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	<title>Heinz Abraham - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:35:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz_Abraham&amp;diff=2655705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von ~2026-21525-00 (Diskussion) auf die letzte Version von Sebastian Wallroth zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-08T04:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21525-00&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21525-00&quot;&gt;~2026-21525-00&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-21525-00&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-21525-00 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Sebastian_Wallroth&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Sebastian Wallroth (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Sebastian Wallroth&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz Abraham&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1911]] in [[Olsztyn|Allenstein]] ([[Ostpreußen]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens&amp;quot;&amp;gt;Mertens 2006, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[2. März]] [[1992]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Antifaschismus|Antifaschist]], [[Historiker]] und [[Diplomat]]. Während seiner Emigration in der UdSSR arbeitete er u.&amp;amp;nbsp;a. als Architekt und Bauleiter im Wohnungs- und Industriebau. In der DDR war er Hochschullehrer für Geschichte und Politik der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|Kommunistischen Partei der Sowjetunion]] (KPdSU) an der [[Parteihochschule „Karl Marx“]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) und von 1960 bis 1964 [[Gesandter]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) in der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinz Abraham wurde als achtes Kind in einer jüdischen Handwerkerfamilie am 30. Juni 1911 in Allenstein (Ostpreußen) geboren. Er besuchte die Realschule und absolvierte dann eine Lehre als Zimmermann. Von 1929 bis 1932 studierte er Hochbautechnik an der Höheren Technischen Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau in Görlitz und Breslau. Während des Studiums war er Mitglied der [[Kommunistische Studentenfraktion|Kommunistischen Studentenfraktion]] (KoStuFra) in Breslau. Abraham engagierte sich frühzeitig in der kommunistischen Jugendbewegung, trat 1931 in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein und kämpfte aktiv gegen die nationalsozialistische [[Machtergreifung]]. Nach dem [[Reichstagsbrand]] von den Nazis verfolgt, ging er zunächst in die Illegalität und emigrierte 1933 in die [[Sowjetunion|UdSSR]], von der er politisches Asyl erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitarbeiter des sowjetischen staatlichen Projektierungsbüros &amp;#039;&amp;#039;Gorstroiprojekt&amp;#039;&amp;#039; arbeitete Abraham u.&amp;amp;nbsp;a. gemeinsam mit einer Gruppe von Architekten des [[Bauhaus]]es an verschiedenen Bauprojekten in Moskau, [[Westsibirien]] und Zentralasien, wie z.&amp;amp;nbsp;B. beim Aufbau der Sozgorod [[Orsk]]. In den ersten Emigrationsjahren belegte er in Moskau politische Abendkurse, so an der [[Kommunistische Universität der nationalen Minderheiten des Westens|Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens]] (KUNMZ). Nach einer militärischen Ausbildung bei der [[Rote Armee|Roten Armee]] ging Abraham nach Spanien und war von 1937 bis 1939 Offizier der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]]. Im Frühjahr 1939 wurde er in Südfrankreich interniert und kehrte dann in die UdSSR zurück, in der er wieder für Gorstroiprojekt auf verschiedenen Baustellen arbeitete. Nach dem deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]] im Juni 1941 war Abraham zunächst in Westsibirien als Bauleiter und Ingenieur am Aufbau von evakuierten Industrieanlagen aus sowjetischen Kriegsgebieten beteiligt. 1942 wurde er zur [[Arbeitsarmee]] mobilisiert und in einem Arbeitslager ([[Gulag|GULAG]]) zum Aufbau eines Aluminiumwerkes im Nord Ural interniert. Von Sommer 1943 bis Anfang 1945 war er [[Politoffizier|Politinstrukteur]] der Roten Armee in einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager und unterrichtete anschließend an einer Parteischule der KPD bei Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Abraham kehrte 1946 aus der UdSSR nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1952 war er Hochschullehrer an der Parteihochschule „Karl Marx“ der SED in Liebenwalde und Kleinmachnow und 1952 bis 1960 [[Professor#Ordentliche Universitätsprofessuren|ordentlicher Professor]] am Lehrstuhl Geschichte und Politik der KPdSU an der nach Berlin verlegten Parteihochschule. Von 1960 bis 1964 war Abraham Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister an der [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] der DDR in der Sowjetunion. Nach