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	<title>Heinz Spielmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Spielmann&amp;diff=1870776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: Kat. getauscht</title>
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		<updated>2026-04-23T12:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat. getauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Architekten. Zum Ökonomen siehe [[Heinz Spielmann (Ökonom)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Spielmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1930]] in [[Hattingen]]) ist ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und [[Kurator (Museum)|Museumskurator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottorf.jpg|mini|Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf]]&lt;br /&gt;
Spielmann wurde als Sohn des [[Tischler]]meisters Heinrich Spielmann und seiner Frau Elisabeth (geb. Müller) geboren. Er studierte in [[RWTH Aachen|Aachen]] und [[Universität Stuttgart|Stuttgart]] [[Architektur]], Kunstgeschichte und [[Philosophie]] und wurde mit einer Arbeit über [[Andrea Palladio|Palladio]] zum Dr. Ing. promoviert. Nach seinem Studium wurde er 1960 Leiter der von [[Max Sauerlandt]] von 1918 bis 1933 aufgebauten,&lt;br /&gt;
von den Nationalsozialisten als „entartet“ beschlagnahmten Modernen Abteilung des [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg|Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg]], die er wieder aufbaute. In seinen Ausstellungen zeigte er zeitgenössisches [[Kunstgewerbe]] sowie Illustrationen und Plakate bekannter Künstler wie [[Pablo Picasso|Picasso]], [[Georges Braque|Braque]], [[Joan Miró|Miró]], [[Marc Chagall|Chagall]], [[Max Ernst]] und [[Oskar Kokoschka|Kokoschka]]. Er baute am Museum die bereits von [[Justus Brinckmann]] begonnene Sammlung des [[Jugendstil]]s zu einer der bedeutendsten in Mitteleuropa aus. Von 1983 bis 1995 war er als [[Honorarprofessor]] für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts an der [[Universität Münster]] tätig. 1988 wurde er in Hamburg zum Mitglied der [[Freie Akademie der Künste in Hamburg|Freien Akademie der Künste]] in der Sektion „Bildende Kunst“ berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde Spielmann in der Nachfolge von [[Gerhard Wietek]] Landesmuseumsdirektor des Landes [[Schleswig-Holstein]]. Zugleich war er Leiter des [[Schloss Gottorf|Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums]] [[Schloss Gottorf]]. In dieser Funktion gründete er das [[Jüdisches Museum Rendsburg|Jüdische Museum in Rendsburg]] und das [[Richard Haizmann|Richard-Haizmann]]-Museum in [[Niebüll]]. Nach seiner Pensionierung 1998 organisiert er mehrere Ausstellungen in Japan. 2002 wurde er Gründungsdirektor des [[Bucerius Kunst Forum]]s, das er bis 2005 leitete. 2013 gründete er zusammen mit seiner Familie die „Kunststiftung Spielmann-Hoppe“ zur Präsentation der Kunstwerke aus der Familiensammlung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-Bucerius Kunst Forum1.jpg|mini|Bucerius Kunst Forum in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Künstler [[Willi Baumeister]] verfasste er die Werkverzeichnisse der Druckgrafik: Die Serigraphien (1963), Die Lithographien (1965), Radierungen, Originalgraphischen Plakate, Katalog der typographischen Arbeiten (1966), Sonderdruck: Das Graphische Werk (1972) und den Werkkatalog der Druckgraphik (2005). Er engagiert sich seit 1970 im [[Rotary Club]] Hamburg-Steintor.&amp;lt;ref&amp;gt;Club- und Mitgliederverzeichnis der Rotarier in der Bundesrepublik Deutschland 2002/2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alfred Lichtwark|Lichtwark]]-Gesellschaft, Hamburg, gründete ein &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Spielmann-Begabtenstipendium&amp;#039;&amp;#039; zur Förderung junger Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Corona-Zeit 2020 und 2021 nutzte der 90-jährige Heinz Spielmann für seine neueste Veröffentlichung: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität und Innovation. Bausteine für eine Ikonologie der Moderne&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Die Kapitel in dieser Publikation „verfolgen nicht das Ziel, die Geschichte der Moderne neu zu schreiben. Sie möchten lediglich auf einige bislang zu wenig beachtete Aspekte von Architektur, Bildhauerei, Zeichnung, Werkkünsten der neueren Zeit, auf deren Anregungen, Etablierungen und Fortentwicklungen verweisen – als Ergänzung, nicht als Alternative, jedoch mit mancher Kritik an gängigen Vorstellungen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem Postscriptum S. 210 in Heinz Spielmann: &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität und Innovation. Bausteine für eine Ikonologie der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, 2022. