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	<title>Heinz-Karl Kummer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinz-Karl_Kummer&amp;diff=2349775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Architekturbezogenes Werk */ Malzeichen</title>
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		<updated>2026-04-12T15:46:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Architekturbezogenes Werk: &lt;/span&gt; Malzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinz-Karl Kummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1920]] in [[Bernsdorf (Oberlausitz)]]; † [[2. März]] [[1987]] in [[Lauchhammer]]) war ein deutscher Künstler. Er war in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als freischaffender Maler und Grafiker vor allem in Lauchhammer tätig. In der Öffentlichkeit sind besonders seine [[Mosaik]]en an [[Plattenbau]]ten, unter anderem in [[Hoyerswerda]] und [[Elsterwerda]] und einer Schule in [[Ortrand]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kummer kam aus einer Bergarbeiterfamilie. Er absolvierte eine Lehre als Dekorationsmaler. 1938 wurde er an der Malerschule in [[Buxtehude]] bei Hamburg aufgenommen. 1939 wurde er zunächst zum Arbeitsdienst und kurz darauf zum Kriegsdienst in der [[Wehrmacht]] einberufen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam er im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] zum Einsatz. Dabei wurde er verwundet und geriet in Kriegsgefangenschaft. Von 1949 bis 1951 war er Schüler bei [[Walter Prescher van Ed]] in [[Dresden]]. Von 1951 bis 1953 studierte er an der [[Kunsthochschule Berlin-Weißensee]] bei [[Arno Mohr]], [[Theo Balden]] und [[Bert Heller]], in dessen Berliner Künstlerkollektiv Kummer 1953 Mitglied wurde. Ab 1952 war Kummer Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbandes Bildender Künstler der DDR]]. Dieses Bekenntnis zu den Entwicklungen seiner Zeit findet in seinen Werken Niederschlag. Ab 1954 arbeitete er freischaffend als Maler und Grafiker in Lauchhammer. Studienreisen führten ihn nach Bulgarien, Polen, in die CSSR und nach Georgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kummer war ab 1956 mit Irene Schmalfuß verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde von der Fraktion [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]/PUR-Lauchhammer beantragt, Kummer die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen. Es gibt aber Vorwürfe, Kummer wäre ein „systemtreuer DDR-Künstler“ gewesen. Formal scheitert die Ehrenbürgerschaft an der Satzung der Stadt Lauchhammer, die es nach der letzten Änderung nicht vorsieht, die Ehrenbürgerwürde posthum zu verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trauerspiel um Karl-Heinz Kummer.&amp;#039;&amp;#039; In. Lausitzer Rundschau. 7. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolpingstraße 33 Säule HY.JPG|mini|Von Kummer gestaltete Säule „Kosmos“ in der Kolpingstraße in Hoyerswerda]]&lt;br /&gt;
Die frühen Werke Kummers, [[Holzschnitt]]e, [[Ölgemälde]] und [[Aquarell]]e, sind von seinen Erlebnissen der Kriegs- und Nachkriegszeit geprägt. In den 1950er Jahren entstanden vor allem [[Porträt]]s und Bilder der Industrielandschaft, insbesondere der Tagebaulandschaft um Lauchhammer. Kummer schuf viele seiner Werke, oft Aquarelle und Gouachearbeiten, auch außerhalb des Ateliers an den Orten, an denen er sich gerade befand und die er damit festhielt, so in der freien Natur oder im Bergbau vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kummer war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Künstlerischen Produktionsgenossenschaft Neue Form (KPG)&amp;#039;&amp;#039; in [[Seidewinkel]], die Auftragsarbeiten insbesondere für den öffentlichen Raum und für repräsentative Objekte machte.&amp;lt;ref&amp;gt;R. J. Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Picturing Socialism.