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	<title>Heinz Kiwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:32:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Kiwitz&amp;diff=907612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: /* Einleitung */ genauer</title>
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		<updated>2025-11-03T22:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Kiwitz Holzschnitt Rössing 1931.jpg|mini|Abschlussarbeit bei [[Karl Rössing]] mit einem Selbstporträt (1931)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[4. September]] [[1910]] in [[Duisburg]]; gestorben [[1938]] in [[Spanien]]) war ein deutscher [[Holzschneider]] des [[Expressionismus]]. Er fiel als Interbrigadist im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz war der Sohn des Buchdruckers Hermann Kiwitz und der Rebekka Fürstener, er hatte zwei Schwestern. Seine Eltern waren Mitglied in der [[SPD]]. Kiwitz verließ 1928 das Gymnasium. Er erhielt seine erste Ausbildung bei seinem Vater und dann an der [[Folkwangschule]] in [[Essen]] bei Professor [[Karl Rössing]], weiterhin in Düsseldorf und Köln. Mit [[Günther Strupp]] zog er durch Frankreich und Italien, ab 1931 arbeitete er freischaffend in Berlin und war zeitweise Mitglied im völkischen [[Kampfbund für deutsche Kultur]]. Er wurde dann Mitglied der [[KPD]] und in der [[Assoziation revolutionärer bildender Künstler]] (ASSO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] 1933 wurde er wegen „antifaschistischer Tätigkeit“ und „gesellschaftskritischer Arbeiten“ ins [[KZ Börgermoor]] verschleppt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duisburger-kuenstlerbund.de/DKB_60-Jahre-Geschichte_1923-83.pdf &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Duisburger Künstlerbund&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 6. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Entlassung 1934 vernichtete er aus Angst vor weiteren Repressionen einen Großteil seiner politischen Arbeiten und beschränkte sich auf Illustrationen zu literarischen Themen. In Zusammenarbeit mit dem Verleger [[Ernst Rowohlt]] entstanden Buchumschläge zu [[William Faulkner|Faulkner]]-Ausgaben. 1935 lernt er [[Hans Fallada]] anlässlich der Illustrationen zu dessen Buch „Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog“ kennen. Zwei Wochen arbeiten beide gemeinsam in [[Carwitz]]. Kiwitz ist von der Figur des Enak so beeindruckt, dass in der Folge weitere 50 Holzschnitte entstehen, die 1936 unter dem Titel „Enaks Geschichten“ mit einem Vorwort Falladas erscheinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Walther: Hans Fallada. Die Biographie. Aufbau-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-351-03669-0, S. 263f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 nahm Kiwitz auf der Seite der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] am spanischen Bürgerkrieg teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Malerei und Grafik im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin, 1969; S. 441&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 gelang ihm mit Hilfe von Rowohlt die Flucht aus Deutschland nach Kopenhagen, später ging er nach Paris ins Exil. Dort entstanden Arbeiten für die Emigrantenpresse. Am 27. August 1937 wurde Kiwitz’ &amp;#039;&amp;#039;Absage eines deutschen Künstlers an Hitler&amp;#039;&amp;#039; in einer Pariser Tageszeitung veröffentlicht. 1938 ging er nach Spanien und kämpft dort mit der [[Internationale Brigade|Internationalen Brigade]] gegen das [[Francisco Franco|Franco]]-Regime. Er fiel vermutlich in der [[Schlacht am Ebro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Buchumschlag zu [[William Faulkner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Licht im August]]&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Verlag Berlin, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Fallada]] mit Buchumschlag und Holzschnitten von Heinz Kiwitz, Rowohlt Verlag Berlin, 1935&lt;br /&gt;
* Erzählung in Holzschnitten &amp;#039;&amp;#039;Enaks Geschichten&amp;#039;&amp;#039; mit einem Vorwort von Hans Fallada, Rowohlt Verlag Berlin, 1936&lt;br /&gt;
* Buchumschlag zu William Faulkner: &amp;#039;&amp;#039;Wendemarke&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Verlag Berlin, 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz -Holzschn., Linolschnitte u. Zeichn.&amp;#039;&amp;#039; ; Kulturhaus d. Stadt Lüdenscheid, 6. April - 29. April 1983 ; Rathaus Telgte, 3. Juli - 31. Juli 1983, Lüdenscheid : Städt. Galerie 1983&lt;br /&gt;
