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	<title>Heinrich Zillich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:08:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Zillich&amp;diff=1379435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-03T15:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Lutz Tilleweid&amp;#039;&amp;#039;; * [[23. Mai]] [[1898]] in [[Bod (Rumänien)|Brenndorf]] bei [[Brașov|Kronstadt]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[22. Mai]] [[1988]] in [[Starnberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]] und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Vertriebenenfunktionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zillich Flausen.jpg|mini|136px|rechts|„Lustige Geschichten aus Siebenbürgen“ (1940)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zillich Signatur.jpg|mini|rechts|Unterschrift]]&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn des gleichnamigen [[Siebenbürgen|siebenbürgischen]] Zuckerfabrikanten und Fabrikdirektors und Emilie Zillich, geborene Teutsch, machte Heinrich Zillich 1916 am Kronstädter [[Honterus-Gymnasium]] sein Abitur. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] (1914–1918) nahm er ab 1916 als [[k.u.k. Kaiserjäger|Tiroler Kaiserjäger]] in der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|Armee Österreich-Ungarns]] teil. 1919 war er nach dem [[Vertrag von Trianon|Anschluss Siebenbürgens an Rumänien]] als rumänischer Leutnant an den Kämpfen gegen das kommunistisch regierte [[Ungarn]] beteiligt. Von 1920 an besuchte er in [[Berlin#Weimarer Republik und Groß-Berlin|Berlin]] die [[Handelsschule]] (1922 Abschluss als [[Diplom-Kaufmann]]) und absolvierte dann ein Studium der [[Staatswissenschaften]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], nach welchem er 1924 zum [[Doktor#Unterscheidung nach Fächern|Dr.&amp;amp;nbsp;rer.&amp;amp;nbsp;pol.]] promoviert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill1.htm#Starr Unbelehrbar, starr und abweisend]&amp;#039;&amp;#039; (Brief Zillich an Holzträger, 13. Januar 1980); &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; XVI (1969/70), Bd. 1, S. 1492; &amp;#039;&amp;#039;Zillich, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Polunbi Datenbank Schrift und Bild 1900-1960.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Gründer und von 1924 bis 1939 Herausgeber der monatlich in Kronstadt erscheinenden Zeitschrift [[klingsor (Zeitschrift)|Klingsor]], des bedeutendsten deutschsprachigen Kulturperiodikums in Südosteuropa. [[Thomas Mann]] begrüßte das Erscheinen der Zeitschrift als „ins Leben wirkende kulturelle Institution“,&amp;lt;ref&amp;gt;zit. nach Georg Maurer, Gerhard Wolf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichtung ist deine Welt.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 1973, S. 324; siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill.htm#Nachruf Abschied von Heinrich Zillich.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Kronstädter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juli 1988, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Josef Weinheber]] veröffentlichte darin seine ersten Arbeiten ebenso wie einige deutschsprachige jüdische Autoren aus der [[Bukowina]]. Trotz dieses oberflächlichen „Pluralismus“ wurde die Hauptaufgabe der Zeitschrift unter Zillichs Leitung die nationalistische, später offen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] „Volkstumsarbeit“, die sich bei dem evangelischen Zillich mit einem tiefsitzenden [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] verband. So schrieb Zillich 1932 an den jüdischen Autor [[Alfred Margul-Sperber]] vom Judentum als einer „zersetzenden Keimzelle“:&lt;br /&gt;
: „Nicht das Anderssein der Juden fordert heraus, sondern die bestimmte Art dieser Verschiedenheit, die unmittelbar gegen den seelischen Kern besonders der Deutschen gerichtet ist. […] Die Unfähigkeit der Juden sich innerlich anzupassen, schafft bei Völkern, die noch kulturschaffend sind, die aus Mangel an einer endgültigen Form noch eine geistige Zukunft vor sich haben, den Judenhass. […] Es wird nur dann besser werden, wenn wieder die starke schöpferische Persönlichkeit in Deutschland bestimmt und das Judentum […] entwaffnet.“&lt;br /&gt;
