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	<title>Heinz Bittel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:01:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Bittel&amp;diff=1864375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-12-07T16:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HeinzBittel1964.jpg|mini|Heinz Bittel (1964)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1910]] in [[Heidenheim an der Brenz]]; † [[10. Februar]] [[1980]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Bittel wuchs in seiner Geburtsstadt Heidenheim auf und machte dort am Gymnasium 1929 sein Abitur. Die unterschiedlichen Anlagen und Interessen von Heinz und seinem älteren Bruder, des späteren Prähistorikers [[Kurt Bittel]], wurden durch Eltern und Großeltern früh gefördert; beide machten ihre jeweiligen Erkenntnisse schon als Schüler in Ausstellungen und Vorträgen öffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Die ferro- und ferrimagnetische sowie ferroelektrische Materialforschung kannte Bittel von Grund auf und förderte sie nachhaltig, Messtechnik beherrschte er weit über diese Gebiete hinaus und war international anerkannter Experte des Phänomens [[Rauschen (Physik)|Rauschen]].&lt;br /&gt;
Industrietätigkeit während des Krieges und fünfjährige Auslandserfahrung nach dem Kriege brachte er erfolgreich ein in die Wissenschaftsverwaltung in Münster sowie in [[Nordrhein-Westfalen]] und darüber hinaus. Seine Mitarbeit in hohen nationalen und internationalen Gremien wurde häufig erbeten. Der [[Schwaben|Schwabe]] pflegte den Austausch mit Frankreich zum Wohle der Wissenschaft sowie von Universität und Stadt Münster. Bittel war Rektor der Universität Münster, mehrfacher Ehrendoktor und erhielt weitere bedeutende Auszeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leben und Arbeit mit dem &amp;#039;&amp;#039;Menschen Heinz Bittel&amp;#039;&amp;#039; in seinem Institut in Münster vermitteln einfühlsam seine Schüler Horst E. Müser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mueser&amp;quot;&amp;gt;Horst E. Müser: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Physikalische Blätter&amp;#039;&amp;#039; 36 (1980) 357–358.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Karl-August Hempel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel&amp;quot;&amp;gt;Karl August Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick eines Schülers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel. Akademische Gedenkfeier.&amp;#039;&amp;#039; Schriften der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster. Münster, Aschendorff 1982, Heft 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wilhelm Große-Nobis&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosse-Nobis&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Große-Nobis: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel 1910–1980. Leben in wechselvoller Epoche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Manfred Allenhöfer, Wilhelm Große-Nobis. Kurt Bittel 1907–1991, Heinz Bittel 1910–1980.&amp;#039;&amp;#039; Unterm Stein. Lauterner Schriften, Bd. 28/29. Schwäbisch Gmünd, Einhorn-Verlag 2023, Tl. II, S. 91–185.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung zum Physiker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Bittel begann nach der Reifeprüfung am Heidenheimer [[Hellenstein-Gymnasium Heidenheim|Hellenstein-Gymnasium]] im Jahre 1929 das Studium der [[Physik]] und [[Mathematik]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] noch unter [[Walther Gerlach]], der den Ruf an das Physikalische Institut der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] zum Sommersemester 1930 annahm. Bittel folgte ihm; als seine weiteren Lehrer seien [[Arnold Sommerfeld]] und [[Constantin Carathéodory]] genannt. Gerlach hielt ihn vom Wechsel des Studienortes nach [[Göttingen]] ab, indem er ihm ein Promotionsthema anbot; er vermutete Abweichungen vom Additivitätsgesetz des [[Brechungsindex]] eines Gasgemisches durch Wechselwirkung zwischen den Molekülen. Bittel wurde 1935 [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Die quantitativ genaue Mischung der Gase stellte eine besondere Herausforderung dar. Mit dem [[Michelson-Interferometer]] war unter Beobachtung mit [[Photozelle]]n kein signifikanter Einfluss beobachtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsgebiet erschien bei der schon erreichten Genauigkeit nicht hinreichend vielversprechend; Bittel wechselte zur [[Festkörperphysik]] und erforschte den [[Ferromagnetismus]] des [[Nickel]]s. Spontane Polarisation und elektrischer Widerstand am [[Curie-Punkt]], reversible und irreversible Vorgänge bei thermischer [[Zustandsänderung]] sowie Verhalten nach Kaltbearbeitung und [[Wärmebehandlung]] von möglichst reinem Nickel (1938) sind die Fragestellungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1938 erfolgte die [[Habilitation]] in München, 1939 die Ernennung zum Dozenten. Kurz zuvor (1937) hatte Bittel die zeitbedingten Anforderungen für die Universitätslaufbahn erfüllt; er genoss keinen weiteren Vorzug, und ein persönliches Bekenntnis zum Nationalsozialismus ist daraus nicht zu folgern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiguny&amp;quot;&amp;gt;Achim Weiguny: &amp;#039;&amp;#039;Die Physik an der Universität Münster im Spannungsfeld des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Ulrich Thamer]], Daniel Droste und Sabine Happ (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Münster im Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Brüche zwischen 1920 und 1960&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Aschendorff 2012, Bd. 2, S. 847 ff. und 864.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bittel wurde Ende August 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerlach&amp;quot;&amp;gt;Bittels Gedankenaustausch seit dieser Zeit mit Walther Gerlach bis zu dessen Todesjahr 1979 wird gespiegelt durch mehrere Dutzend freundschaftlich gehaltener Briefe Gerlachs im Nachlass Heinz Bittel (Archiv Universität Münster, UAMs, Best. 314).&amp;lt;/ref&amp;gt; vor Beginn des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] zur bespannten Artillerie eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Entwicklung als Industriephysiker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 1940 beteiligte sich Bittel auf Drängen Gerlachs zunächst an Forschungen für die Marine, zu denen die führenden Magnetiker verpflichtet worden waren. Für diese Aufgabe wurde er auf Anforderung durch den [[Oberkommando der Marine#Kriegsmarine|Oberbefehlshaber der Kriegsmarine]] vom Heer entlassen. Im September 1941 wurde Bittel Abteilungsleiter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roessler&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Die Torpedos der deutschen U-Boote.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, Berlin, Bonn, Mittler &amp;amp; Sohn 2005, S. 84, 100, 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot;&amp;gt;Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Forschung als Waffe. Eine Bilanz der Rüstungsforschung und der KWG im NS-System.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Göttingen, Wallstein 2007, hier Bd. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Firma [[Askania Werke|Askania-Werke AG]], Berlin-Friedenau, unter Beurlaubung von der Universität München; gegen Kriegsende wurde Bittel [[außerplanmäßiger Professor]]. Nach Vorlesungen im Sommer 1945 in [[Schleswig]], vgl. [[Universität Kiel#Die Entwicklung seit 1945|Universität Kiel]], dem stagnierenden Aufbau dort und dem vom [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] in Berlin ab Mai 1946 verhinderten Aufbau eines Ingenieurbüros der Askania in [[Immenstaad am Bodensee]], siehe dazu [[Bodenseewerk]], arbeitete Bittel seit 1946 in [[Saint-Raphaël|Saint-Raphaël (Var)]] im Dienst der [[Französische Marine|Marine nationale]] als Leiter eines Laboratoriums mit zwei Dutzend deutschen Mitarbeitern an elektro-akustischen Entwicklungen und Signalverarbeitung für Ortung im Seewasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt bestand Kontakt zu Forschern und Instituten in Frankreich insbesondere auf magnetischem Gebiet und dem der Signalverarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Professur ===&lt;br /&gt;
Heinz Bittel wurde 1951 Professor an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] als Gründungsdirektor des Instituts für [[Angewandte Physik]]. In der damaligen schwach besetzten Hochschullandschaft des neu gebildeten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sollte der zunächst Technische Physik genannte Zweig in Westfalen nahe dem östlichen [[Ruhrgebiet]] verfügbar sein. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte zunächst einen schnellen Neubau der Physikalischen Institute geplant, der sich jedoch um fünfzehn beziehungsweise fast dreißig Jahre verzögerte. Das Institut konnte in dem 1903 errichteten ehemaligen Preußischen Oberpräsidium am [[Schlossplatz (Münster)|Schlossplatz]] Räume nach und nach hinzu gewinnen, ehe im Herbst 1966 mit dem Bezug des Institutsneubaus Angewandte Physik das Naturwissenschaftliche Zentrum am [[Coesfelder Kreuz (Münster)|Coesfelder Kreuz]] erste Gestalt annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung:&amp;#039;&amp;#039; Doch die damals zu „beackernde Landschaft“ reichte weiter, wie an den von der Universität Münster mit Vortragenden unterstützten &amp;#039;&amp;#039;Hochschultagen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Universitätswochen&amp;#039;&amp;#039; erkennbar ist. Bittel beispielsweise bereiste das Gebiet von Hagen im Süden bis Emden und Oldenburg sowie Mönchen-Gladbach bis Minden und Detmold.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachlass&amp;quot;&amp;gt;Nachlass Heinz Bittel im [[Universitätsarchiv der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]], Bestand 314.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vortragsreihen mit breitem Themenspektrum erreichten durch teils ausführliche Presseberichte weitere Kreise der Bevölkerung in einer Zeit erschwerter Teilnahme an &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Kultur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung und Lehre ===&lt;br /&gt;
Bittel pflegte an seinem Lehrstuhl die Forschungsgebiete&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mueser&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosse-Nobis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Rauschen&amp;#039;&amp;#039;, einschließlich [[Stromrauschen]], vgl. [[Wärmerauschen]], elektrischer [[Freie Weglänge#Mittlere freie Weglänge von Elektronen|&amp;#039;&amp;#039;Leitungsmechanismus&amp;#039;&amp;#039;]] in dünnen Metalldrähten und magnetische Widerstandsänderung extrem dünner Nickeldrähte, [[Piezoeffekt|&amp;#039;&amp;#039;Piezo-&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Ferroelektrikum|&amp;#039;&amp;#039;Ferroelektrika&amp;#039;&amp;#039;]] in Bauelementen und letztere als Beispiele von Festkörpern mit &amp;#039;&amp;#039;[[Phasenumwandlung]]&amp;#039;&amp;#039; und Polarisationsschwankungen am Umwandlungspunkt, [[Ferromagnetische Resonanz|&amp;#039;&amp;#039;Ferrimagnetische Resonanz&amp;#039;&amp;#039;]], vgl. [[Ferrimagnetismus]], nichtlineare &amp;#039;&amp;#039;Magnetisierungsprozesse&amp;#039;&amp;#039; und [[Barkhausen-Effekt]], sowie Flusstransportrauschen beim [[Supraleitung#Supraleiter 2. Art|&amp;#039;&amp;#039;Supraleiter vom Typ&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039;]]. Schließlich sei &amp;#039;&amp;#039;[[Spannungsoptik]]&amp;#039;&amp;#039; als ein Beispiel von der Industrie gewünschter Untersuchungen erwähnt. Zusätzlich zur Anregung oder Aufnahme dieser Themen ließ Bittel selbst manche seiner Vorkriegsfragen aufleben, grundlegende Begriffe der Physik modellhaft bearbeiten sowie neueste Konzepte wie den [[Laserstrahl]] und [[Holographie]] bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Ferroelektrika&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ferrimagnetischer Resonanz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Supraleitung&amp;#039;&amp;#039; verließen drei Forschungsgebiete das Institut für Angewandte Physik, als sie außerhalb Münsters Keimzellen für die Lehrstühle von vier seiner Schüler wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besondere Klarheit in Anlage und Vortrag seiner Vorlesungen mit einprägsamen Formulierungen ließ die Studierenden den Gehalt leichter verarbeiten und gewann sie als Mitarbeiter. Weit über die Forschungsgebiete hinaus ließ Bittel physikalische Themen im Hauskolloquium vortragen, wobei seine Erklärungen häufig erhellender waren als die von der vorgetragenen Publikation dargebotenen. Diese Veranstaltung gewährte besonders die günstige breite Ausbildung, die seine Schüler erfolgreich in Industrie, Forschungsinstituten, Verwaltungen oder als Lehrende an Fachhochschulen umsetzten und – sie war für die vielen Studierenden mit Ziel Staatsexamen besonders förderlich. Streben nach Verkürzung der Ausbildungsdauer war Bittels früh erkanntes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Universität 1958 die erste elektronische &amp;#039;&amp;#039;Rechenanlage&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad Zuse|Zuse]] [[Zuse Z22|Z22]] erhielt, war Bittel gern bereit, sie in sein Institut aufzunehmen. Die röhrenbestückte Anlage wurde 1962 gegen die transistorisierte [[Z23]] ausgetauscht; sie ging 1966 an das 1964 gegründete Institut für [[Numerische Mathematik|Numerische und Instrumentelle