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	<title>Heinrich Wilhelm Roth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:50:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Wilhelm_Roth&amp;diff=2891464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-15T15:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wilhelm Roth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1892]] in [[München]]; † [[8. Mai]] [[1971]] in [[Gauting]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Konstrukteur und Fabrikant von [[Schweißgerät|Schweißmaschinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Grundschule, der sechsjährigen Handelsschule und der Ober-Realschule diente er als Einjähriger bei der Nachrichtentruppe in München und wurde als Unteroffizier entlassen. An der Technischen Hochschule in München absolvierte ein Ingenieurstudium in der Fachrichtung Maschinenbau und Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
Im August 1914 wurde er zu den Funkern eingezogen und im November 1918 als Oberleutnant der Reserve entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er in seinen Semesterferien als Praktikant bei der Firma Adolf Pfretzschner (Peco) in München-Pasing gearbeitet hatte, bekam er dort eine Anstellung und lernte dort die elektrische [[Widerstandsschweissen|Widerstandsschweißtechnik]] kennen.&lt;br /&gt;
1921 machte ihm die Firma Deutsche Schweißmaschinen (Desfa) in Düsseldorf ein Angebot und er arbeitete für sie als Verkaufsleiter, kurz darauf übernahm er die Technische Leitung.&lt;br /&gt;
1926 begann er bei der Firma Miebach in Dortmund als Technischer Leiter und entwickelte deren komplettes Schweißmaschinen-Programm.&lt;br /&gt;
1929 ging er für Miebach nach Kanada. Die dortigen Vertreter der Firma erhofften sich Marktchancen deutscher Maschinen für den Export in die USA.&lt;br /&gt;
Es gelang ihm, die gesamte Autoindustrie als Kunden zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth wechselte 1934 in die USA und gründete in Detroit die „Roth-Welding-Engineering Co.“, in der er für die Firmen Chrysler, Ford und General-Motors hydraulische Vielpunkt-Schweißmaschinen unter dem Namen „Hydromatic“ entwickelte. Später verbesserte er die Hydromatic-Technik und erreichte eine fünffach höhere Leistung. Diese wurden auch in der Flugzeug-, Eisenbahn-, Landmaschinen- und Haushaltswaren-Industrie eingesetzt.&lt;br /&gt;
1937 erschienen [[Ferdinand Porsche]] und Direktor Dyckhoff vom Volkswagenwerk im Roths Detroiter Firma. Sie hatten seine automatischen Schweißmaschinen bei Ford gesehen. Man besuchte gemeinsam auch [[Chrysler]] und [[General-Motors]] und dann meinte Ferdinand Porsche: „Das war interessanter, als ich erwartet hatte. Können Sie nicht nach Deutschland zurückkommen, um uns bei der Fertigung unseres Volkswagens zu beraten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth verkaufte seine Firma und seine amerikanischen Patente und kam im Herbst 1938 zurück nach Deutschland. In Frankfurt/Main gründete er die Firma „Roth-Electric, Heinrich Wilhelm Roth“. Der Entwurf für eine Vielpunktschweißmaschine für den [[Volkswagen]] wurde vorangetrieben. Dann brach der Krieg aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth kehrte in seine Münchener Heimat zurück. Von seiner Tante, Frau Maria Gleixner, kaufte er ein Grundstück in Gauting und begründete die Roth-Electric. Mit einer Maschinenhalle aus Holz und einer Baracke als Büro ging es los. Gezwungenermaßen fertigte er zunächst Spezialmaschinen für [[Wernher von Braun]]. Als die Peco in Pasing ausgebombt wurde, gewährte er ihr Zuflucht in seinen Gebäuden.&lt;br /&gt;
Erst nach Kriegsende konnten wieder Schweißanlagen für die Autoindustrie gebaut werden. Mit der Autoindustrie wuchs auch die Firma Roth-Electric bis auf über 250 Mitarbeiter an. 1959 erlitt Roth einen Herzinfarkt. Danach konnte er seine leitende Tätigkeit nicht mehr ausüben. Die zur Quandt-Gruppe gehörende [[IWKA]] in Karlsruhe machte ihm das Angebot, die Majorität der Aktien zu übernehmen. Roth stimmte zu und wurde Mitglied des Aufsichtsrats. Die Firma wurde in „Roth-Electric GmbH“ umbenannt. Neue Fabrikgebäude entstanden. Das Produktangebot wurde erweitert und mit einer Spezialmaschine für Drahtgitter und Baustahlmatten konnte sich die Roth-Electric in der Welt einen Namen machen. Der Export bis Südafrika und Ostasien machte bis zu 40 % des Umsatzes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Freund [[Fritz von Opel]] nannte einmal ‚Mut und Bescheidenheit‘ Roths entscheidende Eigenschaften. Roth hatte ein breites humanistisches Bildungsniveau. Er malte, schrieb Bücher und hat einen Kulturpreis gestiftet. 1966 erschien ein Band Erzählungen von ihm, &amp;#039;&amp;#039;Heimkehr im April&amp;#039;&amp;#039;, darin geht es um die Bewahrung des Menschlichen im Zeitalter der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1971 starb Roth in Gauting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Freunden gehörte auch die Familie Junkers in Gauting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Wilhelm Roth war verheiratet mit Gertrud Roth, sie starb 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Roth hat während seines Aufenthalts in den USA durch seine wegweisenden Konstruktionen in der  [[Widerstandsschweissen|Widerstandschweißtechnik]] in besonderem Maße dazu beigetragen, die erst junge Technik so weiterzuentwickeln, dass eine rationelle Serienfertigung von Karosserien im Automobilbau ermöglicht wurde. Er hat verschiedene neuartige Schweißsteuerungen entwickelt und bestehende verbessert.&lt;br /&gt;
Auch in Deutschland gehörte er zu den Pionieren der modernen Karosseriebau-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimkehr im April&amp;#039;&amp;#039;. München: Osang, 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patentschrift 429632 Elektrisches Schweißverfahren 1. Juni 1926&lt;br /&gt;
* US Patent 1,985,107 CURRENT TIME CONTROL FOR ELECTRIC WELDING MACHINES DEC. 18, 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{YouTube|vSfj5KuVW20 |Roth-Electric Drahtgitter-Schweißanlage}}&lt;br /&gt;
* http://www.bwa.findbuch.net/perma_arid-3254-bekurz-5320303132-vnum-1103.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1325254274|VIAF=37440895}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roth, Heinrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roth, Heinrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konstrukteur und Fabrikant von Schweißmaschinen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gauting]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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