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	<title>Heinrichswalde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:46:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrichswalde&amp;diff=39645&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-22T04:57:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Heinrichswalder Wappen.PNG&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 53/36/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 13/46/35/O&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Heinrichswalde in VG.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
| Amt              = Torgelow-Ferdinandshof&lt;br /&gt;
| Höhe             = 18&lt;br /&gt;
| PLZ              = 17379&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 039772&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 13075048&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = [[Rathaus Torgelow]],&amp;lt;br /&amp;gt;Bahnhofsstr. 2&amp;lt;br /&amp;gt;17358 Torgelow&lt;br /&gt;
| Website          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Manja Laumann&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrichswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] im Osten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s. Bis zum 31. Dezember 2004 war die Gemeinde Verwaltungszentrum des [[Amt Ferdinandshof|gleichnamigen]] Amtes. Sie gehört nun zum [[Amt Torgelow-Ferdinandshof]] mit Sitz in der Stadt [[Torgelow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrichswalde - OE S.jpg|mini|links|Südlicher Ortseingang]]&lt;br /&gt;
Heinrichswalde liegt in waldreicher Landschaft nördlich der [[Brohmer Berge]] und am Südrand der [[Friedländer Große Wiese|Friedländer Großen Wiese]] mit dem [[Galenbecker See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Heinrichswalde von den Nachbargemeinden [[Wilhelmsburg (Vorpommern)|Wilhelmsburg]] im Norden und Nordosten, [[Rothemühl]] im Südosten, [[Strasburg (Uckermark)]] mit dem Ortsteil [[Neuensund]] im Süden sowie [[Galenbeck]] im Westen.{{GeoQuelle|DE-MV|GDV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname wurde von König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] zu Ehren des Generalpächters dieses Gebietes, Henrici, verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde im Rahmen der [[Friderizianische Kolonisation|friderizianischen Kolonisation]] 1737 als [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] des Amtes Torgelow angelegt. 1748 kamen Kolonisten aus Süddeutschland (sogen. Pfälzer), denen Unterkünfte, Acker- und Wiesenland, Befreiung vom Militärdienst und freie Religionsausübung zugesagt worden war. Als die sechs Bauern, sechs Halbbauern und 18 [[Kossat|Kossäten]] in Heinrichswalde eintrafen, mussten sie sich entgegen der Zusage ihr Land erst selbst roden; danach wurde ihnen das Land vom [[Generalpächter]] Henrici nicht nach pommerschem Maß, sondern nach [[Magdeburger Maß]] vermessen, was für jeden Bauern 7000 m² Ackerland weniger bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu diesem Betrug forderte der Generalpächter Henrici die Pacht in brandenburgischen Münzen, ihre Schwerarbeit wurde aber in sundischen Schillingen entlohnt, so dass sie beim Umtausch Verluste hinnehmen mussten. In ihrem Privileg waren keine Dienstleistungen auf dem [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] Heinrichswalde erwähnt, Henrici jun. verlangte sie dennoch von den Siedlern. Die [[Pommersche Kriegs- und Domänenkammer]] in Stettin und die Kolonisten hatten einen jahrzehntelangen Streit in dieser Sache. 1771 wurden die Sprecher von Heinrichswalde, Wittmann, Lauffer und Greiner, zeitweilig inhaftiert. Die Bauern schalteten auch das Generaldirektorium in Berlin und König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] in ihren Streit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Generalpächter Ingermann versuchte, auch [[Pasewalk]]er [[Dragoner]] einzusetzen, um die Bauern zu den Naturaldiensten zu zwingen. Schließlich kam der Streit 1774 zu einem Ende: In sogenannten Hofbriefen (Urkunden) erhielten sie ihren Besitz als Eigentum bestätigt. Jedoch wurden Dienste, wenn auch stark ermäßigte, für die Vorwerke [[Wilhelmsburg (Vorpommern)|Wilhelmsburg]] und Mühlenhof festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Heinrichswalde nach Rothemühl eingemeindet und am 1. Januar 1957 wieder eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde die einmalige Naturschönheit um Heinrichswalde (Galenbecker See) von [[Helmut Drechsler]] besucht und in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Wildschwäne über Uhlenhorst&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Wende (DDR)|Wende]] wurde viel getan, um das Ortsbild zu verbessern. Ab 1992 wurde der Ortskern (Gehwege, Straßenbeleuchtung) mit Hilfe der [[Städtebauförderung]] umfassend saniert. Die Erneuerungen betrafen auch die Kindertagesstätte, das Gemeindezentrum und die [[Freiwillige Feuerwehr]]. Im Kreis-, Landes- und Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ konnte Heinrichswalde sehr gute Platzierungen erreichen.