<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Fallak</id>
	<title>Heinz Fallak - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinz_Fallak"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fallak&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T16:04:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fallak&amp;diff=2139070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank63: Schreibweisen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Fallak&amp;diff=2139070&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-17T13:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibweisen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Fallak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1928]] in [[Hamborn]]; † [[5. Mai]] [[1999]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Sport]]-[[Funktionär]], unter anderem Präsident des [[Landessportbund Hessen|Landessportbundes Hessen]] (LSBH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordfriedhof-Wiesbaden-2016-WI-Heinz-Fallak-851.jpg|mini|Grab auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
Fallak begann mit zehn Jahren als [[Schwimmsport|Schwimmer]] („weil das Schwimmbad gerade vor der Haustür war“) und wechselte dann zur [[Leichtathletik]]. Als Weitspringer absolvierte er zwei Länderkämpfe. Im Jahr 1952 sprang er im Trikot von [[Rot-Weiß Oberhausen]] seine Bestweite von 7,39 m. Verletzungen verhinderten bessere Leistungen und eine Olympiateilnahme. Er spielte daneben auch [[Handball]] in der Oberliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diplomierte [[Sportlehrer]] wurde im Jahr 1958 ehrenamtlicher DLV-Trainer für Weitspringerinnen und Fünfkämpferinnen. Im selben Jahr wurde er Sportamtsleiter in Münster in Westfalen. Im Jahr 1964 kam er nach Wiesbaden, wo er im Zuge seiner Karriere bis zum [[Ministerialdirigent]]en im Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit aufstieg. Er engagierte sich in der Politik und gehörte dem Sportbeirat beim Parteivorstand der [[SPD]] an. Obwohl er die Entscheidung [[Jürgen May (Leichtathlet)|Jürgen May]] bei den Europameisterschaften 1969 in Athen an den Start gehen zu lassen mitgetragen und als Sportwart gegenüber der Mannschaft kommuniziert hatte, gelang es ihm die alleinige Schuld beim Präsidenten des [[Deutscher Leichtathletik-Verband|Deutschen Leichtathletik-Verbandes]] Dr. [[Max Danz]] zu lassen. So konnte er bis zum Jahr 1972 als Sportwart des [[Deutscher Leichtathletik-Verband|Deutschen Leichtathletik-Verbandes]] im Amt bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: A Cultural Revolution? The Boycott of the European Athletics Championships by the West German Team in Athens 1969, in: [[European Committee for Sports History]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proceedings Fourth Annual Conference&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Florenz: Universitá 1999, 162 – 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1974 bis 1988 war er Vorsitzender des [[Bundesausschuss Leistungssport|Bundesausschusses Leistungssport]] sowie außerdem vier Jahre Vorstandsmitglied der [[Stiftung Deutsche Sporthilfe]]. Die Olympischen Spiele in München 1972 betrachtete er trotz der tragischen Begleitumstände als seinen größten Erfolg.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Chef de Mission&amp;#039;&amp;#039; war Fallak für die bundesdeutschen Olympiamannschaften 1976 (Montreal), 1984 (Los Angeles) und 1988 (Seoul).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Stationen stand er in den Jahren 1990 bis 1997 an der Spitze des hessischen Sports im LSBH. Bei seinem Ausscheiden aus diesem Amt wurde Fallak zum Ehrenpräsidenten des Verbandes ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.landessportbund-hessen.de/presse/pressemeldung-einzelansicht/archive/1997/october/article/dr-h-c-heinz-fallak-zum-ehrenpraesidenten-ernannt//d90d69e588.html |titel=Heinz Fallak zum Ehrenpräsidenten ernannt |titelerg= |hrsg=Landessportbund Hessen |werk=www.landessportbund-hessen.de |datum= |abruf=2024-06-26 |sprache= |format= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallak war im Jahr 1976 an der Ausarbeitung der „Leitlinien für den Spitzensport“ des DSB beteiligt. Während er 1971 als Sportwart des DLV noch für eine Einschränkung der Dopingkontrollen gewesen war&amp;lt;ref&amp;gt;G. Spitzer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039; Doping in Deutschland. Geschichte, Recht, Ethik 1971 - 1990&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen: Werkstatt 2013, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;, positionierte er sich nach den von ihm zu verantwortenden Dopingmanipulationen bei den Sommerspielen 1976 im „NOK-Report“: „Es gibt keinen Grund zu der Annahme, daß mit dem Thema [[Doping]] im Sport in der Bundesrepublik, weder damals noch heute, leichtfertig umgegangen worden ist oder wird. Niemand wird dem Trugschluß unterliegen, daß dies Dopingverstöße ausschloß und daß künftig Manipulationen im Leistungssport ausgeschlossen bleiben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fallak betrieb auch die „soziale Offensive im Sport“: der Sport müsse „da eingebunden werden, zusammen mit anderen Organisationen, die auf diesem Feld agieren“. Er trat gegen den Boykott der Sommerspiele 1980 in Moskau ein, den er eine „politische Eselei“ nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 wurde Fallak mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz]] ausgezeichnet. 1996 verlieh ihm die Universität Frankfurt die Ehrendoktorwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
* 1965–1973: Sportwart des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV)&lt;br /&gt;
* 1974–1988: Vorsitzender des Bundesausschusses Leistungssport (BAL)&lt;br /&gt;
* 1974–1988: Präsidiumsmitglied im Deutschen Sport-Bund (DSB) und im Nationalen Olympischen Komitee (NOK)&lt;br /&gt;
* 1990–1998: Präsident des Landessportbundes Hessen (LSBH)&lt;br /&gt;
* 1976, 1984, 1988: Chef de Mission der bundesdeutschen Olympiamannschaften bei den Sommerspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000001281}}&lt;br /&gt;
* http://www.landessportbund-hessen.de/magazin-sport-in-hessen/2002/ausgabe-172002/die-sporthalle-auf-dem-sensenstein-heisst-jetzt-heinz-fallak-halle.html&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1102141119|titel=Fallak, Heinz|datum=2022-11-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102141119|VIAF=27566505|GNDName=106758896|GNDCheck=2020-01-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fallak, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fallak, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sportfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamborn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
	</entry>
</feed>