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	<title>Heinz Koppel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Koppel&amp;diff=2068203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-11-22T23:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Koppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1919]] in [[Berlin]]; † [[1. Dezember]] [[1980]] in [[Llety Caws]], [[Wales]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Maler]] [[Deutschland|deutscher]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Koppel hatte jüdische Eltern und verbrachte in Berlin seine Kindheit. Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] emigrierte die Familie im Jahr 1933 nach [[Prag]]. Dort begann der Sohn eine künstlerische Ausbildung. Zusammen mit dem Vater Joachim ging Koppel 1938 nach Großbritannien. Von Anfällen schwerer [[Arthritis]] geplagt, konnte sich die Mutter Paula den beiden nicht anschließen. Sie blieb in der [[Tschechoslowakei]]. Während des [[Holocaust]] wurde sie nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert und schließlich im [[Vernichtungslager Treblinka]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Koppel betrieb in der Nähe des walisischen [[Pontypridd]] eine Fabrik für Reißverschlüsse, während der Sohn Heinz eine Kunsthochschule in [[London]] besuchte. Er lernte bei dem deutschen Emigranten [[Martin Bloch]], der einen großen Einfluss auf sein weiteres Schaffen ausübte. Zudem begann Koppel sich für [[Psychoanalyse]] in der Tradition von [[Sigmund Freud]] zu interessieren, was sich ebenfalls in seiner Kunst widerspiegelt. Weitere Einflüsse lagen im deutschen [[Expressionismus]] und im [[Surrealismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 lebte Koppel im [[Südwales|südwalisischen]] [[Dowlais]] in der Nähe von [[Merthyr Tydfil]], wo er als Kunstlehrer Kinder und Erwachsene unterrichtete. Die walisische Landschaft wurde zu einem wichtigen Sujet seiner Bilder. Seine diesbezüglichen Arbeiten zeigen mystische Einflüsse und grenzen an das Phantastische. Ein weiterer Gegenstand seiner Arbeiten in dieser Zeit waren die verfallenden Industriereviere in Wales und deren Bewohner. Auch das Motiv der ermordeten Mutter hat Koppel in einer Reihe von Arbeiten aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 verließ Koppel Wales mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern. Eine Zeitlang lebte er in London und [[Liverpool]], wo er jeweils weiterhin als Kunstlehrer arbeitete. In dieser Zeit begann Koppel regelmäßig in Londoner Galerien auszustellen. Schließlich ließ er sich in einem Bauernhaus bei [[Cwmerfyn]] in der Gegend von [[Aberystwyth]] nahe der walisischen Küste nieder. Er war weiterhin künstlerisch tätig und experimentierte in späteren Arbeiten mit Materialien wie [[Glasfaser]] und [[Harz (Material)|Baumharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Koppel starb plötzlich im Jahr 1980 im Alter von 61 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellung seines Werkes ==&lt;br /&gt;
Viele Arbeiten von Koppel befinden sich in Museen und Galerien in Südwales. In seinem Heimatland ist er demgegenüber weitgehend unbekannt. Von August 2009 bis Januar 2010 fand erstmals eine Ausstellung seiner Werke auf deutschem Boden statt. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Heinz Koppel. Ein Künstler zwischen Berlin und Wales&amp;#039;&amp;#039; wurden seine Arbeiten in den Räumlichkeiten der „Stiftung [[Neue Synagoge (Berlin)|Neue Synagoge]] – Centrum Judaicum“ in Berlin gezeigt. Der Katalog zu der Ausstellung erschien im Verlag für Berlin-Brandenburg. Anlässlich der Ausstellungseröffnung schrieb Ingeborg Ruthe in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Koppels Kunst ist nicht die eines Avantgardisten, es ist die eines höchst eigenwilligen und daher bislang kaum wahrgenommenen Spätlings der Moderne. In wenigen Jahren holte er für sich, gleichsam in manisch-depressiven Amplituden – die markanten Stile der Klassischen Moderne nach. Er benutzte sie bedenkenlos gemischt für seine rätselvollen, suggestiven Bildwelten, in denen nichts jemals gefällig oder effektvoll ist.|Ingeborg Ruthe, &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 28.&amp;amp;nbsp;August 2009&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Ruthe: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-unbekannter-maler-wird-entdeckt--heinz-koppels-bilder-in-der-neuen-synagoge-seine-heillose-welt,10810590,10662364.html &amp;#039;&amp;#039;Seine heillose Welt. Ein unbekannter Maler wird entdeckt. Heinz Koppels Bilder in der Neuen Synagoge&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28.&amp;amp;nbsp;August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chana Schütz, [[Hermann Simon (Historiker)|Hermann Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Koppel. Ein Künstler zwischen Berlin und Wales.&amp;#039;&amp;#039; VBB, Berlin 2009, ISBN 978-3-86650-583-4 (Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, 30.&amp;amp;nbsp;August 2009 – 15.&amp;amp;nbsp;Januar 2010; in deutscher und englischer Sprache).&lt;br /&gt;
* Charles Samuel Spencer: &amp;#039;&amp;#039;Koppel, Heinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;. 2nd Edition. Macmillan, Detroit u.&amp;amp;nbsp;a. 2007. Bd.&amp;amp;nbsp;12, S.&amp;amp;nbsp;295.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Ruthe: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-unbekannter-maler-wird-entdeckt--heinz-koppels-bilder-in-der-neuen-synagoge-seine-heillose-welt,10810590,10662364.html &amp;#039;&amp;#039;Seine heillose Welt. Ein unbekannter Maler wird entdeckt. Heinz Koppels Bilder in der Neuen Synagoge&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28.&amp;amp;nbsp;August 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://news.bbc.co.uk/local/southeastwales/hi/people_and_places/arts_and_culture/newsid_8244000/8244625.stm &amp;#039;&amp;#039;Berlin Honours Artist’s Welsh Work&amp;#039;&amp;#039;.] [[British Broadcasting Corporation|BBC]] News. Porträt von Heinz Koppel anlässlich der Ausstellung „Heinz Koppel. Ein Künstler zwischen Berlin und Wales“ in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139165673|LCCN=no/2010/34596|VIAF=95832946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koppel, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koppel, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Maler deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Llety Caws]], [[Wales]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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