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	<title>Heinz Fülfe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:36:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_F%C3%BClfe&amp;diff=644917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Sowjetische Besatzungszone und der DDR */ 1960</title>
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		<updated>2025-08-15T20:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Sowjetische Besatzungszone und der DDR: &lt;/span&gt; 1960&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Fuelfe mit Struppi1988 (cropped).jpg|mini|Heinz Fülfe mit Struppi 1988]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Fülfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1920]] in [[Freiberg]]; † [[5. Dezember]] [[1994]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Zeichner]], [[Puppenspieler]] und [[Bauchredner]]. Bekannt wurde er als Puppenvater von &amp;#039;&amp;#039;[[Flax und Krümel]]&amp;#039;&amp;#039; und durch seine Rolle als Schnellzeichner &amp;#039;&amp;#039;Taddeus Punkt&amp;#039;&amp;#039;, einer Identifikationsfigur des DDR-Kinderfernsehens, mit welcher er unter anderem in der vom [[Deutscher Fernsehfunk|Deutschen Fernsehfunk]] (DFF) ausgestrahlten Fernsehreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Sandmännchen]]&amp;#039;&amp;#039; auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Vater Fülfes, Gustav Adolf Fritz Fülfe, war als Hoboist (Unteroffizier) Militärmusiker in Freiberg&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohner- und Auskunftsbuch der Stadt Freiberg 1921&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Oberschulzeit verbrachte Fülfe in [[Elsterwerda]], wo er auch eine erste künstlerische Ausbildung bei [[Hans Nadler (Maler)|Hans Nadler]] erhielt. Sein Abitur legte Fülfe in Pirna ab. Dort führte er seine künstlerische Ausbildung bei seinem Lehrer Horst Lorenz fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch begann er eine Lehre als [[Bühnenbildner]] am [[Staatstheater Dresden]]. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, und er nahm am Krieg teil und geriet in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]]. Nach der Rückkehr in die Heimat wandte er sich erneut dem Theater zu und wirkte seitdem als freischaffender Maler, Grafiker und Puppenspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre kam Heinz Fülfe als Gründungsmitglied der [[Pirnaer Puppenspiele]] zusammen mit [[Wolfgang Hensel]] zum Puppentheater, wo er seiner Ausbildung gemäß für die Bühnenbildgestaltung und für die Darstellung der weiblichen (!) Rollen eingesetzt war. Als Puppenspieler bediente er sich Figuren des Schnitzers [[Theo Eggink]] sowie des [[Bärenfels]]er Holzbildhauers [[Hellmuth Lange (Bildhauer)|Hellmuth Lange]]. In dieser Zeit spielte er erstmals den Hund &amp;#039;&amp;#039;Struppi&amp;#039;&amp;#039; aus der Werkstatt von [[Elisabeth Grünwaldt]] und [[Friedel Kostors]], eine Figur, die später im [[Deutscher Fernsehfunk|DDR-Fernsehen]] zu großer Bekanntheit gelangen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fülfe trat seit Anfang der 1950er Jahre im [[Fernsehen der DDR]] in einer Vielzahl von Kindersendungen auf, speziell in &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Sandmännchen]]&amp;#039;&amp;#039;, und als Stimmgeber für Figuren wie [[Herr Fuchs und Frau Elster|Frau Elster]]. Für diese Sendungen schrieb er etwa 900 [[Manuskript]]e. Gemeinsam mit seiner Frau Ingeburg zog Fülfe in diesen Jahren auf die [[Festung Königstein]], wo er ein kleines Fernsehatelier einrichtete und seine Sendungen vorbereitete. Heinz Fülfe war zudem der Puppenvater der von [[Inge Thiess-Böttner]] gestalteten Puppengeschwister &amp;#039;&amp;#039;[[Flax und Krümel]]&amp;#039;&amp;#039;, die seit 1955 im deutschen Fernsehen zu sehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekanntheit erlangte Fülfe in der Verkörperung der Figur des Taddeus Punkt (auch Tadeus Punkt), der mit der Puppe des Hundes &amp;#039;&amp;#039;Struppi&amp;#039;&amp;#039; in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Unser Sandmännchen&amp;#039;&amp;#039; auftrat. Taddeus Punkt war [[Schnellzeichner]] im weißen Kittel, der zumeist eine Baskenmütze trug. Er zeichnete Bilder mit schwarzer Malkohle auf weißes Papier, das auf eine Staffelei aufgespannt war und erzählte hierbei lehrreiche und lustige Geschichten für Kinder. Struppi lieh er seine Stimme als [[Bauchredner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Worten:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Guten Abend, – ihr Kleinen und auch ihr Großen vor dem Bildschirm. Ich bin der Zeichner Tadeus Punkt und will euch heute eine Geschichte erzählen. Eigentlich will ich sie zeichnen – oder doch besser gesagt, ich will sie erzählen…}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war er am 11. Juni 1959 zum ersten Mal als Tadeus Punkt im &amp;#039;&amp;#039;Abendgruß&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Unser Sandmännchen&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Mit dieser Figur, als Zeichner und Geschichtenerzähler im Künstlergewand, zählte Heinz Fülfe zu den Identifikationsfiguren des DDR-Kinderfernsehens. Er erzählte hierbei mit dem bereits erwähnten Hund &amp;#039;&amp;#039;Struppi&amp;#039;&amp;#039; etwa 400 mal seine Geschichten und führte seine kleinen Zuschauer an diverse Orte der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als [[Hörspiel]]autor und -sprecher war Fülfe tätig. Zudem gibt es einige Schallplatten mit Geschichten seiner Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Leistungen wurde Heinz Fülfe 1961 mit dem [[Nationalpreis der DDR]] geehrt. Fülfe ist [[Ehrenbürger]] der [[Brandenburg|südbrandenburgischen]] Kleinstadt [[Elsterwerda]] sowie seit 1965 der Stadt [[Pirna]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Heinz Fülfe war verheiratet, in zweiter Ehe mit der Puppenspielerin [[Ingeburg Fülfe]], und hatte drei Kinder. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] und der Abwicklung des [[Deutscher Fernsehfunk|DFF]] traten die Eheleute mit den Puppen in Kindergärten und Schulen auf. Heinz Fülfe starb 1994 im Alter von 74 Jahren. Er ruht auf dem [[Friedhöfe Friedenstraße / Landsberger Allee#Georgen-Parochial-Friedhof II|Georgen-Parochial-Friedhof II]] (Grabnummer 4-16-7) in [[Berlin-Friedrichshain]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://www.knerger.de/html/fuelfeheschauspieler_189.html |titel=Das Grab von Heinz Fülfe |werk=knerger.de |abruf=2021-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke als Maler und Zeichner (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brückenbaustelle Pirna&amp;#039;&amp;#039; (Tuschzeichnung; 1949 ausgestellt auf der Ausstellung „[[Mensch und Arbeit (Ausstellung)|Mensch und Arbeit“]] in Berlin)&amp;lt;ref&amp;gt;https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/358155/34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt im Winter&amp;#039;&amp;#039; (Pinsel-Zeichnung mit Tusche, 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123082/df_hauptkatalog_0211300_003&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Der [[Bildindex der Kunst und Architektur|Bildindex]] der Kunst &amp;amp; Architektur nennt das Bild als Exponat auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung. Lt. Katalog war Fülfe auf dieser Ausstellung nicht vertreten. Es ist zu vermuten, dass er das Bild eingereicht hatte, er aber nicht berücksichtigt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbst auf Rügen&amp;#039;&amp;#039; (Tafelbild, [[Tempera]], 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30121741/df_hauptkatalog_0211300_005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ankunft&amp;#039;&amp;#039; (Pinsel-Zeichnung mit Tusche, 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123081/df_hauptkatalog_0211300_015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946: Pirna (mit [[Artur Henne]] und [[Ruth Klatte]])&lt;br /&gt;
* 1985: Pirna&lt;br /&gt;
* 1988: Schwarzheide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Sowjetische Besatzungszone und der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1947: Pirna („1. Kunstausstellung des Kreises Pirna“)&lt;br /&gt;
* 1948: Dresden, Haus des Kulturbunds („Die Jungen. Malerei, Grafik, Plastik“)&lt;br /&gt;
* 1948: Zwickau („Schau der Jüngsten. Maler, Graphiker, Bildhauer“)&lt;br /&gt;
* 1949: Dresden, 2. Deutsche Kunstausstellung&lt;br /&gt;
* 1949: Berlin, Berliner Stadtkontor („[[Mensch und Arbeit (Ausstellung)|Mensch und Arbeit]]“)&lt;br /&gt;
* 1951/1952: Berlin, Museumsbau am Kupfergraben („Künstler schaffen für den Frieden“)&lt;br /&gt;
* 1960: Königstein: Festung Königstein (&amp;quot;5. Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands, Arbeitskreis Pirna&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tom Pfefferkorn: &amp;#039;&amp;#039;Mal ohne Flax und Krümel… Zum 10. Todestag von Heinz Fülfe&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Erlpeter – Kulturblatt für Pirna&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 42, Dezember 2004, [http://www.erlpeter.net/downloads/6/86/Erlpeter_42_Dezember_04.pdf online] (PDF; 576&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 233&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinz Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Struppi zwischen Paris, Pirna und dem Fernsehfunk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Freital. 23. Februar 2011, S. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ddr-hoerspiele.de/Sprecher/Fuelfe1.html Heinz Fülfe]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;DDR-Hörspiele&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=F%C3%BClfe&amp;amp;index=obj-all Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105685631}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Konstanze Krüger|105685631|Heinz Fülfe (1920–1994)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105685631|VIAF=25069497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fulfe, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Puppenspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauchredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unser Sandmännchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Elsterwerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fülfe, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeichner, Puppenspieler und Bauchredner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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