Dieser in Vorurteilen und Chauvinismus verhaftete Judenhass zeigte sich auch in der Beschreibung, die Zillich von einem Fest mit jüdischen Teilnehmern lieferte, bei dem er zu Gast war: „Die Juden können meist nicht trinken. Die Sinnlichkeit wird übertrieben.“ Als „Positives“ bleibt ihm nur in Erinnerung: „Es gab ganz hübsche Luderchen dort.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zillich an Margul-Sperber&amp;#039;&amp;#039;, 8. Mai 1932, zit. nach William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Siebenbürgen unterstützte Zillich die &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Selbsthilfebewegung der Deutschen in Rumänien&amp;#039;&amp;#039; (NSDR) und –&amp;amp;nbsp;nach deren Verbot 1933&amp;amp;nbsp;– die Nachfolgeorganisation &amp;#039;&amp;#039;Nationale Erneuerungsbewegung der Deutschen in Rumänien&amp;#039;&amp;#039; (NEDR), von der sich Zillich eine „Belebung unseres nationalen und sozialen Gefühls“ versprach: „Unser ganzes Volk ist durch diese Kämpfe für die deutsche weltanschauliche Wiedergeburt gewonnen worden. Die Jugend hat daraus unzählige Antriebe zur völkischen Arbeit entnommen, vor allem den Arbeitsdienst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zillich 1936, zitiert nach [[Klaus Popa]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill.htm#Standort Zillichs politischer Standort in den 1930er Jahren.]&amp;#039;&amp;#039; (1998). Website der &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 lebte Zillich, der seit den 1920er Jahren Novellen und Gedichte veröffentlicht hatte und seit den 1930er Jahren als freier Schriftsteller lebte, in [[Starnberg]] am [[Starnberger See]]. Für [[Werner Bergengruen]], der Zillich seit den frühen 1930er Jahren kannte, war er damals „ein kaltschnäuziger Streber, ein Konjunkturist, der sich schließlich mit Haut und Haaren dem Nationalsozialismus verschrieben hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Frank-Lothar Kroll u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werner Bergengruen. Schriftstellerexistenz in der Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Entwicklungsroman &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Grenzen und Zeiten&amp;#039;&amp;#039; (1936) gelang ihm sein literarischer Durchbruch. 1937 erhielt er für sein Werk zahlreiche Ehrungen und wurde während der 7. Berliner Dichterwoche von [[Adolf Hitler]] empfangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dossier.Weder&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weder Mythisierung noch pauschale Verurteilung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dossier Heinrich Zillich (1898–1988)&amp;#039;&amp;#039; (siehe Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 pries ihn Zillich in einem Gedicht als „Retter des Reichs und des Volks“:&lt;br /&gt;
: „Gütiges Auge, blau, und erzene Schwerthand, dunkle Stimme du und der Kinder getreuester Vater,“&lt;br /&gt;
: „sieh, es stehen geschart über die Erdteile hin, Weib und Mann in den Flammen der Seele heilig vereint,“&lt;br /&gt;
: „eine endlose Kette, aufbruchumrauscht vor dem Morgen, den deine Schultern allein aus den Klüften der Not über die Grate gehoben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Zillich: &amp;#039;&amp;#039;Den Deutschen von Gott gesandt&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer. Gedichte für Adolf Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart/Berlin 1939, zit. nach Hans Holzträger: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungslücken und Verschweigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jg., 1/1994, S. 30–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 erreichten Zillichs Bücher eine Gesamtauflage von etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen Exemplaren.&amp;lt;ref&amp;gt;s. &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill.htm#Fragw%FCrdige Fragwürdige Ehrung]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antifaschistische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 14/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den späten 1930er und 1940er Jahren gehörte er zu den „Spitzenautoren“ der NS-Kulturzeitschrift [[Das Innere Reich]]. In seinen Zeitschriftenveröffentlichungen präsentierte sich Zillich in dieser Zeit als der „gänzlich unbeschwerte und von keinen erkennbaren Zweifeln geplagte Nationalsozialist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate: Horst Denkler: &amp;#039;&amp;#039;Janusköpfig. Zur ideologischen Physiognomie der Zeitschrift „Das innere Reich“ (1934–1944).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders., Karl Prümm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1976, S. 399 u. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 erhielt der bis dahin noch rumänische Staatsbürger als „[[Volksdeutsche]]r“ die deutsche Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Klaus Popa: [https://web.archive.org/web/20141202130242/http://www.zinnenwarte.de/Transsylvania/Zillich.html &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich als Konjunkturritter&amp;#039;&amp;#039;]. Website &amp;#039;&amp;#039;Transylvania.