<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Reinefarth</id>
	<title>Heinz Reinefarth - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Reinefarth"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Reinefarth&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T17:46:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Reinefarth&amp;diff=478829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: /* Auszeichnungen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Reinefarth&amp;diff=478829&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-18T20:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Reinefarth.jpg|mini|Heinz Reinefarth (1944)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Friedrich Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1903]] in [[Gniezno|Gnesen]], [[Provinz Posen]], [[Königreich Preußen]]; † [[7. Mai]] [[1979]] in [[Westerland]], [[Sylt]]) war ein deutscher [[SS-Gruppenführer]], [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]] und [[Polizei]]. Reinefarth war unter anderem für die Niederschlagung des [[Warschauer Aufstand]]es verantwortlich, bei der allein im Warschauer Stadtteil [[Wola (Warschau)|Wola]] 20.000 bis 50.000 Zivilisten von den Truppen [[Massaker von Wola|unter seinem Befehl erschossen wurden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Taten wurde Reinefarth nie belangt. Es gelang ihm im Gegenteil, in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] eine politische Karriere einzuschlagen, bei der er Abgeordneter des [[Schleswig-Holsteinischer Landtag|Schleswig-Holsteinischen Landtages]] und Bürgermeister von Westerland auf Sylt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis zum Krieg ==&lt;br /&gt;
Heinz Reinefarth war das einzige Kind des [[Amtsbezeichnung#Richter und Staatsanwälte|Landgerichtsrats]] Fritz Reinefarth und seiner Ehefrau Bertha. Nach der Versetzung seines Vaters nach [[Cottbus]] besuchte er dort ab 1910 die Volksschule und ab 1913 das [[Schulgeschichte von Cottbus#Bildungsverbreiterung von 1800 bis 1933|Friedrich-Wilhelm-Gymnasium]]. Als 16-jähriger [[Jahrgangsstufe#Vom Sextaner zum Primaner|Obersekundaner]] folgte er während des [[Kapp-Putsch]]es im März 1920 einem Aufruf des [[Standortältester|Garnisonsältesten]], Major [[Bruno Ernst Buchrucker|Buchrucker]], der die gegen den Putsch streikenden Arbeiter militärisch bekämpfte; er meldete sich als [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilliger]] und wurde zur Bewachung von Kasernen eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 26–26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1922 studierte Reinefarth [[Rechtswissenschaft]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] und wurde Mitglied der [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] [[Goslarer Chargierten-Convent#Geschichte|Suevia Jena]], einer pflichtschlagenden [[Studentenverbindung|Verbindung]], in der er nach eigenen Angaben 16 [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] focht&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 295 (Anm. 93)&amp;lt;/ref&amp;gt; und die „ab den späten 1920er Jahren dafür bekannt [war], der NS-Bewegung besonders nahezustehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich Anfang November 1923 in Bayern [[Freikorps]] für einen Putsch gegen die Reichsregierung sammelten, meldete sich Reinefarth mit zahlreichen anderen Korporierten für die „Studentenkompagnie Jena“, die in [[Bamberg]] ein kurzes militärisches Training erhielt, aber nach dem Scheitern des [[Hitlerputsch]]s aufgelöst wurde. Bei der Rückkehr nach Thüringen wurde Reinefarth an der Grenze für einen Tag festgenommen. Während der Semesterferien 1924 schloss er sich als Zeitfreiwilliger dem Artillerieregiment 3 in [[Frankfurt (Oder)]] an und wurde als [[Kanonier]] ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 29–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinefarth bestand im Mai 1927 in Jena beim zweiten Versuch das [[Juristenausbildung in Deutschland#Preußische Ausbildungsordnung von 1923|Referendarexamen]] und im Dezember 1930 in Berlin das Assessorexamen, beide mit der Note „ausreichend“, und ließ sich dann in [[Forst (Lausitz)]] als [[Rechtsanwalt]] nieder. Nachdem sein Vater sich 1932 in den vorzeitigen Ruhestand hatte versetzen lassen, konnte er seine Praxis nach Cottbus verlegen. Hier heiratete er am 30. Januar 1932 Adelheid „Heidi“ Reichelt (1905–1986), einziges Kind eines früh verstorbenen, wohlhabenden Rittergutsbesitzers. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 31, 297 (Anm. 125)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. August 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.268.933)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/549734&amp;lt;/ref&amp;gt; und im November der [[Sturmabteilung|SA]]. Im Dezember wechselte er zur [[Allgemeine SS|SS]] (SS-Nummer 56.634), in der er bis 1937 zum [[SS-Hauptsturmführer|Hauptsturmführer]] aufstieg. Er trat in zahlreichen Prozessen als Rechtsvertreter von Nationalsozialisten auf, unter anderem als Verteidiger in einem Verfahren wegen eines Sprengstoffanschlags von SS-Leuten im August 1932 auf die „Jüdische Landarbeit“, ein landwirtschaftliches Ausbildungsprojekt für jüdische Jugendliche in [[Groß Gaglow]]. Dadurch wurde der damalige Führer des SS-Oberabschnitts Ost und spätere Chef der [[Ordnungspolizei]], [[Kurt Daluege]], auf ihn aufmerksam, der ihn zum Übertritt in die SS veranlasste und später sein wichtigster Förderer wurde. Ehrenamtlich war Reinefarth als Leiter des Kreisrechtsamts der NSDAP, Rechtsberater im SS-Abschnitt XII und Kreisgruppenführer des [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NSRB]] aktiv. Seine guten Beziehungen zu hohen NS-Funktionären führten auch dazu, dass er im Juni 1936 unter Übergehung eines qualifizierteren Bewerbers ein [[Notar]]iat erhielt, das durch die Verdrängung des jüdischen Inhabers frei geworden war. Angebote, hauptamtlich für die SS tätig zu werden, lehnte Reinefarth ab, da die Bezahlung dort erheblich niedriger gewesen wäre als die Einkünfte aus seiner gutgehenden Rechtsanwaltspraxis, die ihm monatlich etwa 3000 [[Reichsmark|RM]] (entspricht {{CURRENTYEAR}} etwa {{Inflation|DE|3000|1939|r=-3}} Euro) einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 31–34; 297 (Anm. 133)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Am 26. August 1939, unmittelbar vor Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], wurde Reinefarth als [[Schütze (Militär)|Schütze]] der Reserve in das in Cottbus neu aufgestellte Infanterieregiment 337 der [[Wehrmacht]] einberufen und nahm damit am [[Überfall auf Polen]] teil. Noch im September 1939 erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz II. Klasse]] und wurde zum Unteroffizier befördert. Nach der Kapitulation Polens absolvierte er einen Offiziers-Ergänzungslehrgang und kehrte als [[Feldwebel]] zu seiner Einheit zurück. Während des [[Westfeldzug|Westfeldzugs gegen Frankreich]] wurde ihm als [[Zugführer]] der 14.&amp;amp;nbsp;Kompanie zunächst das Eiserne Kreuz I. Klasse und am 25. Juni 1940 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen, weil er am 28. Mai als Führer eines kleinen Erkundungstrupps mehrere französische [[Batterie (Militär)|Batterien]] dazu bewogen hatte, sich kampflos zu ergeben. Diese ungemein prestigeträchtige Auszeichnung erhöhte sein Renommee enorm, zumal er sie als erster Angehöriger der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] und einer der ersten Nichtoffiziere erhielt. Ende 1941 kam er, inzwischen [[Leutnant]], mit seiner Einheit an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], wo er wegen Erfrierungen an Füßen und Beinen im Januar 1942 vorübergehend dienstunfähig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 36–37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Situation machte ihm Daluege erneut das Angebot einer hauptamtlichen Stellung bei der Ordnungspolizei. Da die Fortführung seiner Rechtsanwaltspraxis durch Vertreter sich als schwierig und wenig einträglich erwiesen hatte, nahm Reinefarth diesmal an und wurde am [[Führergeburtstag|20. April]] 1942 auf Antrag [[Heinrich Himmler]]s durch [[Adolf Hitler]] zum [[SS-Brigadeführer]] und [[Generalmajor]] der [[Polizei]] ernannt. Anfängliche Querelen über seine konkrete Dienststellung lösten sich, als Daluege nach dem tödlichen [[Operation Anthropoid|Attentat auf Reinhard Heydrich]] Anfang Juni 1942 zum stellvertretenden Reichsprotektor im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] ernannt wurde und Reinefarth zu sich nach Prag holte. Am 30. Juli 1942 wurde er zum „Generalinspekteur der Verwaltung in der Behörde des Reichsprotektors“ ernannt. Diese Stellung hatte er bis Juni 1943 inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, S. 38–45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J09397, Lodz, Millionster Umsiedler im Wartheland.jpg|mini|Reinefarth (Mitte) stellt Gauleiter [[Arthur Greiser]] (rechts) im März 1944 einen Umsiedler als „millionsten Deutschen im Wartheland“ vor.