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	<title>Heinz Spundflasche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:25:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Spundflasche&amp;diff=334246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 16. August 2024 um 21:32 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-16T21:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Spundflasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1919]] in [[Hamburg-Altona#Geschichte|Altona]]; † [[6. November]] [[1972]] in Hamburg-Altona) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer. Spundflasche spielte als [[Stürmer (Fußball)|Halbstürmer]] und später als [[Außenläufer (Fußball)|Außenläufer]] zunächst beim [[Hamburger SV]], mit dem er zwischen 1937/38 und 1940/41 dreimal Nordmark-Gaumeister und nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] zweimal, 1947 und 1948, als Mannschaftskapitän Meister der [[Besatzungszone|britischen Besatzungszone]] wurde. Für den HSV erzielte er in 127 Oberligaspielen 35 Tore. 1952 wechselte der inzwischen 32-Jährige für eine inoffizielle Ablösesumme von 8.000 DM zum Traditionsverein [[Altonaer FC von 1893|Altona 93]], für den er bis 1958 weitere 141 Oberligapartien bestritt und dabei 42 Tore erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hardy Grüne, Lorenz Knieriem: Spielerlexikon 1890 bis 1963, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der im Hamburger Stadtteil Pöseldorf geborene Tischlersohn kam mit acht Jahren in die Jugendabteilung des Polizei SV Hamburg, woraus ihn aber sein auffälliges Talent 1933 zu den „Rautenträgern“ des Hamburger SV führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Meyer, Volker Stahl, Uwe Wetzner: Fußball Lexikon Hamburg, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 17 Jahren debütierte der technisch begnadete Spieler in einem Freundschaftsspiel gegen den Wiener SC in der Ligamannschaft des HSV. Während der laufenden Saison 1937/38 wurde er in den Kader der Gauligamannschaft übernommen und erstmals am 6. Februar 1938 bei einem 6:1-Erfolg gegen Wilhelmsburg 09 in einem Punktspiel eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Skrentny, Jens R. Prüß: Mit der Raute im Herzen. Die große Geschichte des Hamburger SV, S. 135/136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Gewinn der [[Gauliga Nordmark 1940/41|Nordmark-Meisterschaft 1940/41]] – der HSV hatte alle 22 Ligaspiele gewonnen – führte er mit 18 Treffern vor [[Edmund Adamkiewicz]] und [[Esegel Melkonian]] mit je 14 Treffern die Torjägerliste an.&amp;lt;ref&amp;gt;Rens R. Prüß, Hartmut Irle: Tore, Punkte, Spieler, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Endrunden um die [[deutsche Fußballmeisterschaft]] lief er von 1939 bis 1952 in 20 Spielen (zwei Tore) für den HSV auf. Die ersten fünf Meisterschaften in der nach Ende des Zweiten Weltkriegs eingeführten Fußball-Oberliga Nord gewann der von der Presse zum „König zwischen den Strafräumen“ erklärte Spielmacher mit dem HSV fünfmal in Serie.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens R. Prüß (Hrsg.): Spundflasche mit Flachpaßkorken. Die Geschichte der Oberliga Nord 1947 bis 1963, S. 197, 198/199, 201, 203, 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Altona 93 spielte er u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Werner Erb]] und [[Dieter Seeler]], dem älteren Sohn seines langjährigen HSV-Teamkameraden [[Erwin Seeler]], zusammen. Mit dem Oberligarückkehrer belegte er 1952/53 den 6. Tabellenplatz und erreichte 1953/54 sogar den 3. Rang. Im [[DFB-Pokal 1954/55|DFB-Pokal]] des Jahres 1955 scheiterte der hochgradig spielintelligente Fußballstratege erst im Halbfinale im Wiederholungsspiel (0:3) am Karlsruher SC.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weinrich, Hardy Grüne: Deutsche Pokalgeschichte seit 1935. Agon Sportverlag. Kassel 2000, ISBN 3-89784-146-0, S. 134/135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein letztes Punktespiel in der Oberliga Nord bestritt er mit 38 Jahren am 6. April 1958 bei einem 2:0-Heimerfolg mit dem AFC gegen den VfB Lübeck. Seit Saisonbeginn auch Spielertrainer, hatte er mit Altona den 3. Rang in der Oberliga Nord belegt. Von 1958 bis 1960 war Spundflasche weiterhin Trainer der Altonaer Schwarz-Weiß-Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Hans Vinke&amp;#039;&amp;#039; wird Heinz Spundflasche so beschrieben: „Technisch nahezu perfekt, den Ball geradezu magisch anziehend und mit der Fähigkeit gesegnet, den Spielrhythmus nach Belieben zu variieren. Eine Majestät des Mittelfeldes also, von hoher Fußballintelligenz.“&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Skrentny, Jens R. Prüß: Mit der Raute im Herzen. Die große Geschichte des Hamburger SV, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mannschaftskapitän und Leitfigur des HSV stieg der begnadete Spielgestalter schnell zum ersten Hamburger Nachkriegs-Sportidol auf. Folgerichtig wurde er 1951 bei einer Umfrage der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Freien Presse&amp;#039;&amp;#039; mit großem Vorsprung zum beliebtesten Sportler der Hansestadt gewählt. Seinen wohl glanzvollsten Auftritt legte der Fußball-Feingeist, in dessen Blut sich laut &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Morgenpost&amp;#039;&amp;#039; stolzes hanseatisches Understatement und Hamburger Arbeitertemperament vermischten, am 11. Dezember 1950 hin: Beim 7:2-Freundschaftsspielsieg des HSV über den 1. FC Kaiserslautern stellte Spundflasche sogar den späteren WM-Helden Fritz Walter in den Schatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Vinke: Die goldene Ära des Hamburger SV 1947 bis 1963. Agon Sportverlag. Kassel 2008, ISBN 978-3-89784-338-7, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahlmannschaft ===&lt;br /&gt;
