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	<title>Heinrich Vitzdamm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Vitzdamm&amp;diff=1640214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-02T09:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Vitzdamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Februar]] [[1892]] in [[Stralsund]]; † [[23. Februar]] [[1975]] in [[Wennigsen (Deister)]]) war ein deutscher [[SS-Oberführer]], Leiter der [[Geheime Staatspolizei|Staatspolizeistellen]] in [[Magdeburg]] und [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] sowie [[Polizeipräsident]] in [[Halle (Saale)]] und [[Gleiwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der einer alten evangelischen Beamtenfamilie entstammende Vitzdamm hatte 1910 die [[Hochschulreife|Reifeprüfung]] bestanden und anschließend in [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] [[Germanistik]], [[Volkskunde]] und [[Staatswissenschaft]] studiert. 1914 wurde er an der Universität Leipzig zum [[Dr. rer. pol.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und nahm anschließend als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, wobei er 1915 aus gesundheitlichen Gründen aus dem [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heer]] entlassen wurde. Während seines Studiums wurde er 1910 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Suevia Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst in der freien Wirtschaft tätig, trat Vitzdamm im Oktober 1922 in den preußischen Staatsdienst ein. Anschließend arbeitete er bei verschiedenen Dezernaten der [[Regierungsbezirk Gumbinnen|Regierungsbezirke Gumbinnen]], [[Regierungsbezirk Potsdam|Potsdam]], [[Regierungsbezirk Arnsberg|Arnsberg]], [[Regierungsbezirk Stralsund|Stralsund]] und [[Regierungsbezirk Stettin|Stettin]]. Vitzdamm gehörte seit 1927 der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) an und trat am 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.652.889) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 führte Vitzdamms Berufsweg erstmals in die [[Provinz Sachsen]] – er übernahm vom 21. August bis 2. November die Leitung des zum Polizeipräsidium Weißenfels gehörenden Polizeiamtes [[Merseburg]]. Danach fungierte er bis 31. Dezember 1934 als stellvertretender Polizeipräsident in Stettin. Im Februar 1935 entschied sich Vitzdamm für den Wechsel zur Geheimen Staatspolizei. Das Geheime Staatspolizeiamt übertrug ihm mit Wirkung vom 15. Februar 1935 die Leitung der [[Staatspolizeileitstelle Magdeburg|Staatspolizeistelle Magdeburg]]. Gleichzeitig stellte er am 21. Februar 1935 einen SS-Aufnahmeantrag ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 107.410) – das Beitrittsdatum wurde auf den 1. Januar zurückdatiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitzdamm blieb nicht lange in Magdeburg. Bereits am 9. März 1936 versetzte ihn das Geheime Staatspolizeiamt als Staatspolizeistellenleiter nach Königsberg. Im November 1939 (mit Wirkung vom 18. Oktober) kam Vitzdamm ein drittes Mal in die Provinz Sachsen, um zunächst stellvertretend, vom 14. August 1940 endgültig das Amt des Halleschen Polizeipräsidenten zu übernehmen. Mit Wirkung vom 28. Juni 1943 übte er die gleiche Funktion in Gleiwitz aus, und zwar bis zur Flucht vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] am 24. Januar 1945. Gleichzeitig war er Führer des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]-Leitabschnitts [[Kattowitz]]. Da Vitzdamm „in weltanschaulicher Hinsicht gefestigt und […] persönlich wie haltungsmäßig ein einwandfreier SS-Führer“&amp;lt;!--Quelle für Zitat--&amp;gt; war, wurde er in der SS trotz seiner konfessionellen Bindung – er trat erst im April 1940 aus der evangelischen Kirche aus – und der früheren DVP-Mitgliedschaft mehrfach befördert: Über die Stationen unter anderem eines Oberscharführers, Obersturmbannführers und Standartenführers wurde Vitzdamm schließlich am 21. Juni 1944 zum SS-Oberführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 lebte Vitzdamm in der Region Hannover. Sein Name taucht zwar ab 1946 in Ermittlungsakten zahlreicher bundesdeutscher Staatsanwaltschaften im Zusammenhang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf, doch vernahmen ihn diese stets als Zeugen, nie als Beschuldigten. Er selber bestritt, jemals in irgendeiner Weise an solchen Verbrechen beteiligt gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Sperk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatspolizei(leit)stelle Magdeburg, ihre Leiter und die Zerschlagung der KPD&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Polizei &amp;amp; Geschichte. Unabhängige interdisziplinäre Zeitschrift für Polizeigeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1/2009, Verlag für Polizeiwissenschaft, {{ISSN|1865-7354}}, S. 8–9.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 141–142.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125576439|VIAF=23106808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vitzdamm, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wennigsen (Deister))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Gleiwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vitzdamm, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Oberführer, Polizeipräsident in Halle (Saale) und Gleiwitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stralsund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wennigsen (Deister)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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