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	<title>Heinz Fehling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fehling&amp;diff=747050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2025-10-29T01:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1912]] in [[Scheeßel]]; † [[20. Januar]] [[1989]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher [[Werbung|Werbe]]-[[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fehling war der Sohn des Schneiders Heinrich Fehling (1875–1934) und seiner Ehefrau Dorette, geb. Hoyer (1881–1963). Er absolvierte die Volksschule in Scheeßel, dann die Oberrealschule und besuchte von 1928 bis 1931 die staatliche [[Hochschule für Künste Bremen|Kunstgewerbeschule in Bremen]]. Er wurde von [[Willy Menz]] ausgebildet. Er gründete 1931 in [[Bremen]] mit [[Hans Günther Oesterreich]] die Firma &amp;#039;&amp;#039;uniwerbung&amp;#039;&amp;#039;. Oesterreich flüchtete 1933 nach der [[Machtübernahme]] des [[NS-Regime]]s nach [[Paris]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Küster: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling. Plakatkunst und Werbung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Heimatverein „Niedersachsen“, Scheessel. Worpsweder Verlag 1990, S.&amp;amp;nbsp;9–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehling arbeitete vor allem als Hausgraphiker für die Betriebe von [[Emil Fritz]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Astoria (Bremen)]]). Von 1936 bis 1940 machte er sich einen Namen in Bremen, unter anderem durch Aufträge für den Automobilhersteller [[Borgward]], die Brauereien [[Hemelinger Actien Brauerei|Hemelinger]] und [[Haake-Beck]], die [[Atlas Elektronik|Atlas-Werke]], den [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] und den Flugzeugbauer [[Focke-Wulf]]. Durch diese Kontakte wurde er bis 1942 als [[Unabkömmlichstellung|unabkömmlich]] für den [[Kriegsdienst]] gestellt; danach zeichnete er bei der [[Wehrmacht]] Propagandaplakate. Ab 1943 war er in der Propaganda-Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Südstern&amp;#039;&amp;#039; der [[SS-Standarte Kurt Eggers]] tätig. Dort lernte er [[Hans Weidemann]] und den späteren Schöpfer des Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stern]]&amp;#039;&amp;#039; [[Henri Nannen]] kennen. In der Nähe von [[Bologna]] erstellte die Einheit Flugblätter für amerikanische Soldaten, die durch Appelle an [[Antisemitismus|antisemitische]] und rassistische Stereotype ihre Kampfmoral zersetzen sollten. So zeichnete Fehling beispielsweise ein Flugblatt, auf dem ein protziges Auto zu sehen ist, mit einem ebenso dicken Zigarrenraucher als Fahrer und einer Blondine auf dem Rücksitz. An der Seitentür wird unübersehbar ein Davidstern präsentiert. Dazu sieht man im Hintergrund wie ein Jeep verwundete US-Soldaten vom Schlachtfeld sammelt. Der Text dazu lautet: „Rich man’s war – poor man’s fight“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.ndr.de/nachrichten/info/Verleger-Legende-Henri-Nannen-Antisemitische-Propaganda-im-Zweiten-Weltkrieg,nannen172.html Henri Nannen: Antisemitische Propaganda im Zweiten Weltkrieg]&amp;#039;&amp;#039;. Beitrag des NDR vom 10. Mai 2022. Was die Rolle Nannens berifft, ist der NDR 2023 offenbar vom Bericht des [[STRG F]] teilweise abgerückt, siehe den Beitrag des NDR vom 25. Dezember 2023: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Henri-Nannen-Der-Star-der-Stern-aufgehen-liess,henrinannen119.html Henri Nannen: Der Star, der den &amp;quot;Stern&amp;quot; aufgehen ließ]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fehlings Biograf, der Kunsthistoriker [[Bernd Küster]], schreibt, Fehling habe nach dem Krieg von seiner Kriegszeit in Italien „ein wenig geschwärmt, so als sei der Aufenthalt dort eine Art Sommerfrische gewesen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Küster: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling. Plakatkunst und Werbung&amp;#039;&amp;#039;, S. 39–-41 (Zitat S. 41).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte Fehling sein Atelier verloren. Zunächst bestritt er seinen Lebensunterhalt mit Zeichnungen im Casino der US-Armee und mit [[Pin-Up]]-Arbeiten. Bis 1950 baute er mit Plakaten für Unterhaltungsveranstaltungen (Revue, Kino, [[Radio Bremen]]) sowie Zeitungs- und Parteienwerbung seine Existenz wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Kriegskontakte zu Nannen und Weidemann orientierte er sich zunehmend nach Hamburg. Seit 1949 war er Redaktionsmitglied im Magazin &amp;#039;&amp;#039;Gondel&amp;#039;&amp;#039; und erstellte bis 1953 die Titelseiten. Für die von Weidemann organisierten Wahlen zur [[Miss Germany]] fertigte er die Plakate für Veranstalter und Organisatoren (Magazin &amp;#039;&amp;#039;Gondel&amp;#039;&amp;#039; und Strumpf-Hersteller &amp;#039;&amp;#039;Opal&amp;#039;&amp;#039;). Durch die Kontakte zu Nannen wurden seine Arbeiten im &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt. So waren seine Arbeiten 1949 im &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, was, wie er seiner Mutter mitteilte, ihm gleich einen weiteren Auftrag bescherte. Der &amp;#039;&amp;#039;Verlag Henri Nannen&amp;#039;&amp;#039; publizierte zudem in der Reihe &amp;quot;Die bunten Hefte&amp;quot; ganze Ausgaben, die Fehling illustrierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/gesellschaft/henri-nannen-und-die-nazis--wer-war-der-stern-gruender-henri-nannen--31968084.html &amp;#039;&amp;#039;GESCHICHTE DES STERN. Wer war der stern-Gründer Henri Nannen?