Der als stets fairer Sportsmann gerühmte Spielgestalter wurde auch vielfach in die Norddeutsche Auswahl berufen und gilt als eine der größten norddeutschen Fußballerpersönlichkeiten aller Zeiten. Dass er nicht auch zu internationalen Einsätzen kam, wird der Tatsache zugeschrieben, dass seine große Zeit in die des Krieges und in die sich bis 1950 anschließende, erzwungene Pause der [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Nationalelf fiel. Zudem war dort seine Position durch [[Fritz Walter]] „blockiert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Gauliga Nordmark vertrat Spundflasche die Gau-Auswahl zum Beispiel 1941/42 im Wettbewerb um den [[Reichsbundpokal]] in den zwei Spielen gegen Niederschlesien im Achtelfinale (3:0) und im Viertelfinale gegen Köln/Aachen (6:0), kam dann aber im Halbfinale gegen Brandenburg und im Endspiel am 15. November 1942 gegen den Niederrhein (1:2) nicht mehr zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;IFFHS (Hrsg.): Libero – spezial deutsch. Nr. D17. Gau-Auswahl-Wettbewerbe (1933 bis 1942). Wiesbaden 1998, S. 86 bis 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangsjahren der erstklassigen Oberliga Nord war er eine stets präsente Größe in der Auswahl von Norddeutschland in den damaligen Repräsentativspielen gegen die anderen Regionalverbände. Der mit herrlichen Pässen und enormem Ideenreichtum aufwartende Mittelfeldakteur (Halbstürmer und Außenläufer im damaligen [[WM-System]]) kam in den Auswahlspielen gegen Westdeutschland in Köln am 4. April 1948 (0:3), am 17. Oktober 1948 in Nürnberg gegen Süddeutschland (1:1), am 13. März 1949 in Hannover gegen Süddeutschland (1:0), am 8. Mai 1949 in Bremen gegen Westdeutschland (1:1), am 2. Oktober 1949 in München gegen Süddeutschland (2:2), am 18. März 1951 in Hamburg gegen Süddeutschland (2:4) und am 28. Februar 1954 als Aktiver von Altona 93 im Spiel gegen die Südwest-Auswahl (2:4) zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Sport-Magazin aus dem Olympia-Verlag, Nürnberg 1966. Der allwissende Fußball, S. 199 bis 204&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Spiele fanden vor gefüllten Rängen mit bis 60.000 Zuschauern statt und hatten ursprünglich fast die Bedeutung von Länderspielen.&lt;br /&gt;
[[Datei:8004Heinz Spundflasche.JPG|mini|Grabstein der Familie Spundflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach dreieinhalb weiteren Trainerjahren beim [[VfB Lübeck]] zog sich Heinz Spundflasche, im Januar 1964 dort entlassen, aus dem Fußballsport zurück und kümmerte sich fortan um sein Zigarrengeschäft in [[Hamburg-Ottensen|Ottensens]] Bahrenfelder Straße, das er bereits 1950 erworben hatte und das bis vor einiger Zeit noch seinen Namen trug. Heinz Spundflasche starb 1972 an einer Nierenkrankheit. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem alten Ottenser Friedhof am Holstenkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pruess-oberliga.de/fussballerr/spundflasche-heinz/ Spieler A–Z (Spundflasche)], aufgesucht am 13. November 2021&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|heinz-spundflasche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.glubberer.de/g/gebhardt__robert/gebhardt_hamburg.jpg Foto der Hamburger Auswahl 1943 oder 1944: Spundflasche ist der 2. von rechts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Carsten: &amp;#039;&amp;#039;Altona 93. 111 Ligajahre im Auf und Ab&amp;#039;&amp;#039;. Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-437-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88474-463-1}}&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny, Jens R. Prüß: Mit der Raute im Herzen. Die große Geschichte des Hamburger SV. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-620-1, S. 135/136.&lt;br /&gt;
* Jens R. Prüß, Hartmut Irle: Tore, Punkte, Spieler. Die komplette HSV-Statistik. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-586-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Meyer, Volker Stahl, Uwe Wetzner: Fußball-Lexikon Hamburg. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-477-1, S. 282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spundflasche, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Altona 93)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spundflasche, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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