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Generał Heinz Reinefarth w czapce kubance i 3 pułk Kozaków.jpg|mini|Heinz Reinefarth (links, mit Kosakenmütze) während des [[Warschauer Aufstand]]es]]&lt;br /&gt;
Nach einem einjährigen Aufenthalt im [[SS-Hauptämter|Hauptamt Ordnungspolizei]] wurde er im April 1944 zum [[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]] Warthe und am 1. August 1944 zum [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]] und Polizei berufen. In dieser Funktion befehligte er zwölf galizische [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|Schutzmannschaft]]-Kompanien (Einsatzgruppe „Reinefarth“) bei der Niederschlagung des [[Warschauer Aufstand]]es der [[Polnische Heimatarmee|polnischen Heimatarmee]] (Armia Krajowa) vom 1. August bis zum 3. Oktober 1944 (Kapitulation der Heimatarmee). Zu den ihm unterstellten Einheiten gehörten das [[SS-Sondereinheit Dirlewanger|SS-Sonderregiment Dirlewanger]] mit dem unterstellten II.&amp;amp;nbsp;Bataillon (aserbaidschanisches) / Gebirgsjägerregiment „Bergmann“ unter Hauptmann Hubert Mertelsmann und das verstärkte Waffen-Grenadier-Regiment der SS&amp;amp;nbsp;72 (russische Nr.&amp;amp;nbsp;1) unter dem Brigadestabs-Chef Waffen-Sturmbannführer Iwan Frolov der [[29. Waffen-Grenadier-Division der SS „RONA“ (russische Nr. 1)|Waffen-Sturmbrigade RONA]] sowie das I. &amp;amp; II. Bataillon / Ostmuselmanische SS-Regiment unter SS-Sturmbannführer Franz Liebermann. Diese waren von äußerster Brutalität und Verrohung geprägt. Immer wieder kam es neben den Massenmorden (bei denen über 100.000 polnische Aufständische und Zivilisten getötet wurden) auch zu Massenvergewaltigungen und anderen Exzessen, bei denen häufig auch Minderjährige und Kinder Opfer waren ([[Massaker von Wola]]). Überliefert ist ein Funkgespräch Heinz Reinefarths mit dem Oberbefehlshaber der 9. Armee [[Nikolaus von Vormann]], in dem er fragt: „Was soll ich mit den Zivilisten machen? Ich habe weniger Munition als Gefangene“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Brössler |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/maas-polen-gedenken-warschauer-aufstand-1.4548502 |titel=Warschauer Aufstand: Gedenken an die dunkelsten Tage |sprache=de |abruf=2020-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heinz Reinefarth, Befehlshaber bei der Niederschlagung des&amp;amp;nbsp;Warschauer Aufstandes, erhielt den Beinamen: „Mörder von Warschau“ bzw. „Der Schlächter von Warschau“ oder auch „Henker von Warschau“. Für seine Taten in Warschau zeichnete das NS-Regime Reinefarth am 30. September 1944 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Februar 1945&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Kohlase: [https://www.vfdgkuestrins.de/texts/kohlase/kunt1945.html &amp;#039;&amp;#039;Küstrins Untergang im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; ernannte ihn [[Adolf Hitler]] zum Festungskommandanten der Stadt [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]] an der Oder (&amp;#039;&amp;#039;[[Festung (Wehrmacht)#Festung Küstrin|Festung Küstrin]]&amp;#039;&amp;#039;), die nach schweren sowjetischen Bombardements am 28./29. März von der [[Rote Armee|Sowjetarmee]] erobert wurde. Bei den Kämpfen um die [[Festung Küstrin]] fielen etwa 5.000 deutsche und 6.000 sowjetische Soldaten. Reinefarth brach entgegen Hitlers Befehl mit einem Teil seiner Truppen aus (nur ca. 1300 erreichten die deutschen Linien) und wurde wegen Feigheit vor dem Feind zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde wegen der kritischen Frontlage nicht vollstreckt; Reinefarth gelang es, sich mit einer Heeresgruppe an der westlichen Front britischen Soldaten zu ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hatte er den Rang eines SS-Gruppenführers und Generalleutnants der Polizei. