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	<title>Heinrich Stegemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:47:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Stegemann&amp;diff=1946055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: +EN, Archivlinks ok, PD-fix</title>
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		<updated>2026-01-01T07:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+EN, Archivlinks ok, PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stegemann-Selfportrait.gif|mini|hochkant|Stegemann – Selbstbildnis um 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Selbstbildnis - Totentanz 1945.jpeg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039;, Selbstbildnis, 1945]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jasper Stegemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neues-stellingen.com/altes_stellingen/m_altes_Stellingen.html |titel=Das alte Stellingen |werk=Neues Stellingen |sprache=de |abruf=2026-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[15. September]] [[1888]] in [[Stellingen]]; † [[2. September]] [[1945]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Stegemann Mädchen am Fenster 1908.jpg|mini|hochkant| &amp;#039;&amp;#039;Mädchen am Fenster&amp;#039;&amp;#039;, 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Stegemann Dame am Balkon Ingeborg Stegemann 1922.JPG|mini|hochkant| &amp;#039;&amp;#039;Dame am Balkon,&amp;#039;&amp;#039; Ingeborg Stegemann, 1922]]&lt;br /&gt;
Bereits parallel zu seiner Malerlehre in den Jahren 1904 bis 1906 nahm Heinrich Stegemann an Kursen von [[Franz Breest]] an der Altonaer Kunstgewerbeschule teil. Anschließend konnte er durch ein Stipendium in den Jahren 1906 und 1907 ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Weimar bei [[Max Thedy]] und [[Albin Egger-Lienz]] aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://verlorene-generation.com/kuenstler/heinrich-stegemann/ Museum Kunst der verlorenen Generation]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1909 bis 1913 setzte er sein Studium an der Kunstakademie Weimar fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg bildet in Heinrich Stegemanns großem Œuvre einen Schwerpunkt. Als 26-Jähriger wurde er, 1915 aus dem Studium in Italien zurückkehrend, an die Westfront des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] geschickt. Stegemann kämpfte bis 1918 teilweise an schweren Frontabschnitten, wurde verwundet und verschüttet, nach einem Lazarettaufenthalt erneut an der Front eingesetzt. Die Front-Erlebnisse gehörten zu den bittersten seines Lebens und verfolgten ihn traumatisch bis zum Lebensende.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Stegemann 1880–1945, Bilder vom Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Herausgeber: Kunststiftung Heinrich Stegemann, 2015, ISBN 978-3-7386-5611-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1918 war er in Hamburg als freischaffender Künstler tätig. Er gehörte sowohl der [[Novembergruppe]], seit 1927 dem [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Stegemann, Heinrich&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304050724}} (abgerufen am 2. Januar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;, als auch im Jahre 1920 der [[Hamburgische Künstlerschaft|Hamburgischen Künstlerschaft]] an. Er hat der [[Griffelkunst-Vereinigung Hamburg]] Arbeiten zur Verfügung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts- und nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;, Arbeiterkultur in Hamburg um 1930, S. 256–257, Berlin 1982, ISBN 3-88725-110-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 erfolgte die durch die [[Reichskammer der bildenden Künste|Reichskunstkammer]] angeordnete Schließung der letzten DKB-Jahresausstellung &amp;#039;&amp;#039;Malerei und Plastik in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Kunstverein, deren Ausstellungsleiter er war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Malerei und Plastik in Deutschland 1936“&amp;#039;&amp;#039; – Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung, Schriften der Kunststiftung Heinrich Stegemann Nr. 3, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7412-1036-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Stegemanns eigener Beitrag zu dieser Ausstellung befindet sich heute in der [[Hamburger Kunsthalle]]. 1937 wurden in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ Arbeiten Stegemanns aus der [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]] im [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]], dem [[Schlesisches Museum der Bildenden Künste|Schlesischen Museum der Bildenden Künste]] Breslau, der Deutschen Graphikschau in [[Görlitz]], der [[Hamburger Kunsthalle|Kunsthalle Hamburg]], dem [[Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg]], der [[Kunsthalle zu Kiel]], dem [[Kulturhistorisches Museum Magdeburg|Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg]] und der Städtischen Bildergalerie [[Wuppertal]]-Elberfeld beschlagnahmt. Bis auf zwei, deren Verbleib ungeklärt ist, wurden sie danach vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=RedirectService&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=7&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=2&amp;amp;sp=F |titel=Stale Session |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wurde nach einem Bombenangriff auf Hamburg im Jahre 1943 durch den dadurch ausgelösten Brand nahezu sein gesamtes Lebenswerk vernichtet. Den Nachlass Heinrich Stegemanns beherbergt das [[Museumsberg Flensburg|Städtische Museum Flensburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;34. Jahresausstellung Bonn. 1936 verbotene Bilder&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Künstlerbund e. V., Berlin 1986. (S. 88/89)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der privaten Sammlung von [[Wilhelm Werner (Kunstsammler)]] befinden sich 22 Gemälde und 100 Arbeiten auf Papier von Heinrich Stegemann.