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	<title>Heinz Graffunder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:29:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Graffunder&amp;diff=570688&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Ehrungen, Auszeichnungen und Preise */</title>
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		<updated>2025-09-11T20:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen, Auszeichnungen und Preise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Graffunder Grab in Pankow.jpg|mini|Grab auf dem [[Friedhof Pankow III]], Abt. 1 II-49]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0209-0314, Berlin, Modell &amp;quot;Palast der Republik&amp;quot;, Graffunder.jpg|mini|Graffunder (2. v. l.) erläutert ein Modell des [[Palast der Republik|Palastes der Republik]] (1974)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrichsgracht Berlin.jpg|mini|Berlin, Apartmenthäuser an der [[Friedrichsgracht]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Graffunder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1926]] in [[Berlin]]; † [[9. Dezember]] [[1994]] in Berlin) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Die Schule schloss Graffunder angesichts des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] mit einem [[Notabitur]] ab. Er wurde zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Krieg teil, geriet in Kriegsgefangenschaft und konnte erst anschließend eine Lehre als [[Maurer]] aufnehmen. Von 1949 bis 1952 studierte Graffunder in den &amp;#039;&amp;#039;Vereinigten Bauschulen von Groß-Berlin&amp;#039;&amp;#039; Architektur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG Interview&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abriß wäre Verdrängen. Gespräch mit dem Architekten Heinz Graffunder&amp;#039;&amp;#039;. Interview in der &amp;#039;&amp;#039;Märkischen Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 21. August 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete er von 1952 bis 1967 als Architekt, Städteplaner und [[Abteilungsleiter]] im [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Bauprojektbetreuung Groß-Berlin und dessen Nachfolgebetrieben VEB Projektierung Berlin, VEB Hochbau II und VEB Berlin-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurden folgende Arbeiten von ihm umgesetzt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG Interview&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnbauten in [[Berlin-Friedrichshain]] und [[Berlin-Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
* Seit 1954 Bauten des [[Tierpark Berlin|Tierparks]] [[Berlin-Friedrichsfelde]] wie das &amp;#039;&amp;#039;Alfred-Brehm-Haus&amp;#039;&amp;#039; oder das [[Tierpark Berlin#Dickhäuterhaus|Dickhäuterhaus]]&lt;br /&gt;
* 1957–1960 [[Freibad Pankow|Freibad]] in [[Berlin-Pankow]]&lt;br /&gt;
* 1967–1973 [[Rathauspassagen]]&lt;br /&gt;
* 1963–1965 Botschaft der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in [[Budapest]] (mit [[Eckart Schmidt]]), beherbergt seit der deutschen Wiedervereinigung die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* Bauten für die Zoos in [[Rostock]], [[Cottbus]], [[Neustrelitz]], [[Magdeburg]] und [[Erfurt]]&lt;br /&gt;
* 1964–1966 Projektierung der Apartmenthäuser an der Berliner Friedrichsgracht (mit [[Eckart Schmidt]]).&lt;br /&gt;
* [[Sofia Hauptbahnhof|Hauptbahnhof in Sofia]] (1. Preis im Architekturwettbewerb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1972 arbeitete Heinz Graffunder als Abteilungsleiter im VEB Projektierung des &amp;#039;&amp;#039;Volkseigenen Wohnungsbaukombinates Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Hier war er zusammen mit [[Dietmar Kuntzsch]] maßgeblich an der Bauplanung der Berliner Liebknecht- und [[Rathausstraße (Berlin)|Rathausstraße (Rathauspassagen)]] und ab 1970 als Komplexarchitekt für das Wohngebiet [[Berlin-Fennpfuhl|Fennpfuhl]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R0421-0038, Berlin, Palast der Republik.jpg|mini|Der Palast der Republik (1976)]]&lt;br /&gt;