&amp;lt;br /&amp;gt;In der Gemeinde sind zwei Transportfirmen, eine Elektrofirma, eine Brunnenbaufirma, eine Fischerei mit Verkaufsstätte, ein Textil- und Lebensmittelladen, ein Friseurgeschäft sowie weitere kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Wahl der Gemeindevertretung 2014&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt Torgelow-Ferdinandshof, Jahrgang 10 Nummer 6, 11. Juni 2014, {{ISSN|1860-2797}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;in %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2014&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 7.75&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = [[Bürgerbündnis Uecker-Randow|BB]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 64.14&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 4682B4&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Bürgerbündnis Uecker-Randow&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = [[Einzelbewerber|Kamke]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 28.11&lt;br /&gt;
|FARBE3         = CCCCCC&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = Einzelbewerber Kamke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Heinrichswalder [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] besteht aus 6 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlgruppe&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bürgerbündnis Uecker-Randow || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Einzelbewerber]] Kamke || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Es waren 7 Sitze zu vergeben, da jedoch zwei auf den Einzelbewerber Frank Kamke verfielen, gibt es nur 6 Mitglieder in der Gemeindevertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Heinrichswalder Wappen.PNG&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Heinrichswalde&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber über blauem Wellenschildfuß, darin ein silberner Hecht mit schwarzer Zeichnung, eine ausgerissene, grün beblätterte und befruchtete schwarze Eiche; überhöht von einem auffliegenden schwarz-silbernen Seeadler.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von dem Torgelower &amp;#039;&amp;#039;Reiner Kummer&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 18. Dezember 1996 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 120 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;410.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem Wappen soll der Wellenschildfuß den Galenbecker See symbolisieren, zu dessen Fischbesatz vor allem der Hecht zählt. Die Eiche stellt zum einen als redendes Zeichen den bildlichen Bezug zu einem Teil des Ortsnamens her, zum anderen steht sie für den die Gemeinde umgebenden Wald. Auf die in der Gemarkung nistende Adlerart verweist der Seeadler.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über keine amtlich genehmigte [[Flagge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amt-torgelow-ferdinandshof.de/frame/file/lesefassung_hauptsatzung_gemeinde_hwalde.pdf |wayback=20200925105622 |text=Hauptsatzung § 1 |archiv-bot=2025-06-22 04:57:16 InternetArchiveBot }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE HEINRICHSWALDE * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
2012 wurde eine [[Heimatstube]] im ehemaligen Gaststättensaal/Konsumverkaufsstelle eingerichtet. Hier wird mittels Ausstellungsstücken, Bildern, Urkunden und Schriftstücken die Entwicklung der Gemeinde dargestellt. Die Heimatstube wird durch den &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Heimatverein Heinrichswalde&amp;#039;&amp;#039; betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Heinrichswalde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Heinrichswalde liegt 9&amp;amp;nbsp;km von der [[Bundesstraße 109]] ([[Berlin]] – [[Greifswald]]) und der Bahnlinie Berlin – [[Stralsund]] entfernt; ca. 10&amp;amp;nbsp;km südlich verläuft die neue [[Bundesautobahn 20]] (Ostseeautobahn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Harry Tisch]] (1927–1995), DDR-Politiker, war Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Gebhard: &amp;#039;&amp;#039;Friderizianische Pfälzerkolonien in Brandenburg und Pommern&amp;#039;&amp;#039;, Kommissionsverlag Leon Saunier, Stettin 1939&lt;br /&gt;
* Manfred Vollack: &amp;quot;Der Kreis Ueckermünde bis 1945, Ein pommersches Heimatbuch&amp;quot;, Heimatkreis Pasewalk-Ueckermünde in Gemeinschaft mit dem Pommerschen Zentralverband e.&amp;amp;nbsp;V., Hamburg 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-ferdinandshof.de/frame/heinrichswalde.htm Heinrichswalde] auf den Seiten des Amtes Torgelow-Ferdinandshof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7742907-2|VIAF=144843234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1737]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
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