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	<title>Heinrich Windelen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:51:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Windelen&amp;diff=39779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzschlagstadt: Korr.; stand schon richtig in &quot;Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (2. Wahlperiode)&quot;</title>
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		<updated>2025-10-27T14:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr.; stand schon richtig in &amp;quot;Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (2. Wahlperiode)&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F038043-0008, Wiesbaden, CDU-Parteitag, Windelen (cropped).jpg|mini|Heinrich Windelen (1972)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Windelen, Heinrich-Bild-2722-1.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Bundestagswahl 1980]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Windelen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1921]] in [[Bolków|Bolkenhain]], [[Provinz Schlesien]]; † [[16. Februar]] [[2015]] in [[Warendorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Beate Kopmann: [http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Kreisseite-Warendorf/1888713-Trauer-um-Heinrich-Windelen-Der-fruehere-Bundesminister-ist-tot &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Heinrich Windelen: Der frühere Bundesminister ist tot&amp;#039;&amp;#039;.] [[Westfälische Nachrichten]], 16. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war 1969 [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte|Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte]] und von 1983 bis 1987 [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1939 leistete Windelen zunächst bis 1940 den [[Reichsarbeitsdienst]] ab, um danach ein Studium ([[Physik]] und [[Chemie]]) in [[Universität Breslau|Breslau]] zu beginnen. Aber bereits 1941 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und nahm bis 1945 am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, zuletzt im Rang eines [[Feldwebel]]s der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]]. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kam er als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Westfalen]] und absolvierte dort von 1945 bis 1948 eine kaufmännische Ausbildung. Seit 1949 war er als Mitbegründer Geschäftsführer eines kaufmännischen Betriebes in [[Warendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Windelen war zuletzt verwitwet und hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Ab 1946 war Windelen Mitglied der CDU. Von 1970 bis 1977 war er Landesvorsitzender der [[CDU Nordrhein-Westfalen|CDU Westfalen-Lippe]]. Er war Ehrenvorsitzender des Landesvorstandes der CDU Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1948 sowie von 1964 bis 1966 war Windelen Mitglied des [[Kreistag]]es von [[Kreis Warendorf|Warendorf]], von 1948 bis 1964 auch Stadtverordneter der Stadt Warendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 28. September 1957, als er für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Valentin Brück]] nachrückte, war er bis zum 20. Dezember 1990 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier war Windelen von 1969 bis 1980 stellvertretender Vorsitzender der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]]. Vom 20. Oktober 1977 bis zum 8. April 1981 war er Vorsitzender des [[Haushaltsausschuss]]es, nachdem er bereits von 1965 bis zum 5. Oktober 1967 dessen stellvertretender Vorsitzender gewesen war. Vom 2. April 1981 bis 1983 war er schließlich [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsident des Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windelen war 1957 über die [[Landesliste]] [[Nordrhein-Westfalen]] und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Warendorf|Wahlkreises Beckum – Warendorf]] bzw. ab 1980 des [[Bundestagswahlkreis Warendorf|Wahlkreises Warendorf]] in den Deutschen Bundestag eingezogen. Zuletzt erreichte Windelen bei der [[Bundestagswahl 1987]] in seinem Wahlkreis 51,7 % der abgegebenen Erststimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windelen, der schon die [[Ostverträge]] abgelehnt hatte, stimmte am 21. Juni 1990 gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen [[Helmut Sauer]], [[Fritz Wittmann]], [[Gerhard Dewitz]], [[Ortwin Lowack]], [[Kurt Rossmanith]], [[Herbert Czaja]], [[Franz-Hermann Kappes]], [[Joachim Kalisch]], [[Claus Jäger (Politiker, 1931)|Claus Jäger]], [[Dietrich Mahlo]], [[Matthias Engelsberger]] und [[Lorenz Niegel]] aus „völkerrechtlichen Gründen und wegen der Verletzung des Selbstbestimmungsrechts des deutschen Volkes“ gegen die von seiner Fraktion mit eingebrachte interfraktionelle &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Entschließung zur deutsch-polnischen Grenze&amp;#039;&amp;#039;, die die [[Oder-Neiße-Grenze]] als deutsche Ostgrenze bezeichnet. Am 20. September 1990 lehnte er auch den [[Einigungsvertrag]] zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ab, weil seiner Ansicht nach darin das Heimatrecht der [[Heimatvertriebene]]n endgültig aufgegeben werde und dieses Opfer den Vertriebenen nicht zugemutet werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesminister ==&lt;br /&gt;
Am 7. Februar 1969 wurde er als Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Kurt Georg Kiesinger]] geleitete [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] ([[Kabinett Kiesinger]]) berufen, schied jedoch schon wenige Monate später nach dem Regierungswechsel zur [[Sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] als Ergebnis der [[Bundestagswahl 1969|Bundestagswahl]] am 21. Oktober wieder aus der Regierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1983]] wurde er zum Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen in der von Bundeskanzler [[Helmut Kohl]] geführten Bundesregierung ([[Kabinett Kohl II]]) ernannt. Mit Ablauf der Legislaturperiode schied er 1987 aus der Regierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1981: [[Schlesierschild]] der [[Landsmannschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Warendorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;OMV&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.omv.cdu.de/presse/pressemitteilungen/311-sauer-vertriebene-verlieren-verdienten-mitstreiter.html |text=Pressemitteilung der OMV vom 17. Februar 2015 |wayback=20150402134712}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Bolków|Bolkenhain]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;OMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moderne Haushaltswirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zum Dialog&amp;#039;&amp;#039;; Nr. 21). CDU-Wirtschaftsrat, Bonn 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für Deutschland und Europa. Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Edition Atlantic-Forum, Bonn/Brüssel/New York 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SOS für Europa.&amp;#039;&amp;#039; Seewald-Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-512-00231-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Haushaltsausschuß im politischen Prozeß.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung und Fortbildung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1978, Heft 3, S. 93–100.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strukturveränderungen in der öffentlichen Finanzwirtschaft. Geldpolitik und Haushaltspolitik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geld und Währung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1979, S. 55–61.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Parlament zwischen Ausgabenfreude und Haushaltskontrolle.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günter Triesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsfinanzen und Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1981, S. 111–130.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Deutschlandpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Gesamtdeutsches Institut, Bonn 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 960.&lt;br /&gt;
* Guido Hitze: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Windelen (1921–2015)&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Bahlcke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band XIII. Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2021, ISBN 978-3-929817-11-9, S. 411–431.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118815172}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118815172}}&lt;br /&gt;
*  David Maaß: [http://www.kas.de/wf/de/71.10386/ &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Windelen zum 90. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;.] Artikel auf der Website der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]], abgerufen am 15. Februar 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118815172|LCCN=n86842220|VIAF=54944930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Windelen, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für innerdeutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Haushaltsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Parteivorsitzender der CDU Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesierschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Warendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Windelen, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bolków|Bolkenhain]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzschlagstadt</name></author>
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