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	<title>Heinz Spitzbart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:58:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>185.109.154.49: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-03-18T02:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Kurt Spitzbart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1930]] in [[Leipzig]]; † [[2. November]] [[2008]] in [[Erfurt]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinz Spitzbart wurde in der [[Triersches Institut|Universitätsfrauenklinik Leipzig]] geboren. Er wuchs in der Umgebung Leipzigs auf, wo er auch die [[Grundschule]] besuchte. 1949 legte Spitzbart in Leipzig sein [[Abitur]] ab. Danach studierte er von 1949 bis 1955 an der [[Universität Leipzig]] [[Studium der Medizin|Medizin]]. Seine Pflichtassistentenzeit absolvierte Heinz Spitzbart an den Kreiskrankenhäusern [[Annaberg-Buchholz]] und [[Olbernhau]]. Am 1. April 1955 wurde er [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach seiner [[Approbationsordnung |Approbation]] vom 1. Mai 1956 war Spitzbart jeweils mehrere Monate am Bezirkshygieneinstitut Leipzig unter [[Georg Wildführ]] und der [[Universität Rostock|Universitätsfrauenklinik Rostock]] tätig. Von August 1957 bis September 1958 war er Assistenzarzt an der Frauenklinik der [[Medizinische Akademie Erfurt|Medizinischen Akademie Erfurt]]. Danach wechselte er an die Universitäts-Frauenklinik Leipzig unter Norbert Aresin. Dort wurde Heinz Spitzbart zunächst Oberassistent, 1961 [[Oberarzt]] und später Leitender Oberarzt. Am 29. April 1964 wurde er [[Habilitation|habilitiert]] und am 1. Juli 1964 zum Dozenten ernannt. Am 1. September 1971 wurde er zum Ordentlichen Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität Leipzig berufen. Er leitete ab dem 8. April 1971, nach dem Tod von Norbert Aresin, kommissarisch die Frauenklinik bis zur Berufung von [[Karl Bilek]] am 1. April 1974 als neuem Direktor. Heinz Spitzbart war 1973 als Bewerber für den [[Lehrstuhl]] an der [[Medizinische Akademie Dresden|Medizinischen Akademie Dresden]] in der engeren Wahl. Er hospitierte jedoch im Jahr 1974 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universitätsfrauenklinik Halle]] sowie am Institut für [[Mikrobiologie]] der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], um schließlich am 1. Februar 1976 als Ordentlicher Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an die Frauenklinik der [[Medizinische Akademie Erfurt|Medizinischen Akademie Erfurt]] unter ihrem damaligen Direktor [[Fritz Wagner (Mediziner)|Fritz Wagner]] berufen zu werden. 1980 wurde Spitzbart in den wissenschaftlichen Rat der Hochschule berufen und blieb auch nach der [[Wende (DDR)|Wende]] nach geheimer Wahl im Jahr 1990 dessen Mitglied. Spitzbart leitete die Klinik als Teil der Hochschule bis zur Abwicklung der Medizinischen Hochschule Erfurt 1993. Danach führte er sie im jetzt zum Klinikum Erfurt GmbH umbenannten Klinikum bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden am 31. März 1996 weiter. Sein Nachfolger wurde Udo Hoyme, unter dem er noch weiter infektiologische Sprechstunden abhielt. Außerdem war er zusammen mit [[Ernst-Reiner Weissenbacher]] in [[München]] wissenschaftlich tätig. Heinz Spitzbart verstarb 2008 kurz vor Vollendung seines 78. Lebensjahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte von Spitzbart lagen auf dem Gebiet der Biologie und Pathologie der [[Vagina des Menschen|Scheide]], besonders der Pilzinfektionen und viralen Erkrankungen. Er galt als wichtigster Experte für gynäkologische Infektionen in der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Mikrobiologie der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe der DDR (36 Jahre deren Vorsitzender)&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Staphylokokken der Gesellschaft für Seuchenschutz&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Trichomonaden der Parasitologische Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Mykologie&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Zell- und Gewebezüchtung der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe der DDR&lt;br /&gt;
* Medizinisch-Wissenschaftliche Gesellschaft an der Medizinischen Akademie Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1985 wurde Professor Spitzbart mit dem Titel Medizinalrat geehrt. Die &amp;#039;&amp;#039;European Society for Infectious Diseases in Obstetrics and Gynaecology&amp;#039;&amp;#039; verleiht seit 1996 den &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Spitzbart-Preis&amp;#039;&amp;#039; für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der therapierelevanten, infektiologischen und immunologischen Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Heinz Spitzbart publizierte 250 wissenschaftliche Arbeiten und Buchbeiträge und hielt etwa 400 wissenschaftliche Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &amp;#039;&amp;#039;Über den Faktor P und das Vorkommen des Anti-P-Gehaltes im normalen menschlichen Serum.&amp;#039;&amp;#039; ([[Dissertation]]), [[Universität Leipzig]] 1954&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &amp;#039;&amp;#039;Die sogenannten antibiotischen Substanzen der normalen Scheidenkeime und ihr Einfluß auf die pathologische Scheidenflora.&amp;#039;&amp;#039; ([[Habilitation]]), [[Universität Leipzig]] 1964&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart, Anne Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Krankengymnastik in Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; J. A. Barth, Leipzig 1965&lt;br /&gt;
* Ernst R. Weissenbacher, Heinz Spitzbart: &amp;#039;&amp;#039;Mykosen in der Frauenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Medifact Publ, München 2001&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart, Joachim Holtorff, Siegfried Engel: &amp;#039;&amp;#039;Vulvitis - Kolpitis.&amp;#039;&amp;#039; JA Barth, Leipzig 1981&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &amp;#039;&amp;#039;Physiotherapie in Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; J. A. Barth, Leipzig 1982&lt;br /&gt;
* Heinz Spitzbart: &amp;#039;&amp;#039;Infektionen mit humanen Papillomaviren.&amp;#039;&amp;#039; Medifact, München 1997, ISBN 3-929991-03-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Knoke, Hannelore Bernhardt: {{Webarchiv |url=http://www.consmyc.de/consmyc/nachruf_spitzbart.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Nachruf Professor Dr. med. Heinz Spitzbart.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110209053850}}&lt;br /&gt;
* Werner Mendling: [http://www.dmykg.de/die-gesellschaft/persoenl-nachrichten.html &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. med. habil. Heinz Kurt Spitzbart, geb. 30.11.1930, verstorben 2.12.2008&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Udo B. Hoyme: [http://www.aerzteblatt-thueringen.de/pdf/thu08_0726.pdf &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Professor Dr. habil. Heinz Kurt Spitzbart.&amp;#039;&amp;#039;] Ärzteblatt Thüringen 2008, 726 (PDF-Dokument; 500 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPL|Spitzbart_1806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140795596|VIAF=107781411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spitzbart, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Medizinische Akademie Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spitzbart, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitzbart, Heinz Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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