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill1.htm &amp;#039;&amp;#039;Abb. der NSDAP-Mitgliedskarte Zillichs.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dossier Heinrich Zillich (1898–1988)&amp;#039;&amp;#039;. Teil II (siehe Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt; und war 1943 kurzzeitig (neben Personen wie [[Hans Friedrich Blunck]], [[Hans Carossa]], [[Wilhelm Pinder]] und [[Heinrich von Srbik]]) als Kandidat für die Präsidentschaft der [[Deutsche Akademie (1925)|Deutschen Akademie]], der Vorläuferin des [[Goethe-Institut]]s, im Gespräch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Akademie zur Wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums),&amp;#039;&amp;#039; s. &amp;#039;&amp;#039;Aktenbestand Bundesarchiv&amp;#039;&amp;#039;, R 55 177; siehe auch [http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44466 &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Akademie, 1925-1945.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Bayerns.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kriegsteilnehmer und Offizier der Wehrmacht war er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1939–1945) dann unter anderem Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Feldbuchhandel|Feldpostausgaben]] deutscher Dichtung&amp;#039;&amp;#039;. Zillich stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zillich, Heinrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten: Hitlers Liste unersetzbarer Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Arndt, Kiel 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 95–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Zillich leugnete in den Nachkriegsjahren jede Affinität zum Nationalsozialismus. Seine Reden und journalistischen Veröffentlichungen zeigten aber keinen inhaltlichen Bruch zu seinen Äußerungen vor 1945: 1950 propagierte Zillich erneut die Aufgabe des deutschen Volkes als „des Abendlandes Hüter“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. November 1950, zitiert nach: Hans Sakowicz, Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg/Wien 2002, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Hitler schrieb Zillich 1968, dass er ein „Genie“ gewesen sei, „aber kein Rechtsgefühl hatte und zuletzt krankhaft maßlos war. Es ist aber nicht allein seine Schuld, daß Europa bis heute nicht zur Ruhe und zu jener rechten Geschlossenheit kommt, die es zur Weltmacht erhöhen könnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutsche Vierteljahresblätter.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1968, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schuld am Niedergang Deutschlands seien vielmehr, so Zillich 1975, die alliierte [[Reeducation|Umerziehung]] nach Kriegsende und eine seitdem regierende „Intellektuellen-Clique“, zu denen Zillich unter anderem [[Heinrich Böll]] und [[Günter Grass]] zählte. „Ihre Sinnesart half mit, daß wir zum geburtenärmsten Land wurden, daß die Abtreibung erleichtert, also die Vernichtung ungeborener Kinder geduldet ist, daß Mütter und Ehefrauen hinter das berufstätige Weib gestellt werden. Die Liebe verkrüppelten sie zum sexuellen Sport.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate n. William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Holocaust]] versuchte Zillich zu relativieren („Die Basler Nachrichten schrieben einmal, es seien nur etwa 300&amp;amp;nbsp;000&amp;lt;!-- Zahlenformat: Zitat --&amp;gt; Getötete gewesen“). Auch wenn seine Meinung zur „Judenfrage“ sich nicht geändert hatte, hielt er sich in diesem Punkt öffentlich zurück: „Die Judenfrage ernsthaft zu betrachten und zu suchen, wodurch sie entstand und warum kein Volk die Juden mag, ist heute gefährlich, was unsere Freiheit nicht gerade bestätigt. Wer bemüht ist, hier die Wahrheit aufzudecken, kommt bald in Satans Küche.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate aus: &amp;#039;&amp;#039;Unbelehrbar, starr und abweisend&amp;#039;&amp;#039; (Brief Zillich an Holzträger, 13. Januar 1980); auch zit. in: Hans Holzträger: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungslücken und Verschweigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jg., 1/1994, S. 30–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen lobte er die gegen Israel kämpfenden [[Palästinenser]]: „Die palästinensischen Terroristen wollen ihre verlorene Heimat zurückerobern; sie sind Patrioten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate n. William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] behinderte diese politische