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	<title>Heinz Lammerding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Lammerding&amp;diff=632383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 16. Februar 2026 um 21:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-16T21:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lammerding.jpg|mini|Heinz Lammerding]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Bernard Lammerding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, evtl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bernhard Lammerding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[27. August]] [[1905]] in [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Dortmund#1901 bis 1910|Dortmund]]; † [[13. Januar]] [[1971]] in [[Bad Tölz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Ingenieur]] sowie [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]]. Als Hauptverantwortlicher für die [[Massaker von Oradour|Massaker]] der [[SS-Verfügungsdivision|2. SS-Panzer-Division „Das Reich“]] an französischen Zivilisten in [[Oradour-sur-Glane]] und [[Tulle]] im Juni [[1944]] wurde er von einem französischen Gericht in Abwesenheit zum Tod verurteilt. Jedoch tauchte er bis 1958 unter; die damalige Bundesregierung lieferte ihn nicht an [[Frankreich]] aus,&amp;lt;ref&amp;gt;Gregory L. Mattson, &amp;#039;&amp;#039;SS-Das Reich. The History of the Second SS Division, 1939–45.&amp;#039;&amp;#039; Staplehurst 2002, ISBN 1-86227-144-5, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch danach kam es in der Bundesrepublik zu keinem Gerichtsverfahren gegen ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lammerding studierte an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und wurde 1925 Mitglied der [[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania|Burschenschaft Rhenania München]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 1084.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mitgliederverzeichnis der Münchener Burschenschaft Rhenania und des Altherrenverbandes der Münchener Burschenschaft Rhenania e. V. (Stand Juni 1962), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; der er bis zu seinem Tode als [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 86. Jg. (1971), H. 3, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er machte sein Examen als Bauingenieur, war aber zunächst arbeitslos. 1931&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Moisel: Frankreich und die deutschen Kriegsverbrecher, Wallstein 2004, S. 189&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er in die [[Sturmabteilung|SA]] und zum 1. November desselben Jahres in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 722.395).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24551044&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1933 nahm er an einem Wehrsportkurs teil und wurde Referent in der SA-Leitung in Berlin. Er wurde Leiter der Pionier-Schule der SA. Am 1. April 1935 trat er in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 247.062) ein und wurde im Mai zum [[SS-Obersturmführer]] befördert. Ab November 1940 war er [[Erster Generalstabsoffizier]] der [[SS-Division Totenkopf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Charles W. Sydnor: &amp;#039;&amp;#039;Soldaten des Todes. Die 3. SS-Division „Totenkopf“ 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 117 u. S. 125, Anm. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer kurzen Verwendung im Stab eines Panzer-Korps wurde er Stabschef von SS-Obergruppenführer [[Erich von dem Bach-Zelewski]], dem Chef der Bandenkampfverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lammerding ordnete als „[[Sühnemaßnahme]]“ die Zerstörung zahlreicher Dörfer und Städte in der [[Sowjetunion]] an. Ende 1943 bekam er das Kommando über eine [[Kampfgruppe]] der [[SS-Panzerdivision „Das Reich“]] im Partisanenkampf und am 25. Januar 1944 das Kommando über die gesamte Division. Laut [[Max Hastings]] hatte er die Ernennung zum Divisionskommandeur seiner engen persönlichen Beziehung zu [[Heinrich Himmler]] zu verdanken, da seine militärischen Fähigkeiten dafür nicht ausreichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Hastings, &amp;#039;&amp;#039;Das Reich. The March of the 2nd SS Panzer Division through France, June 1944.&amp;#039;&amp;#039; London 1981, S. 36, ISBN 0-330-48389-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Juli 1944 wurde Lammerding bei der Inspektion des SS-Panzerregiments 2 in der Normandie verwundet.&amp;lt;ref&amp;gt;James Lucas. &amp;#039;&amp;#039;Das Reich. The Military Role of the 2nd SS Division.