&amp;#039;&amp;#039;. Von Stefan Schmitz]. In: [[stern.de]], 21. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 bekam Fehling einen Auftrag vom [[Deutscher Brauer-Bund|Brauer-Bund]], weitere Arbeiten wurden für Borgwards [[Goliath (Automobilhersteller)|Goliath]] &amp;#039;&amp;#039;GP 700&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Isabella&amp;#039;&amp;#039; angefertigt, für das Nordsee-Heilbad [[Cuxhaven]] und für Bremens &amp;#039;&amp;#039;Astoria&amp;#039;&amp;#039; von [[Emil Fritz]].&lt;br /&gt;
1952 schuf Fehling seine bekannten Plakate für das Motoröl &amp;#039;&amp;#039;Veedol&amp;#039;&amp;#039;. Seine wahrscheinlich bekannteste Schöpfung ist die „Veedol-Frau“ von 1952, die in ihrer endgültigen Version als Maskottchen an kaum einem Lkw der folgenden Jahre fehlte. Es war eine Eisschnellläuferin, die die [[Leichtlauföl|Leichtlaufeigenschaften]] der Veedol-Öle symbolisieren sollte. Anfangs trug sie eine Pudelmütze, Handschuhe und Rollkragenpullover. Im Laufe der Zeit wurde die Kleidung leichter und die Erscheinung der Sportlerin [[erotisch]]er. Den Markennamen „Veedol“, der ursprünglich auf dem Pullover stand, trug sie nun auf einer weißen [[Schärpe]], die einer Wettbewerbsauszeichnung ähnelte. Es wird angenommen, dass [[Vera Marks]], &amp;#039;&amp;#039;Miss Germany&amp;#039;&amp;#039; des Jahres 1951, für die Veedol-Frau Modell stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kfz-betrieb.vogel.de/die-veedol-frau-eine-fruehe-markenbotschafterin-a-1000337/ Steffen Dominsky: &amp;#039;&amp;#039;Die Veedol-Frau – eine frühe Markenbotschafterin&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[kfz-betrieb]]. Abgerufen am 5. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 erhielt Fehling einen weiteren Auftrag von [[Sinalco]]. Etliche seiner Arbeiten werden in Museen aufbewahrt, unter anderem im [[Deutsches Historisches Museum|deutschen historischen Museum]] in [[Berlin]].&amp;lt;!-- Beleg ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 saß Fehling in der Jury zur Wahl der Miss Germany. 1974 stellte er seine Werke [[Museum|Museen]] sowie seinem Heimatort Scheeßel zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehling zeichnete, solange seine fortschreitende [[Multiple Sklerose]] es zuließ.&amp;lt;ref name=hundert /&amp;gt;  Er versuchte eine Behandlung in einem Karlsruher Krankenhaus und wohnte zuletzt mit seiner Lebensgefährtin Dorothea Wedekind in Baden-Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Küster: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling. Plakatkunst und Werbung&amp;#039;&amp;#039;, S. 63–-64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Fehling starb am 20. Januar 1989 in Baden-Baden. Er ist in Scheeßel bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/scheessel-ort52321/gebuertig-scheessel-heinz-fehling-fasziniert-noch-immer-11309924.html |titel=Heinz Fehling fasziniert noch immer |werk=kreiszeitung.de |datum=2019-01-18 |sprache=de |abruf=2024-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11904434X}}&lt;br /&gt;
* [[Bernd Küster]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling. Plakatkunst und Werbung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Heimatverein „Niedersachsen“, Scheessel. Worpsweder Verlag 1990, ISBN 3-89299-152-9 (Biografie S. 9–64)&lt;br /&gt;
* Dörthe Herrler: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Fehling – Leben – Kunst – Reklame 1912–1989&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-9815015-0-6, 2012 (Begleitband zu einer Ausstellung)&amp;lt;ref name=hundert&amp;gt;www.rotenburger-rundschau.de: [https://www.rotenburger-rundschau.de/lokales/scheessel/ausstellungen-und-ein-buch-erinnern-an-werbe-grafiker-heinz-fehling-von-andr-ricci-90602.html &amp;#039;&amp;#039;Zeichner mit Herz und Seele&amp;#039;&amp;#039;] (8. Mai 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heinz-fehling.de Private Website zu Heinz Fehling]&lt;br /&gt;
* [http://www.fehling-haus.de Fehling-Haus Scheeßel]&lt;br /&gt;
* [http://www.heinz-fehling.com Heinz Fehling]&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=89ebHDhGdkg |titel=Verleger-Legende Henri Nannen: Antisemitische Propaganda |uploader=[[STRG_F]] |upload=2022-05-10 |laufzeit=21:13 min}} Auch zur Rolle Fehlings in Verbindung mit Nannen in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Südstern&amp;#039;&amp;#039; der [[SS-Standarte Kurt Eggers]] und nach 1945 beim Magazin [[Der Stern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11904434X|LCCN=n/91/60517|VIAF=22942629}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fehling, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fehling, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Werbegrafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scheeßel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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