Einstellung Zillichs Karriere nicht. Er war weiter als Schriftsteller tätig, seine Bücher erschienen zusammen mit denen anderer NS-Autoren wie [[Hans Grimm]], [[Friedrich Griese (Schriftsteller)|Friedrich Griese]] und [[Gerhard Schumann (Schriftsteller)|Gerhard Schumann]] in der Firmengruppe des Verlegers [[Herbert Fleissner]], so in Zillichs altem Verlag [[Langen Müller Verlag|Langen-Müller]], sowie bei [[Bertelsmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sakowicz/Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg/Wien 2002, S. 58f.; Stefan Busch: &amp;#039;&amp;#039;„Und gestern, da hörte uns Deutschland“. NS-Autoren in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1998, S. 26 A68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wurde er einer der aktivsten Funktionäre der westdeutschen [[Vertriebenenverband|Vertriebenenverbände]], war ab 1952 Sprecher und ab 1963 Ehrenvorsitzender der [[Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen]]. Zillich bearbeitete zahlreiche Bücher des [[Südostdeutsches Kulturwerk|Südostdeutschen Kulturwerks]] in München, verfasste den Text zu [[Kurt Peter Karfeld]]s Farbbildbüchern und Beiträge in über 50 Anthologien von 1935 bis 1980. Von 1959 an war er bis zu seinem 82. Lebensjahr (1980) Schriftleiter, Herausgeber und Autor der &amp;#039;&amp;#039;Südostdeutschen Vierteljahresblätter&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurden unter Zillichs Leitung zu einer Plattform für die „Relativierung und Nivellierung der NS-Verbrechen und der Aufhebung der Chronologie von Ursache und Wirkung“,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Böhm, zit. n. Hans Holzträger: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungslücken und Verschweigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jg., 1/1994, S. 30–38; siehe auch William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57–72.&amp;lt;/ref&amp;gt; so der siebenbürgische Historiker [[Johann Böhm (Historiker)|Johann Böhm]]. Zillich war ferner Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutschen Kulturrat&amp;#039;&amp;#039;, im zur Bekämpfung „staatsfeindlicher Zersetzungsarbeit“ gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Kreis&amp;amp;nbsp;58&amp;#039;&amp;#039;, Ehrenmitglied des rechtsnationalen [[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes|Deutschen Kulturwerk Europäischen Geistes]], Redner der rechtsnationalistischen Kulturvereinigung [[Gesellschaft für Freie Publizistik]] und Autor der rechtsextremen Zeitschrift [[Nation und Europa|Nation Europa]].&amp;lt;ref&amp;gt;s. &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; XVI (1969/70), Bd. 1, S. 1492; &amp;#039;&amp;#039;Zillich, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Polunbi Datenbank Schrift und Bild 1900–1960.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg o.&amp;amp;nbsp;J.; Hans-Dieter Bamberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschland-Stiftung e.&amp;amp;nbsp;V. Studien über Kräfte der „demokratischen Mitte“ und des Konservatismus in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1978, S. 327; &amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Ehrung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antifaschistische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 14/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1987 wurde er mit dem &amp;#039;&amp;#039;Dichtersteinschild&amp;#039;&amp;#039; des 1999 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verbotenen [[Verein Dichterstein Offenhausen|Vereins Dichterstein Offenhausen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zillich war ab 1927 verheiratet mit Maria Zillich, geborener Tittes, und hatte fünf Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;s. &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; XVI (1969/70), Bd. 1, S. 1492.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Jobst, Susanne, Clemens, Till und Frank), darunter der 1931 in Kronstadt geborene Brauingenieur und [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] (unter anderem Medopharm Arzneimittelwerk Dr. Zillich KG und [[Dr. August Oetker KG]]) Clemens Heinrich Zillich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zillich, Clemens Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1386.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
