen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;leichenbuch&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt Delmenhorst ehrte den Architekten, indem sie eine Straße im Ortsteil Tappenort nach ihm benannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
[[File:Heinz Stoffregen Rathaus Delmenhorst Entwurf 1908.jpg|thumb|[[Rathaus Delmenhorst]], erster Entwurf 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhv gildemeister8 hg.jpg|mini|hochkant|Wohnhaus Gildemeisterstraße 8, Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremen HamburgerStr222.jpg|mini|[[Wohnanlage Hamburger Straße]], Beamten-Wohnungsverein, Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen sammelte 1904 erste Erfahrungen als Architekt beim Bau eines Doppelhauses in Bremerhaven, anschließend baute er 1905 in Delmenhorst ein Wohnhaus für [[Sanitätsrat]] Hermann Coburg (1861–1934), den [[Betriebsarzt|Fabrikarzt]] der [[Norddeutsche Wollkämmerei &amp;amp; Kammgarnspinnerei|Nordwolle]]. Das „Haus Coburg“ befindet sich heute im Besitz der Stadt Delmenhorst und beherbergt die [[Städtische Galerie Delmenhorst]]. Stoffregen beteiligte sich 1908 an einem Wettbewerb für den Ausbau der Bahnhofstraße in Delmenhorst und wurde eingeladen, zwei Einzelhandelshäuser für diese Straße zu entwerfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2003&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Moderne. Die Delmenhorster Rathausanlage des Bremer Architekten Heinz Stoffregen.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Architekturwettbewerb]] für den Neubau des Delmenhorster Rathauses, der mit 3500 [[Mark (1871)|Mark]]  (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|3500|1908|r=-3}}&amp;amp;nbsp;Euro) Preisgeld dotiert und dessen Einsendeschluss auf den 15. Dezember 1908 festgelegt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 42.&amp;amp;nbsp;Jahrgang vom 8. August 1908, Notiz zur Wettbewerbs-Auslobung&amp;lt;/ref&amp;gt; gingen der Stadt 51 Einsendungen zu, von denen 15 in die engere Wahl kamen. Schließlich gewann Stoffregens Entwurf gleichauf mit dem des Mitbewerbers [[Gerrit Emmingmann]] aus Berlin, jedoch wurde bei Stoffregen der Entwurf des Gebäudes und bei Emmingmann die „vorzügliche Gestaltung des Marktplatzes“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bericht der zur Prüfung der Frage der Unzulänglichkeiten der Rathäuser gewählten Kommission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Kreisblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Januar 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders gelobt. Der Rat der Stadt entschied sich für Stoffregens Gebäude, er musste jedoch seinen Entwurf mit der Platzkonzeption von Emmingmann verbinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rathaus Delmenhorst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ausstellung des [[Kölner Werkbundausstellung|Deutschen Werkbundes]] 1914 gestaltete der Ortsverband Bremen-Oldenburg ein eigenes Gebäude. Stoffregen entwarf den Teeraum dieses Hauses, das von [[August Abbehusen]] &amp;amp; [[Otto Blendermann]] geplant und ausgeführt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft &amp;#039;&amp;#039;Museum der Dinge&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Werkbund vom 21.&amp;amp;nbsp;Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stoffregen zeigte auf der Ausstellung zusätzlich seinen Entwurf des Delmenhorster Rathauses in der Kategorie „Städtebau“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Linoleum-Fabrik AG&amp;#039;&amp;#039; („Anker-Marke“) entwarf Stoffregen zwischen 1910 und 1912 mehrere Gebäude, auch ein 1925 entstandenes Fabrikgebäude der &amp;#039;&amp;#039;Hansa-Linoleumwerke&amp;#039;&amp;#039; stammt von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1915 wurde „[[Die Glocke (Bremen)|Die Glocke]]“ in Bremen Opfer eines Großfeuers. 1919 wurde ein Architektenwettbewerb für den Neubau ausgerichtet, zu dem Stoffregen einen Entwurf einreichte. Dieser sah unter anderem den Erhalt des gotischen [[Kreuzgang]]es vor, der vom Brand verschont geblieben war, weil Moderne Architektur und Denkmalschutz sich nicht widersprechen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot; /&amp;gt; Stoffregen gewann einen der insgesamt sechs ersten Preise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch war die Jury nicht zufrieden: Albert Hoffmann schrieb in der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung|Deutschen Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;: „Das Preisgericht sprach sein Urteil über diese Anordnung dahin aus, dass es zwar zugab, dass der Kreuzgang durch die Anlehnung an die vorgesehene Bauflucht die größtmöglichen Maße erhalten könne, dass aber seine Form dadurch eine zu unbestimmte werde.