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	<title>Heinrich Zeininger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:35:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Zeininger&amp;diff=2042407&amp;oldid=prev</id>
		<title>92.209.183.147: ergänzende Wikilinks &amp; Begriffs-Kosmetik</title>
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		<updated>2021-01-19T15:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänzende Wikilinks &amp;amp; Begriffs-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Zeininger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1867]] in [[Bad Homburg vor der Höhe|Homburg vor der Höhe]]; † [[15. Mai]] [[1939]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Gärtner]] bzw. [[Landschaftsarchitekt#Geschichte|Gartenarchitekt]] und der letzte [[Königreich Preußen|königlich preußische]] &amp;#039;&amp;#039;Hofgartendirektor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Zeininger.jpg|mini|hochkant|Heinrich Zeininger in Hofuniform, um 1939]]&lt;br /&gt;
Heinrich Zeininger ging in der Handelsgärtnerei seines Vaters Christian Zeininger in die Lehre und bildete sich ab 1884 in [[England]] bei [[Henry Frederick Conrad Sander|Frederick Sander]] in der Orchideenhandlung &amp;#039;&amp;#039;Sander &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[St Albans]] weiter. 1886 kehrte er zurück und besuchte bis 1888 die [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]], die [[Ferdinand Jühlke]] zu der Zeit als Direktor leitete. Nach dem Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] 1888–1889 folgten verschiedene Tätigkeiten in städtischen Gartenverwaltungen; von 1889 bis 1890 als zweiter Assistent in [[Leipzig]] und 1890 als erster Gehilfe in [[Hannover]] sowie von 1891 bis 1894 als Stadtgärtner in [[Magdeburg]]. 1893 legte er die Prüfung zum &amp;#039;&amp;#039;Obergärtner&amp;#039;&amp;#039; ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der anschließenden vierjährigen Mitarbeit im elterlichen Geschäft übernahm Zeininger an der [[Landwirtschaftliche Winterschule|Landwirtschaftlichen Winterschule]] des [[Obertaunuskreis]]es vertretungsweise einen [[Lehrauftrag]] im Fach Obstbau und erhielt 1898 die Berufung als &amp;#039;&amp;#039;Garten[[inspektor]]&amp;#039;&amp;#039; in die Plantage der [[Israelitische Gartenbauschule Ahlem|Israelitischen Erziehungsanstalt zu Ahlem bei Hannover]]. In der von 1902 bis 1905 folgenden Verwendung als Stadtobergärtner in Hannover unterrichtete er nebenamtlich gärtnerisches Fachzeichnen an der dortigen [[Kunstgewerbeschule Hannover|Kunstgewerbe- und Handwerkerschule]]. 1906 ging Zeininger für zwei Jahre als erster Garteninspektor nach [[Wiesbaden]], wo er unter anderem die Pläne für den 1908–1909 angelegten [[Südfriedhof (Wiesbaden)|Südfriedhof]] ausarbeitete. Nach dem Tod des früh verstorbenen Gartendirektors [[Julius Trip]] kehrte er 1908 als dessen Nachfolger nach Hannover zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre später kam die [[Berufung (Amt)|Berufung]] in die Gartendirektion nach [[Potsdam]], um den Hofgartendirektor [[Gustav II. Adolph Fintelmann]] im Amt abzulösen, der am 1. Oktober 1911 aus gesundheitlichen Gründen in den [[Ruhestand]] versetzt wurde. Bis zum Ersten Weltkrieg, in dem Zeininger von August 1914 bis Juni 1916 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] diente, entstand in seiner Zeit unter anderem die 1913 anlässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsterrasse&amp;#039;&amp;#039; unterhalb des [[Orangerieschloss (Potsdam)|Orangerieschlosses]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg und dem Ende der Monarchie erledigte Zeininger ab April 1919 die Aufgaben des &amp;#039;&amp;#039;Generalintendanten der ehemals königlichen Gartenanlagen&amp;#039;&amp;#039; und wurde wegen seines sozialen Engagements in den [[Arbeiter- und Soldatenrat]] der Gärten gewählt. Dieser Einsatz führte wahrscheinlich zu Spannungen mit konservativen Vorgesetzten im preußischen Finanzministerium beziehungsweise der sofort gebildeten Kronverwaltung, der das beschlagnahmte Privatvermögen der [[Hohenzollern]] unterstand, und hatte die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand am 1. Juli 1920 zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wacker: &amp;#039;&amp;#039;Der schwierige Weg zu den Museumsgärten&amp;#039;&amp;#039;. In: SPSG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün.&amp;#039;&amp;#039; S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit wurde in Berlin die Gartenintendantur aufgelöst und die Aufsicht über alle ehemaligen königlichen Gärten den [[Bezirksregierung]]en übertragen. Zeininger blieb als Beamter vorerst im Gartendirektionsgebäude unterhalb des Schlosses [[Sanssouci]] wohnen und führte durch seine Verbindungen nach Hannover kleinere Entwürfe für Privatgärten aus. 1922 erhielt er die Direktorenstelle an der [[Landwirtschaftliche Akademie Proskau#Königlich pomologisches Institut Proskau|Höheren staatlichen Lehranstalt für Obst- und Gartenbau]] im schlesischen [[Proskau]] und ging 1924 als [[wissenschaftlicher Hilfsarbeiter]] an die Preußische [[Landwirtschaftskammer]] nach Berlin, wo er bis zu seiner [[Pensionierung]] 1932 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Zeininger starb 1939 in Berlin und fand in seinem Geburtsort Bad Homburg vor der Höhe die letzte Ruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;SPSG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün.&amp;#039;&amp;#039; S. 338.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 ehrte ihn die Stadt Potsdam in einem Neubaugebiet im [[Bornstedt (Potsdam)|Bornstedter]] Feld mit der Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Zeininger-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Verein deutscher Gartenkünstler]] &lt;br /&gt;
* Kuratorium der Königlichen Gärtnerlehranstalt in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]], ehemals [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]] &lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Wiesbadener Gartenbauverein&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Gärtnerverein der Stadt Hannover&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Verband deutscher Privatgärtner&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst &lt;br /&gt;
* Parkausschuss für [[Groß-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gärtner, Titel und Mittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen zur Geschichte der Gärtnerlehranstalt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gartenfachleute in der Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das gärtnerische Unterrichtswesen und die Hochschulfrage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039;, 30. Jahrgang 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um die Ausbildung der Gartenarchitekten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;, 44. Jahrgang 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün. Hofgärtner in Brandenburg-Preußen.&amp;#039;&amp;#039; [[Henschelverlag]], Potsdam 2004, ISBN 3-89487-489-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeininger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Proskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeininger, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gärtner und Landschaftsarchitekt, letzter preußischer Hofgartendirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.209.183.147</name></author>
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