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielmann gehörte der [[Freitagsgesellschaft]] [[Helmut Schmidt]]s an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.helmut-schmidt.de/aktuelles/detail/objekt-der-woche-die-freitagsgesellschaft |titel=Objekt der Woche: Die Freitagsgesellschaft |werk=helmut-schmidt.de |datum=2018-11-23 |abruf=2023-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1982: Hans Thoma Medaille, Reutlingen, verliehen durch die „[[Hans Thoma]]-Gesellschaft“ in Reutlingen&lt;br /&gt;
* 1996: Joost-van-den-Vondel-Preis der [[Alfred Toepfer Stiftung]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 1997: Hermann-Ehlers-Preis der [[Hermann Ehlers Stiftung]], Kiel&lt;br /&gt;
* 2014: Ehrenplakette der Freien Akademie der Künste in Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Räume und Meisterwerke der Jugendstil-Sammlung&amp;#039;&amp;#039;. Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spektrum der Kunst&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann-Lexikothek, 1. Auflage 1976, 2. Auflage 1984. ISBN 978-3-570-03898-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie [[Gerhard Wietek]] zum 75. Geburtstag des Autors am 23. Juni 1998&amp;#039;&amp;#039;; bearb. von Dagmar Hettstedt. Schleswig 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kokoschka. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 3-8321-7320-X.&lt;br /&gt;
* mit Hella Häussler: &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Otto Czeschka]]. 1878–1960. Ein Wiener Künstler und die Hamburger Wirtschaft. Ausstellung vom 18. August bis 7. Oktober 2011.&amp;#039;&amp;#039; Handelskammer Hamburg, Hamburg 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Nähe – Mein Leben mit Künstlern 1950–2000&amp;#039;&amp;#039;, Wachholtz Verlag – Murmann Publishers, Neumünster / Hamburg 2014, ISBN 978-3-529-03433-6. Das Inhaltsverzeichnis mit der Liste der Künstler sowie eine Leseprobe&amp;lt;ref&amp;gt;https://lesen.amazon.de/sample/B00PFUVCO8?clientId=share&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carl Otto Czeschka. Ein Wiener Künstler in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Mit unveröffentlichten Briefen sowie Beiträgen von Hella Häussler und Rüdiger Joppien. HWS-Reihe: Künstler in Hamburg (Hg. von Ekkehard Nümann) Bd. 1, Wallstein-Verlag 2019, ISBN 978-3-8353-3434-2&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.h-w-s.org/maezaene/die-kuenstlerreihe/die-baende/&amp;lt;/ref&amp;gt; [https://www.austrianposters.at/2019/09/07/wiener-werkstaette-und-wiener-schmaeh/]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität und Innovation. Bausteine für eine Ikonologie der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, 2022, ISBN 978-3-422-98842-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oskar Kokoschka. Menschen und Länder&amp;#039;&amp;#039;. Sammlung und Kunststiftung Spielmann-Hoppe. Katalog der Doppelausstellung „Bildnisse“, Kreismuseum Prinzesshof, Itzehoe, „Reiseblätter“, Detlefsen-Museum, Glückstadt, 2026. Cord Oltmanns Verlag, Barmstedt ISBN 978-3-9828159-1-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120915154}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|120915154}}&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/buch/heinz-spielmann/kokoschka.html Heinz Spielmann] bei [[Perlentaucher.de]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/leidenschaftlicher-museumsmann.1013.de.html?dram:article_id=165628 Anette Schneider: Leidenschaftlicher Museumsmann], Porträt über Heinz Spielmann&amp;#039;&amp;#039;, auf: Internetseite [[Deutschlandradio]]-Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120915154|LCCN=n50021186|VIAF=44313289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spielmann, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preisträger der Hermann Ehlers Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsdirektor in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spielmann, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker und Kurator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hattingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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