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauzeitung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1919, S.&amp;amp;nbsp;597.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die übrigen Entwürfe das Preisgericht ebenfalls nicht überzeugten, mussten die Preisträger weitere Entwürfe einreichen. Stoffregen verwarf darin seinen ursprünglichen Entwurf und bot eine ganz andere Lösung an. Letztlich konnte er sich jedoch nicht durchsetzen, der 1926 begonnene Neubau entstand nach einem Entwurf des Architekten [[Walter Görig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen beteiligte sich während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ab 1915 am Wiederaufbau kriegszerstörter Ortschaften in [[Ostpreußen]]. Beim Wiederaufbau von Gerdauen „benutzte [er] [[Mansarde|Mansarddächer]], [[Naturstein]]sockel und [[Dachgaube|Holzgauben]] und schuf das Abbild einer süddeutschen Kleinstadt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Strunz: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg entdecken. Zwischen Memel und frischem Haff.&amp;#039;&amp;#039; Trescher Verlag, S.&amp;amp;nbsp;237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dieser Arbeit erhielt er zu dieser Zeit auch weiterhin Aufträge aus dem Bremer Raum. 1921 schuf er das Ehrenmal der Stadt [[Stade]] für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf der Güldenstern-Bastion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Deutsche Gewerbeschau München|Deutschen Gewerbeschau]] 1922 in [[München]] wurde Bremen durch Stoffregens &amp;#039;&amp;#039;[[Bremer Landhaus]]&amp;#039;&amp;#039; repräsentiert, dessen Inneneinrichtung [[Rudolf Alexander Schröder]] entworfen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 beteiligte er sich in Berlin am Architektenwettbewerb für den Neubau eines Schulkomplexes an der Schlichtallee/Fischerstraße in Berlin-Lichtenberg, den jedoch [[Max Taut]] gewann. Im selben Jahr gewann Stoffregen den ersten Preis für seinen Entwurf (Titel: „Der Opferdank“) für das [[Marine-Ehrenmal Laboe|Reichsmarineehrenmal]] in [[Laboe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aschenbeck&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings wurde ihm der Preis nur formal zuerkannt, da die Auswahlkommission zwar den Entwurf des Architekten [[Gustav August Munzer]] (Titel: „Unsere Marine“) bevorzugte, dieser jedoch die veranschlagten Baukosten von 500.000 [[Reichsmark]]  (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|500000|1927|r=-3}}&amp;amp;nbsp;Euro) bei weitem überschritt. Die Preisrichter empfahlen jedoch, Munzers Entwurf in vereinfachter Form umzusetzen, was dann auch geschah.&amp;lt;ref&amp;gt;Archivauskunft [[Deutscher Marinebund]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bremen entstanden von Stoffregen entworfene Siedlungen von größeren und kleineren [[Einfamilienhaus|Einfamilienhäusern]], unter anderem in der Großgörschenstraße (1913–1914), in der Paschenburgstraße (1920), außerdem die 1929 gebaute [[Wohnanlage Hamburger Straße]] des Beamten-Wohnungsvereins, die zum Kulturdenkmal erklärt worden ist. Ein von Stoffregen entworfener U-förmiger Wohnblock in [[Berlin-Dahlem]] steht ebenfalls unter [[Denkmalschutz]]. Der bedeutendste Bau seiner letzten Jahre konnte von Stoffregen nicht mehr fertiggestellt werden: Das &amp;#039;&amp;#039;[[Landhaus Horn]]&amp;#039;&amp;#039; an der Schwachhauser Heerstraße vollendeten 1929/1930 [[Carl Eeg]] und Eduard Runge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biografie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Bauten ====&lt;br /&gt;
* 1904–1905: Wohnhaus Gildemeisterstraße 8 in Bremerhaven (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1904–1905: Wohnhaus Gildemeisterstraße 10/Ecke Gartenstraße&lt;br /&gt;
* 1906: Delmenhorst, [http://werkbundstadt.de/fischstr_30/ Haus Coburg]&lt;br /&gt;
* 1908ff: Wohnhausgruppe im Ortsteil Radio Bremen von 1908 bis 1929 mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wohnhaus Großbeerenstraße 28]], [[Wohnhaus Großgörschenstraße 17|Großgörschenstraße 17]] und Bordenauer Straße [[Wohnhäuser Bordenauer Straße 3 und 5|Nr. 3, Nr. 5]], [[Wohnhaus Bordenauer Straße 7|Nr. 7]], [[Wohnhaus Bordenauer Straße 11A|Nr. 11A]]&lt;br /&gt;
* 1911: Delmenhorst Reihenhäuser des Bauvereins, Schanzenstraße&lt;br /&gt;
* 1911: Delmenhorst: [[Haus Rehfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://werkbundstadt.de/bismarckstr_98/ Haus Rehfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bismarckstraße 98 (1989 verändert)&lt;br /&gt;
* 1912: Maschinenhalle der &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Seekabelwerke AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Nordenham]]&lt;br /&gt;
* 1914: [http://werkbundstadt.de/bahnhofstr_4/ Delmenhorst, Bahnhofstr. 4]&lt;br /&gt;
