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	<title>Heinrich von Witzleben-Alt-Doebern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:08:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_von_Witzleben-Alt-Doebern&amp;diff=1258854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-05T09:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Hartmann Friedrich Graf von Witzleben-Alt-Doebern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1854]] in [[Magdeburg]]; † [[22. Dezember]] [[1933]] in [[Strahwalde]]); Herr auf [[Reddern]], [[Gräbendorf]], [[Laasdorf]], [[Göritz]], [[Casel (Drebkau)|Casel]], [[Illmersdorf (Drebkau)|Illmersdorf]] und [[Luckaitztal|Muckwar]], war ein preußischer Unternehmer und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Graf Witzleben stammte aus dem thüringischen [[Uradel]]sgeschlecht von [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|Witzleben]] und war der Sohn des [[Wirklicher Geheimer Rat|Wirklichen Geheimen Rats]] und Oberpräsidenten der preußischen [[Provinz Sachsen]] [[Hartmann von Witzleben]] (1805–1878) und der Gräfin Marie [[Solms-Baruth|zu Solms-Baruth]] (1823–1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte [[Rechtswissenschaften]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Dort war er, wie viele Witzlebens, Mitglied des [[Corps Saxo-Borussia Heidelberg|Corps Saxo-Borussia]] und wurde zum [[Doktor]] der Rechte promoviert. Sein damaliger Wohnsitz, um 1881, war als Leutnant d. R.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander von Dachenhausen |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter. 1881 |Band=von Witzleben |Nummer=Heinrich Hartmann Friedrich von Witzleben, Reddern |Auflage=6 |Verlag=Buschak &amp;amp; Irrgang Friedrich Irrgang |Ort=Brünn, Wien |Datum=1880-11 |Seiten=556–557 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8227339 |Abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des 12. Husaren-Regiments das Gut Reddern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Witzleben war ein persönlicher Freund Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelms I.]], für den er auf [[Schloss Altdöbern]] bedeutende Feste gab, und Vertrauter Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] 1886 wurde Witzleben von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] in den erblichen Grafenstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss altdöbern.JPG|mini|[[Schloss Altdöbern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rossleben 1905.jpg|miniatur|Klosterschule [[Roßleben]] (um 1905), der Witzleben als Erbadministrator vorstand.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwarb 1880 [[Schloss Altdöbern]], vormals im Besitztum der von [[Arenstorff]]&amp;#039;schen Erben zu [[Schloss Drebkau|Drebkau]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=32–33 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=2022-08-03 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das er samt Park und Brauerei (Brauerei „Graf von Witzleben-Alt-Doebern“) von 1880 bis 1905 grundlegend umbaute, um es zu einem fürstlichen, dem Stand seiner Frau entsprechenden Sitz zu machen. Er kaufte gut situiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Martin |Titel=Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre im Königreich Preußen 1913 |Sammelwerk=Gesamtreihe, erschienen in mehreren Bänden |Band=1 |Nummer=Nachtrag, Berlin, Provinz Brandenburg, Rheinprovinz, Schlesien, Westfalen |Verlag=Verlag Rudolf Martin |Ort=Berlin |Datum=1913 |Seiten=1–54 |Online=https://d-nb.info/1074129423 |Abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch eine Reihe weiterer Güter an, so [[Reddern]], [[Gräbendorf]], [[Laasdorf]], [[Lug (Bronkow)|Lug]], [[Göritz]], Casel, [[Illmersdorf (Drebkau)|Illmersdorf]] und [[Muckwar]]. 1894 finden Graf Witzleben und seine Ehefrau Erwähnung im Jahrbuch der Millionäre, ohne nähere pekuniäre Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Millionär-Adressbuch |Hrsg=Albert Johannesson |Nummer=v. Witzleben, Graf. Heinr. Alt-Doebern, Brdbg. v. Witzleben-Alt-Doebern, Frau Gräfin, geb. Prinzessin Reuss, Durchl. Alt-Doebern, Brdbg. |Verlag=Alb. Johannesson (Inh. Paul Grund). Selbstverlag des Ersten Berliner Reclame-Bureau, Centralstelle für die Verbreitung von Drucksachen |Ort=Berlin |Datum=1894 |Seiten=210 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/11211750 |Abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stiftete das Johanniterkrankenhaus zu [[Altdöbern]] und ermöglichte die kostenlose Erziehung aller Witzlebens in der familieneigenen Klosterschule [[Roßleben]], der er als Erbadministrator um 1906 vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahresbericht der Klosterschule Rossleben, einer Stiftung der Familie von Witzleben. 1906 |Sammelwerk=Schulnachrichten |Band=C. |Nummer=Chronik der Schule |Auflage=1906. Programm Nr. 305 |Verlag=Druck von Wilh. Sauer |Ort=Rossleben |Datum=1906 |Seiten=19-25 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/7074518 |Abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1905 war er Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutsherrschaft um Altdöbern veräußerte Graf Witzleben nach dem Erkenntnisstand der Forschungen um die Sammlung von [[Alexander Duncker]] zwischen 1914 und 1917. Im &amp;#039;&amp;#039;Güteradressbuch Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; von 1914 ist er noch als Eigentümer derselben und als stellvertretender Vorsitzender der Landesdeputation des Markgrafentums Niederlausitz mit Sitz in Lübben aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert |Titel=Niekammer’s Güter-Adressbücher Band VII Brandenburg 1914. Güter-Adreßbuch der Provinz Brandenburg. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe der Provinz mit Angabe der Guts-Eigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen. Handbuch der Königlichen Behörden. Mit Unterstützung und nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Sammelwerk=GAB Reihe Paul Niekammer |WerkErg=Seite XVIII. Landesdeputation des Markgrafentums Niederlausitz in Lübben |Band=II. Reg. - Bez. Frankfurt a. O. |Nummer=Kreis Calau |Auflage=2 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1914-02 |Seiten=224–225 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-2-1914#lg=1&amp;amp;slide=273 |Abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kunsthistoriker [[Udo von Alvensleben (Kunsthistoriker)|Udo von Alvensleben]] schrieb in seinem später veröffentlichten Tagebuch: „Alt-Döbern, ein großer Besitz, von Graf Witzleben durch berühmt gewordene Extravaganzen zugrunde gewirtschaftet. Er ließ angeblich im Walde ganze Alleen illuminieren. Das Barockschloss wurde von ihm unmöglich umgebaut. Der Park ist schön.“&amp;lt;ref&amp;gt;Udo von Alvensleben: &amp;#039;&amp;#039;Besuche vor dem Untergang. Adelssitze zwischen Altmark und Masuren&amp;#039;&amp;#039;, aus Tagebuchaufzeichnungen zusammengestellt und herausgegeben von Harald von Koenigswald. Frankfurt am Main / Berlin 1968, S. 220. &amp;#039;&amp;#039;Neuauflage:&amp;#039;&amp;#039; Als es sie noch gab…Adelssitze zwischen Altmark und Masuren. Ullstein, Berlin 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witzlebens gesellschaftliche Reputation blieb trotz der Scheidung von seiner zweiten Ehefrau Frida Himmer 1928 erhalten. Er konnte im Johanniterorden verbleiben, in dem er bereits 1885 als Ehrenritter aufgenommen und dann 1896 Rechtsritter wurde. Entsprechend der Gesamtliste der Kongregation vom Frühjahr 1931 war sein Wohnsitz mit Schloss Nieder-[[Strahwalde]] bei Herrnhut angegeben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johanniterorden |Titel=Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley=Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=1931 |Seiten=74 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=HEBIS&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fcbsopac.rz.uni-frankfurt.de%2FDB%3D2.1%2FCHARSET%3DUTF-8%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FCOOKIE%3DU203%2CK203%2CI251%2CB1999%2B%2B%2B%2B%2B%2B%2CSN%2CNDefault%2Blogin%2CD2.1%2CE2f7a7f48-1%2CA%2CH%2CR129.13.130.211%2CFY%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=zzaxpMwYgku2aAob4bsEmF3DNWePTji5AHCNjr88PV0&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2022-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo er wohl als Mieter wohnte und 1933 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
In erster Ehe heiratete Graf Witzleben am 19. Mai 1883 in Neuhoff Marie Prinzessin [[Reuß-Köstritz|Reuß zu Köstritz]]-Neuhoff (1860–1914) und nach deren Tod am 5. September 1916 seine zweite Frau Frida Himmer (1885–1969), von der er 1928 geschieden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus der ersten Ehe:&lt;br /&gt;
* Hilde (* 1884) ⚭ 1903 Carl Graf zu [[Stolberg-Wernigerode]] († 1934), gesch. 1919&lt;br /&gt;
* Anna (* 1888)&lt;br /&gt;
* Helene (1894–1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1903&amp;#039;&amp;#039;. 4. Jg., [[Justus Perthes]], Gotha 1902. S. 929, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8306289 S.&amp;amp;nbsp;929]&lt;br /&gt;
* Hermann Job Wilhelm v. Witzleben: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie v. Witzleben, III. Band, 1869–1963&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. vom v. Witzleben’schen Familienverband e. V., Selbstverlag, München, 1972, 480 Seiten, mit Tafeln, im Schuba; keine direkte Erfassung in KIT u. [[Deutsche Nationalbibliothek|DNB]]. S. 136–145. Anm. Bildnis S. 139&lt;br /&gt;
* Vincenz Czech und Nicola Riedel-Bröcker: &amp;#039;&amp;#039;Altdöbern.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter-Michael Hahn]] und [[Hellmut Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von [[Alexander Duncker]] (1857–1883).&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Katalog, Nicolai Verlag, Berlin 2000, S. 11–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Altdöbern, Brandenburg - Schloss (Zeno Ansichtskarten).jpg|Gräfliches Schloss Alt-Döbern]], nach 1910 (Abbildung bei [[Wikimedia Commons]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1248009932|VIAF=1433164120376510470009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witzlebenaltdoebern, Heinrich Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Witzleben|Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witzleben-Alt-Doebern, Heinrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Witzleben-Alt-Doebern, Heinrich Hartmann Friedrich Graf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Strahwalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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