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Publishing, London, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Auftragsarbeiten für die Bauwirtschaft schuf er insbesondere [[Wandmalerei|Wandbilder]] und [[Mosaik]]en. Durch den Abriss vieler [[Plattenbau]]ten in ostdeutschen Städten war und ist ein Teil dieser Werke entweder vernichtet oder von der Zerstörung bedroht. Kummer war auch sonst ein technisch vielseitiger Maler, der in den unterschiedlichsten Techniken arbeitete. Neben Zeichnungen schuf er [[Gouache]]n und [[Pastell]]e, arbeitete mit [[Keramik]], und fertigte [[Intarsie]]narbeiten an, kreierte [[Plakat]]e und betätigte sich neben seiner künstlerischen Arbeit auch als [[Restaurator]] für Museen im In- und Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Arbeit war ein Mosaik &amp;#039;&amp;#039;Vier Jahreszeiten&amp;#039;&amp;#039; für die Förderschule [[Elsterwerda]], das seine Ehefrau und Freunde fertiggestellt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lausitzer Rundschau |url=https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/bildung-in-elbe-elster-aus-fuer-die-foerderschule-_lernen_-in-elsterwerda-38271724.html |titel=Bildung in Elbe-Elster: Aus für die Förderschule Lernen in Elsterwerda |datum=2018-11-18 |sprache=de |abruf=2022-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder Kummers aus dem vormaligen Besitz von Betrieben und -Institutionen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] befinden sich im [[Kunstarchiv Beeskow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1983: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1986: [[Kurt-Barthel-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werkbeispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tafelbilder ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solidarität&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Holz, 100 × 230 cm; Kunstarchiv Beeskow)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bandwärterin vom RS 1000&amp;#039;&amp;#039; (1960, Öl auf Hartfaser, 130 × 96 cm; Kunstarchiv Beeskow)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elize Bisanz, Marlene Heidel |Titel=Bildgespenster: Künstlerische Archive aus der DDR und ihre Rolle heute |Verlag=transcript Verlag |Datum=2014-05-31 |ISBN=978-3-8394-2461-2 |Online=https://books.google.com/books?id=1rvWBQAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA246&amp;amp;dq=Karl-Heinz+Kummer&amp;amp;hl=de |Abruf=2022-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (1970, Öl, 50 × 70 cm, 1970)&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung in Bildende Kunst, Berlin, 1972, S. 238&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebau&amp;#039;&amp;#039; (1976, Öl auf Hartfaser, 40 × 49 cm; Kunstarchiv Beeskow)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpenveilchen&amp;#039;&amp;#039; (1981, Öl auf Hartfaser, 38 × 55 cm; Kunstarchiv Beeskow)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gärtnerin aus Georgien&amp;#039;&amp;#039; (1981, Öl auf Hartfaser, 180 × 110 cm; Kunstarchiv Beeskow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architekturbezogenes Werk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tropische Landschaft&amp;#039;&amp;#039; (1968, Wandbild in Glasmosaik, 6 m × 2 m; Hoyerswerda, Eingang zum Tropenhaus des [[Zoo Hoyerswerda|Zoos]])&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Pape et al. (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst + Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Katalog Teil 5 Dresden, Cottbus, Frankfurt. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969, 1974, 1979 und 1984: Cottbus, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1971: Berlin, Altes Museum („Das Antlitz der Arbeiterklasse in der bildenden Kunst der DDR“)&lt;br /&gt;
* 1982: Cottbus, Kunstsammlung Cottbus („Aspekte Cottbuser Kunst“)&lt;br /&gt;
* 1986: Cottbus, Staatliche Kunstsammlungen („Bekenntnis und Tat“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postume Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000: Senftenberg, Schmuck und Galerie Senftenberg&lt;br /&gt;
* 2008/2009: Beeskow, Burg Beeskow („Büchsenwurst und roher Fisch. Stillleben aus dem Kunstarchiv Beeskow“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Karl Kummer. Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung Kultur des Rates des Kreises Senftenberg. 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kummer, Karl-Heinz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 502&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.museumsgalerie-online.de/Heinz-Karl-Kummer/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kummer, Heinz Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lauchhammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kummer, Heinz-Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bernsdorf (Oberlausitz)|Bernsdorf]], Oberlausitz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lauchhammer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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