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	<title>Heins von Have - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:20:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heins_von_Have&amp;diff=117472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-01-06T10:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heins von Have&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1906]] in [[Hamburg]]; † [[1995]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mr. von Have died in 1995&amp;#039;&amp;#039; [https://www.nytimes.com/2000/07/03/world/rolf-magener-german-escapee-dies-at-89.html New York Times 3. Juli 2000]; &amp;#039;&amp;#039;Heins von Have died in 1995&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/1366795/Rolf-Magener.html |wayback=20100522192338 |text=Daily Telegraph 18. Mai 2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Hamburg) war als Kaufmann in [[Jakarta|Batavia]] ([[Niederländisch-Indien]]) tätig. Dort wurde er nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zunächst von den Niederländern interniert und vor der Landung der [[Japan]]er auf [[Java (Insel)|Java]] mit den anderen Deutschen von den Engländern nach [[Britisch-Indien]] und letztlich in das Internierungslager [[Internierungslager in Indien#Dehradun|Dehradun]] nahe der [[nepal]]esischen Grenze gebracht. Dabei unternahm er zusammen mit dem Hamburger Hans Peter Hülsen einen ersten Fluchtversuch, indem sie aus einem fahrenden Zug sprangen. Sie wurden jedoch nach kurzer Zeit gefasst. Ein zweiter Fluchtversuch der beiden endete kurz vor dem Erreichen der [[Myanmar|burmesischen]] Grenze mit dem Tod Hülsens.&lt;br /&gt;
[[Datei:American GI in front of Firpo&amp;#039;s restaurant in Calcutta in 1945.jpg|mini|Firpo’s Restaurant 1945]]&lt;br /&gt;
Am 29. April 1944 gelang ihm schließlich mit sechs anderen Internierten die Flucht aus dem Lager Dehradun. Er und [[Rolf Magener]] verkleideten sich als britische Offiziere mit Stöckchen und Bauplänen unter dem Arm, die übrigen, darunter die bekannten [[Bergsteiger]] [[Peter Aufschnaiter]] und [[Heinrich Harrer]], als einheimische Arbeiter mit Turban und Arbeitsgerät. So marschierten sie gemeinsam unbehelligt aus dem Tor des Lagers. Harrer ging mit Aufschnaiter nach [[Tibet]] und wurde dort ein Vertrauter des vierzehnten Dalai Lama [[Tendzin Gyatsho]]. Have und Magener dagegen fuhren mit dem Zug nach [[Kalkutta]]. Durch ihre sprachlichen Fähigkeiten und Kenntnisse der britischen Eigenheiten gelang es ihnen, dort eine Woche unbemerkt unterzukommen und in dem vom Amerikanern und Engländern besuchten Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Firpo’s&amp;#039;&amp;#039; zu dinieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre weitere [[Odyssee]] war der schwierigste Teil, da sie die Kampflinien in Burma passieren mussten. In der Verkleidung als [[schweiz]]erische Geschäftsreisende ging es per Zug, Flussdampfer, [[Sampan]] und zu Fuß weiter, bis sie im [[Dschungel]] endlich auf eine japanische Patrouille trafen. Diese hielt die beiden aber für Spione und übergab sie der [[Kempeitai]]-[[Militärpolizei]]. Nach zwei Monaten in [[Rangun]] wurden sie im September 1944 nach [[Tokio]] ausgeflogen, wo sie in der deutschen Botschaft als [[Attaché]]s Beschäftigung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heins von Have war bis Ende 1981 Präsident des [[Ostasiatischer Verein|Ostasiatischen Vereins]] (OAV) in Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archiv/1981/article203241109/VON-DER-KUeSTE.html |titel=Von der Küste |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1981-11-24 |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Heins von Have (Indonesia) GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die heute noch existiert und ihren Sitz in [[Jakarta]] hat. Er hat drei Söhne Heino, Harro und Bodo von Have.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Magener: &amp;#039;&amp;#039;Die Chance war null&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Wien (1954).&lt;br /&gt;
: Nachdruck: Universitätsverlag Winter (2000) ISBN 0-85052-844-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.reisegeschichte.de/geschich/flucht2.htm#kap2 |wayback=20010127200000 |text=AGIR (Archiv zur Geschichte des Individuellen Reisens) – Die Flucht aus Dehra-Dun}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/der-grosse-bluff-a-74559304-0002-0001-0000-000031970615?context=issue Der große Bluff – Der Spiegel vom 29. Juni 1955]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Have, Heins von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Have, Heins von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann in Asien und Jakarta&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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