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „Verfolgungsakteur“ und „exponiert-nationalsozialistisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464.] (PDF; 14&amp;amp;nbsp;MB) landtag.ltsh.de, S. 285; abgerufen am 22. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Reinefarth verbrachte bis 1948 drei Jahre in amerikanischer [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Einige Male wurde er nach Nürnberg verlegt, um vor dem [[Nürnberger Prozesse|Internationalen Militärgerichtshof]] auszusagen; es kam jedoch zu keiner Aussage. Einem Auslieferungsverlangen Polens wurde nicht stattgegeben. 1948 wurde Reinefarth nach Hamburg in die [[Britische Besatzungszone|britische Zone]] überstellt. Auch die Briten lehnten 1950 Reinefarths Auslieferung nach Polen ab. Der Hintergrund war, wie der Historiker Philipp Marti 2012 herausfand, eine geheimdienstliche Tätigkeit Reinefarths für den amerikanischen [[United States Army Criminal Investigation Command|CIC]].&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Karrieren des Heinz Reinefarth. Vom „Henker von Warschau“ zum Bürgermeister von Westerland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 22, Malente 2011, S. 167–192; [https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_22/Demokratische_Geschichte_Band_22_Essay_6.pdf beirat-fuer-geschichte.de] (PDF; 0,8&amp;amp;nbsp;MB) S. 176 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Entnazifizierung]]sverfahren sprach ihn das [[Spruchkammerverfahren|Spruchgericht]] [[Hamburg-Bergedorf]] 1949 von jeder Schuld frei. Vom Flensburger Entnazifizierungs-Hauptausschuss wurde sogar festgestellt, „der Betroffene habe nicht nur in seinem militärischen, sondern auch in seiner ganzen politischen Gegeneinstellung zum Nationalsozialismus wiederholt Leben und Stellung aufs Spiel gesetzt“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464] (PDF; 14&amp;amp;nbsp;MB) S. 499, abgerufen am 22. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Reinefarth in die Kategorie V (Entlasteter) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgruppe des „Heimatbundes Deutscher Ostvertriebener“ schlug ihn im Herbst 1950 als Flüchtlingsbeauftragten der Stadt [[Westerland]] auf [[Sylt]] vor, wo er sich nach dem Krieg mit seiner Familie niedergelassen hatte. Im selben Jahr wurde er auch wieder als [[Rechtsanwalt]] zugelassen. Von Dezember 1951 bis 1964 war er Bürgermeister von Westerland. Bei der [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1958|Landtagswahl im September 1958]] wurde Reinefarth in den [[Schleswig-Holsteinischer Landtag|Schleswig-Holsteinischen Landtag]] gewählt, zunächst für den [[Gesamtdeutscher Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], der 1961 mit der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]] zur [[Gesamtdeutsche Partei|Gesamtdeutschen Partei]] fusionierte. Unter politischen Druck geriet Reinefarth erst, als der Freiburger Rechtshistoriker [[Hans Thieme]] einen Brief an die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; schrieb, in dem er die nationalsozialistische Vergangenheit von Reinefarth aufzeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kaes: &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Karriere&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit Nr. 34 vom 18. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[DEFA]]-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Urlaub auf Sylt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Annelie Thorndike|Annelie]] und [[Andrew Thorndike]] aus dem Jahr 1957 rückte erneut Reinefarths nationalsozialistische Vergangenheit in den Vordergrund. Nach seinem durch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft erzwungenen Rückzug aus der Politik war Reinefarth ab 1967 erneut als Rechtsanwalt in Westerland tätig. Die Ermittlungen gegen ihn wurden ohne Anklage eingestellt. Reinefarth starb am 7. Mai 1979 auf Sylt und wurde auf dem Friedhof Sylt-Keitum beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Agnieszka Hreczuk: [https://www.tagesspiegel.de/politik/70-jahre-warschauer-aufstand-westerland-und-ex-nazi-buergermeister-reinefarth-der-fuerchterliche-sylter/10282160.html &amp;#039;&amp;#039;Der fürchterliche Sylter. 