<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Schnee</id>
	<title>Heinrich Schnee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_Schnee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Schnee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T06:06:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Schnee&amp;diff=592006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MarcelBuehner: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Schnee&amp;diff=592006&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-25T00:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Politiker Heinrich Schnee. Für den gleichnamigen Historiker siehe [[Heinrich Schnee (Historiker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Schnee.jpg|mini|Heinrich Schnee als Gouverneur a. D. in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Albert Schnee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1871]] in [[Neuhaldensleben]]; † [[23. Juni]] [[1949]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist, Kolonialbeamter, Politiker, Schriftsteller und Verbandsfunktionär. Er war von 1912 bis 1918/19 der letzte Gouverneur der Kolonie [[Deutsch-Ostafrika]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Weimarer Republik war er von 1924 bis 1932 Mitglied des Reichstages für die [[Deutsche Volkspartei|DVP]]. Von 1930 bis 1933 war er Präsident der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]], anschließend bis 1936 Vorsitzender des [[Reichskolonialbund]]es. In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte Schnee von 1933 bis 1945, nun als NSDAP-Mitglied, erneut dem Reichstag an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Ausbildung und Laufbahn bis 1912 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Schnee2.jpg|mini|Heinrich Schnee als [[Corps Rhenania Heidelberg|Heidelberger Rhenane]]]]&lt;br /&gt;
Schnee wurde in Neuhaldensleben in der preußischen [[Provinz Sachsen]] (heute Sachsen-Anhalt) als Sohn des Landgerichtsrats Hermann Schnee (1829–1901) und seiner Frau Emilie, geb. Scheibe (* 1840), geboren. Er besuchte das Gymnasium in [[Nordhausen am Harz]] und studierte [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] (Mitglied des [[Corps Rhenania Heidelberg]]), [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und Berlin, wo er 1893 zum Dr. jur. promoviert wurde. Am [[Seminar für Orientalische Sprachen]] in Berlin studierte er anschließend noch [[Swahili (Sprache)|Suaheli]] und [[Kolonialwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Heinrich Schnee, Herbertshöhe (heute Kopoko), Deutsch-Neuguinea 1900, mit Angehörigen der Polizeitruppe Neuguinea.jpg|mini|Dr. Heinrich Schnee, Herbertshöhe (heute Kopoko), Deutsch-Neuguinea 1900, mit Angehörigen der Polizeitruppe Neuguinea. Aufnahme durch Leutnant zur See Max Fleck (1874–1942), SMS SEEADLER.]]&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen wurde er 1897 zum Regierungsassessor in der Kolonialabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]] ernannt. 1898 wurde er Richter und stellvertretender [[Gouverneur]] in [[Deutsch-Neuguinea]]. 1900 wurde er als Bezirksamtmann und stellvertretender Gouverneur nach [[Deutsch-Samoa]] versetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1904 war er als [[Legationsrat]] in der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes wieder in Deutschland. 1905 wurde er Kolonialbeirat der [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[London]], 1906 [[Vortragender Rat]], 1907 [[Ministerialdirigent|Dirigent]] und ab 1911 [[Ministerialdirektor]] sowie Leiter der politischen und Verwaltungsabteilung im [[Reichskolonialamt]] Berlin. 1912 wurde ihm der Titel [[Wirklicher Geheimer Rat]] mit dem Prädikat „Exzellenz“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnee als Gouverneur von Deutsch-Ostafrika ==&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1919 war er letzter Gouverneur von [[Deutsch-Ostafrika]]. Geprägt war seine Amtszeit durch den [[Erster Weltkrieg in Ostafrika|Ersten Weltkrieg]]. Nach anfänglicher Respektierung der [[Kongokonferenz|Kongo-Akte]] begann Großbritannien mit einer Invasion Deutsch-Ostafrikas. Die Besetzung scheiterte 1914 an der [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika]] unter Oberstleutnant [[Paul von Lettow-Vorbeck]], der sich von nun an in Ostafrika bis zum Kriegsende in einer Art [[Guerilla]]krieg, der auch Nachbarkolonien