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	<title>Heinrich Ströbel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Str%C3%B6bel&amp;diff=389431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-29T09:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Politiker &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ströbel&amp;#039;&amp;#039;; für den Musikwissenschaftler siehe [[Heinrich Strobel]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ströbel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1869]] in [[Bad Nauheim]]; † [[1. September]] [[1944]] in [[Zürich]]) war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] [[Deutschland|deutscher]] [[Publizist]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAP]]). 1918/1919 amtierte er neben [[Paul Hirsch]] als Ministerpräsident im [[Preußisches Revolutionskabinett|preußischen Revolutionskabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ströbel stammte aus bürgerlichen Verhältnissen, absolvierte die Realschule und begann im Anschluss eine Kaufmannsausbildung, welche er nach kurzer Zeit abbrach. Danach bildete er sich autodidaktisch in [[Literaturgeschichte]] und Ökonomie sowie anderen zeittypischen Fächern weiter. 1889 trat er noch während der Zeit des [[Sozialistengesetz]]es der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und begann für verschiedene [[Parteizeitung]]en (unter anderem für [[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]] und [[Vorwärts (Deutschland)|den Vorwärts]]) zu schreiben. In den folgenden Jahren konzentrierte sich Ströbel darauf, Karriere innerhalb der SPD zu machen und zu einem Parteiführer aufzusteigen, was ihm auch weitestgehend gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1900 wurde Ströbel auf Initiative [[Rosa Luxemburg]]s Redakteur beim Zentralorgan der SPD&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl., Koszyk, Kurt / Eisfeld, Gerhard (1980): Die Presse der Sozialdemokratie. Eine Bibliographie, Bonn: Verlag Neue Gesellschaft (2., überarb. u. erw. Aufl.), S. 72 u. Schueler, Hermann (2006): Trotz alledem. Der Vorwärts - Chronist des anderen Deutschland, Berlin: Vorwärts-Buch, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war von 1908 bis 1918 Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]]. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 378f (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 war Ströbel zum Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; aufgestiegen und nahm von Anfang an eine kritische Position gegenüber der [[Burgfriedenspolitik|Burgfriedenspolitik der SPD-Führung]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ein. 1917 wechselte er daher zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], nachdem er schon 1915 an der ersten Ausgabe der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift/Gruppe Internationale)|Die Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; mitgearbeitet hatte. Zuvor hatte er Kontakt zur [[Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|Deutschen Friedensgesellschaft (DFG)]] gesucht und sich der pazifistischen Sammlungsbewegung [[Bund Neues Vaterland]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl., Wieland, Lothar (2009): „Wieder wie 1914!“. Heinrich Ströbel (1869–1944). Biographie eines vergessenen Sozialdemokraten, Donat, Bremen 2009, S. 108–119; [[Karl Holl (Historiker)|Holl, Karl]] (1988): Pazifismus in Deutschland, Frankfurt a. M.: Suhrkamp, S. 114–116 u. Wieland, Lothar (1983): Art. Deutsche Liga für Menschenrechte (DLfM), in: [[Helmut Donat (Verleger)|Donat, Helmut]] / Holl, Karl (Hrsg.): Die Friedensbewegung. Organisierter Pazifismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl., S. 76–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1916 verlor Ströbel im Zuge des sogenannten [[Vorwärts-Raub]] seine Stellung und rief fortan zum Boykott des Zentralorgans der SPD auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl., Schueler (2006): Trotz alledem, S. 301–308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges übernahm Ströbel zusammen mit dem SPD-Mitglied Paul Hirsch den Vorsitz der preußischen Revolutionsregierung. Vom 14. November 1918 bis zum 4. Januar 1919 bekleidete er das [[Liste der preußischen Ministerpräsidenten|Amt des preußischen Ministerpräsidenten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom März 1919 bis November 1920 fungierte Ströbel als politischer Leitartikler der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Spaltung der USPD kehrte er 1920 zur SPD zurück und gehörte für die Partei von 1924 bis 1932 dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an. Hier zählte er zum linken, [[Pazifismus|pazifistischen]] Flügel. Kurz nachdem er auf dem Leipziger Parteitag 1931 in den Parteivorstand gewählt worden war, trat er der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] bei und war kurzzeitig gemeinsam mit [[Kurt Rosenfeld]] und [[Max Seydewitz]] deren Co-Vorsitzender, kehrte aber schon Anfang 1932 in die SPD zurück. 1927 zählte er zu den Mitbegründern von &amp;#039;&amp;#039;Der Klassenkampf – Marxistische Blätter&amp;#039;&amp;#039;. Auch war er Mitarbeiter der pazifistischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Das Andere Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;. 1933 emigrierte er in die [[Schweiz]], wo er 1944 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seid Menschen. Zeitgedichte,&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Verlag Gustav Ziemsen, 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bilanz der Revolution. Ein Rückblick und ein Ausblick,&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Verl. Neues Vaterland, 1919 (=Flugschriften des Bundes Neues Vaterland Nr. 17, 1.–3. Tausend).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erste Milliarde der zweiten Billion. Die Gesellschaft der Zukunft,&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Cassirer, 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsschuld der Rechtssozialisten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Verlagsgesellschaft „Freiheit“, 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch zur Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Verlag Neues Vaterland, 1919 (= Flugschriften des Bundes Neues Vaterland Nr. 11; 4.–22. Tausend).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Revolution. Ihr Unglück und ihre Rettung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: „Der Firn“ Verlag, 1920 (Herausgegeben von „Aufbau und Werden“ Gesellschaft für praktische Volksaufklärung und Steigerung der nationalen Arbeitskraft).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schuld im Kriege&amp;#039;&amp;#039;, Charlottenburg: Verl. d. Weltbühne, 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialisierung, ihre Wege und Voraussetzungen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: „Der Firn“ Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nicht Gewalt, sondern Organisation. Der Grundirrtum des Bolschewismus&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: „Der Firn“ Verlag, 1921 (Erschienen als II. Sonderheft der sozialistischen Rundschau „Der Firn“).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus und Weltgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: „Der Firn“ Verlag, 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ströbel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 304–305.&lt;br /&gt;
* Benjamin Bock: &amp;#039;&amp;#039;„Die bedrohte Demokratie“. Heinrich Ströbels Verhältnis zur jungen Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Tectum Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2480-5.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Graf: &amp;#039;&amp;#039;Die Politik der reinen Vernunft – das Scheitern des linken Sozialdemokraten Heinrich Ströbel zwischen Utopie und Realpolitik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas Wirsching]] / Jürgen Eder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vernunftrepublikanismus in der Weimarer Republik. Politik, Literatur, Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09110-7.&lt;br /&gt;
* Lothar Wieland: &amp;#039;&amp;#039;„Wieder wie 1914!“. Heinrich Ströbel (1869–1944). Biographie eines vergessenen Sozialdemokraten.&amp;#039;&amp;#039; Donat, Bremen 2009, ISBN 978-3-938275-49-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ströbel, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 747.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Ströbel, Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 509f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117343102}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117343102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Ministerpräsidenten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117343102|LCCN=no/2006/44413|VIAF=8163168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strobel, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Neues Vaterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ströbel, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist und Politiker (SPD, USPD, SADP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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