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	<title>Heinz Markmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Markmann&amp;diff=2538945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2024-01-08T12:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Markmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1926]] in [[Heidelberg]]; † [[10. Dezember]] [[2020]] ebenda) war ein deutscher Sozial- und [[Wirtschaftswissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Heinz Markmann besuchte von 1932 bis 1936 die Mönchhofschule (Volksschule) in Heidelberg-Neuenheim, anschließend bis 1944 die [[Philipp Lenard|Philipp-Lenard]]-Oberschule (Realgymnasium) in Heidelberg. Von 1943 bis Kriegsende war er für die Luftwaffe tätig. Er studierte ab 1946 [[Soziologie]] bei [[Alfred Weber]] und Hans von Eckardt, Sozialpsychologie bei [[Willy Hellpach]], [[Volkswirtschaftslehre]] vor allem bei [[Erich Preiser]] und Öffentliches Recht bei [[Walter Jellinek]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]. Dort promovierte er 1951 „summa cum laude“ zum Dr. phil. mit einer Dissertation über „Massenführung des Nationalsozialismus – Methoden, Ziele, Institutionen“. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik der Universität Heidelberg, als Assistent von Alfred Weber und als Mitglied der Forschungsgruppe [[Dolf Sternberger]] über Parteien, Fraktionen und Parlamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markmann war von 1955 bis 1958 Sekretär des [[Kuratorium Unteilbares Deutschland|Kuratoriums Unteilbares Deutschland]] in Bonn, ab 1958 wissenschaftlicher Referent im [[Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut|Wirtschaftswissenschaftlichen Institut]] (WSI) des [[DGB]] in Köln, ab 1967 in Düsseldorf. Von 1962 bis 1967 war er Vorstandssekretär der Wirtschaftspolitischen Abteilung des DGB-Bundesvorstandes, von 1967 bis zur Pensionierung 1989 Leiter des [[Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut|Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI)]] des DGB. Mit seiner Frau Lore geb. Hetzel hatte er vier Kinder und lebte zuletzt in Heidelberg-Handschuhsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Markmann war Mitglied der [[SPD]] seit 1949, Mitbegründer des SDS und später des SHB an der Universität Heidelberg, seit 1956 Mitglied der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] (GEW). Er war Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es Erster Klasse, Ehrensenator und Vorsitzender des Kuratoriums der [[FernUniversität Hagen]] sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche und soziale Bildung. Dem Senat der [[Max-Planck-Gesellschaft]] gehörte er von 1968 bis 1980 an, dem [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]] von 1971 bis 1992, der Kommission für wirtschaftlichen und sozialen Wandel von 1971 bis 1976; er war Mitglied im Vorstand der [[Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute]] (ASI). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte 1975 zu den Unterzeichnern des Memorandums „Für eine wirksame und soziale Wirtschaftspolitik“, aus dem die [[Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dem Wirtschafts- und Sozialausschuss der [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]] von 1967 bis 1972 an und von 1959 bis 1994 verschiedenen Arbeits- und Expertengruppen der [[EG-Kommission]], weiterhin dem Gewerkschaftlichen Beratungsausschuss (TUAC) der [[OECD]]. Markmann war Mitglied des Wirtschaftspolitischen Ausschusses beim SPD-Parteivorstand sowie von 1965 bis 1990 von Kuratorium und Beirat des Wissenschaftszentrums Berlin ([[WZB]]). Seit 1996 übte er im Auftrag der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] und des DGB Beratertätigkeiten für Regierungen und Gewerkschaften in Ghana, Indien, Brasilien, Japan, China und Südkorea aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund enger Bindungen zur evangelischen Kirche war Markmann von 1965 bis 1990 Mitglied der Kammer für soziale Ordnung der [[EKD]] und von 1970 bis 1990 des Sozialethischen Ausschusses der Rheinischen Landeskirche sowie im Kuratorium der Evangelischen Sozialakademie Friedewald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Aus der Vielzahl von Markmanns Publikationen werden hier beispielhaft einige besonders wichtige aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Abstimmungsverhalten der Parteifraktionen in deutschen Parlamenten. Meisenheim am Glan: Anton Hain, 1955&lt;br /&gt;
* „Wirtschaftliche Bestimmungsgründe der Lohnbildung aus Sicht der Gewerkschaften.“, In: (Schriftenreihe des Vereins für Socialpolitik, N.F. Bd. 51). Berlin: Duncker &amp;amp; Humblot, 1968&lt;br /&gt;
* (Mitautor:) Wirtschaftlicher und sozialer Wandel in der Bundesrepublik Deutschland. Gutachten der Kommission. Göttingen: O. Schwarz, 1977&lt;br /&gt;
* „Tarifverträge II: Tarifvertragspolitik“, in: [[Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft]], Bd. 7, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. O.: G. Fischer u.&amp;amp;nbsp;a. V. 1977, S. 540–553&lt;br /&gt;
* „Gewerkschaften“, in: Evangelisches Soziallexikon, 7. Aufl., Stuttgart 1980&lt;br /&gt;
* „Gewerkschaften in der Wirtschaftskrise“, in: Deutschland-Enzyklopädie. Deutschland-Porträt einer Nation, Gütersloh: Bertelsmann 1985&lt;br /&gt;
* „Technischer Wandel und Beschäftigung aus der Sicht der Gewerkschaften“, in: Hellmut Lamszus/Horst Sanmann (Hrsg.): Neue Technologien, Arbeitsmarkt und Berufsqualifikation. (Beiträge zur Wirtschaftspolitik Bd. 46), Bern: Haupt 1987&lt;br /&gt;
* [http://www.hampp-verlag.de/ArchivIndB/1_95_Markmann.pdf Heinz Markmann: 50 Jahre Arbeitsbeziehungen in Deutschland: eine Erfolgsgeschichte? (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Heinz Markmann: [https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=5973 Erinnerungen an das WWI/WSI]. herausgegeben von der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf 2011&lt;br /&gt;
* Stadt Heidelberg (Hrsg.): Erlebte Geschichte erzählt. Michael Buselmeier im Gespräch mit Heinz Markmann. Heidelberg: Verlag Wunderhorn, 2011, S. 7–20&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=JgMBh9AoIFU Interview mit Prof. Heinz Markmann] zur Geschichte des WSI vom 27. April 2016 in Heidelberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105507296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105507296|LCCN=n86128237|VIAF=194295194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Markmann, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Fernuniversität in Hagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Markmann, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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