* Fallada, Hans: &amp;#039;&amp;#039;Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog&amp;#039;&amp;#039;, mit Holzsch. von Heinz Kiwitz, Berlin : Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1991, ISBN 3-7466-0071-5&lt;br /&gt;
* Fallada, Hans: &amp;#039;&amp;#039;Märchen vom Stadtschreiber, der aufs Land flog&amp;#039;&amp;#039; : mit Holzschnitten aus Enaks Geschichten, [Neumünster]: Wachholtz 2006, ISBN 978-3-529-01714-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz Hans Fallada Stadtschreiber Umschlag 1936.jpg|Umschlag zu [[Hans Fallada]]: Stadtschreiber (1936)&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz Fritz&amp;#039; und Uschis Abenteuer 1929.jpg|Fritz’ und Uschis Abenteuer (1929)&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz Fischender Knabe mit Wassernixe 1933.jpg|Fischender Knabe mit Wassernixe (1933)&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz Tyll Ulenspiegel Goedzak 1930.jpg|Tyll und Lamme Goedzak (1930)&lt;br /&gt;
Heinz Kiwitz Tyll Ulenspiegel Prediger 1930.jpg|Tyll mit zwei als Prediger verkleideten Mordbuben (1930)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz-Kiwitz-Str 1.jpg|miniatur|hochkant|Heinz-Kiwitz-Straße in [[Duisburg]]]]&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist in Duisburg eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
Der Bühnenbildner, Dramaturg, Schriftsteller und Maler [[Heinrich Goertz]] hat seinem Freund Heinz Kiwitz in seinem autobiographischen Roman „Lachen und Heulen“&amp;lt;ref&amp;gt;Lachen und Heulen. Roman. List-Verlag 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gert G. Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Junge Ernte. Ausstellung junger bildender Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1947.&lt;br /&gt;
* Paul Bender: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz – Holzschnitte&amp;#039;&amp;#039; (mit einem Werkverzeichnis der Holzschnitte). Carl Lange, Duisburg 1963.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz. Ein revolutionärer Künstler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Blätter der Pirckheimer-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Siebenundzwanzigstes Heft, November 1967, S. 64–66&lt;br /&gt;
* Heinrich Goertz: &amp;#039;&amp;#039;Lachen und Heulen&amp;#039;&amp;#039;. Roman. List-Verlag 1982, ISBN 3-471-77632-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kiwitz, Heinz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 624.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz. Druckgraphik, 28. Juni bis 9. August 1992&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Wilhelm-Lehmbruck-Museum Duisburg. Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg 1992, ISBN 3-923576-99-4.&lt;br /&gt;
* Manfred Kuhnke: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz und der Stadtschreiber&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Salatgarten. Jahresschrift der Hans-Fallada-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1433-4917}}, Bd. 14 (2005), Heft 2, S. 43–44.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Puhe: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz – Künstler und Idealist&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie&amp;#039;&amp;#039;, Heft 192 (2008), S. 30–41.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kiwitz: gekämpft, vertrieben, verschollen&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung „Heinz Kiwitz“ in der Liebfrauenkirche Duisburg-Mitte, 7. November – 5. Dezember 2010. Duisburg 2010.&lt;br /&gt;
* Horst Günter Krusch: &amp;#039;&amp;#039;Von Duisburg nach Spanien. Heinz Kiwitz – ein junger Künstler im Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antifa. Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0863-2936}}, Jg. 40 (2016), Heft 4, S. 19.&lt;br /&gt;
* Burkhard Biella, Horst Günter Krusch: &amp;#039;&amp;#039;Lesefrüchte – Holzschnitte zur Literatur, Heinz Kiwitz 1910 – 1938&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe&amp;#039;&amp;#039; der Freunde des Museums St. Laurentius e.&amp;amp;nbsp;V., Band 8). Albula-Verlag, Duisburg 2021, ISBN 978-3-948281-03-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heinzkiwitz.de Heinz Kiwitz Webpräsenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118562657|LCCN=n/84/194775|VIAF=25394399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kiwitz, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Kemna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kiwitz, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Holzschneider&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Spanien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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