Mathematik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Institut für Angewandte Physik erreichte Bittel ein zweites Ordinariat, das 1967 mit Wilfried Hampe besetzt wurde unter Erweiterung um die Thematik &amp;#039;&amp;#039;Spektrum der magnetischen [[Permeabilität (Magnetismus)#Komplexe Permeabilität, Permeabilitätszahl|Permeabilität]]&amp;#039;&amp;#039; und Forschungsgebiete der &amp;#039;&amp;#039;[[Halbleiterphysik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Bittel wurde im Jahre 1976 [[emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bittel wurden höchste Leitungsfunktionen in Industrie und staatlicher Wissenschaftsverwaltung auf nationalen sowie internationalen Positionen angeboten; getreu seinen &amp;#039;&amp;#039;ganz besonderen Fähigkeiten als Lehrer&amp;#039;&amp;#039; (Gerlach 1951) nahm er jedoch nur der akademischen Forschung und Lehre nahestehende Ämter in Münster und außerhalb an, von denen die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der [[Kernforschungsanlage Jülich]] (1954–1959) und im Gründungsausschuss der [[Ruhr-Universität Bochum]] (1961–1966) genannt seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eugen Kappler]] und [[Wilhelm Klemm (Chemiker)|Wilhelm Klemm]] gehörte er zu den führenden Persönlichkeiten, die für die Verwirklichung des Naturwissenschaftlichen Zentrums der Universität Münster am Coesfelder Kreuz handelten. Heinz Bittel war Rektor der Universität Münster im Akademischen Jahr 1963/64. Die Pflege der Verbindungen zu Forschungsinstituten und Hochschulen Frankreichs war ihm ein besonderes Anliegen. Heinz Bittel war Ehrendoktor der [[Universität Lille]] und der [[Universität Orléans|Universität-Orléans]]-Tour. Die Stadt Lille ehrte ihn mit ihrer &amp;#039;&amp;#039;Silbermedaille&amp;#039;&amp;#039;. Sein &amp;#039;&amp;#039;anhaltendes Interesse an der französischen Kultur&amp;#039;&amp;#039; wurde 1972 durch die Ernennung zum Offizier des [[Ordre des Palmes Académiques]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Bittel wurde 1973 zum Ordentlichen Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit Leo Storm: &amp;#039;&amp;#039;Rauschen. Eine Einführung zum Verständnis elektrischer Schwankungserscheinungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Heidelberg, New York, Springer 1971, ISBN 3-540-05055-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von natürlichen und künstlichen Magneten. Die Bedeutung atomarer Ordnungszustände für den Magnetismus.&amp;#039;&amp;#039; Münster, Aschendorff 1974. (Rede bei der feierlichen Übernahme des Rektoramtes am 15. November 1963).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Schweier: &amp;#039;&amp;#039;Namhafte Heidenheimer.&amp;#039;&amp;#039; Heidenheim 1968. Bd. 1, S. 16.&lt;br /&gt;
* Horst E. Müser: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Physikalische Blätter&amp;#039;&amp;#039; 36 (1980) S. 357–358.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz Bittel. Akademische Gedenkfeier.&amp;#039;&amp;#039; Schriften der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster. Münster, Aschendorff 1982, Heft 69.&lt;br /&gt;
* Bernd Haunfelder: &amp;#039;&amp;#039;Die Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826–2016. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 2020 (Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster; 14), ISBN 978-3-402-15897-5, S. 257–259.&lt;br /&gt;
* Manfred Allenhöfer, Wilhelm Große-Nobis: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Bittel 1907–1991 Heinz Bittel 1910–1980. Vom Brenztal auf die Gipfel zweier Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Unterm Stein. Lauterner Schriften, Bd. 28/29. Schwäbisch Gmünd, Einhorn-Verlag 2023, ISBN 978-3-95747-159-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118511386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|AMT=Rektor der WWU Münster|ZEIT=1963–1964|VORGÄNGER=[[Joachim Ritter]]|NACHFOLGER=[[Heinz-Dietrich Wendland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118511386|LCCN=n/83/140272|VIAF=67256488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bittel, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Orléans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Université Lille Nord de France]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heidenheim an der Brenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bittel, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidenheim an der Brenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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