* 1915: Gutshaus Bladien (Kreis Heiligenbeil, [[Ostpreußen]])&lt;br /&gt;
* 1915–1916: Wohnhäuser in der Innenstadt von Gerdauen ([[Ostpreußen]])&lt;br /&gt;
* 1919: Delmenhorst [http://werkbundstadt.de/markthalle/ Markthalle]&lt;br /&gt;
* 1921: Delmenhorst [http://werkbundstadt.de/lange_str_23/ Haus Bretthauer Lange Str. 23]&lt;br /&gt;
* 1925: Delmenhorst [http://werkbundstadt.de/finanzamt/ Finanzamt]&lt;br /&gt;
* 1921: Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs der Stadt [[Stade]] auf der Güldenstern-Bastion&lt;br /&gt;
* 1925: [[Werbeturm (Bremen)|Reklameturm]] aus Backstein auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz (später: „Opelturm“, 1967 abgerissen)&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Hethey: &amp;#039;&amp;#039;Eine Weltkugel als späte Krönung – Vor 60 Jahren wurde der „Opelturm“ eröffnet&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928: Wohnbebauung Binger Straße 18–20 / Eberbacher Straße 24–30 / Schlangenbader Straße 80/81 in [[Berlin-Wilmersdorf]] (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstgewerbe und Design ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz Stoffregen Linoleum oJ.jpg|mini|hochkant|Linoleumentwurf von Stoffregen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Entwurf von Gebäuden befasste sich Stoffregen auch mit der Gestaltung von Oberflächen für [[Linoleum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kaldewei (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Linoleum&amp;amp;nbsp;– Geschichte, Design, Architektur 1882–2000.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-7757-0962-2, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Delmenhorster Linoleum-Fabrik AG (heute: [[Deutsche Linoleum-Werke]]), außerdem entwarf er [[Kutsche|Kutsch]]-[[Limousine]]n für die &amp;#039;&amp;#039;Delmenhorster Wagenfabrik Carl Tönjes AG&amp;#039;&amp;#039; in Delmenhorst.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Stadtarchivs Delmenhorst, 14.&amp;amp;nbsp;Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen entwarf auch Möbel und Inneneinrichtungen, zum Beispiel Bänke für die Flure sowie das Mobiliar für das Trauzimmer im von ihm entworfenen Delmenhorster Rathaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.delmenhorst.de/stadt/denkmale/Rathaus.html |text=Infos auf der Website der Stadt Delmenhorst |archivebot=2018-04-14 11:14:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Fenster des Rathauses stammen von ihm. Des Weiteren gestaltete er für einige von ihm entworfene Häuser die jeweiligen Inneneinrichtungen. Siehe hierzu die Liste Delmenhorster Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Er war einer der Ersten, der dem Zweckbau die ihm zukommende Form gab, eine Form, rein aus den Bedingungen geboren&lt;br /&gt;
 |Autor=Albert Gessner&lt;br /&gt;
 |Quelle=im Nachruf auf Stoffregen&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|Deutsche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Februar 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste Delmenhorster Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coburg Hofansicht.jpg|mini|Villa Coburg,  vom Hof aus gesehen; 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Delmenhorst Rathaus.jpg|mini|Rathaus Delmenhorst. Entworfen 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Markthalle 08 2015.jpg|mini|Markthalle Delmenhorst. Entworfen 1909, Zustand nach Sanierung 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoffregen wirkte in Delmenhorst besonders umfangreich, seine Arbeit in dieser Stadt ist gut dokumentiert. Im Folgenden eine Chronologie seiner Delmenhorster Projekte:&amp;lt;ref&amp;gt;Archivauskunft der Stadt Delmenhorst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1905:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Villa Coburg, Fischstraße 30, heute [[Städtische Galerie Delmenhorst]]; Dachgeschoss durch Umbau verändert, Farbgebung ursprünglich weiß, Garten durch Straßenbau beseitigt, Inneneinrichtung&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1908:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Entwurf der Rathausanlage&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1909:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Baubeginn des Wasserturms&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Trocken- und Oxydierhäuser der Linoleumwerke Ankermarke (abgerissen)&lt;br /&gt;
* Fertigstellung des Wasserturms (unverändert)&lt;br /&gt;
* Geschäftshaus Bahnhofstraße 39 (Erdgeschoss vollkommen verändert, neuer Anstrich)&lt;br /&gt;
* Entwurf für Kleinbesitzerhäuser&lt;br /&gt;
* Entwurf für ein ländliches Arbeiterwohnhaus&lt;br /&gt;