Zillich verfasste seit 1923 Lyrik, Essays, Novellen, Dramen, Romane und Hörspiele. In seinen Büchern schildert Zillich das Leben und die Bräuche der Auslandsdeutschen im rumänischen Siebenbürgen und ihre Umwelt. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wertung seiner Werke differiert: Zillich-Befürworter, insbesondere aus dem Kreis der Siebenbürger, sehen in ihm einen „entideologisierten Klassiker der rumäniendeutschen Literatur“, der eine „Flucht aus dem nationalsozialistischen Alltagsleben in ein sogenanntes ,einfache Leben‘“ ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate: William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57; Brigitte Tontsch: [https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/alteartikel/3020-tabuisiertes-thema-differenziert.html &amp;#039;&amp;#039;Tabuisiertes Thema differenziert erforscht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; v. 2. April 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Zillich sei zuallererst Schriftsteller gewesen,“ so der Schriftsteller und Publizist [[Hans Bergel]], „leider habe der tagespolitische Ton manchmal Eingang in sein literarisches Werk gefunden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dossier.Weder&amp;quot; /&amp;gt; Und anhand von Zillichs Novellen &amp;#039;&amp;#039;Der Urlaub&amp;#039;&amp;#039; (1933), &amp;#039;&amp;#039;Die Reinerbachmühle&amp;#039;&amp;#039; (1935) und &amp;#039;&amp;#039;Der baltische Graf&amp;#039;&amp;#039; (1937) konstatiert der Literaturwissenschaftler [[Peter Motzan]] „eine Rhetorik des Nationalen und Heroischen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Motzan: {{Webarchiv|url=http://www.siebenbuerger-sachsen-bw.de/buch/sachsen/15.htm |wayback=20071007173512 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die vielen Wege in den Abschied. Die siebenbürgisch-deutsche Literatur in Rumänien (1919–1989). Ein sozialhistorischer Abriss.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürger Sachsen in Baden-Württemberg. 50 Jahre Landesgruppe der Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1999, Kap. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zillichs Kritiker sind seine Arbeiten ein Teil der nationalsozialistischen auslandsdeutschen Propaganda. Der Schriftsteller und Publizist [[William Totok]] bezeichnet ihn als einen „Vordenker des rumäniendeutschen Faschismus“, für den Philologen [[Horst Denkler]] zählt er wie Hans Grimm, [[Bruno Brehm]] und [[Erna Blaas]] zu den „Propagandisten und Apologeten“ innerhalb der NS-Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;William Totok: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hjs&amp;#039;&amp;#039;, 1/1993, S. 57; Horst Denkler: &amp;#039;&amp;#039;Janusköpfig. Zur ideologischen Physiognomie der Zeitschrift „Das innere Reich“ (1934–1944).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders., Karl Prümm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1976, S. 398.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Beleg dafür wird unter anderem Zillichs zuerst 1931 erschienene Novelle &amp;#039;&amp;#039;Der Zigeuner&amp;#039;&amp;#039; herangezogen, in der die „Leser die Bekanntschaft machen mit jenem merkwürdigen, meist von der Kraft und Arbeit der anderen schmarotzenden Volksschlag, ohne den der Südosten nicht zu denken ist“,&amp;lt;ref&amp;gt;zit. n. Hans Sakowicz/Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg/Wien 2002, S. 418; zu &amp;#039;&amp;#039;Der Zigeuner&amp;#039;&amp;#039; siehe auch die {{Webarchiv|url=http://www.lesekost.de/deutsch/HHLD27.htm |wayback=20210508014236 |text=Kurzanalyse |archiv-bot=2022-11-13 19:32:55 InternetArchiveBot }} auf &amp;#039;&amp;#039;www.lesekost.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; so die zeitgenössische Verlagswerbung. Ferner Zillichs Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Grenzen und Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, der Entwicklungsroman eines „jungen deutschen Kriegsmenschen“. Der Roman war ein großer kommerzieller Erfolg und von der NS-Literaturkritik hymnisch gefeiert worden. Der „Literaturpapst“ des Dritten Reiches [[Hellmuth Langenbucher]] hielt das Buch neben Grimms Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Volk ohne Raum]]&amp;#039;&amp;#039; für eine der „großen deutschen Lebensdichtungen“,&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sakowicz/Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg/Wien 2002, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeitgenössische Kritiker aus dem Ausland werteten ihn dagegen als reinen „Propagandaroman“.&amp;lt;ref&amp;gt;Joop Wekking: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Rezeption der nationalsozialistischen Weltanschauung in den konfessionellen Periodika der Niederlande 1933-1940. Ein Beitrag zur komparatistischen Imagologie.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam/Atlanta (GA) 1990, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1932 Erzählerpreis der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[die neue linie]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1934 Erzählerpreis der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;die neue linie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937 [[Volksdeutscher Schrifttumspreis]] der Stadt [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 1937 [[Literaturpreis der Reichshauptstadt Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1937 [[Ehrendoktor]]würde (Dr. phil. h. c.) der [[Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
