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	<title>Heinrich von Sick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T20:16:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_von_Sick&amp;diff=1056724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Foto getauscht</title>
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		<updated>2025-03-22T18:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto getauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich von Sick.jpg|mini|Heinrich von Sick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Christlieb Heinrich Sick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1868 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Sick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[9. März]] [[1822]] in [[Stuttgart]]; † [[13. Oktober]] [[1881]] ebenda) war von 1862 bis 1872 [[Schultheiß|Stadtschultheiß]] von Stuttgart mit dem Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039; und anschließend bis zu seinem Tod Innenminister des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begabter Bürgersohn ==&lt;br /&gt;
Heinrich Sick wurde 1822 in eine angesehene Stuttgarter Bürgerfamilie hineingeboren. Sein Vater war der wohlhabende Silberschmied [[Friedrich Christian Sick]], welcher Mitglied des Stuttgarter Stadtrats und kurzzeitig des württembergischen Landtags war. Der begabte Junge konnte das renommierte [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium]] in Stuttgart besuchen und dort sein [[Abitur]] machen. Anschließend studierte Sick an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] [[Rechtswissenschaften]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] auch auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein sehr gutes Examen stand Heinrich Sick eine juristische Laufbahn im württembergischen Staatsdienst offen. Seine Karriere als Justizbeamter begann 1847 in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] und führte ihn über [[Neckarsulm]], [[Göppingen]], [[Ludwigsburg]] und [[Ellwangen]] sowie nach mehreren raschen Beförderungen zurück in seine Geburtsstadt Stuttgart. Dort wurde er 1857 zum Stadtrichter ernannt und ein Jahr später zum Oberjustizrat befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtschultheiß von Stuttgart ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des bisherigen Stuttgarter Stadtschultheiß [[Georg Gottlob Gutbrod]] bewarb sich Heinrich Sick im April 1862 um dieses Amt. Er konnte sich als Bewerber mit den meisten Stimmen (4.259 oder 27,5 Prozent) gegen fünf weitere Kandidaten durchsetzen und wurde am 12. Juni 1862 vereidigt. Später wurde ihm der Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039; verliehen. In seiner zehnjährigen Amtszeit widmete er sich vor allem der Reform des Sozialwesens und dem Ausbau der [[Infrastruktur]] der rasch wachsenden Residenzstadt. So wurden während seiner Amtszeit die Armenfürsorge und die Volksschulen der Stadt neu organisiert. Außerdem wurde unter seiner Führung ein neuer, erweiterter [[Stadtplanung|Stadtbauplan]] in Auftrag, um das rasche Wachstum Stuttgarts in geordnete Bahnen zu lenken. Die Stadt wuchs während Sicks Amtszeit zwischen 1862 und 1872 von etwa 56.000 auf rund 92.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem Amt als Stadtschultheiß saß Heinrich Sick von 1868 bis 1872 für Stuttgart als Abgeordneter im [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtag]]. Dort machte er sich einen Namen als guter Redner und stieg bis zum stellvertretenden Parlamentspräsidenten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenminister von Württemberg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sick-heinrich-stuttgart-pragfriedhof.jpg|mini|Das Grab Heinrich von Sicks auf dem Stuttgarter [[Pragfriedhof]] in Abteilung 16]]&lt;br /&gt;
Auf diese Weise für höhere Aufgaben empfohlen, wurde Heinrich Sick am 16. Mai 1872 zum Staatsminister des Inneren in der [[Regierung Mittnacht|Regierung]] von [[Hermann von Mittnacht]] berufen. Weil Württemberg  seit 1871 zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] gehörte, hatte Heinrich von Sick als Innenminister nur beschränkte Befugnisse. Auf ihn gehen aber unter anderem Reformen des württembergischen Verwaltungsrechts und der Gemeindesteuern zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
*1864 Ritterkreuz des [[Friedrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
*1868 Ritterkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg&amp;#039;&amp;#039; 1869, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wodurch er in den persönlichen [[Nobilitierung|Adelsstand erhoben]] wurde&lt;br /&gt;
*1871 [[Olga-Orden]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg&amp;#039;&amp;#039; 1877, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1872 Ernennung zum [[Ehrenbürger]] von Stuttgart &lt;br /&gt;
*1872 Benennung einer Straße in Stuttgart (Sickstraße) nach ihm&lt;br /&gt;
*1881 [[Ehrendoktor]] der Eberhard Karls Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Sick gehörte der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|evangelischen Kirche]] an. Er war seit 1849 verheiratet, hatte aber keine Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Christian Christlieb Heinrich von Sick starb am 13. Oktober 1881 im Alter von 59 Jahren in seiner Geburts- und Heimatstadt Stuttgart an einer Bauchfellentzündung. Er wurde auf dem Stuttgarter Pragfriedhof neben seiner Ehefrau Ottilie (geb. Sigel) beigesetzt, die bereits am 21. Februar 1880 gestorben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{bibISBN|3170166042|Seite=865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wirtemberg.de/stuttgart-ob-3.htm über Heinrich von Sick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Stuttgart&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister des Königreichs Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117336475|VIAF=69705071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sick, Heinrich Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Olga-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Sick, Heinrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sick, Christian Christlieb Heinrich von; Sick, Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stadtschultheiß von Stuttgart&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1822 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1881 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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