<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Fiedler</id>
	<title>Heinz Fiedler - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Fiedler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fiedler&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T16:17:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fiedler&amp;diff=2179205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fiedler&amp;diff=2179205&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-16T19:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Fiedler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1929]] in [[Leubnitz (Werdau)|Leubnitz]]; † [[15. Dezember]] [[1993]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] hauptamtlicher Mitarbeiter der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]] (MfS) der DDR und von 1970 bis 1990 Leiter der für Grenzkontrollen und Touristenverkehr zuständigen Hauptabteilung VI (HA VI) des MfS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fiedler wurde 1929 als Sohn eines [[Schlosserei|Schlossers]] und einer [[Weber]]in geboren. Nach der [[Volksschule]] besuchte er die [[Handelsschule]], welche er mit der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] abschloss. 1945 zog man ihn zum [[Reichsarbeitsdienst]], und anschließend zur [[Wehrmacht]] ein. Als Soldat geriet er in [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg#Kriegsgefangene der Achse im Gewahrsam der Westmächte|amerikanische Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] arbeitete er zunächst als Hilfsmechaniker beim [[Siemens]]-Apparatebau in [[Werdau]]. Ab 1946 absolvierte Fiedler eine Lehre bei der Sozialversicherungskasse in [[Zwickau]], wo er auch anschließend als Angestellter tätig war. Ebenfalls 1946 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und wurde 1946 mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Ab 1949 arbeitete er als kaufmännischer Angestellter und [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Sekretär im Kfz-Werk „Ernst Grube“ in Werdau. 1952 wechselte Fiedler zur Kreisdienststelle Zwickau des MfS. 1954 versetzte man ihn zur [[Linie II des MfS|Abteilung II]] (Spionageabwehr) der Bezirksverwaltung (BV) [[Karl-Marx-Stadt]] des MfS. Dort wurde er 1958 zum Abteilungsleiter befördert. Von 1960 bis 1965 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit|Juristischen Hochschule der Staatssicherheit]] (JHS) in [[Potsdam-Eiche]]. Dieses Studium schloss er im Juni 1965 als [[Diplom-Jurist]] mit einer 107-seitigen Arbeit zum Thema „Der Zusammenhang von Strukturplan, Funktionsplan und Organisations-Anweisung im allgemeinen unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung funktioneller Pflichten und Rechte sowie der Abgrenzung der Verantwortlichkeit für die Leitungstätigkeit im Ministerium für Staatssicherheit“&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Förster: &amp;#039;&amp;#039;Die Dissertationen an der „Juristischen Hochschule“ des MfS – Eine annotierte Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, BStU, Berlin 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab. Noch vor Abschluss des Studiums wurde Fiedler 1961 zum Stellvertreter Operativ des Leiters der BV Karl-Marx-Stadt ernannt. Ab 1968 war er Abteilungsleiter beim ständigen Operativstab des 1. Stellvertreters des [[Minister für Staatssicherheit|Ministers für Staatssicherheit]], ehe er 1970 die Leitung der HA VI übernahm. Diese war unter anderem für die [[Passkontrolleinheit|Passkontrolle]], Erfassung und Überwachung des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs (Ein- und Ausreise, [[Transitverkehr durch die DDR|Transitverkehr]]) zuständig und beschäftigte zuletzt 2.025 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Tantzscher: &amp;#039;&amp;#039;Hauptabteilung VI&amp;#039;&amp;#039;, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ranghöchster Grenzkontrolleur war er somit auch für den [[Innerdeutsche Grenze#Einsatz radioaktiver Strahlenquellen|Einsatz radioaktiver Strahlenquellen bei Kontrollen]] verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Halter: &amp;#039;&amp;#039;Es gibt kein Entrinnen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Spiegel]] 51/1994, [http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13687249 PDF] (430 kB), S. 176–180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Rolf Fister]] und sieben weiteren MfS-Offizieren promovierte er 1975 an der JHS zum [[Dr. jur.]] Thema der Arbeit war die „Organisierung der Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der DDR und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels“&amp;lt;ref&amp;gt;MfS-Outsider.de: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://mfs-outsider.de/jhs_n.htm |wayback=20160304035050 |text=Aufstellung der an der Juristischen Hochschule des MfS in Golm (bei Potsdam) durchgeführten Promotionsverfahren    }}&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 4. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im selben Jahr wurde er zum Generalmajor ernannt. 1977/78 besuchte er einen Einjahreslehrgang an der [[Parteihochschule Karl Marx]] des [[ZK der SED]]. 1985 erhielt Fiedler den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold. Im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] und der Auflösung des MfS wurde Fiedler im Januar 1990 entlassen und lebte anschließend als Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Anstiftung zum Mord am [[Fluchthilfe|Fluchthelfer]] [[Wolfgang Welsch (Fluchthelfer)|Wolfgang Welsch]] wurde Heinz Fiedler am 1. Dezember 1993 verhaftet. Am 15. Dezember beging er in der [[Untersuchungshaft]] in [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Berlin-Moabit]] [[Suizid]]. Unter den Trauergästen seiner Beerdigung befanden sich zahlreiche hochrangige ehemalige MfS-Offiziere, darunter [[Wolfgang Schwanitz]], [[Gerhard Neiber]], [[Rudi Mittig]] und [[Werner Großmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Filmdatenbank der DEFA-Stiftung: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.defa.de/cms/DesktopDefault.aspx?TabID=412&amp;amp;FilmID=Q6UJ9A00AA02 HAV Stasi-Begräbnis]&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 4. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fiedler&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 17.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=heinz-fiedler|lemma=Fiedler, Heinz|autor=Jens Gieseke|band=1|idNum=802}}&lt;br /&gt;
* Monika Tantzscher: &amp;#039;&amp;#039;Hauptabteilung VI: Grenzkontrollen, Reise- und Touristenverkehr&amp;#039;&amp;#039;.  In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie der Staatssicherheit&amp;#039;&amp;#039;, MfS-Handbuch III/14, Berlin 2005. ([https://web.archive.org/web/20150518073541/https://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/handbuch_HA-VI_tantzscher.pdf?__blob=publicationFile PDF], 1,83 MB)&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon. Begriffe, Personen und Strukturen der Staatssicherheit der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 91, [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/fiedler-heinz/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/fiedler-heinz/ MfS-Lexikon: Heinz Fiedler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1195205708|VIAF=90828148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fiedler, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fiedler, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher hauptamtlicher Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit, Leiter des Hauptabteilung VI&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leubnitz (Werdau)|Leubnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>