* 1953 Südostdeutscher Literaturpreis&lt;br /&gt;
* 1963 Ehrenvorsitzender der Landsmannschaft Siebenbürgener Sachsen in Deutschland&lt;br /&gt;
* 1968 Kulturpreis der Siebenbürger Sachsen&lt;br /&gt;
* 1970 [[Wolfgang-Amadeus-Mozart-Preis]] der Goethe-Stiftung [[Basel]]&lt;br /&gt;
* 1978 Plakette der Pro Arte Künstlergilde Eßlingen&lt;br /&gt;
* 1979 [[Konstantin Jireček|Jireček]]-Medaille in Gold der [[Südosteuropa-Gesellschaft (Wien)|Südosteuropäischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* 1987 Dichtersteinschild des 1999 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verbotenen [[Verein Dichterstein Offenhausen|Vereins Dichterstein Offenhausen]]&lt;br /&gt;
Er war zudem Ehrenmitglied der [[Josef Weinheber|Josef-Weinhaber]]-Gesellschaft in Wien, des Rumänischen Forschungs-Instituts Freiburg, der [[Wilhelm Kotzde-Kottenrodt|Kotzde-Kottenrodt]]-Gemeinde in Ulm und des Akademischen Rats der Humboldt-Gesellschaft in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wälder und Laternenschein.&amp;#039;&amp;#039; Hermannstadt 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Strömung.&amp;#039;&amp;#039; Mediasch 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strömung und Erde.&amp;#039;&amp;#039; Kronstadt 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zigeuner.&amp;#039;&amp;#039; Schäßburg 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturz aus der Kindheit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gefangene Eiche und andere siebenbürgische Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Komme, was will.&amp;#039;&amp;#039; München 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reinerbachmühle]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Grenzen und Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; München 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der baltische Graf.&amp;#039;&amp;#039; München 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weizenstrauß.&amp;#039;&amp;#039; München 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zinnenschlacht.&amp;#039;&amp;#039; Hörspiel. 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flausen und Flunkereien. Lustige Geschichten aus Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; München 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgen und seine Wehrbauten&amp;#039;&amp;#039;, Langewiesche, Königstein i. Ts. 1941; ab 1957 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgen. Ein abendländisches Schicksal&amp;#039;&amp;#039;, letzte Auflage 1982 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Blauen Bücher]].&amp;#039;&amp;#039; []).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schicksalsweg der Siebenbürger Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Festansprache bei der 800-Jahr-Feier der Siebenbürger Sachsen am 21. Oktober 1950 zu München. Kultureller AK der deutschen Heimatvertriebenen in Bayern, München 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgen. Land des Segens.&amp;#039;&amp;#039; Hörspiel. 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgen. Hort der Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Hörspiel. 1952/1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansprache zur Einweihung der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl.&amp;#039;&amp;#039; Schallplatte. 1967.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hensel, ein deutscher Leonidas. Sein Lebensbild in Briefen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks: Reihe D.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Südostdeutsches Kulturwerk, 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schicksalsweg der Siebenbürger Sachsen. Festansprache.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Südostdeutschen Kulturwerkes, München 1969.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Oskar G. Netoliczka. Zeichnungen und Porträtplastik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Dichtung: Reihe A.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Verlag des Südostdeutschen Kulturwerks, München 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Weihnachten zwischen Ost und Süd&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Eckartschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 60). Österreichische Landsmannschaft, Wien 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wälder und Laternenschein.&amp;#039;&amp;#039; Geschichten und Erzählungen. München 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mädchen im Mai.&amp;#039;&amp;#039; Kassette. 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Roth: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Literatur]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1938, Nr. 39. &lt;br /&gt;
