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	<title>Heinz Dopsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:10:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Dopsch&amp;diff=1309657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Johannes Grabmayer</title>
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		<updated>2026-02-14T19:49:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Johannes Grabmayer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinz Dopsch Aufnahme von Werner Maleczek.jpg|mini|Heinz Dopsch, aufgenommen von [[Werner Maleczek]] im Jahr 2003.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1942]] in [[Wien]]; † [[31. Juli]] [[2014]] in [[Maria Wörth|Dellach, Gemeinde Maria Wörth am Wörthersee]]) war ein österreichischer [[Historiker]]. Er lehrte von 1984 bis 2011 an der [[Universität Salzburg]] als Professor für Vergleichende Landesgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinz Dopsch war väterlicherseits der Enkel des Historikers [[Alfons Dopsch]] und über dessen Frau der Urenkel des Historikers [[Julius von Ficker]]. Nach der [[Matura]] 1960 leistete Dopsch als [[Einjährig-Freiwilliger]] seinen Präsenzdienst ab. Ab 1961 studierte er die Fächer Geschichte und Klassische Philologie. Bei [[Karl Lechner (Historiker, 1897)|Karl Lechner]] wurde er im Januar 1969 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Landherren, Herrenbesitz und Herrenstand in der Steiermark 1100–1400&amp;#039;&amp;#039;. 1968/69 war er Mitarbeiter bei [[Friedrich Hausmann (Historiker)|Friedrich Hausmann]] für die Neubearbeitung des Steirischen Urkundenbuches. Von 1969 bis 1980 war Dopsch Assistent bei [[Hans Wagner (Historiker)|Hans Wagner]] am Lehrstuhl für Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg. Dort erfolgte 1977 die [[Habilitation]] für Mittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Erzstift Salzburg im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. 1980 wurde Dopsch außerordentlicher Professor und 1984 auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Salzburg berufen. 1997 lehnte er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Bayerische Geschichte des Mittelalters und Vergleichende Landesgeschichte an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] ab. Von 1991 bis 1993 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Geisteswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Salzburg. Von 1999 bis 2003 war er Sprecher der Professorenkurie im Senat. Im Oktober 2011 wurde er emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dopsch legte mehr als 200 Veröffentlichungen vor. Er veröffentlichte teilweise mit anderen Autoren Stadt- und Ortsgeschichten. Von besonderer Bedeutung sind vor allem die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Salzburgs – Stadt und Land&amp;#039;&amp;#039;, die Dopsch gemeinsam mit [[Hans Spatzenegger]] von 1981 bis 1991 in acht Teilbänden herausgab und [[Hans Widmann (Historiker)|Hans Widmanns]] &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte Salzburgs&amp;#039;&amp;#039; als Standardwerk ablöste, und &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Stadt Salzburg&amp;#039;&amp;#039;, die er gemeinsam mit [[Robert Hoffmann (Historiker)|Robert Hoffmann]] 1996 veröffentlichte. Eine knappe Zusammenfassung erschien von ihm 2009 mit die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Salzburgs&amp;#039;&amp;#039;. Dopsch war Mitherausgeber einer dreibändigen Darstellung zur Geschichte von [[Berchtesgaden]]. Über den Gelehrten [[Paracelsus]] organisierte er zwei Kongresse und gab zwei Sammelbände heraus. Weitere internationale Symposien und Kongresse organisierte und leitete er zu „Salzburg in der europäischen Geschichte“ (1977), „[[Virgil von Salzburg|Virgil]]“ (1984), „[[Method von Saloniki|Method]]“ (1985), „1200 Jahre Erzbistum Salzburg“ (1998) und „Das Tauerngold im europäischen Vergleich“ (2000). Außerdem gab er die Festschrift für [[Kurt Reindel]] zum 75. Geburtstag über die Beziehungen zwischen Bayern und Italien vom 8. bis zum 15. Jahrhundert heraus. Dopsch erforschte den Aufbau des [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Bistums]] und der Karantanenmission im 8. und 9. Jahrhundert. Im Jahr 1991 veröffentlichte er dazu eine eingehende Untersuchung.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Dopsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbistum Salzburg und der Alpen-Adria-Raum im Frühmittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Salzburger Slawenmission.