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	<title>Heinz Heitzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Heitzer&amp;diff=2122745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LillyVictoriaVanDerMiez: Bild des Grabsteins auf Wunsch der Tochter durch Bild des Historikers ersetzt.</title>
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		<updated>2026-02-02T03:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild des Grabsteins auf Wunsch der Tochter durch Bild des Historikers ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Heitzer.jpg|mini|Heinz Heitzer]]&lt;br /&gt;
[[File:GDR National Prize of GDR - medal front.jpg|thumb|upright|Medaille für Träger des Nationalpreises der DDR (Vorderseite)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Heitzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1928]] in [[Zwickau]]; † [[19. April]] [[1993]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Marxismus-Leninismus|marxistisch-leninistischer]] [[Historiker]]. Er zählte zu den einflussreichsten Historikern der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und war an großen partei- und staatsnahen Projekten zur Zeitgeschichte beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges meldete er sich freiwillig zur [[12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“|SS-Division „Hitlerjugend“]]. Nach dem Kriegsende trat er der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei und war zunächst [[Neulehrer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Priester der Klio oder Hofchronisten der Partei? Kollektivbiographische Analysen zur DDR-Historikerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006 S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1946 und 1949 studierte er in [[Universität Leipzig|Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Legitimation eines neuen Staates Parteiarbeiter an der historischen Front. Geschichtswissenschaft in der SBZ/DDR 1945 bis 1961.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1997, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Dozent für Geschichte der [[Arbeiter-und-Bauern-Fakultät|Arbeiter- und Bauernfakultät]] der [[Universität Leipzig]], bevor er an das [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED|Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED]] (IfG) wechselte. 1956 wurde Heinz Heitzer [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zwischen 1956 und 1961 war er Dozent am IfG. Später arbeitete er am Institut für Geschichte der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften|Deutschen Akademie der Wissenschaften]]. Zwischen 1961 und 1968 war Heitzer dort der Leiter der Abteilung „Neueste Geschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaftler in Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war unter anderem am parteioffiziellen &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilko-Sascha Kowalczuk: &amp;#039;&amp;#039;Legitimation eines neuen Staates. Parteiarbeiter an der historischen Front. Geschichtswissenschaft in der SBZ/DDR 1945 bis 1961.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1997, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1970 und 1985 war er stellvertretender Direktor des Instituts für Geschichte und Herausgeber der Bände 6 bis 8 des &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuchs für Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Er vertrat dabei die Linie von Partei und Staat. So bezeichnete er den [[Aufstand des 17. Juni|Aufstand vom 17. Juni 1953]] als „[[konterrevolution]]ären [[Putsch]]versuch“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Heitzer: &amp;#039;&amp;#039;DDR. Geschichtlicher Überblick&amp;#039;&amp;#039;, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; und lobte, dass die sowjetischen Truppen „die Absichten des [[Imperialismus]] durchgekreuzt“ hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Akademie der Wissenschaften der DDR, Zentralinstitut für Geschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;DDR, Werden und Wachsen. Zur Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin (Ost) 1974, S. 242 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 erhielt er den [[Nationalpreis der DDR]]. Nach 1985 war Heitzer bis Band 39 Mitglied des Redaktionskollegiums&amp;lt;!-- Redaktion wovon?? --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Priester der Klio oder Hofchronisten der Partei? Kollektivbiographische Analysen zur DDR-Historikerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 45 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heitzer gehörte zwischen 1963 und 1990 auch der Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Priester der Klio oder Hofchronisten der Partei? Kollektivbiographische Analysen zur DDR-Historikerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Institutstätigkeit war er ab 1966 nebenamtlicher Professor mit Lehrauftrag für die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gutachter von 14 Dissertationen oder Habilitationen nahm er erheblichen Einfluss auf die Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Priester der Klio oder Hofchronisten der Partei? Kollektivbiographische Analysen zur DDR-Historikerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2006 S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Decknamen „Werner“ war er seit 1965 [[inoffizieller Mitarbeiter]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Sabrow]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=Ea_aRxWJ6W0C&amp;amp;pg=PA171&amp;amp;lpg=PA171&amp;amp;dq Das Diktat des Konsenses. Geschichtswissenschaft in der DDR 1949–1969].