seiner Rückkehr nach Berlin 1964 übernahm er wieder bis zu seiner Emeritierung die Professur am Lehrstuhl für Geschichte der KPdSU der Parteihochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Abraham starb am 2. März 1992 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 6. Mai 1955 und 1961 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1966 [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Orden des Vaterländischen Krieges]] ersten Grades (Sowjetunion)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 8. Mai 1970, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot;&amp;gt;Mertens 2006, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971 Vaterländischer Verdienstorden in Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1976 [[Karl-Marx-Orden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1981 [[Ehrendoktor]] der Parteihochschule „Karl Marx“&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1981 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1986 Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;mertens100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Ausgangspunkt und Basis der Verwandlung des Sozialismus in ein Weltsystem&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1957}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Zu einigen aktuellen Fragen des Kampfes der Kommunistischen Partei der Sowjetunion in der Übergangsperiode (1921–1924)&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1958}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die brüderlichen Beziehungen zwischen der KPdSU und der SED - das feste Fundament der deutsch-sowjetischen Freundschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1963}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Mit der Sowjetunion für Frieden und Sozialismus&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1965}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kampfgemeinschaft zwischen der SED und der KPdSU- das Fundament deutsch-sowjetischer Freundschaft&lt;br /&gt;
   |Verlag=Zentralvorstand der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Abteilung Propaganda&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1966}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=mit [[Karl-Heinz Kühnau]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Leninsche „Deklaration der Rechte des werktätigen und ausgebeuteten Volkes“&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1970}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Weltenwende 1917. Der Kampf der Bolschewiki um die Gewinnung der Massen vor und während der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution&lt;br /&gt;
   |Auflage=3. Auflage 1987&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Sowjetrussland 1917–1918. Die Errichtung und Festigung des ersten sozialistischen Staates der Welt&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1980}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=1941–1945 Großer Vaterländischer Krieg der Sowjetunion. Erlebnisse, Tatsachen, historische Lehren&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Mertens]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der DDR-Historiker. Biographien und Bibliographien zu den Geschichtswissenschaftlern aus der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2006, ISBN 978-3-598-11673-5, S. 99f.&lt;br /&gt;
* Carola Tischler: &amp;#039;&amp;#039;Flucht in die Verfolgung. Deutsche Emigranten im sowjetischen Exil 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Münster, LIT Verlag, 1996, ISBN 3-8258-3034-9.&lt;br /&gt;
* Конышева Евгения Владимировна: Европейские архитекторы в советском градостроительстве эпохи первых пятилеток. Документы и материалы. BuksMArt, 2017, ISBN 978-5-906190-84-0. (Konyshewa, Jewgenia W.: Europäische Architekten im sowjetischen Städtebau in der Epoche der ersten Fünfjahrpläne), S. 294.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1071414208}}&lt;br /&gt;
* [https://thecharnelhouse.org/2013/07/30/foreign-architects-in-the-soviet-union-during-the-first-two-five-year-plans/ German architects in the Soviet Union]&lt;br /&gt;
* Nischnik, Elena Wasiljewna: [http://orskmuseum.ru/article/genplany-razvitija-orska-1928-i-1935-godov-i-ih-realizatsija &amp;#039;&amp;#039;Generalplan der Entwicklung von Orsk und dessen Realisierung 1928–1935&amp;#039;&amp;#039;] (russ.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1071414208|LCCN=n/86/814906|VIAF=2904961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abraham, Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Parteihochschule „Karl Marx“)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Vaterländischen Krieges I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Abraham, Heinz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olsztyn|Allenstein]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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