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	<title>Heinrich Wuttke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hellenyck am 13. April 2026 um 11:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HeinrichWuttkeABraschLeipzig.jpg|mini|hochkant|Heinrich Wuttke, Fotografie von [[August Brasch]], Leipzig  [[Datei:Signatur Heinrich Wuttke.PNG|rahmenlos|zentriert|100px|klasse=skin-invert]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prof Dr Heinrich Wuttke.jpg|mini|hochkant|Heinrich Wuttke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Karl Heinrich Wuttke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1818]] in [[Brzeg|Brieg]], [[Landkreis Brieg]], [[Provinz Schlesien]]; † [[14. Juni]] [[1876]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater, [[Bürgermeister]] der Stadt Brieg, schickte sein einziges Kind, Heinrich Wuttke, 1829 auf das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in [[Breslau]]. Nach dem [[Abitur]] im Jahre 1836 studierte Heinrich Wuttke an der [[Universität Breslau]]. Aus dieser Zeit stammte seine Freundschaft mit [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Hoffmann von Fallersleben]]. 1838 wurde er bei [[Gustav Adolf Harald Stenzel]] in Breslau mit einer Arbeit über [[Thukydides]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Ab 1841 hielt er Vorlesungen an der [[Universität Leipzig]], nachdem er unter [[Wilhelm Wachsmuth]] ebenfalls mit einer Arbeit über Thukydides [[Habilitation|habilitiert]] worden war. Nach dem Tod von [[Friedrich Christian August Hasse]], der den Lehrstuhl für [[Historische Hilfswissenschaften]] an der Universität Leipzig innegehabt hatte, wurde er 1848 zum ordentlichen Professor ernannt und trat dessen Nachfolge an. Zum damaligen sächsischen Kultusminister [[Ludwig von der Pfordten]] hatte er gute Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke war 1848 Mitglied des [[Vorparlament]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/digitalisate/_foxpublic/files/DB50_Anhang.pdf Bundesarchiv: Mitglieder des Vorparlaments und des Fünfzigerausschusses] (PDF-Datei; 79&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Frankfurter Nationalversammlung]], den gemäßigten Linken und der großdeutschen Richtung zugehörig, eng verbunden mit [[Robert Blum]]. Er gehörte zum sogenannten [[Württemberger Hof]] und dem großdeutschen Verfassungsausschuss an und stimmte gegen [[Friedrich Wilhelm IV.]] als deutschen Kaiser. Später stand er zeitweise [[Ferdinand Lassalle]] nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertrat eine großdeutsche Geschichtsauffassung. Er war bestrebt, Berufungen von Professoren aus den sogenannten „Berliner Richtungen“, die eine dezidiert kleindeutsch-preußische Geschichtsauffassung vertraten, möglichst zu verhindern, so zum Beispiel im Fall des Historikers [[Georg Voigt (Historiker)|Georg Voigt]]. Auch die Berufung des Kunsthistorikers [[Anton Springer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_ImF5imLTQC&amp;amp;pg=PP1 Johannes Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Poetik der Kunstgeschichte. Anton Springer, Carl Justi und die ästhetische Konzeption der deutschen Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2009], ISBN 978-3-05-004451-4, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchte Wuttke zu verhindern, ebenfalls ohne Erfolg. Gleiches gilt hinsichtlich des Germanisten [[Friedrich Zarncke]]. Das brachte ihn in ein Spannungsverhältnis und in eine gewisse Außenseiterrolle unter seinen Kollegen in der Fakultät.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Huttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Disziplinentwicklung und Professorenberufung. Das Fach Geschichte an der Universität Leipzig im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Archiv für sächsische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 71, 2000, S. 171–238. Nachdruck in: Markus Huttner: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Studien zur Zeit- und Universitätsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2007, S. 397–481.