* Baubeginn der Feuerwache (Wasserturmanbau)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1911:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Lagerschuppen der Linoleumwerke Ankermarke (abgerissen)&lt;br /&gt;
* Angestelltensiedlung der Linoleumwerke Ankermarke, Linoleumstraße (leichte Modernisierungen durch die Hauseigentümer)&lt;br /&gt;
* [[Haus Rehfeld]], Bismarckstraße 98 (durch Umbau 1989 verändert)&lt;br /&gt;
* Reihenhäuser des Delmenhorster Bauvereins, Schanzenstraße (durch Modernisierungen stark verändert)&lt;br /&gt;
* Geschäftshaus Freese / Kappler, [[Lange Straße (Delmenhorst)|Lange Straße]] 106 (Schaufensterfront 1989 modernisiert)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1912:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wohnhaus und Restaurant Bretthauer, Lange Straße 23 (Erdgeschoss vollkommen verändert), Inneneinrichtung&lt;br /&gt;
* Entwurf für Arbeiterwohnhäuser&lt;br /&gt;
* Baubeginn des Rathauses&lt;br /&gt;
* Limousinen-Entwürfe für Delmenhorster Wagenfabrik (bis 1914)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1914:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Villa Oekermann, Oldenburger Straße 136 (abgerissen), Inneneinrichtung&lt;br /&gt;
* Fertigstellung des Rathauses (nahezu unverändert), Inneneinrichtung&lt;br /&gt;
* Geschäftshaus Bahnhofstraße 4 (Erdgeschoss und Farbgebung verändert)&lt;br /&gt;
* Entwurf für eine Hochrackanlage der Linoleumwerke Ankermarke&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1919:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Markthalle (Arkadengang abgerissen, Ladeneinbauten, Originalzustand nur von außen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1922:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Bismarckstraße 87 (Anbauten, sonst original erhalten)&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Bismarckstraße 88 (abgerissen)&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Bismarckstraße 89 (gut erhalten)&lt;br /&gt;
* Doppelhäuser für die Linoleumwerke Ankermarke, Schanzenstraße (Stoffregens Urheberschaft nur vermutet, stark verändert)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Trockenhalle Linoleumwerke „Hansa“ (abgerissen)&lt;br /&gt;
* Ehrenmal beim Rathaus (völlig umgebaut)&lt;br /&gt;
* Kriegerehrung auf dem Fabrikhof der Linoleumwerke Ankermarke (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* Finanzamt (gut erhalten, Giebelaufsatz fehlt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nils Aschenbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Stoffregen 1879–1929. Architektur zwischen Tradition und Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig / Wiesbaden 1990, ISBN 3-528-08746-3.&lt;br /&gt;
* Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Stoffregen. Werk und Bedeutung eines Bremer Architekten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vereins für Niedersächsisches Volkstum 1987.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1987.&lt;br /&gt;
* Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Stoffregen&amp;amp;nbsp;– Landhäuser in der Industriestadt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„In erster Linie Hausbau…“ Heinrich Vogeler und die Bremer Reformarchitekten.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2002. (= &amp;#039;&amp;#039;Neue Schriftenreihe der Barkenhoff-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.)&lt;br /&gt;
* Nils Aschenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Klinkerkunst. Fritz Höger und Kollegen in Delmenhorst.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2001. (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Delmenhorster Baudenkmale&amp;#039;&amp;#039;, 1.)&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaldewei, Birgit Lohstroh: &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Moderne. Die Delmenhorster Rathaus-Anlage des Bremer Architekten Heinz Stoffregen 1908/1925.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Temmen]], Bremen 2003, ISBN 3-86108-393-0.&lt;br /&gt;
* Hermann Fitger: &amp;#039;&amp;#039;Stoffregen, Heinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|84906503}}&lt;br /&gt;
* [http://www.staedtische-galerie-delmenhorst.de/fs-geschichte.html Website der Städtischen Galerie Delmenhorst „Haus Coburg“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118962698|LCCN=n/91/118573|VIAF=18021575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoffregen, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Delmenhorst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinz Stoffregen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoffregen, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stoffregen, Ludolf August Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Tölz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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