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günther Hödl]], [[Johannes Grabmayer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karantanien und der Alpen-Adria-Raum im Frühmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wien u. a. 1993, S. 101–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dopsch wurden für seine Forschungen zahlreiche Auszeichnungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Dopsch war ab 1988 außerordentliches Mitglied der [[Kommission für Bayerische Landesgeschichte]] bei der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] und ab 1994 korrespondierendes Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]. Eine Festschrift wurde ihm zum 58. Geburtstag gewidmet. Dopsch erhielt das Goldene Verdienstzeichen des Landes Salzburg, den Ehrenring der Stadt Salzburg, den [[Paracelsusring (Salzburg)|Paracelsusring der Stadt Salzburg]] (2011) und den Ehrenbecher des Landes Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Almanach&amp;#039;&amp;#039; 2013/2014, 163/164. Jahrgang, Wien 2015, S. 637–644, hier: S. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dopsch war ab 1969 verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Almanach&amp;#039;&amp;#039; 2013/2014, 163/164. Jahrgang, Wien 2015, S. 637–644, hier: S. 644.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Werkverzeichnis von Heinz Dopsch 1968–2000.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Ammerer]], [[Christian Rohr]], Alfred Stefan Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik, München u. a. 2001, S. 489–506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Salzburgs. Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039; 3., erweiterte und aktualisierte Auflage. Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg 2014, ISBN 978-3-7025-0738-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Karl Brunner (Historiker)|Karl Brunner]] und [[Maximilian Weltin]]: &amp;#039;&amp;#039;1122–1278. Die Länder und das Reich. Der Ostalpenraum im Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Ueberreuter, Wien 1999, ISBN 3-8000-3525-1.&lt;br /&gt;
* mit Robert Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Salzburg.&amp;#039;&amp;#039;  Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg 1996, ISBN 3-7025-0340-4.&lt;br /&gt;
* mit Hans Spatzenegger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Salzburgs. Stadt und Land.&amp;#039;&amp;#039; 8 Bände. Universitätsverlag Anton Pustet, Salzburg 1981 bis 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bayern und Italien. Politik, Kultur, Kommunikation (8.–15. Jahrhundert). Festschrift für Kurt Reindel zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Beck, München 2001, ISBN 3-406-10818-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paracelsus und Salzburg. Vorträge bei den internationalen Kongressen in Salzburg und Badgastein anläßlich des Paracelsus-Jahres 1993&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14). [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift. Salzburger Museum Carolino Augusteum.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Salzburger Museum Carolino Augusteum, Salzburg 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Ammerer]], Christian Rohr, Alfred Stefan Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Geschichte und Politik, München u. a. 2001, ISBN 3-486-56542-7.&lt;br /&gt;
* Reinhard. R. Heinisch: &amp;#039;&amp;#039;Em.o.Univ.-Prof. Dr. phil. Heinz Dopsch 1. November 1942 – 31. Juli 2014.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 154/155, 2010/2011, S. 2–7 ([https://www.zobodat.at/biografien/Dopsch_Heinz_MGSL_154-155_0002-0007.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Walter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Almanach&amp;#039;&amp;#039; 2013/2014, 163/164. Jahrgang, Wien 2015, S. 637–644.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Wild]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch (1942–2014).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 77 (2014), S. 968–971 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0013/bsb00138974/images/index.html?id=00138974&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=268 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]].&amp;#039;&amp;#039; 123, 2015, S. 295–297.&lt;br /&gt;
* Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Dopsch (* 1. November 1942, † 31. Juli 2014).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für deutsche Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 150. Jahrgang, 2014, S. 587–590.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122952197}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|122952197}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Dopsch%2C+Heinz Veröffentlichungen von Heinz Dopsch] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=59541&amp;amp;bio=full |titel=Univ.-Prof.Dr. Heinz Dopsch}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122952197|LCCN=n/79/14715|VIAF=109873928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dopsch, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kommission für bayerische Landesgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dopsch, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maria Wörth|Dellach, Gemeinde Maria Wörth am Wörthersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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