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	<title>Heinrich Steinfeldt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Steinfeldt&amp;diff=1195480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xuthor: /* Leben */ falscher Verlinkungstext</title>
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		<updated>2026-03-29T18:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; falscher Verlinkungstext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Steinfeldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1892]] in [[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Zeitpunkt gehört Wilhelmsburg noch nicht zu Hamburg. Es wurde erst 1937 mit dem [[Groß-Hamburg-Gesetz]] mit dem Gebiet der Hansestadt verbunden.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[15. November]] [[1955]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Politiker, Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] und Gewerkschaftsfunktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== 1892 bis 1919 ===&lt;br /&gt;
Heinrich Steinfeldt besuchte die [[Volksschule]] in Hamburg, [[Warnemünde]] und Wilhelmsburg. Er machte von 1907 bis 1910 in Hamburg eine Ausbildung als [[Zimmerer]] und ging danach auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]]. Am Anfang der Lehrzeit wurde er im Jahr 1907 Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAP) und am Ende 1910 trat er in die SPD und die Gewerkschaft ein. Auch auf der Walz organisierte er sich mit Gleichgesinnten in [[Basel]] und wurde Schriftführer im dortigen Zimmererverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wanderschaft ging er zurück nach Hamburg und erlebte wenig später den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Er wurde im April 1919 als Delegierter zum 2. Rätekongress nach Berlin gesandt. Während der [[Weimarer Republik]] saß er durchgehend von 1919 bis 1933 in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er war in der ersten vollständig frei gewählten Bürgerschaft der jüngste Parlamentarier. In den Jahren 1919 bis 1921 und 1932/33 gehörte er dem SPD-Landesverband an. Er war in seiner Tätigkeit als Parlamentarier Mitglied in mehreren kommunaler Behörden und Einrichtungen (zum Beispiel als Mitglied der Baubehörde und Aufsichtsratsmitglied der Hamburger Wasserwerke). Im Jahr 1930 hatte er sich als Kandidat im Wahlkreis 34 (Hamburg) zum [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] aufstellen lassen, blieb aber erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1933 wurde er im Rahmen der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] neben vielen anderen Sozialdemokraten vorläufig verhaftet. Bei der folgenden [[Durchsuchung (Recht)|Hausdurchsuchung]] wurde kein belastendes Material gefunden und die Anklage wurde fallengelassen. Am 12. Juni 1933 rückte er für den unter ungeklärten Umständen verstorbenen Hamburger Abgeordneten [[Adolf Biedermann]] in den Deutschen Reichstag nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der gewerkschaftlichen Arbeit begann er sich direkt nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zu engagieren. Er wurde bereits im Jahr 1920 Vorsitzender im Verband der Zimmerer in Hamburg. Diese Tätigkeit übte er bis 1933 aus. Ab 1921 war er zudem [[Gewerkschaftssekretär]] beim [[Zentralverband der Zimmerer Deutschlands|Zentralverband der Zimmerer und verwandter Berufsgenossen Deutschlands]]. Dort war er zuletzt als Vorsitzender der Zahlstelle tätig. Nach der [[Gleichschaltung der Gewerkschaften während des Nationalsozialismus]] im Mai 1933 wurde ihm am 5. Mai desselben Jahres fristlos gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der parteipolitischen und gewerkschaftlichen Arbeit war er Führer im sozialdemokratisch nahen [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]]. Er leitete den Gau Hamburg-Bremen-Nordhannover der Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Oktober 1934 war er arbeitslos, konnte dann aber eine Anstellung in einem Zimmereibetrieb finden. Trotzdem stand er weiterhin bis Mitte 1935 unter Polizeiaufsicht. Im Jahr 1944 wurde er als bereits 52-Jähriger zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Aber schon vor Ende der Kapitulation der Wehrmacht wurde er wieder entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] saß Heinrich Steinfeldt für die SPD vom Jahr 1946 bis zu seinem Tod im November 1955 (1. bis 3. Wahlperiode) wieder in der Hamburgischen Bürgerschaft. Für seine Fraktion saß er unter anderem als Vorsitzender im [[Parlamentsausschuss|Arbeitsausschuss]]. Von 1950 bis zu der Wahlniederlage gegen den „[[Hamburg-Block]]“ 1953 war er Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Danach wurde er von dem ehemaligen Senator und späteren Bürgermeister [[Paul Nevermann]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spd-fraktion-hamburg.de/uploads/tx_wfpresse/60-jahre-spd-fraktion-hamburg.pdf |wayback=20071107092929 |text=SPD-Bürgerschaftsfraktion: 60 Jahre SPD-Bürgerschaftsfraktion&lt;br /&gt;
Hamburg (1946–2006) }} (pdf; 503&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Funktion als Parlamentarier wurde er von 1945 bis 1955 Mitglied des Beirats und später des Aufsichtsrats der [[Neue Heimat|Neuen Heimat]], seit 1948 Vorstandsmitglied der Alten Volksfürsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seine gewerkschaftliche Arbeit nahm er wieder auf und war maßgeblich am Wiederaufbau der Organisation beteiligt. Er wurde vom März 1946 bis zum April 1947 als Mitglied des Zonenausschusses der Gewerkschaften in der [[Britische Besatzungszone|Britischen Zone]] geführt. Der Dachverband der Gewerkschaften und später der [[DGB]] wählten ihn zum Vorsitzenden des Bezirkes Nordmark. Diese Tätigkeit übte er bis zu seinem Tod aus. Zudem war er zwischenzeitlich Mitglied des DGB-Bundesausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
In [[Hamburg-Billstedt]] wurde im Jahr 1962 die Steinfeldtstraße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Hamburger Adressbuch 1965, Straßenverzeichnis: Band III. Straßen, Pläne, Alphabetteil: B. Einwohner, Firmen und Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg nach Straßen | Seiten=1635 | Online=[https://agora.sub.uni-hamburg.de//subhh-adress/digbib/view?did=c1:913911&amp;amp;p=4581 online] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henning Timpke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zur Gleichschaltung des Landes Hamburg 1933.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1964.&lt;br /&gt;
* SPD-Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2003, S. 145.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||210229}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||15030}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130539902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende in der Hamburgischen Bürgerschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130539902|VIAF=42948356}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinfeldt, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinfeldt, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, MdHB und Gewerkschaftsfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xuthor</name></author>
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