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	<title>Heinz Schrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:58:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Schrand&amp;diff=1551356&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-22T10:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Schrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1926]] in [[Hamburg]]; † [[25. April]] [[2017]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]] und [[Bildhauerei|Bildhauer]], der sich in seinen Ausdrucksformen an [[Realismus (Kunst)|realistischen]] Tendenzen orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ab 1942, mit 16 Jahren, besuchte Schrand einen Kurs über bildnerisches Gestalten in der Lehrerfortbildung bei Bruno Jensen in Hamburg. Ein Jahr später schloss er eine Modelltischlerlehre ab und besuchte weiterhin die Kunstkurse der Lehrerfortbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 war Schrand in der [[Wehrmacht]]; 1945 geriet er in [[Frankreich]] in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte 1946 nach Hamburg zurückkehren, beteiligte sich an den Nachkriegs-Aufräumarbeiten und arbeitete als Bautischler. Nebenher besuchte er den Zeichenunterricht von [[Max Hermann Mahlmann]]. Später nahm Schrand die Kurse der Lehrerfortbildung wieder auf und malte Ölbilder und Gouachen mit realistisch-symbolistischen Themen wie viele Künstler in der Nachkriegszeit. Eine starke Wirkung übte die Ausstellung des Malers [[Franz Radziwill]] auf den jungen Künstler aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 schuf er an der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]] orientierte Grafiken und Ölgemälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1956 studierte Schrand an der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Landeskunstschule]] in Hamburg bei [[Karl Kluth]] und bei dem Gastdozenten [[Rolf Cavael]]. Bei dem [[Kunsthistoriker]] [[Werner Haftmann]] belegte er [[Kunstgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
* 1979 ([[Internationales Jahr des Kindes]]): Auszeichnung im mit insgesamt 25.000 [[Deutsche Mark|DM]] dotierten Wettbewerb für bildende Künstler Hamburgs &amp;#039;&amp;#039;Das Kind in unserer Welt&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Werner Otto (Unternehmer)|Werner Otto]] Stiftung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ab der Mitte der 1950er Jahre beschäftigte sich Schrand zunehmend mit Naturformen und den Themen „Vergehen“, „Verwesung“. Er realisierte diese Ideen vorwiegend in der [[Druckgrafik]] und [[Ölmalerei|Ölgemälden]]. In den 1960ern kamen die Sujets [[Krieg]] und Gewalt auf der einen Seite sowie Sehnsucht und Suche auf der anderen Seite hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische und gesellschaftliche Ereignisse wirkten sich auf sein Schaffen teilweise direkt aus. So verweist das Ölgemälde „Opfer der Gewalt“ von [[1968]] auf das [[Attentat]] auf den Studentenführer [[Rudi Dutschke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der darauffolgenden Dekade entstanden vor allem [[Surrealismus|surrealistische]] Arbeiten und Werke, die entfernt mit dem [[Wiener Schule des Phantastischen Realismus|Phantastischen Realismus der Wiener Schule]] verwandt sind. Schrand ließ sich von Gedichten inspirieren, wie etwa von [[Charles Baudelaire]]s Poem „Ein Aas“. Der 1987 entstandene grob gearbeitete [[Holzschnitt]] zeigt ein verendendes Pferd, das ein Pferd der [[Apokalyptische Reiter|vier apokalyptischen Reiter]] sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1980er Jahre rückten die Thematiken des Alters und des Alterns zunehmend ins Zentrum des Schaffens. Seit dieser Zeit erarbeitete Schrand auch einige Sujets aus seinem grafischen Werk nochmals neu in der Technik der Ölmalerei, so etwa das zitierte Werk „ein Aas“ (1988) oder „Laufende“ (1992).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit im Zweidimensionalen schuf Schrand seit den 1950er Jahren parallel auch Skulpturen und Kunst am Bau. Außerdem schrieb er meist in Verbindung mit seinem bildnerischen Werk [[Prosa]] und [[Lyrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil seines grafischen Werkes übergab er dem [[Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlernachlaesse.de/blog/portfolio/heinz-schrand/ |wayback=20161016221755 |text=Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern e.V. |archiv-bot=2025-06-22 10:02:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Sammlungen, die Werke Schrands besitzen ==&lt;br /&gt;
* [[Forum für Künstlernachlässe]], Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Museum für Hamburgische Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Altonaer Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Kunsthalle]]&lt;br /&gt;
* [[Museum für Kunst und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Gottorf]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Mildenstein]], [[Leisnig]]/[[Sachsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzarbeit.&amp;#039;&amp;#039; Texte und Grafiken, 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dreimal Sieben.&amp;#039;&amp;#039; Prosa und Holzschnitte, 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irgendwo in der Nacht, Träume.&amp;#039;&amp;#039; Prosa und Radierungen, 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf ausgetretenen Stufen.&amp;#039;&amp;#039; Texte und Radierungen, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lichtwark-Gesellschaft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinz Schrand. Malerei, Grafik, Bildhauerei.&amp;#039;&amp;#039;  Mit Beiträgen von Franziska Neubecker, [[Gora Jain]], Friederike Weimar, Heinz Schrand, Hamburg 2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Schrand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Kind in unserer Welt – Ein Wettbewerb der Werner Otto Stiftung für die bildenden Künstler Hamburgs.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Werner Otto Stiftung&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.), Hamburg 1979, S. 11, 16, 41.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wietek]]: &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Museum.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch 1976–1977, Hamburg 1977.&lt;br /&gt;
* [[Volker Detlef Heydorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Junge Gegenstandsmalerei in der BRD.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173681646|LCCN=nr2005002899|VIAF=267126381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrand, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrand, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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