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	<title>Heinz Sting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. November 2025 um 22:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Sting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1904]] in [[Allstedt]]; † [[6. März]] [[1976]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamter]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Sting wurde als Sohn eines Postinspektors geboren. 1906 wurde sein Vater nach [[Nordhausen]] versetzt und die Familie übersiedelte in den aufstrebenden Eisenbahn- und Industriestandort am Südrand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]]. Sting besuchte das Gymnasium, machte 1923 sein Abitur und studierte anschließend [[Rechtswissenschaft]] und [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] an den Universitäten in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]]. Er legte das Erste Juristische Staatsexamen ab, absolvierte danach das Referendariat und bestand schließlich das Zweite Juristische Staatsexamen. Im Anschluss trat er als Gerichtsassessor in den [[Preußen|preußischen]] [[Rechtspflege|Justizdienst]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sting trat zum 6. April 1925 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.499)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43140745&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1927 [[Ortsgruppenleiter]] der Partei in seiner Heimatstadt Nordhausen. 1931 wurde er wegen seiner politischen Betätigung aus dem preußischen Justizdienst entlassen und arbeitete fortan als [[Rechtsanwalt]] in Nordhausen. 1932 wurde er in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, dem er bis zur Auflösung der Körperschaft im Oktober 1933 angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner/Knoch&amp;quot;&amp;gt;Jens-Christian Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Das Verschwinden der Lager. Mittelbau-Dora und seine Außenlager im deutsch-deutschen Grenzbereich nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Habbo Knoch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe der Provinz. Heimatkultur und Geschichtspolitik nach 1945&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises Geschichte des Landes Niedersachsen (nach 1945).&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;18). Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-478-1, S.&amp;amp;nbsp;181, Fußnote&amp;amp;nbsp;21 (Kurzbiografie von Heinz Sting).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] machte Sting nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten zunächst rasch Karriere. So wurde er am 25.&amp;amp;nbsp;März 1933 [[Stadtpräsident|Stadtverordnetenvorsteher]] in Nordhausen und drei Tage später Ministerialrat und Persönlicher Referent im [[Liste der preußischen Justizminister|Preußischen Justizministerium]]. Zudem wurde er von der Bezirksregierung als NS-Bürgermeister von Nordhausen eingesetzt, nachdem der linksliberale Oberbürgermeister [[Curt Baller]] (1880–1966) im April 1933 suspendiert worden war. Als Sting das Amt des Oberbürgermeisters am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 antrat, „befand sich die Stadt [Nordhausen] fest in der Hand der Nationalsozialisten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner&amp;quot;&amp;gt;Jens-Christian Wagner (Verf.); [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-439-0, S.&amp;amp;nbsp;132 (zugleich Dissertation, Universität Göttingen 1999, unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Verlagerungswahn und Tod&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Parteizentrale der NSDAP in Nordhausen hatte ihren Sitz im früheren Kaiser-Wilhelm-Vereinshaus in der &amp;#039;&amp;#039;Baltzerstraße&amp;#039;&amp;#039;, das 1933 in „Adolf-Hitler-Haus“ umbenannt wurde. Hier befanden sich die [[NS-Kreisleitung|NSDAP-Kreisleitung]] und die Geschäftsstellen der [[Hitlerjugend]] sowie der [[NS-Frauenschaft]] bzw. des Deutschen Frauenbundes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordhausen-im-ns&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Adolf-Hitler-Haus&amp;#039;&amp;#039; |url=http://nordhausen-im-ns.de/de/548 |wayback=20141129063159 |archiv-bot=2018-04-14 11:14:46 InternetArchiveBot }} auf dem Onlineportal &amp;#039;&amp;#039;Nordhausen im Nationalsozialismus – Ein historischer Wegweiser&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora; abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auseinandersetzungen mit der [[Gauleitung]], insbesondere mit [[Fritz Sauckel]] (NSDAP-Reichsstatthalter Thüringen) und [[Heinrich Keiser]] (NSDAP-Kreisleiter Südharz), wurde Sting 1935 aus der NSDAP ausgeschlossen; er verlor alle Parteiämter und wurde als Nordhäuser Oberbürgermeister abgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner/Knoch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er jedoch nach einem Gesuch wieder in die Partei aufgenommen. 1939 wurde er Regierungsdirektor in [[Braunschweig]]. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, ab etwa Ende 1943 war er [[Nationalsozialistischer Führungsoffizier|NS-Führungsoffizier]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner/Knoch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges 1945 wurde Sting als Regierungsdirektor Leiter der Abteilung für Wirtschaft und Soziales bei der [[Land Hannover|Regierung in Hannover]]. Danach war er als Ministerialbeamter in [[Niedersachsen]] tätig, zuletzt als Leitender Regierungsdirektor. Außerdem fungierte er als Bundesvorsitzender der [[Vertriebenenverband|Landsmannschaften]] für die [[Provinz Sachsen]] und [[Anhalt]]. Als Vereinsvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Nordhäuser Heimatfreunde&amp;#039;&amp;#039; war er Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 5. Wahlperiode. Berlin 1933, S. 388.&lt;br /&gt;
* [[Jens-Christian Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Produktion des Todes: Das KZ Mittelbau-Dora.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-439-0, S. 673.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Heinz_Sting NordhausenWiki: Biografie Heinz Sting]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|143475924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bürgermeister von Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143475924|VIAF=167596830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sting, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sting, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (NSDAP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Allstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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