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Luckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Stegemann&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung des Hausmeisters Wilhelm Werner&amp;#039;&amp;#039; (= Katalog zur Ausstellung vom 18. September 2011 bis 15. Januar 2012 in der Hamburger Kunsthalle). Mare Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-936543-72-8, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stegemann starb an einem Krebsleiden und wurde auf dem [[Liste der Friedhöfe in Hamburg|&amp;#039;&amp;#039;Stellinger Friedhof&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Hamburg-Stellingen]] in dem Grab seiner Eltern beigesetzt, wo sich am Eingang nahe dem Friedhofsbüro ein von ihm gestalteter Grabstein mit dem Relief einer Maurerszene (sein Vater war Maurer) befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stegemann-stiftung.de/ Abbildung Grabstein] bei &amp;#039;&amp;#039;stegemann-stiftung.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.kirche-stellingen.de/uploads/media/Friedhofsplan_A3_web.pdf |text=Friedhofsplan |wayback=20190422055409}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neues-stellingen.de/kirche_in_stellingen/stellinger_friedhoefe.html Website] Stellinger Friedhof&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Mitte Stellingen soll ein Platz nach Stegemann benannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neues-stellingen.de/neue_mitte_stellingen/Neue_Mitte_Stellingen.html Straßennamen neue Mitte Stellingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lithografien vom Kampfgeschehen im Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bild von einer Lithographie Heinrich Stegemann.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Blick über ein Kampfgelände&amp;#039;&amp;#039;, 1937 (Sammlung [[Maike Bruhns]])&lt;br /&gt;
 Datei:Bild von Heinrich Stegemann.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Marschierende Soldaten in zwei Zügen&amp;#039;&amp;#039;, 1937 (Sammlung Maike Bruhns)&lt;br /&gt;
 Datei:Bild von Heinrich Stegemann Heerstraße.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1937 (Sammlung Maike Bruhns)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunststiftung Heinrich Stegemann ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anne Moderegger Eröffnung der Ausstellung Heinrich Stegemann - Ein großer Maler aus Stellingen 2022.JPG|mini|hochkant|Anne Moderegger eröffnet die Ausstellung „Heinrich Stegemann – Ein großer Maler aus Stellingen“ (2022)]]&lt;br /&gt;
Annegret Moderegger und [[Burchard Bösche]] gründeten im Dezember 2007 die Kunststiftung Heinrich Stegemann, beide gehören dem Vorstand an. Die Stiftung widmet sich der Kunst im öffentlichen Raum, der alten Musik mit Hamburger Bezug, speziell zur [[Oper am Gänsemarkt|Gänsemarktoper]] und generell der Kunst mit demokratischem Anspruch. Gefördert wurden u.&amp;amp;nbsp;a. Wandbilder zu den [[Sülzeunruhen]] 1919, zu den Gründern der Genossenschaft [[Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“|„Produktion“]], zu dem Justizmord an dem jugendlichen Widerständler [[Helmuth Hübener]] und dem Streik in der Lauensteinschen Waggonfabrik (1869) (Wandbild am [[Gewerkschaftshaus Hamburg]]). Die Stiftung hat verschiedene Ausstellungen initiiert, u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit der [[Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.]]: Heinrich Stegemann 1888–1945, Bilder vom Krieg (2015) und mit der [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg]]: Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung. (2016). Heinrich Stegemann – „Ein großer Maler in Stellingen“, Gemälde-Holzschnitte-Lithografien-Aquarelle aus der Sammlung von [[Maike Bruhns]], katholisches Trauerzentrum in Hamburg-Stellingen, September bis Oktober 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Ansichten – Maler sehen die Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Kunsthalle, Wienand Verlag, S.&amp;amp;nbsp;194&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Stegemann 1880–1945, Bilder vom Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Herausgeber: Kunststiftung Heinrich Stegemann, 2015, ISBN 978-3-7386-5611-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121079252}}&lt;br /&gt;
* [http://www.galerie-herold.de/seiten/biografien/biostegemann.html Biografie auf galerie-herold.de]&lt;br /&gt;
* [http://weltmalerei.de/PORTRAIT/portrait-8.html Porträt „Der Türke“, Kohlezeichnung, 1920]&lt;br /&gt;
* [http://stegemann-stiftung.de/ Internetseite der Kunststiftung Heinrich Stegemann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121079252|LCCN=n88138817|VIAF=5222149108712568780000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stegemann, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stegemann, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stegemann, Heinrich Jasper&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stellingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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