* Walter J. Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für Deutschen Unterricht&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.: [[University of Wisconsin]]). Band 32, Nr. 5, Mai 1940, S. 198–204.&lt;br /&gt;
* [[Walter Myss]]: &amp;#039;&amp;#039;Fazit nach Achthundert Jahren (Geistesleben der Siebenbürger Sachsen im Spiegel der Zeitschrift „Klingsor“ (1924–1939)).&amp;#039;&amp;#039; Südostdeutsches Kulturwerk, München 1968.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Pongs]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Werk Zillichs.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag. 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zillich, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1386.&lt;br /&gt;
* Hans Holzträger: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill1.htm#Erinnerungsl%FCcken Erinnerungslücken und Verschweigen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jg., 1/1994, S. 30–38.&lt;br /&gt;
* Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich zum achtzigsten Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Starnberg: Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland 1978.&lt;br /&gt;
* Hans Sakowicz, Alf Mentzer: &amp;#039;&amp;#039;Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg/Wien: Europa Verlag (Erw. Neuauflage) 2002. ISBN 3-203-82030-7&lt;br /&gt;
* Oskar Schuster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Epoche der Entscheidungen. Die Siebenbürger Sachsen im 20. Jahrhundert. Heinrich Zillich zum 85. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 1983, ISBN 3-412-02883-5.&lt;br /&gt;
* Hugo Thiess: [https://web.archive.org/web/20041026041319/http://www.brenndorf.de/Doku/BAB45.htm &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zillich vor 100 Jahren geboren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Brenndorf&amp;#039;&amp;#039;, 23. Jg., 1998, Nr. 45, S. 15.&lt;br /&gt;
* William Totok: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill.htm#Finger Heinrich Zillich und die Topographie der Verdrängung.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik&amp;#039;&amp;#039;, 5. Jg., 1993, Nr. 1, S. 57–72.&lt;br /&gt;
* [[Anton Peter Petri]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Banater Deutschtums.&amp;#039;&amp;#039; Marquartstein, 1992, ISBN 3-922046-76-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118772910}}&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;#039;&amp;#039;[http://www.polunbi.de/pers/zillich-01.html Zillich, Heinrich].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Polunbi Datenbank Schrift und Bild 1900–1960.&amp;#039;&amp;#039; Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de/zill.htm Dossier Heinrich Zillich (1898–1988)]&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik (HJS).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20141202130242/http://www.zinnenwarte.de/Transsylvania/Zillich.html Aufsatz- und Materialiensammlung zu Heinrich Zillich]&amp;#039;&amp;#039; der Website &amp;#039;&amp;#039;Transylvania. Historische Literatur über Siebenbürgen und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blut und Boden 2 - Sînge și glie 2&amp;#039;&amp;#039;: [https://halbjahresschrift.blogspot.com/2017/01/blut-und-boden-2-singe-si-glie-2.html Blut-und-Boden-Ideologie in den Werken von Vintilă Horia, Albert Wass, Heinrich Zillich, József Nyírő u.&amp;amp;nbsp;a.], in: &amp;#039;&amp;#039;Halbjahresschrift - hjs, online&amp;#039;&amp;#039;, 6. Januar 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118772910|LCCN=n82212366|VIAF=22274332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zillich, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zillich, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Vertriebenenfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bod (Rumänien)|Brenndorf]] bei [[Brașov|Kronstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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