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem „historischen Seminar“, einer seminaristischen Veranstaltung, saß auch [[Heinrich von Treitschke]] als Student. Dass Wuttke ein hervorragender Gelehrter war, hatte auch Treitschke erkannt, dessen geschichtlicher Standpunkt jedoch später von dem Wuttkes abwich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke war Mitglied zahlreicher Vereine, insbesondere in Leipzig. So war er im &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Geschichtsverein|Verein für die Geschichte Leipzigs]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er die literarische Sektion übernahm, im Leipziger [[Schillerverein]], im [[Deutscher Verein|Deutschen Verein]], [[Leipziger Vaterlandsverein|Redeübungsverein]], [[Leipziger Vaterlandsverein]] im [[Leipziger Schriftstellerverein|Leipziger Literatenverein]] von 1840 und anderen. Für den Schillerverein hatte er als Vorstandsmitglied einen kleinen Anteil daran, dass das 1856 vom Abriss bedrohte [[Schillerhaus (Leipzig)|Schillerhaus]] angekauft und sein Erhalt gesichert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/Q3OWVTLEGFN45CLRJJADA7EURCBNDISM &amp;#039;&amp;#039;Hauskauf und Instandhaltung&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutsche Digitale Bibliothek]], abgerufen am 2. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europeana.eu/portal/record/08547/sgml_eu_php_obj_gr014688.html &amp;#039;&amp;#039;Den Ankauf des Hauses am 11. November 1856 unterstützten&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Europeana]], abgerufen am 2. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Universitätsgeschichte war er auch als Reformer hervorgetreten, wenngleich seine Bemühungen um eine Neuregulierung des Gebührenwesens bei Promotionen in Leipzig von den Kollegen zunächst blockiert wurden. Ihm fiel auf, dass die brauchtumsähnliche Verfahrensweise bei den Promotionen keinen Bezug zu den Universitätsstatuten besaß. Später kam durch Druck des sächsischen Königshauses jedoch eine solche Regelung zustande. Außerdem hatte er sich zusammen mit anderen Professoren für den Erhalt der völkerkundlichen Sammlung von [[Gustav Friedrich Klemm]] eingesetzt, die den Grundstock für das [[Museum für Völkerkunde]] in Leipzig bildet. Die Universität hatte er jedoch nicht zum Ankauf der Sammlung zu bewegen vermocht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke war Ehrenmitglied der [[Leipziger Burschenschaft Germania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachfolger Wuttkes, verbunden mit der Umbenennung des Lehrstuhles für die Historischen Hilfswissenschaften in den für Mittlere und Neuere Geschichte, wurde [[Carl von Noorden (Historiker)|Carl von Noorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 heiratete er seine Cousine, die Schriftstellerin [[Emma Wuttke-Biller|Emma Biller]]; ein Sohn aus dieser Ehe war der Volkswirt und Volkskundler [[Robert Wuttke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Wuttke wurde im Ehrengrab der Universität Leipzig in der V. Abteilung des [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhofs]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Als Historiker machte er sich vor allem mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schrift&amp;#039;&amp;#039; einen Namen. Dieses Werk beließ er als [[Torso]]. Denn er beschrieb nur nichtalphabetarische Schriftsysteme, d. h. [[Keilschrift]]en und [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphen]] bis hin zu den [[Japanische Schrift|japanischen]] und [[Chinesische Schrift|chinesischen Zeichen]], wobei er das [[Tätowierung|Tattoo]] nobilitierte&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Wuttke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schrift und des Schrifttums von den rohen Anfängen des Schreibens in der Tatuirung bis zur Legung elektromagnetischer Dräthe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Schrift, die verschiedenen Schriftsysteme und das Schrifttum der nicht alfabetarisch schreibenden Völker.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1872, bes. S. 1–9, 79–140. Dazu [[Ulrike Landfester]]: &amp;#039;&amp;#039;Stichworte. Tätowierung und europäische Schriftkultur.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2012, S. 257–292.&amp;lt;/ref&amp;gt;, indem er das Tätowieren im Anschluss an [[Charles Darwin|Ch. Darwin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin: &amp;#039;&amp;#039;The Descent of Man and Selection in Relation to Sex&amp;#039;&amp;#039; (1871). London 2004, S. 641, zitiert bei U. Landfester 2012, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eine Anfangsphase der Schriftkultur zum Teil der Evolution des Menschen erklärte. Die alphabetarischen Schriftsysteme beschrieb er nicht mehr. Er hatte dem Vorwort zufolge auch nicht zuletzt aus Kostengründen davon Abstand genommen. In der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Leipzig befindet sich ein Nachlass Wuttkes, der das Vorhandensein einer Materialsammlung auch für diesen Band bezeugt. Materialmangel ist demnach wohl auszuschließen. Außerdem lieferte er zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte Schlesiens bis zu [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke stand der polnischen Geschichtsschreibung kritisch gegenüber&amp;lt;ref&amp;gt;Hierzu [[Wolfgang Wippermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der ‚deutsche Drang nach Osten‘. Ideologie und Wirklichkeit eines politischen Schlagwortes&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981, S. 39 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bemühte sich in seiner historisch-wissenschaftlichen Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Polen und Deutsche&amp;#039;&amp;#039;, das geschichtliche Verhältnis der beiden Völker zueinander zu erhellen. Er sprach sich gegen eine Veränderung der von Preußen, Österreich und Russland vorgenommenen [[Teilungen Polens|Teilungen]] [[Polen-Litauen]]s aus und plädierte für die Beibehaltung der auf dem [[Wiener Kongress]] völkerrechtlich vereinbarten neuen europäischen Friedensordnung. Er verwies darauf, dass in der gesicherten Geschichtsschreibung zum wechselvollen nachbarschaftlichen Verhältnis von [[Slawen]] und Deutschen zuerst die Slawen – im ersten Drittel des 7. Jahrhunderts und nochmals im letzten Quartal des 8. Jahrhunderts – als „Angreifer“ erscheinen, die Nachbarvölker beunruhigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Polen und Deutsche&amp;#039;&amp;#039; (1846), [http://books.google.de/books?id=eFREAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA6#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 6].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttke schrieb 1866 auch kritisch über das Zeitungs- und Pressewesen, das seiner Meinung nach unter der Vorherrschaft der „Geldmacht und der Staatsgewalt“ stand, wobei er auch den sogenannten [[Reptilienfonds]] angriff. Die Zeitungen seien den Händen der Schriftsteller „entwunden“, ein fremdes Element habe sich dazwischengeschoben und sich der Zeitungen bemächtigt. „Was Litteratur sein müßte, ist zum bloßen Geschäfte verkehrt und der Einzelne, der auf sich stehen sollte, ist nullifiziert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Wuttke |Titel=Die deutschen zeitschriften und die entstehung der öffentlichen meinung |Verlag=Рипол Классик |Datum= |ISBN=978-5-87260-181-4 |Online=https://books.google.de/books?id=dc0LAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;lpg=PA186&amp;amp;dq=Geldmacht+und+der+Staatsgewalt&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=mv5OsAG5eR&amp;amp;sig=0s4OHIJi44N7q_JN80dRbSSfrH0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiGr_qG78jTAhUQaFAKHfzrC5sQ6AEIKjAB#v=onepage&amp;amp;q=Geldmacht%20und%20der%20Staatsgewalt&amp;amp;f=false |Abruf=2017-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10541990_00005.html |titel=MDZ-Reader {{!}} Band {{!}} Die deutschen Zeitschriften und die Entstehung der öffentlichen Meinung / Wuttke, Heinrich |werk= |hrsg= |datum= |seiten=141 |abruf=2017-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem schrieb Wuttke zur [[Geographie|Erdkunde]] im [[Mittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausgabe von [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolffs]] eigener Lebensbeschreibung mit einer Abhandlung ist wegen des Umstandes, dass die damals in [[Görlitz]] befindliche Handschrift als verschollen gilt, für die Geschichte der [[Aufklärung]] und des [[Wolffianismus]] von einem besonderen Wert. Außerdem gab er zusammen mit seinem Schüler [[Karl August Mosig von Aehrenfeld]], der die Übersetzung aus dem Tschechischen besorgt hatte, eine große Abhandlung von [[Pavel Jozef Šafárik]] über die slawischen Altertümer und slawische Volkskunde heraus. Auch ein Urkundenbuch zur Stadt [[Posen]] gab er heraus, ebenso auch eine Schrift über die [[Völkerschlacht bei Leipzig]]. Dieses ist jedoch nur eine Auswahl einer Vielzahl seiner Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wuttkes hauptsächlich in Dresden liegender Nachlass von Arbeiten, die für den Druck bestimmt waren, fand keinen Herausgeber und Verleger. Wissenschaftliche Unzulänglichkeiten dürften eher eine sekundäre Ursache gewesen sein. Nur seine Geschichte über die &amp;#039;&amp;#039;[[Bartholomäusnacht]]&amp;#039;&amp;#039; wurde aus dem Nachlass von seinem Schüler [[Georg Müller-Frauenstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Doppelname erklärt sich aus dem Herkunftsort Frauenstein, aus dem dieser Georg Müller stammte. UAL: Promotionsakte 03449 Georg Müller-Frauenstein; UAL: Pro-Cancellar-Buch B. 128 b für die Promotion Müllers im Jahr 1873, Nr. 86: Georg Müller aus Frauenstein bei Freiberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Leipziger Stadtteil [[Schönefeld (Leipzig)|Schönefeld]] wurde eine Straße nach Heinrich Wuttke benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://research.uni-leipzig.de/agintern/download/unistrassen2/wuttkestrasse.htm &amp;#039;&amp;#039;Wuttkestrasse&amp;#039;&amp;#039;], Leipziger Straßennamen nach Universitätsprofessoren, Website der Universität Leipzig, abgerufen am 2. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Heinrich Wuttke war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. |Sammelwerk=Zeitschrift der Deutschen morgenländischen Gesellschaft |Band=Zweiter Band |Ort=Leipzig |Datum=1848 |Seiten=508 |Sprache=de |Online=[https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/3362 Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt] |Abruf=2025-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Haus- und Tagebücher Valentin Gierth&amp;#039;s und die Herzogin Dorothea Sibylla von Liegnitz und Brieg, geborne Markgräfin von Brandenburg. Eine Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1838 ([https://books.google.de/books?id=28oDAAAAcAAJ Google Books]).&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Ueber Christian Wolff den Philosophen. Eine Abhandlung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Christian Wolffs eigene Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1841, S. 1–106 ([https://books.google.de/books?id=R1E6AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Versuche der Gründung einer Universität in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1841 ([https://books.google.de/books?id=wDpcAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der deutschen Universitäten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sommerhalbjahr 1842&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1842 ([https://books.google.de/books?id=xAVTAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Winterhalbjahr 1842/43&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1842 ([https://books.google.de/books?id=xwVTAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König Friedrichs des Großen Besitzergreifung von Schlesien und die Entwicklung der öffentlichen Verhältnisse in diesem Lande bis zum Jahre 1740&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der öffentlichen Verhältnisse Schlesiens vornämlich unter den Habsburgern&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1842/43;&lt;br /&gt;
*** Band 1 ([https://books.google.de/books?id=apYrAQAAIAAJ Digitalisat]);&lt;br /&gt;
*** Band 2 ([https://books.google.de/books?id=MJEDAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schlesischen Stände, ihr Wesen, ihr Wirken und ihr Werth in alter und neuer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Johann Friedrich Hartknoch, Leipzig 1847 ([https://www.google.de/books?id=bVdjAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neueste Polnische Insurrection im Herzogthum Posen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1848 ([https://books.google.de/books?id=nTdNAAAAcAAJ Google Books]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Einheit, Reform und Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1848 ([https://books.google.de/books?id=7qBGAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Polen und Deutsche.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Leipzig 1848 ([https://books.google.de/books?id=n2ZKAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Stand der deutschen Verfassungsfrage. Denkschrift an Herrn Löwe, Abgeordneten der Stadt Leipzig zum sächsischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1850 ([https://books.google.de/books?id=B6FGAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kosmographie des Istrier Aithikos im lateinischen Auszuge des Hieronymus aus einer Leipziger Handschrift&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1853 ([https://books.google.de/books?id=XgA9AAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Erdkunde und Karten des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1853 ([https://books.google.de/books?id=Yj4FAAAAMAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber [[Joseph von Hammer-Purgstall|Hammer-Purgstall&amp;#039;s]] Literaturgeschichte der Araber&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, 1855, S. 136–173 ([https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/7376 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Beschaffenheit der fönikisch-hebräischen Alfabetes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, 1857, S. 75–97 ([https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/dmg/periodical/pageview/9345 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Typ=wl | Autor=Heinrich Wuttke | Titel=Die Völkerschlacht bei Leipzig | Verlag=Verlag von B. Brigl | Ort=Berlin | Datum=1863 | Online=[https://digital.slub-dresden.de/id1907187308 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pro patria! Delegirte, Parlament, Reichsverfassung&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1863 ([https://books.google.de/books?id=BFUAAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Gewissheit der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1865 ([https://books.google.de/books?id=bdRAAAAAIAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus. Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864 ([https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Zeitschriften und die Entstehung der öffentlichen Meinung. Ein Beitrag zur Geschichte des Zeitungswesens&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1866 ([https://books.google.de/books?id=pORFAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Erdkunde im letzten Drittel des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schrift und des Schrifttums von den rohen Anfängen des Schreibens in der Tatuirung bis zur Legung elektromagnetischer Dräthe. 1. Bd.: Die verschiedenen Schriftsysteme&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1872 ([https://books.google.de/books?id=8gZTAAAAcAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abbildungen zur Geschichte der Schrift&amp;#039;&amp;#039;. Heft 1, Leipzig 1873 ([https://books.google.de/books?id=FmtaKWnIztcC&amp;amp;pg=PP5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Blecher]], [[Mario Todte]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Karl Heinrich Wuttke (1818–1876).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reiner Groß]], [[Gerald Wiemers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09383-5, S. 799–830.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 393–396.&lt;br /&gt;
* Sarah Heckmann: &amp;#039;&amp;#039;Lügenliga. Heinrich Wuttke und die politische Kultur zwischen Vormärz und Reichsgründung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Medienakteure der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Brill Schöningh, Paderborn 2024, ISBN 978-3-506-79391-1.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Landfester]]: &amp;#039;&amp;#039;Stichworte. Tätowierung und europäische Schriftkultur.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2012, S. 257–292.&lt;br /&gt;
* Niklas Lenhard-Schramm: &amp;#039;&amp;#039;Konstrukteure der Nation. Geschichtsprofessoren als politische Akteure in Vormärz und Revolution 1848/49&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2014, ISBN 978-3-8309-3159-1.&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|569|572|Johann Karl Heinrich Wuttke|Georg Müller-Frauenstein|ADB:Wuttke, Heinrich}}&lt;br /&gt;
* [[Eduard Pelz]]: (Treumund Welp): &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief an Heinrich Wuttke über den Stand der deutschen Verfassungsfrage.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Matthes, Leipzig 1850, [https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV020351522 BSB-Katalog].&lt;br /&gt;
* Mario Todte: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Geschichtswerk von Heinrich Wuttke (1818–1876)&amp;#039;&amp;#039;. GRIN Verlag, München 2010, ISBN 978-3-640-63906-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wuttke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juni 1876, Nr. 1724, Text auf S. 49–50, Bild auf S. 55 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11326222_00059.html reader.digitale-sammlungen.de] – Nachruf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heinrich Wuttke|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117347434}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117347434}}&lt;br /&gt;
* [https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/lassalle/anzeige/seite.php?id=L-005-0114 Brief von Heinrich Wuttke vom 21. Oktober 1862 an Ferdinand Lassalle] und [https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/lassalle/anzeige/seite.php?id=L-005-0237 vom 21. Mai 1863]&lt;br /&gt;
* {{HistVV|wuttke_h|W|1841|S|1876}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Wuttke_1306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117347434|LCCN=n81052473|VIAF=56685759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wuttke, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wuttke, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wuttke, Johann Karl Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brzeg|Brieg]], [[Landkreis Brieg]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hellenyck</name></author>
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