70 Jahre Warschauer Aufstand: Westerland und Ex-Nazi-Bürgermeister Reinefarth.&amp;#039;&amp;#039;] [[Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] 2. August 2015. Abgerufen am 24. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 70. Jahrestag des Warschauer Aufstandes wurde eine lang umstrittene Gedenktafel am Rathaus in Westerland eingeweiht, auf der zu lesen ist: Die Nazis ermordeten über 150.000 Menschen in 63 Tagen. Westerlands Ex-Bürgermeister Heinz Reinefarth „war als Kommandeur einer Kampftruppe mitverantwortlich für dieses Verbrechen“. „Beschämt verneigen wir uns vor den Opfern und hoffen auf Versöhnung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Warschauer-Aufstand/!5036505/ &amp;#039;&amp;#039;Beschämt verneigen wir uns&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Warschauer Aufstand am Rathaus Westerland.jpg|mini|Gedenktafel an den Warschauer Aufstand am Rathaus Westerland auf Sylt (2014 eingeweiht)]]&lt;br /&gt;
Weitere Funktionen:&lt;br /&gt;
* Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Kreisausschusses [[Kreis Südtondern|Südtondern]]&lt;br /&gt;
* Mitglied des Landesvorstandes des GB/BHE&lt;br /&gt;
* Mitglied im Vorstand der Arbeitsrechtlichen Vereinigung und des Fremdenverkehrsverbandes Nordmark&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Ortsausschusses Sylt der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] und der [[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]] Westerland.&lt;br /&gt;
* Gründer des [[Lions Club]]s auf Sylt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 25. September 1939: [[Eisernes Kreuz]] (II. Klasse)&lt;br /&gt;
* 29. Mai 1940: Eisernes Kreuz (I. Klasse)&lt;br /&gt;
* 25. Juni 1940: Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes&lt;br /&gt;
* 30. September 1944: Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2014 hat der Landtag Schleswig-Holstein angesichts der Gräueltaten Reinefarths den Opfern des Warschauer Aufstandes „sein tiefes Mitgefühl“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/presseticker/2014-07-10-10-08-30-180e/ &amp;#039;&amp;#039;Landtag verurteilt Gräueltaten des ehemaligen Abgeordneten Reinefarth.&amp;#039;&amp;#039;] 10. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgesprochen und sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, „dass es nach 1945 in Schleswig-Holstein möglich werden konnte, dass ein Kriegsverbrecher Landtagsabgeordneter wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;Resolution zum Warschauer Aufstand vom 1. August 1944, [https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/2100/drucksache-18-2124.pdf LtSH] (PDF) Drs. 18/2124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die heutige [[Sylt (Gemeinde)|Gemeinde Sylt]] stellt sich inzwischen der Vergangenheit ihres ehemaligen Bürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polish-online.com/atelier-polen/kriegsverbrecher-buergermeister-von-sylt-mahntafel-am-westerlaender-rathaus/ Gemeinde Sylt: Bekenntnis zur NS-Vergangenheit von Ex-Bürgermeister Heinz Reinefarth.] polish-online.de; abgerufen am 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 2014, also am Vorabend des 70. Jahrestages vom 1. August 1944, wurde am [[Westerland|Westerländer]] Rathaus auf Initiative der evangelischen Pfarrerin von Westerland, die eine E-Mail aus Polen erhalten hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silke Nora Kehl |url=https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/sylter-pastorin-nimmt-ehemaligen-nazi-buergermeister-unter-die-lupe/ |titel=Sylter Pastorin nimmt ehemaligen Nazi-Bürgermeister unter die Lupe |werk=nordkirche.de |datum=2014-11-25 |sprache=de |abruf=2021-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Gedenktafel enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Warschauer-Aufstand/!5036505/ &amp;#039;&amp;#039;„Beschämt verneigen wir uns“ Die Gemeinde Sylt bekennt sich dazu, dass ihr Ex-Bürgermeister Heinz Reinefarth mitverantwortlich war für die Ermordung von über 150.000 Menschen.