&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Verlag, München 2001, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx als Historiker. Vortrag, gehalten am 28. Mai 1953 im Klub der Kulturschaffenden, Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin 1953 (= &amp;#039;&amp;#039;Vorträge zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse.&amp;#039;&amp;#039; 36) (2. bearb. Aufl. Urania-Verlag, Leipzig, Jena 1955).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Insurrectionen zwischen Weser und Elbe. Volksbewegungen gegen die französische Fremdherrschaft im Königreich Westfalen 1806-1813&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1959 (zugleich: Phil. Diss. 1956).&lt;br /&gt;
* mit [[Horst Bartel (Historiker)|Horst Bartel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte in Daten&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* mit Lieselotte Kramer-Kaske: &amp;#039;&amp;#039;Warum sind wir stolz auf unsere Republik?&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1969 (= &amp;#039;&amp;#039;Deine Frage&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andere über uns. Das „DDR-Bild“ des westdeutschen Imperialismus und seine bürgerlichen Kritiker&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag der Wissenschaften. Berlin 1969.&lt;br /&gt;
* mit [[Klaus Mammach]] (Hrsg.): [[Georgi Dimitrow|Georgi Dimitroff]] – Kampf und Vermächtnis. Historikerkommission DDR – Volksrepublik Bulgarien, Sekt. der DDR. Dietz Verlag, Berlin 1972.&lt;br /&gt;
* (Leitung): &amp;#039;&amp;#039;DDR. Werden und Wachsen&amp;#039;&amp;#039;. 2., durchges. Aufl. Dietz Verlag, Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* mit [[Rolf Badstübner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die DDR in der Übergangsperiode. Studien zur Vorgeschichte und Geschichte der DDR 1945-1961&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Kernstück sozialistischer Tradition. Reden zum 30. Jahrestag der Gründung der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät an der Karl-Marx-Universität.&amp;#039;&amp;#039; [Begrüßungsansprache des Rektors Lothar Rathmann und Festvortrag von Heinz Heitzer auf der festlichen Veranstaltung der Karl-Marx-Universität im Leipziger Schauspielhaus am 25. Oktober 1979], Matthias-Grünewald-Verlag, Leipzig 1980 (= &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Universitätsreden.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Heft 58).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DDR. Geschichtlicher Überblick&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;) (4., durchges. u. erg. Aufl. 1987).&lt;br /&gt;
* Robert Neddermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Es begann in Hamburg … Ein deutscher Kommunist erzählt aus seinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; [Von Martha Born und Heinz Heitzer niedergeschrieben und bearbeitet]. Dietz Verlag, Berlin 1980 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe Geschichte&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Historiker-Gesellschaft der DDR, Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* mit [[Wolfgang Küttler]]: Eine Revolution im Geschichtsdenken. Marx, Engels, Lenin und die Geschichtswissenschaft. Dietz Verlag, Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* mit Günther Schmerbach: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1984 (3., durchges. Aufl. 1986).&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen&amp;#039;&amp;#039;. Staatsverlag der DDR, Berlin 1986.&lt;br /&gt;
* mit Karl-Heinz Noack, [[Walter Schmidt (Historiker)|Walter Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter der DDR-Geschichtswissenschaft. Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-320-01055-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für eine radikale Erneuerung der Geschichtsschreibung über die DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]] 38 (1990), Heft 2, S. 498–509.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Collegium Politicum an der Universität Hamburg. Arbeitsgruppe Historiographie: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichtswissenschaftler in Mitteldeutschland]].&amp;#039;&amp;#039; Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn Hannover Hamburg München 1965, S. 39.&lt;br /&gt;
* W. B.: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Vereinsfreund Prof. Dr. Heinz Heitzer. 7. Mai 1928 – 9. April 1993.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Gebauer, [[Manfred Neuhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rosa-Luxemburg-Verein e.V. Mitteilungen 9&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1993, S. 45–47.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Heitzer zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 41 (1993), S. 926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124361943}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinz-heitzer|lemma=Heitzer, Heinz|autor=Ilko-Sascha Kowalczuk, [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124361943|LCCN=n/82/025553|VIAF=28002796}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heitzer, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heitzer, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LillyVictoriaVanDerMiez</name></author>
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