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	<title>Heinz Kirchhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-04T21:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Kirchhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1905]] in [[Wilhelmshaven]]; † [[6. Januar]] [[1997]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] [[Studium der Medizin|studierte]] Heinz Kirchhoff [[Medizin]] an den [[Universität]]en [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Seit 1924 war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Ghibellinia Tübingen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Landsmannschaft Ghibellinia Tübingen (Hrsg.): Jubiläumsausgabe der Mitteilungen aus der Ghibellinia zum 120. Stiftungsfest, Stuttgart 1965, Seite 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;  1930 erhielt er in Hamburg seine [[Approbationsordnung|Approbation]] und wurde im gleichen Jahr mit der [[Dissertation]] „Der Einfluß von Solbädern auf den Wasserhaushalt des Kindes“ [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach arbeitete Kirchhoff zunächst zwei Jahre in der [[Radiologie]] des &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Krankenhauses Bremen&amp;#039;&amp;#039;, bevor er in die Gynäkologie an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] wechselte. Hier war er von 1932 bis 1937 unter [[Robert Schröder (Mediziner)|Robert Schröder]] tätig und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1936 mit einer Arbeit zu „Einflüssen von Jahres- und Tageszeit, Wetter, Klima und Belichtung auf die weiblichen Genitalfunktionen“. 1934 heiratete Kirchhoff seine Frau Ilse, geb. Dormann. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Kirchhoff Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und dort [[Sturmabteilung#Dienstränge|Obertruppführer]]. 1937 folgte er Schröder an die [[Universität Leipzig]], wo er bis 1939 tätig war. 1937 wurde er in [[Leipzig]] zum [[Privatdozent]]en ernannt. Nach zwei Jahren Dienst als Militärarzt und Ernennung zum außerordentlichen [[Professor]] 1942 an der Universität Leipzig übernahm er 1944 die &amp;#039;&amp;#039;Städtische Frauenklinik [[Lübeck]]&amp;#039;&amp;#039;, die er als [[Chefarzt]] bis 1954 leitete. In diesem Jahr nahm er einen Ruf als Nachfolger von [[Heinrich Martius]] und [[Lehrstuhl|Ordinarius]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Hier leitete er die Universitätsfrauenklinik bis zu seiner [[Emeritierung]] 1973. Zu seinem Nachfolger wurde [[Walther Kuhn]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Ordinariat von Heinz Kirchhoff wurde der traditionelle Schwerpunkt der gynäkologischen [[Strahlentherapie]] in der Klinik durch die Schaffung einer eigenständigen Abteilung weiter ausgebaut und mündete 1974 in der erstmaligen Einrichtung eines [[Lehrstuhl]]s für Gynäkologische Radiologie an der Universität Göttingen. Unter Kirchhoffs Leitung wurde auch eine eigene Abteilung für gynäkologische [[Endokrinologie]] etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] ernannte Heinz Kirchhoff 1964 zu ihrem Mitglied. 1950, 1956, 1961, 1967 und 1971 war er Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutschen Gesellschaft für Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;, die 1967 auf seinen Antrag hin den &amp;#039;&amp;#039;Staude-Pfannenstiel-Preis&amp;#039;&amp;#039; schuf und sich im Mai 1981 auf Vorschlag von Kirchhoff in &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039; umbenannte. Von 1966 bis 1968 war Kirchhoff Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie]] und organisierte deren Kongress 1968 in [[Travemünde]]. Beide Fachgesellschaften ernannten ihn später zum [[Ehrenmitglied]]. Kirchhoff war Mitbegründer des [[Berufsverband der Frauenärzte|Berufsverbandes der Frauenärzte]], von welchem er ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Universitätsdienst widmete sich Kirchhoff seiner Sammelleidenschaft. Es entstanden die verschiedensten Sammlungen, wie Briefmarken-, Kakteen- und eine Studioglas-Sammlung, die heute im [[Städtisches Museum Göttingen|Städtischen Museum Göttingen]] zu sehen ist. Die bedeutendste Sammlung ist eine 600 Objekte umfassende Sammlung [[Symbole des Weiblichen]] zum Thema Muttergottheiten und Fruchtbarkeitssymbole. Knapp 200 Exponate waren von 1997 bis 2016 als Dauerausstellung im Universitätsklinikum Göttingen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Heinz Kirchhoff mit der [[Albrecht-von-Haller-Medaille]] der [[Universität Göttingen]], 1981 mit der [[Paracelsus-Medaille]] geehrt. Er verstarb 1997 im Alter von 91 Jahren in Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Heinrich Schmidt-Matthiesen]], [[Günter Oehlert]] und sein Neffe [[Henning Kühnle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1930: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß von Solbädern auf den Wasserhaushalt des Kindes.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], [[Universität Hamburg]] 1930, {{DNB|57076677X}}.&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß von Jahres- und Tageszeit, Wetter, Klima und Belichtung auf die weiblichen Genitalfunktionen.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation]]sschrift, [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] 1936, {{DNB|570766761}}.&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Das lange Becken: Geburtshilfliche Studie über das Assimilationsbecken.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1949.&lt;br /&gt;
* 1960: mit [[Walter Stoeckel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologen deutscher Sprache: Biographie u. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1960.&lt;br /&gt;
* 1963: Geleitwort zu [[Theo Löbsack]]: &amp;#039;&amp;#039;Nur noch Wunschkinder? Geburtenkontrolle: Gebot der Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Econ-Verlag, 1963, {{DNB|453154328}}.&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungspolitik und Geburtenregelung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1965.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchhoff 1965 (Geburtenregelung) – [https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00040662_00001.html Lesen bei Digitale-Sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966: mit Heinz Kräubig: &amp;#039;&amp;#039;Toxoplasmose: Praktische Fragen und Ergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ludwig (Mediziner)|Hans Ludwig]], [[Walter Jonat]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;amp;nbsp;– Vom Programm zur Botschaft. A short history (1886–2008) of the German Society of Gynecology and Obstetrics reviewing its 57 congresses.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage 2008. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, ISBN 3-00-009676-0&lt;br /&gt;
* [[Hanns Dietel]], Jürgen Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Norddeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Eine Dokumentation anläßlich des 95jährigen Bestehens.&amp;#039;&amp;#039; NGGG 2004, [https://www.nggg-gyn.de/uploads/dokumente/doc_95_jahre_dokumentation.pdf online] (PDF-Dokument; 2,9 MB)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürschners deutscher Gelehrten-Kalender.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1940/41, S. 897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Kirchhoff.&amp;#039;&amp;#039; [[Der Spiegel]], 26. Februar 1964, [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46163238.html online] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Kirchhoff_483 Heinz Kirchhoff] In: Professorenkatalog der [[Universität Leipzig]] (Catalogus Professorum Lipsensis), Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Seminar der Universität Leipzig (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* [https://wwwuser.gwdg.de/~ukfh/UFK/html/geschichte_der_klinik.html Geschichte der Universitäts-Frauenklinik Göttingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchhoff-sammlung.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Heinz-Kirchhoff-Sammlung - Weiblichkeit im Spiegel der Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034924087|LCCN=n83829212|VIAF=66936537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirchhoff, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirchhoff, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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