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	<title>Heinz Paul - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Paul&amp;diff=588727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2025-06-30T15:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Paul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Egid Robert Paul&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1893]] in [[München]]; † [[14. März]] [[1983]] in [[Karlsfeld|Karlsfeld-Rotschwaige]]), war ein deutscher Filmregisseur und Produzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Paul begann seine Filmlaufbahn vermutlich 1920 bei der Berliner [[Terra Film]], wo er in Filmen, deren weibliche Hauptrolle [[Hella Moja]] spielte, Regie führte bzw. die Produktion leitete. Von da an arbeitete Paul häufig mit seiner späteren Ehefrau zusammen, die von 1926 an immer wieder auch die Drehbücher zu seinen Filmen schrieb, beispielsweise zum Film &amp;#039;&amp;#039;[[Student sein#Nutzung des Ausdrucks|Student sein, wenn die Veilchen blühen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Paul, der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Oberleutnant gewesen war, hatte bereits in der Stummfilmzeit mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 9 Weddigen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Tage auf Leben und Tod]]&amp;#039;&amp;#039; Kriegsfilme inszeniert. Nach der Einführung des Tonfilms entstanden zwei halbdokumentarische Spielfilme – &amp;#039;&amp;#039;[[Die Somme. Das Grab der Millionen|Die Somme]]&amp;#039;&amp;#039; (1930)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Die Somme. Das Grab der Millionen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.arte.tv/guide/de/063589-000-A/die-somme-das-grab-der-millionen |wayback=20160414081351 }} bei arte.tv&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Douaumont&amp;#039;&amp;#039; (1931) –, die den Veteranen und Gefallenen zweiter Schlachten des Ersten Weltkrieges gewidmet waren. Es folgten rein fiktionale Kriegsfilme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die andere Seite (1931)|Die andere Seite]]&amp;#039;&amp;#039; (1931), in dem [[Wolfgang Liebeneiner]] einen jungen britischen Leutnant spielt, der von den Schrecken des Weltkrieges zermürbt wird. Ein Film, der die menschlichen Nöte der ehemaligen Kriegsgegner zeigte, war in der Zwischenkriegszeit in Deutschland durchaus ungewöhnlich. Der nächste Film – &amp;#039;&amp;#039;[[Tannenberg (1932)|Tannenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (1932) – handelt von einem ostpreußischen Rittmeister ([[Hans Stüwe]]), der beim Näherrücken der russischen Front den Befehl erhält, seinen eigenen Gutshof zu beschießen. Der [[Abenteuerfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Trenck (1932)|Trenck]]&amp;#039;&amp;#039; (1932) zeigt Szenen aus dem Leben des preußischen Offiziers, der in der Zeit der [[Zweiter Schlesischer Krieg|Schlesischen Kriege]] eine Liebesaffäre mit der Schwester [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Paul 1933 Mitglied der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NS-Betriebszellen-Organisation deutschstämmiger Filmregisseure]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 450.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Film, bei dem Heinz Paul anschließend Regie führte, war das Historiendrama &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Tell&amp;#039;&amp;#039;, das in den Studios der politisch weit rechts stehenden [[Terra Film|Terra-Film AG]] aus einem Schweizer Freiheitsstück in einen NS-[[Propagandafilm]] umgewandelt wurde. Die Hauptrollen spielten [[Hans Marr (Schauspieler)|Hans Marr]], [[Conrad Veidt]] und [[Friedrich Ettel]]. In der Rolle von Tells Frau war [[Emmy Sonnemann]], die spätere Ehefrau von [[Hermann Göring]], zu sehen. Auch der Militärschwank &amp;#039;&amp;#039;Die vier Musketiere&amp;#039;&amp;#039; (1934), der von der [[Filmprüfstelle]] das [[Filmprädikat|Prädikat]] „Volksbildend“ erhielt, wurde wegen seiner vaterländischen Töne nach 1945 als Propagandafilm eingestuft. Pauls [[Kinder- und Jugendfilm im Nationalsozialismus|Jugendfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wunder des Fliegens]]&amp;#039;&amp;#039; (1934/35) erhielt das Prädikat „Staatspolitisch wertvoll“. Der Film handelte von einem Siebzehnjährigen ([[Jürgen Ohlsen]]), der sich durch die Bekanntschaft mit [[Ernst Udet]] den Traum vom Fliegen erfüllen kann. Obwohl der Film keine direkte NS-Propaganda enthielt, war er Teil der Werbestrategie, mit der Jugendliche für ihren Einsatz im geplanten Eroberungskrieg begeistert werden sollten. 1935 gründete Heinz Paul sein eigenes [[Filmproduktionsgesellschaft|Produktionsunternehmen]], die Paul-Filmproduktion KG Berlin, die bis 1936 drei Komödien hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Terra Film AG drehte Heinz Paul 1937/38 seinen vierten und letzten NS-Propagandafilm, den Marinefilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kameraden auf See]]&amp;#039;&amp;#039;, der eine Gruppe junger Offiziere zeigt, die im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] während ihrer Ausbildung vor der spanischen Küste in Auseinandersetzungen mit Kommunisten geraten. Die Hauptrollen in diesem Film, der als [[Vorbehaltsfilm]] dem Publikum heute nur eingeschränkt zugänglich ist, spielten [[Paul Wagner (Schauspieler)|Paul Wagner]] und [[Jaspar von Oertzen]]. Nachdem Heinz Paul zwischendurch bei einigen belanglosen Filmlustspielen Regie geführt und sich zeitweilig auch ganz aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, wechselte er erneut das Genre und drehte mit &amp;#039;&amp;#039;Schicksal