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	<title>Heinrich Wilhelm Hartwig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heinrich Wilhelm Hartwig.jpg|mini|hochkant|Heinrich Wilhelm Hartwig, Abfotografiertes Gemälde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wilhelm Hartwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1792]] in [[Hofgeismar]]; † [[1. März]] [[1863]] in [[Kassel]]) war ein deutscher Politiker und von 1848 bis zu seinem Tod [[Liste der Bürgermeister der Stadt Kassel|Oberbürgermeister der Stadt Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hartwig wurde 1793 als Sohn von Johann Heinrich Hartwig (* 1760) in Hofgeismar geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde Hartwig Anwalt in Carlshafen (dem heutigen [[Bad Karlshafen]]) und später Obergerichtsanwalt in Kassel, wo er sich mit Elise Großheim (1800–1863), der Tochter des Musiklehrers Großheim, vermählte. Aus der Ehe ging ein Sohn (Ferdinand, * 15. August 1828, verheiratet mit Sophie, geb. von Leonhard, einer Enkelin des Mineralogen [[Karl Cäsar von Leonhard]]) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1836 wählte ihn die Stadt zu einem ihrer Vertreter in das [[Kurfürstentum Hessen|kurhessische]] Landesparlament. Am 7. März 1848 wurde Hartwig auf 30 Jahre zum Oberbürgermeister gewählt. Noch am gleichen Tag erhielt er von Kurfürst [[Wilhelm II. (Hessen-Kassel)|Wilhelm II.]] die landesherrliche Bestätigung als Oberbürgermeister der Residenzstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kampf um die Errungenschaften der [[Deutsche Revolution 1848/49|Deutschen Revolution von 1848/49]] schloss sich Hartwig im September 1850 der Politik der Steuerverweigerung an, mit der Landtag und Behörden dem reaktionär agierenden Kurfürsten und dessen Chefminister [[Ludwig Hassenpflug]] entgegentreten wollten. Als auch noch fast das gesamte kurhessische Offizierskorps sich verweigerte ([[Kurhessischer Verfassungskonflikt]]), floh der Kurfürst aus Kassel. Doch wenige Monate später kehrte er mit Hilfe von Bundestruppen nach Kassel zurück. Diese Besatzungstruppen, die sogenannten [[Strafbayern]], wurden nicht in Kasernen untergebracht, sondern in Privathäusern einquartiert, und zwar vorzugsweise bei politisch fortschrittlichen Bürgern. So bekam Hartwig als Exponent einer vom Kurfürsten unerwünschten politischen Richtung in seine Dienstwohnung im Rathaus in der Oberen Karlsstraße eine Einquartierung von 28 bayerischen Soldaten, die er zudem vier Wochen lang zu verpflegen hatte. Außerdem verurteilte ihn ein [[Kriegsgericht]] zu drei Monaten [[Festungshaft]], die er – als amtierender Oberbürgermeister – im Jahre 1851 in der [[Schloss Spangenberg|Festung Spangenberg]] verbüßte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Heinrich Wilhelm Hartwig (Hauptfriedhof Kassel).jpg|mini|Grab von Heinrich Hartwig auf dem Hauptfriedhof in Kassel]]&lt;br /&gt;
Am 10. Dezember 1851, nach vollständig abgesessener Haftstrafe, konnte Hartwig die Festung Spangenberg wieder verlassen. Eine öffentliche Empfangsfeier auf den Straßen von Kassel hatten die kurfürstlichen Behörden verboten. Doch begrüßten ihn die städtischen Gremien im festlich geschmückten Rathaussaal und überreichten ihm einen silbernen Becher mit der Inschrift:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ihrem Oberbürgermeister H.W. Hartwig, dem Märtyrer der gerechten Sache, nach dreimonatlicher Festungshaft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Der Stadtrath und Bürgerausschuss von Kassel den 10. Dec. 1851&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Staatsregierung davon erfuhr, ließ sie nach dem Becher fahnden. Haussuchungen und Vernehmungen wurden durchgeführt und eine förmliche Untersuchung eingeleitet, jedoch ohne Erfolg. Danach blieb Oberbürgermeister Hartwig sozusagen unbeschadet im Amt und setzte sich bis zu seinem Tod im Jahre 1863 für die Belange der Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1860 stritt er auch als Landtagsabgeordneter wieder für die Herstellung früherer Verfassungsverhältnisse. Hartwigs langjähriger liberaler Mitstreiter, Landtagspräsident [[Friedrich Nebelthau (Politiker, 1806)|Friedrich Nebelthau]], würdigte in einem Nachruf vor dem Landtag die außergewöhnlichen Verdienste dieses Mannes. Besonders betonte Nebelthau die Charakterstärke und Zivilcourage, mit der Hartwig trotz persönlicher Verfolgung lebenslang für freiheitlich-demokratische Ideen gekämpft habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig erhielt ein [[Ehrengrab]] auf dem Kasseler Hauptfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Diefenbach u. a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte in Lebensgeschichten – Die Ehrengräber der Stadt Kassel: Biografien – Porträts – Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Stiftung Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel 2013, ISBN 978-3-924447-52-6, S. 82f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ewald Grothe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 13 = &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 43). Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-33-5, Nr. KSV-162.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 168.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Losch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung 1830–1866&amp;#039;&amp;#039;. Elwert, Marburg 1909, S. 26.&lt;br /&gt;
* Carl Wirth: [https://books.google.de/books?id=15JEAAAAcAAJ&amp;amp;dq=hartwig%20hofgeismar&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA112#v=onepage&amp;amp;q=hartwig%20hofgeismar&amp;amp;f=false Oberbürgermeister Hartwig in Kassel], in: Der Sammler (Beilage zur Augsburger Abendzeitung). Ein Blatt zur Unterhaltung und Belehrung. 32. Jg., Nr. 1, Augsburg 1863, S. 112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-kassel.de/stadtinfo/geschichte/oberbuergermeister/info/10410/index.html Biografie] auf stadt-kassel.de&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1169803326|titel=Hartwig, Heinrich Wilhelm|datum=2020-02-16}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1169803326|Titel=Heinrich Wilhelm Hartwig|Datum=2024-07-04|Abruf=2024-09-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister Kassel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1169803326|LCCN=|VIAF=2120154075983611860006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartwig, Heinrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kurfürstentum Hessen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartwig, Heinrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, Oberbürgermeister der Stadt Kassel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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