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; 70 Jahre nach dem Beginn des Warschauer Aufstands, der von SS- und Wehrmachts-Truppen unter Reinefarths Befehl blutig niedergeschlagen worden war, wird auf dieser Tafel in deutscher und polnischer Sprache der mehr als 100.000 Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder aus Polen, gedacht, die damals von den deutschen Besatzern verletzt, geschändet und ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie endet mit zwei Sätzen, die den Bezug dieses Kriegsverbrechens zu Sylt und dem Rathaus, an dem sie angebracht ist, aussprechen: „Heinz Reinefarth, von 1951 bis 1963 Bürgermeister von Westerland, war als Kommandeur einer Kampfgruppe maßgeblich mitverantwortlich für dieses Verbrechen. Beschämt verneigen wir uns vor den Opfern des Warschauer Aufstandes und hoffen auf Versöhnung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Förster (Journalist)|Andreas Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Henker von Westerland. (Erst jetzt wird daran erinnert&amp;amp;nbsp;…)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung|fluter]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. Juli 2014; abgerufen am 9. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Heinz Reinefarth steht auch im Zentrum des Online-Spiels „Die Schattenjäger“, das 2021 vom polnischen Pilecki Institut in Berlin entwickelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Abraham, Thomas Wegener Friis: &amp;#039;&amp;#039;Serious Games in der Public History: Zur Aufarbeitung des Falls des NS-Kriegsverbrechers und Sylter Bürgermeisters Heinz Reinefarth im digitalen Spiel „Die Schattenjäger“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grenzfriedenshefte&amp;#039;&amp;#039;, 2022, Band 69, Heft 2, S. 209–232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnisch-deutsche Autor Przemek Zybowski schrieb 2023 im Auftrag der Künstlerassoziation [[Limited Blindness]] den dramatischen Text „Oh wie schön ist das Westerland“ über einen fiktiven Enkel Heinz Reinefarths, der auf dem [[Euromaidan|Maidan]] 2014 in Kiew seine Familiengeschichte als [[Transgenerationale Weitergabe|Transgenerationentrauma]] wiedererlebt. Der Text erlebte in Regie von [[Heiko Michels]] innerhalb der Inszenierung „Zum Ewigen Frieden!“ am 9. November 2023 im [[Kino Delphi (Berlin-Weißensee)|Theater im Delphi]] in Berlin seine Uraufführung. Der Geist Heinz Reinefarths wurde von [[Martin Heesch]] verkörpert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Seidler [https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/theater/zum-ewigen-frieden-spektakel-im-delphi-theater-laesst-den-pazifismus-implodieren-li.2156523 &amp;#039;&amp;#039;Von der Schuld der Engel: Ein Theaterspektakel lässt den Pazifismus implodieren&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ruth Bettina Birn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten&amp;#039;&amp;#039;. Droste Verlag, Düsseldorf, 1986, ISBN 3-7700-0710-7.&lt;br /&gt;
* Perke Heldt: &amp;#039;&amp;#039;„Meidet Westerland, so lange, bis dieser Massenmörder abgetreten ist“. Über den SS-General und Bürgermeister Heinz Reinefarth, die Meldung in einer Gewerkschaftszeitung und die Haltung von DGB und SPD (1956–58).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Band 32, 2023, S. 163–184.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Huhn]], [[Annelie Thorndike]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Massenmörder blieb ohne Strafe&amp;#039;&amp;#039;. edition ost, Berlin 2008, ISBN 978-3-360-02005-5. (Spotless-Reihe, 211).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Klemp]]: &amp;#039;&amp;#039;„Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0663-1, S. 459.&lt;br /&gt;
* Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth. Eine biografische Studie zum öffentlichen und juristischen Umgang mit der NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Zeit- und Regionalgeschichte, Band 1 (Hrsg.) von Uwe Danker, Robert Bohn und Sebastian Lehmann für das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte der Universität Flensburg). Wachholtz Verlag, Neumünster 2014, ISBN 978-3-529-02251-7.&lt;br /&gt;
* Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Karrieren des Heinz Reinefarth. Vom „Henker von Warschau“ zum Bürgermeister von Westerland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 22, Malente 2011, S. 167–192; [https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_22/Demokratische_Geschichte_Band_22_Essay_6.pdf beirat-fuer-geschichte.de] (PDF; 0,8&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Andreas Mix: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/zum-tag-des-warschauer-aufstands-ueber-den-ss-moerder-reinefarth-und-seine-nachkriegskarriere-ich-habe-weniger-munition-als-gefangene-li.894914 &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe weniger Munition als Gefangene“. Zum Tag des Warschauer Aufstands: über den SS-Mörder Reinefarth und seine Nachkriegskarriere&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. August 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128604689}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=128604689 |Name=Reinefarth, Heinz (eigentlich Heinrich Reinefarth) |NDB-online=1 |Autor=Philipp Marti |Datum=2022-10-01}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|201}}&lt;br /&gt;
* Philipp Marti:  [https://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/der-fall-reinefarth-1944-2014 &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth, 1944–2014&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Zeitgeschichte-online]], 2015.&lt;br /&gt;
* Philipp Marti: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Heinz Reinefarth: SS-General, Kriegsverbrecher, Bürgermeister, Volksvertreter.&amp;#039;&amp;#039; In: Schleswig-Holsteinischer Landtag, 18. Wahlperiode, [https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464] (PDF; 14&amp;amp;nbsp;MB): &amp;#039;&amp;#039;Bericht: Geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive. Anfügung II: Drei externe Vermessungen/Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, S. 1–24&lt;br /&gt;
* Andreas Mix: [https://www.stern.de/politik/historie/:Heinz-Reinefarth-Vom-Henker-B%FCrgermeister/632957.html &amp;#039;&amp;#039;Heinz Reinefarth. Vom Henker zum Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039;.] [[Stern (Zeitschrift)|Stern]], 31. Juli 2008.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Sundermeyer]]: [https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2011-09/sylt-reinefarth-nationalsozialismus &amp;#039;&amp;#039;NS-Vergangenheit: Brauner Sand in Westerland&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Zeit|Zeit Online]], 30. September 2011.&lt;br /&gt;
* [https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/LASH/Service/Veranstaltungen/_documents/Ausstellungen/2022-23HeinzReinefarth.html Heinz Reinefarth: Vom NS-Kriegsverbrecher zum Landtagsabgeordneten. Ausstellung vom 18. August 2022 bis zum 31. März 2023.] Landesarchiv Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
* [https://pamiec.pl/pa/teksty/wywiady/17131,DAS-UNBEWLTIGTE-VERBRECHEN-HEINZ-REINEFARTH-UND-DER-WARSCHAUER-AUFSTAND.html &amp;#039;&amp;#039;Das unbewältigte Verbrechen. Heinz Reinefarth und der Warschauer Aufstand.&amp;#039;&amp;#039;] [[Instytut Pamięci Narodowej]]. Dr. Philipp Marti, Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Reinefarth&amp;#039;&amp;#039;, im Gespräch mit Filip Gańczak und Maciej Foks (zuerst in &amp;#039;&amp;#039;Biuletyn IPN&amp;#039;&amp;#039;, Heft 7–8/2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128604689|LCCN=no2003091312|VIAF=26760114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinefarth, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Kriegsverbrechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Warschauer Aufstand (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kreis Nordfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sylt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinefarth, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinefarth, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, SS-Offizier und Politiker (GV/BHE), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gniezno|Gnesen]], Provinz Posen, Königreich Preußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Westerland]], Sylt&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
	</entry>
</feed>