am Strom&amp;#039;&amp;#039; (1944) erstmals einen ernsten Liebesfilm. Die Hauptdarsteller dieses Films, dessen Handlung im Elbschiffermilieu angesiedelt war, waren [[Karin Hardt]] und [[Ernst von Klipstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schicksal am Strom&amp;#039;&amp;#039; war Heinz Pauls letzter Film vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Seine einzige Regiearbeit in den folgenden zehn Jahren war das Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Glück aus Ohio]]&amp;#039;&amp;#039;, das Paul 1950 für die kleine Münchner Merkur-Film GmbH inszenierte. Erst 1954 gelang ihm mit dem Kriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Unternehmen Edelweiß (Film)|Unternehmen Edelweiß]]&amp;#039;&amp;#039; ein Comeback. Der mit [[Joachim Mock]] und [[Albert Hehn]] in den Hauptrollen besetzte Film spielte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in den Bergen des von der deutschen Wehrmacht besetzten [[Norwegen]], wo gegnerische Soldaten vor der Entscheidung stehen, ob es ihre menschliche Pflicht ist, sich gegenseitig das Leben zu retten. Bis 1963 inszenierte Heinz Paul mit seinem eigenen Unternehmen – der H. P.-Filmproduktion GmbH – sechs weitere Filme, die unterschiedlichsten zeittypischen Genres angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Pauls Grabstätte befindet sich auf dem [[Nordfriedhof (München)|Münchner Nordfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=30em|anzahl=|abstand=|liste=&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Regie, wenn nicht anders angegeben:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1920: [[Gräfin Walewska]] – Produktionsleitung&lt;br /&gt;
* 1920: Die Tänzerin von Tanagra&lt;br /&gt;
* 1922: [[Felicitas Grolandin]] – Produktionsleitung&lt;br /&gt;
* 1922: Das schöne Mädel – Produktionsleitung&lt;br /&gt;
* 1925: Die Straße des Vergessens&lt;br /&gt;
* 1925: Des Lebens Würfelspiel – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1926: Die Warenhausprinzessin&lt;br /&gt;
* 1927: [[U 9 Weddigen]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Der falsche Prinz (1927)|Der falsche Prinz]] – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1928: Das Karussell des Todes – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1928: [[Die Frau von gestern und morgen|Der Scheidungsanwalt]] &amp;#039;&amp;#039;(Die Frau von gestern und morgen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1928: [[Der Mitternachtswalzer]]&lt;br /&gt;
* 1929: [[Drei Tage auf Leben und Tod]]&lt;br /&gt;
* 1930: Der Liebesmarkt&lt;br /&gt;
* 1930: Student sein, wenn die Veilchen blühen&lt;br /&gt;
* 1931: Schatten der Manege&lt;br /&gt;
* 1930: Namensheirat. Diskretion Ehrensache&lt;br /&gt;
* 1930: [[Die Somme. Das Grab der Millionen]]&lt;br /&gt;
* 1931: Douaumont. Die Hölle von Verdun&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die andere Seite (1931)|Die andere Seite]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Tannenberg (1932)|Tannenberg]] – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1932: [[Trenck (1932)|Trenck]] – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1932: Marschall Vorwärts&lt;br /&gt;
* 1933: Das Schloß im Süden/Château de rêve – Herstellungsleitung&lt;br /&gt;
* 1934: [[Wilhelm Tell (1934)|Wilhelm Tell]] – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1934: Die vier Musketiere – Regie, Herstellungsleitung, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1935: [[Wunder des Fliegens]] – Regie, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1935: Unsterbliche Melodien&lt;br /&gt;
* 1936: Paul und Pauline – Produktionsgesellschaft&lt;br /&gt;
* 1936: Hilde und die 4 PS – Produktionsgesellschaft&lt;br /&gt;
* 1936: Die Unbekannte – Produktionsgesellschaft&lt;br /&gt;
* 1936: Das Hermännchen. Nee, nee, was es nich’ alles gibt&lt;br /&gt;
* 1937: Hahn im Korb&lt;br /&gt;
* 1938: [[Kameraden auf See]]&lt;br /&gt;
* 1940: Tip auf Amalia&lt;br /&gt;
* 1941: Rügen (Kurz-Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 1944: Komm&amp;#039; zu mir zurück!&lt;br /&gt;
* 1944: Schicksal am Strom&lt;br /&gt;
* 1950: [[Glück aus Ohio]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Unternehmen Edelweiß (Film)|Unternehmen Edelweiß]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Wo der Wildbach rauscht]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Heiraten verboten]] – Regie, Produzent&lt;br /&gt;
* 1959: [[Hula-Hopp, Conny]] – Regie, Produzent, Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1958: [[Der Elefant im Porzellanladen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Orientalische Nächte]] – Regie, Produzent&lt;br /&gt;
* 1963: Wie schön bist Du… – Dokumentarfilm, Regie, Produzent&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;162 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|33624404bf6140cfa90abbe8826d8ba1}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0666852}}&lt;br /&gt;
* [http://hic-respice.de/filmgeschichtsschreibung &amp;#039;&amp;#039;Sören Ahlhaus: Frieden schließen mit dem Krieg - Der Erste Weltkrieg im späten Weimarer Kino anhand ausgewählter Beispiele&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137966954|VIAF=86126707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paul, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Paul, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Paul, Heinrich Egid Robert (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Produzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsfeld|Karlsfeld-Rotschwaige]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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