&amp;#039;&amp;#039; London 1991, ISBN 0-304-35199-7, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Genesung übernahm er wieder das Kommando über die 2. SS-Panzer-Division, bis Himmler ihn am 2. Februar 1945 schließlich zum Chef des Stabes der „[[Heeresgruppe Weichsel]]“ machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er wegen der [[Massaker von Oradour|Massaker in Oradour-sur-Glane]] und [[Massaker von Tulle|Tulle]] im Juni 1944 in Frankreich angeklagt und wegen der Morde in Tulle 1951 in Abwesenheit von einem Militärgericht in Bordeaux zum Tod verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45921995.html Telephon aus Tulle], [[Der Spiegel]] 48/1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Kartheuser: [https://www.zeit.de/2014/24/d-day-jahrestag Die innere Front], [[Die Zeit]] 24/2014&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 bemühte sich der französische [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Hohe Kommissar]] [[André François-Poncet]] um Auslieferung bei dem britischen Hohen Kommissariat, und das Ansuchen war Gegenstand einer Unterredung der Außenminister [[Georges Bidault]] und [[Anthony Eden]]. Eden brachte dem wenig Verständnis entgegen und lehnte ab mit den Worten, von Lammerding noch nie gehört zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Moisel: Frankreich und die deutschen Kriegsverbrecher, Wallstein 2004, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch sah es Lammerding, damals schon Bauunternehmer in Düsseldorf, als geboten an, unterzutauchen. Als er 1958 wieder greifbar war, verbot das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]], Deutsche an das Ausland auszuliefern, und der 1955 in Kraft getretene [[Überleitungsvertrag]] verhinderte darauf nach Auffassung bundesdeutscher Gerichte lange Zeit eine Anklage für Straftaten, die bereits vor einem alliierten Gericht verhandelt worden waren (Diese Regelung wurde erst 1975 – nach Lammerdings Tod – aufgehoben). Das betraf aber nur das Massaker von Tulle, an dem Lammerding eine Beteiligung bestritt; im Fall Oradour wurde gegen ihn von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt, das Verfahren allerdings 1964 eingestellt. Es gab immer wieder diplomatische Vorstöße Frankreichs, ihn doch noch vor Gericht zu stellen, insbesondere nachdem der Historiker [[Jacques Delarue (Historiker)|Jacques Delarue]] 1968 ein Buch über deutsche Verbrechen während der Besatzung Frankreichs mit Beweisen für die Schuld Lammerdings veröffentlicht hatte. Lammerding lebte nach dem Krieg als erfolgreicher Bauunternehmer in [[Unterrath|Düsseldorf-Unterrath]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Erkenbrecher und Martin Graf: [http://www.spiegel.de/einestages/oradour-sur-glane-massaker-im-zweiten-weltkrieg-a-974233.html &amp;#039;&amp;#039;Massaker im Zweiten Weltkrieg – Der Tag, an dem die Zeit stehenblieb&amp;#039;&amp;#039;]. [[Spiegel Online]], 10. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mitgliederverzeichnis der Münchener Burschenschaft Rhenania und des Altherrenverbandes der Münchener Burschenschaft Rhenania e. V. (Stand Juni 1962), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; und genoss danach sein [[Altenteil]] in [[Greiling]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Reifenberg |Titel=Lammerdings Tod beschäftigt Frankreich |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Hrsg= |Ort= |Datum=1971-01-15 |Seiten=4 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1971 im Tölzer Krankenhaus an Krebs. Bei seiner Beerdigung in Düsseldorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Reifenberg |Titel=Erregung über Nachrufe auf Lammerding |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Hrsg= |Ort= |Datum=1971-01-21 |Seiten=5 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; trafen sich 200 ehemalige SS-Kameraden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florence Hervé |url=https://www.ag-friedensforschung.de/themen/Kriegsgeschichte1/oradour.html |titel=Ort des Schmerzes |werk=Junge Welt |hrsg=Nachdruck durch Bundesausschuss Friedensforschung |datum=2014-06-07 |abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Abzeichen des SA-Treffens Braunschweig 1931&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring|Totenkopfring der SS]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse am 23. Mai bzw. 22. Juni 1940&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 24. April 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 11. April 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sturmabzeichen|Allgemeines Sturmabzeichen]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* [[SS-Obersturmführer]] am 1. Mai 1935&lt;br /&gt;
* [[SS-Hauptsturmführer]] am 30. Januar 1937&lt;br /&gt;
* [[SS-Sturmbannführer]] am 19. Oktober 1939&lt;br /&gt;
* [[SS-Obersturmbannführer]] am 1. September 1941&lt;br /&gt;
* [[SS-Standartenführer]] am 30. Januar 1943&lt;br /&gt;
* [[SS-Oberführer]] am 9. Dezember 1943&lt;br /&gt;
* [[SS-Brigadeführer]] und Generalmajor der Waffen-SS am 20. April 1944&lt;br /&gt;
* [[SS-Gruppenführer]] und Generalleutnant der Waffen-SS im Januar 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dws.xip.pl/reich/biografie/247062.html www.dws.xip.pl] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20200213040136/http://www.geschichtsthemen.de/massaker_von_tulle_1944.htm Geschichtsthemen: Das Massaker in der französischen Stadt Tulle 1944]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124727581|VIAF=40319601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lammerding, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrendegens Reichsführer SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker von Oradour]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lammerding, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lammerding, Heinz Bernard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Gruppenführer, Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Tölz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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