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	<title>Heinz Rauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Rauch&amp;diff=2830329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Rauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1914]] in [[Schönefeld (Leipzig)|Schönefeld]] bei [[Leipzig]]; † [[19. Dezember]] [[1962]] in [[Warschau]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), [[Internationale Brigaden|Spanien-]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]]. Er war Leiter der [[Zentralverwaltung für Statistik|Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik]] und Mitglied des [[Ministerrat (DDR)|Ministerrats]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rauch entstammte einer Arbeiterfamilie. Er fand nach Abschluss seiner Banklehre eine Anstellung bei der [[Dresdner Bank]]. 1933 trat er in [[Leipzig]] der KPD bei. Im Juli 1933 emigrierte er über [[Dänemark]] nach [[Schweden]]. Im August 1934 gelangte Rauch durch einen Auslieferungsantrag zu gewisser Publizität und erhielt dabei auch Kontakt zu dem bekannten schwedischen [[Anwalt]] [[Georg Branting]] (1887–1965), Sohn des ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten [[Hjalmar Branting]] (1860–1925). Im November 1934 wurde er verhaftet. 1935/36 arbeitete er als Werkzeugschlosser in [[Stockholm]]. Im Sommer 1936 ging Rauch nach [[Spanien]] und nahm als Angehöriger der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Zuerst war er bei der XIV., dann bei der XI. Brigade. Er besuchte die Offiziersschule Pozo Rubio bei [[Albacete]]. Nach schwerer Verwundung wurde er zum [[Leutnant]] ernannt. 1938 wurde Rauch in die [[Partido Comunista de España|Kommunistische Partei Spaniens]] überführt. Im selben Jahr kehrte Rauch wieder nach Schweden zurück. Ab 1940 war er Mitglied der Exilleitung der KPD. 1940 heiratete er die schwedische Kommunistin Märta Jansson (1919–1962). Im Juli 1940 ging er für mehrere Monate zur illegalen Arbeit unter deutschen Soldaten nach [[Norwegen]]. 1941 erhielt Rauch den Auftrag Verbindung zum illegalen ZK der [[Norges Kommunistiske Parti|Kommunistischen Partei Norwegens]] in [[Oslo]] aufzunehmen. Am 2. März 1942 wurde Rauch auf Betreiben der Nationalsozialisten [[Ausbürgerung|ausgebürgert]] (Liste 264). 1944 war er Delegierter der KPD-Landeskonferenz in Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauch traf via [[Danzig]] am 19. Januar 1946 – unter anderem mit [[Georg Henke]] (1908–1986), [[Josef Miller (Politiker, 1883)|Sepp Miller]] (1883–1964), [[Wolfgang Steinitz]] (1905–1967) und [[Paul Verner]] (1911–1986) – am [[Berlin Nordbahnhof|Stettiner Bahnhof]] in [[Berlin]] ein. Auf eigenen Wunsch ging er zurück in seine sächsische Heimat und besuchte bis März 1946 zunächst die Landesparteischule in [[Ottendorf (Sebnitz)|Ottendorf]]. Im April 1946 war er Teilnehmer des Berliner KPD-Parteitages und des [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigungsparteitages der SPD und KPD zur SED]]. 1946/47 war er SED-Sekretär in [[Bautzen]] und Mitglied des Bezirksvorstandes Ostsachsen, 1947/48 Leiter des Sowjetischen Nachrichtenbüros für Ostsachsen. 1947 wurde Rauch Mitglied der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]]. Von 1948 bis 1950 war er Leiter der Abteilung [[Agitation]] beim Bundesvorstand des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes]] in Berlin. 1948 folgte ihm die Familie in die [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]]. Seine Frau Märta erhielt eine Stelle beim [[Außenhandel]]. Im November 1950 wurde Rauch als Pressereferent im [[Arbeitsministerium|Ministerium für Arbeit]] und im Februar 1951 als Vorsitzender einer Überprüfungskommission im Regierungsapparat eingesetzt. Seit 1951 wirkte er als Referent beim Statistischen Zentralamt, ab Januar 1952 als Erster Stellvertreter des Leiters. Nach einem Fernstudium an der [[Parteihochschule Karl Marx|Parteihochschule „Karl Marx“]] in Berlin (1953–1955) und einem Besuch der [[Parteihochschule der KPdSU|Parteihochschule beim ZK der KPdSU]] in [[Moskau]] (1956/57) wurde Rauch im Oktober 1957 als Nachfolger von [[Friedrich Behrens|Fritz Behrens]] Leiter der [[Zentralverwaltung für Statistik|Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik]]. Am 19. Juli 1958 wurde er zum Mitglied der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juli 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 4. Juli 1962 zum Mitglied des Ministerrates der DDR berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Juli 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem IV. Parteitag der SED im April 1954 war er Mitglied der Zentralen Revisionskommission der SED.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 7. April 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauch kam am 19. Dezember 1962 mit seiner Frau und zwei seiner drei Söhne bei einem [[LOT-Flug 248|Flugzeugabsturz in der Nähe des Warschauer Flughafens]] ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB1962-12-21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1955) und in Silber (1959)&lt;br /&gt;
* [[Hans-Beimler-Medaille]] (1956)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (1958)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinz Rauch |Titel=Die Verbesserung des Arbeitsstils der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik |Sammelwerk=Statistische Praxis : Zeitschrift für Rechnungsführung und Statistik |Band=4 |Datum=1959 |Seiten=161–165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Angedenken an Heinz Rauch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Statistische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 18. Jg. (1963), Heft 1, S. 1f.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Müssener]]: &amp;#039;&amp;#039;Exil in Schweden. Politische und kulturelle Emigration nach 1933&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser Verlag, München 1974, ISBN 3-446-11850-0, S. 437 und passim.&lt;br /&gt;
* [[Jan Peters (Historiker)|Jan Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Exilland Schweden. Deutsche und schwedische Antifaschisten 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1984, passim.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 8 (Poethen–Schlüter). K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-25038-5, S. 204.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 6350). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 268.&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Skandinavische Erfahrungen erwünscht? Nachexil und Remigration. Die ehemaligen KPD-Emigranten in Skandinavien und ihr weiteres Schicksal in der SBZ/DDR&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07651-4, S. 126f., 368 und passim. [http://books.google.de/books?id=yhkm54R7j2QC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Skandinavische+Erfahrungen+erw%C3%BCnscht?&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=aq_QULL8AoTJsgaA8IDQDQ&amp;amp;ved=0CDgQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Heinz%20Rauch&amp;amp;f=false auf Google Books]&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinz-rauch|lemma=Rauch, Heinz|autor=Michael F. Scholz|band=2|idNum=2767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://personen-wiki.slub-dresden.de/index.php/Rauch,_Heinz Rauch, Heinz] im Personen-Wiki der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|SLUB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB1962-12-21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Po tragicznej katastrofie „Viscounta“ na Okęciu: Ustalono już listę ofiar katastrofy |Sammelwerk=Dziennik Bałtycki |Band=XVIII |Nummer=302 |Ort=Danzig |Datum=1962-12-21 |Seiten=1–2 |Online=[http://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/doccontent?id=23333 online] |Abruf=2013-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193755050|VIAF=4158156762926941300004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rauch, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rauch, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED), Spanien- und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönefeld (Leipzig)|Schönefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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