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	<title>Heinrich Wenzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wenzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1855]] in [[Mainz]]; † [[16. Juni]] [[1893]] in [[London]]) war ein deutscher Sprachforscher, dessen Interessen im Bereich der [[Indologie]] und [[Tibetologie]] lagen. Wenzel beherrschte insgesamt zwölf Sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel „Wenzel, Heinrich“ von Bruno Liebich in: Allgemeine Deutsche Biographie https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Wenzel,_Heinrich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Christian Ferdinand Wenzel war der Sohn des [[Kurmainz|kurmainzischen]] Arztes und Medizinalrates [[Carl Wenzel (Mediziner, 1820)|Carl Wenzel]] und seiner Frau. Bis 1874 besuchte er das Gymnasium seiner Heimatstadt. Danach begann er ein Studium der Orientalischen Sprachen in Jena, Leipzig und Tübingen,&amp;lt;ref&amp;gt;In der Handschriftensammlung der [[Stadtbibliothek Mainz]] hat sich ein bisher unerforschtes [[Tagebuch]] (Hs IV 61) erhalten, das seinen Aufenthalt in Mainz und an seinen Studienorten zum Gegenstand hat.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er im Frühjahr 1879 mit einer Arbeit über den [[Instrumentalis|Instrumental]] im [[Rigveda]] promovierte. Anschließend ging er nach Oxford, um bei [[Friedrich Max Müller|Max Müller]], dem er von dem Sprachphilosophen [[Ludwig Noiré]] empfohlen worden war, seine indologischen Studien zu vertiefen. Müller lenkte sein Interesse auf die damals noch wenig erforschte tibetische Sprache und Literatur. Um sich angemessen damit beschäftigen zu können, ging Wenzel 1881 nach [[Herrnhut]] zum Sprachforscher und Missionar [[Heinrich August Jäschke]], dem zu dieser Zeit vermutlich profundesten Kenner des Tibetischen in Deutschland. Wenzel blieb dort zwei Jahre lang und gab nach Jäschkes Tod im Jahr 1883 eine zweite Auflage von dessen „Tibetan grammar“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 [[Habilitation|habilitierte]] Wenzel in Leipzig mit einer Übersetzung des „Briefs des [[Nagarjuna|Nāgārjuna]] an König Udayana“ (&amp;#039;&amp;#039;Suhṛllekha&amp;#039;&amp;#039;), kehrte aber kurz nach dem Tod seiner Mutter endgültig nach England zurück, wo er sich weiter seinen Studien widmete, als deren Ergebnisse eine Reihe von Aufsätzen im „Journal of the Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland“ (&amp;#039;&amp;#039;JRAS&amp;#039;&amp;#039;) erschienen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Übersetzung von indologischen Aufsätzen aus dem Russischen, um sie so der Forschung besser zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten sechs Jahre seines Lebens wohnte er ausgesprochen zurückgezogen in einer walisischen Pension in [[London Borough of Camden|Bloomsbury]]. Seine Gesundheit war stets labil.&lt;br /&gt;
Heinrich Wenzel starb an einer Blutvergiftung, bei einer Sektion wurde außerdem eine doppelseitige Lungenentzündung festgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothek ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod überantwortete sein Vater seinen [[Nachlass]] aus Büchern und Manuskripten der Bibliothek der [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Morgenländischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;]] (DMG), in deren Bestand, der sich jetzt in der [[Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt]] in der Zweigbibliothek Vorderer Orient/Ethnologie in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]] befindet, die rund 1000 Bände bis heute vorhanden sind. Ein erst sehr kleiner Teil der Sammlung ist über den [[opac]] der Bibliothek recherchierbar; die Retrokatalogisierung wird fortlaufend fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://lhhal.gbv.de/DB=1/SET=2/TTL=21/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=sgn+bibliothek+heinrich+wenzel (Suchbefehl: sgn bibliothek heinrich wenzel)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der in Halle nicht übernommenen Drucke gelangten 1894 in die [[Mainzer Stadtbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annelen Ottermann: &amp;#039;&amp;#039;Karl August Maria Katharina Wenzel. 1820–1894 und Heinrich Christian Ferdinand Wenzel 1855–1893.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Woher unsere Bücher kommen. Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von Exlibris.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 2011, {{DNB|1011510502}}, S. 147–152 ([http://eprints.rclis.org/17241/1/Ottermann_Woher_unsere_Buecher_kommen.pdf#page=149 online], PDF; 4,6 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Exemplare wurden nach Übernahme mit einem auch für die Bibliothek seines Vaters [[Carl Wenzel (Mediziner, 1820)|Carl Wenzel]] verwendeten universalen Schenkungs[[exlibris]] versehen, das im freien Innenfeld mit dem Text &amp;#039;&amp;#039;Geschenkt aus dem Nachlasse des Dr. phil. Heinrich Wenzel + 1893&amp;#039;&amp;#039; bedruckt ist. Wenzel selber versah seine Bücher mit dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;HW&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Über den Instrumentalis im Rigveda. Tübingen 1879.&lt;br /&gt;
* Tibetan grammar by H. A. Jäschke, Moravian Missionary. 2. ed. prepared by Dr. H. W. London 1883. (Trübner&amp;#039;s Collection of simplified grammars VII.)&lt;br /&gt;
* Suhrillekha. Brief des Nāgārjuna an König Udayana. Aus dem Tibetischen übersetzt von H. Wenzel. Leipzig 1886. [http://www.archive.org/details/WenzelSuhrllekha online bei archive.org]&lt;br /&gt;
* List of the Tibetan mss. and printed books in the library of the Royal Asiatic Society. JRAS 1892, S. 570–579.&lt;br /&gt;
* Dr. Serge d&amp;#039;Oldenburg, The Buddhist sources of the (Old Slavonic) legend of the Twelve Dreams of Shahaïsh. Transl. by H. W. JRAS 1893, S. 509–516.&lt;br /&gt;
The legend of the origin of the Tibetan race. Festgruß an Roth, S. 170–172. Stuttgart 1893.&lt;br /&gt;
*(Posthum) The Dharma-Sangraha, an ancient collection of Buddhist technical terms, prepared for publication by Kenjiu Kasawara, a Buddhist priest from Japan, and after his death edited by F. Max Müller and H. W. Oxford 1885 (Anecdota Oxoniensia, Aryan Series I, 5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|736|738|Wenzel, Heinrich|[[Bruno Liebich]]|ADB:Wenzel, Heinrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117295051}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117295051|titel=Wenzel, Heinrich Christian Ferdinand|datum=2020-10-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117295051|LCCN=no/2004/86634|VIAF=34630954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenzel, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tibetologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenzel, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sprachforscher, Indologe und Tibetologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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