1972 bis 1973 war er Chefarchitekt im &amp;#039;&amp;#039;Institut für Wohn- und Gesellschaftsbauten&amp;#039;&amp;#039; der [[Bauakademie der DDR]] und anschließend Leiter des Entwurfskollektivs und Chefarchitekt des [[Palast der Republik|Palastes der Republik]]. Das Graffunder-Kollektiv hatte für das riesige Gelände des abgerissenen Stadtschlosses einen doppelt nutzbaren Bau entworfen und dabei für jede Etage eine eigene helle Farbe gewählt, die Heiterkeit und Eleganz ausstrahlen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-sonne-aus-velour-1.4655694 |titel=Sonne aus Velour |abruf=2019-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Fertigstellung des Palastes der Republik arbeitete Graffunder von 1976 bis 1988 als Chefarchitekt und Leiter der städtebaulichen Projektierung der neuen Berliner Stadtbezirke [[Bezirk Marzahn|Marzahn]] und [[Bezirk Hellersdorf|Hellersdorf]]. Danach war er [[Professor]] für Entwurfslehre an der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus#Vorgeschichte der BTU Cottbus|Bauhochschule Cottbus]], 1989 wurde er wegen [[Invalidität]] [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der deutschen Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz-Graffunder-Park.JPG|mini|Heinz-Graffunder-Park mit Skulpturen und Rosensträuchern (2010)]]&lt;br /&gt;
Von 1990 bis zu seinem Tod 1994 unterhielt Graffunder ein eigenes Architekturbüro in Berlin, in dem er zwei Gartencenter, einige Hotelplanungen und Städtebauprojekte erarbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG Interview&amp;quot;/&amp;gt; Er engagierte sich in dieser Zeit besonders für den Erhalt des Palastes der Republik, auch durch die Erarbeitung mehrerer Vorschläge zu dessen Veränderung und Erweiterung, die in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Als spektakulär galten vor allem die Entwürfe, vor den Baukörper ein vierstöckiges Gebäude als Fassadenkopie des abgerissenen Schlosses zu setzen, das mit Glas und Stahlträgern mit dem Palast verbunden werden sollte und so einen neuen einheitlichen Baukörper gebildet hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HG Interview&amp;quot;/&amp;gt; Trotz der Hilfe einiger Politiker ist es dem Architekten nicht gelungen, den Abrissbeschluss rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ruhe fand er auf einem Pankower [[Friedhof Pankow III#Grabstätten bekannter Persönlichkeiten|Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969 [[Nationalpreis der DDR]] I. Klasse für Wissenschaft und Technik, für den Tierpark Berlin&lt;br /&gt;
* 1976 Nationalpreis der DDR I. Klasse, für den Palast der Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde aus Anlass seines zehnten Todestages in der Marchwitzastraße 1–3 (Marzahner Südspitze) an der Stelle eines abgerissenen Hochhauses ein Park nach Heinz Graffunder benannt. An dieser Stelle stand zuvor ein Hochhaus, das im Dezember 2002 wegen Leerstands abgerissen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-287870&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/print-welt/article287870/Erster-Marzahner-Plattenbau-wird-abgerissen.html | titel=Erster Marzahner Plattenbau wird abgerissen | autor=Uta Richter | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2002-12-04 |zugriff=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Botschaftsgebäude der DDR in Budapest. Architekt Heinz Graffunder antwortet auf Fragen der Redaktion.&amp;#039;&amp;#039; In: Bildende Kunst, Berlin, 10/1968, S. 512–516&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Graffunder, Martin Beerbaum: &amp;#039;&amp;#039;Der Palast der Republik.&amp;#039;&amp;#039; E.A. Seemann Verlag, Leipzig 1979.&lt;br /&gt;
* Anke Kuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Graffunder&amp;#039;&amp;#039;. In: Holger Barth u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Erkner 2000, S. 89–91.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinz-graffunder|lemma=Graffunder, Heinz|autor=|band=1|idNum=1062}}&lt;br /&gt;
* [[Natascha Meuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Graffunder. Bauten und Projekte für Zoologische Gärten&amp;#039;&amp;#039;. DOM publishers, Berlin 2021, ISBN 978-3-86922-888-4.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|16812}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/19774 Heinz-Graffunder-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133398234|VIAF=33186696}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graffunder, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Bauwesen Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Biesenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graffunder, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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