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	<title>Heinrichssegen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:48:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrichssegen&amp;diff=1525016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Parameternamen korrigiert</title>
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		<updated>2022-02-10T19:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameternamen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Heinrichssegen&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Müsen]]&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Littfeld&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Kreuztal]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1663&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1927&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=210&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=247&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Eisenerz]], [[Bleiglanz]], [[Kupferkies]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Baryt]], [[Tetraedrit]], [[Stephanit]], [[Pyrargyrit]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/0/27/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/0/20.3/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrichssegen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Erzgrube bei [[Littfeld]], einem Stadtteil von [[Kreuztal]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel und Erzvorkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Gangmittel der Grube waren der &amp;#039;&amp;#039;Hauptgang&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Wernergang&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Hauptgang&amp;#039;&amp;#039; hatte eine Länge von 270&amp;amp;nbsp;m und war 0,5 bis 4&amp;amp;nbsp;m mächtig. Er führte hauptsächlich silberhaltige [[Fahlerz]]e, in denen [[Kupfererz|Kupfer-]] und [[Bleierz]]e, sowie [[Schwerspat]] und [[Schwefelkies]] vorkamen. Der &amp;#039;&amp;#039;Wernergang&amp;#039;&amp;#039; war 150&amp;amp;nbsp;m lang und 4 bis 10&amp;amp;nbsp;m mächtig und führte größtenteils Schwerspat mit Fahl-, Kupfer- und Bleierzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100&amp;amp;nbsp;kg Bleierz enthielten 66&amp;amp;nbsp;g Silber und einen Bleigehalt von 60 %. 100&amp;amp;nbsp;kg Kupferkies enthielten bis zu 26 % Kupfer und 100&amp;amp;nbsp;kg Fahlerz bis zu 1560&amp;amp;nbsp;g Silber. Gefördert wurden Blei-, Kupfer- und Fahlerze; 1784 wurde erstmals von der Förderung von „dunklem Rotgültigerz“ ([[Pyrargyrit]] oder [[Antimonsilberblende]]) berichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Becher, J. P. (1789) |Titel=Mineralogische Beschreibung der Oranien-Nassauischen Lande nebst einer Beschreibung des Siegenschen Hütten- und Hammerwesens. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Neue akademische Buchhandlung |Ort=Marburg |Datum= |Umfang=624 S., 4 Tafeln |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1839 fand man das wertvolle Erz erneut, zusammen mit reichlich anderen Silbererzen wie [[Stephanit]] und Silberglanz ([[Argentit]], [[Akanthit]]), gediegenes [[Silber]] trat auf dem Wernergang in dünnen Blechen zusammen mit Fahlerz oder auf Quarzklüften auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nostiz, R. (1912) |Titel=Die Mineralien der Siegener Erzlagerstätten |Hrsg= |Sammelwerk=Jahresberichte des Naturwissenschaftlichen Vereins Elberfeld |Band=13 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=57-172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1996 konnte als weiteres Silbererz [[Polybasit]] nachgewiesen werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schneider, J., Graef, K.-M. (1997) |Titel=Neuauffindung einer Silbererzparagenese im nordöstlichen Siegerland |Hrsg=Nassauischer Verein für Naturkunde |Sammelwerk=Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde |Band=118 |Ort=Wiesbaden |Seiten=105-107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge und Stollen ===&lt;br /&gt;
Ab 1663 wurde in der damaligen Grube „Plätze“ nachweislich nach Erz gesucht. 1705 wurde die Förderung eingestellt. Eine Neuverleihung fand am 10. August 1737 durch [[Johann Heinrich Jung (Bergmeister)|Johann Heinrich Jung]] statt. Dieser starb 1786.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Obere Stollen&amp;#039;&amp;#039;, genannt „Hollandstollen“, wurde vor 1750 angelegt, da er in diesem Jahr bereits als vorhanden erwähnt wurde. Um 1750 folgte ein &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Stollen&amp;#039;&amp;#039;, mit einer späteren Länge von 843&amp;amp;nbsp;m brachte er bis zu 61&amp;amp;nbsp;m Teufe unter Tage ein. Durchschnittlich drei Bergmänner waren am Bau beschäftigt. Der Stollen erhielt ab 1845 [[Erbstollen]]rechte. Ein dritter Stollen war der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Heinrichssegener Stollen&amp;#039;&amp;#039;, der ab 1845 angelegt wurde und sich 38,6&amp;amp;nbsp;m unter dem &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Stollen&amp;#039;&amp;#039; befand. Er brachte knapp 100&amp;amp;nbsp;m Teufe unter Tage ein, hatte 1857 eine Länge von 722&amp;amp;nbsp;m, 1855 808&amp;amp;nbsp;m und traf im Juni 1856 nach 843&amp;amp;nbsp;m Länge auf den &amp;#039;&amp;#039;Wernergang&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufschwung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Kupfer-&lt;br /&gt;
! Fahlerz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1857 || 220&amp;amp;nbsp;t || 262&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 362&amp;amp;nbsp;t || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1859 || 497&amp;amp;nbsp;t || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860 || 543&amp;amp;nbsp;t || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || 268&amp;amp;nbsp;t || 523&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1862 || 37&amp;amp;nbsp;t || 573&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Kupfer-&lt;br /&gt;
! Fahlerz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863 || 124&amp;amp;nbsp;t || 44&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || 440&amp;amp;nbsp;t || 639&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 62&amp;amp;nbsp;t || 565&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866 || 149&amp;amp;nbsp;t || 553&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || 87&amp;amp;nbsp;t || 523&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || 19&amp;amp;nbsp;t || 502&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1815 setzte der Aufschwung auf der Grube ein. 1820 wurde die Grube in Dankbarkeit an Bergmeister Jung in &amp;#039;&amp;#039;Heinrichssegen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Neu verliehen wurden die Bergrechte am 29. Oktober 1834. Tiefbau wurde ab 1852 betrieben. Der [[Blindschacht]] wurde im &amp;#039;&amp;#039;Tiefen Heinrichssegener Stollen&amp;#039;&amp;#039; angelegt und hatte eine [[Teufe]] von 125,5&amp;amp;nbsp;m. Die erste Sohle wurde bei 63&amp;amp;nbsp;m Teufe angehauen, die zweite bei 125,5&amp;amp;nbsp;m. Ausgestattet wurde der Schacht mit einer Turbine. Ab 1879 wurde ein [[Schacht (Bergbau)|Tagesschacht]] angelegt. Dieser erreichte eine Teufe von 247&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kupfer- und Fahlerzförderung (siehe Tabelle) fiel deutlich höher aus als die Bleierzförderung. 1853 wurden 105&amp;amp;nbsp;t, 1861 43&amp;amp;nbsp;t und 1885 6&amp;amp;nbsp;t Bleierz gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1918 wurde die Förderung eingestellt, ab 1919 gehörte die Grube zur Grube &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Victoria|Victoria]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Hauptanlagen etwa 1300&amp;amp;nbsp;m nordöstlich derer von Heinrichssegen lagen. Zum Ende wurden 40 [[Belegschaft]]smitglieder beschäftigt. 1861 waren das noch 192, 1862 bereits 210. 1927 wurde &amp;#039;&amp;#039;Heinrichssegen&amp;#039;&amp;#039; komplett stillgelegt. Konsolidationen bestanden mit den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Elias&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Beschert Glück&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Erstling&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mindat.org/loc-14852.html Mineralien der Grube bei mindat.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Kreuztal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgrube im Siegerländer Erzrevier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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