verwüstete, gegen eine große Übermacht britischer, südafrikanischer, indischer, portugiesischer und belgischer Truppen trotz großer Verluste behaupten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] legte die Schutztruppe am 25. November 1918 ihre Waffen nieder, wurde [[Internierung|interniert]] und ab Januar 1919 nach Deutschland abtransportiert. Die Überführung der militärisch ungeschlagenen Schutztruppe in die Heimat war eines der wenigen Zugeständnisse der Sieger im Waffenstillstandsabkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Kriegsende: [[Robert Gerwarth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die größte aller Revolutionen: November 1918 und der Aufbruch in eine neue Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, München 2018, ISBN 978-3-8275-0036-6, S. 170–177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Helden gefeiert zogen Lettow-Vorbeck und Schnee am 2. März 1919 an der Spitze ihrer Truppe durch das [[Brandenburger Tor]] in Berlin ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Schnee Reichstagsabgeordneter für die [[Deutsche Volkspartei]], aus der er allerdings 1932 austrat. Ende 1932 wurde er in der deutschen Presse zeitweilig als möglicher Reichskanzler gehandelt. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.018.264)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/38670807&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von Hitler erneut als Abgeordneter für den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnee galt auch international als führender Repräsentant der deutschen Kolonialinteressen und wurde wiederholt zu Vortragsveranstaltungen in die Vereinigten Staaten und ins europäische Ausland eingeladen. Seine Reputation führte 1932 zur Berufung in die Mandschurei-Kommission des Völkerbundes (sog. [[Lytton-Kommission]]), die angesichts des militärischen Konflikts zwischen China und Japan um den Einfluss in der [[Mandschurei]] Verhandlungen mit den beiden Mächten führte und dem Völkerbund Bericht erstattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Verbandsfunktionär und Lebensende ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 wurde Schnee Präsident des [[Bund der Auslandsdeutschen|Bundes der Auslandsdeutschen]] (BdA), der Interessenvertretung der aktuell oder früher im Ausland lebenden Deutschen; sein Stellvertreter war [[Theodor Heuss]]. Der BdA verlor nach Schnees Absetzung im Mai 1933 und dem Übergang großer Teile zur [[NSDAP/AO|Auslandsorganisation der NSDAP]] im Zuge der „[[Machtergreifung]]“ jede Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Weißbecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Bund der Auslandsdeutschen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Alldeutscher Verband – Deutsche Liga für Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1983, S. 202–209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schnee übernahm im Mai 1933 den Vorsitz der eilig gebildeten Nachfolgeorganisation der [[Deutsche Liga für Völkerbund|Deutschen Liga für Völkerbund]], der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Völkerbundfragen&amp;#039;&amp;#039;, deren Tätigkeit für die Hitler-Regierung nach der [[Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund]] im November 1933 zum Erliegen kam. Sie existierte jedoch, mit völkerrechtlichen Studien beschäftigt, als &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht und Weltpolitik&amp;#039;&amp;#039; bis 1945 fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Höhne: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Liga für Völkerbund&amp;#039;&amp;#039;. In: Dieter Fricke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945)&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Liga fur Völkerbund – Gesamtverband der christlichen Gewerkschaften Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1984, S. 9–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1936 war Schnee letzter Präsident der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]] (DKG), die dann im [[Reichskolonialbund]] (RKB) aufging. Von 1933 bis 1945 war Schnee Präsident der [[Deutsche Weltwirtschaftliche Gesellschaft|Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft]], einer Unterorganisation des BdA. Von den Alliierten wegen seines NSDAP-Mandats im Reichstag zunächst als belastet eingestuft, konnte Schnee nach dem Zweiten Weltkrieg seine Arbeit nicht mehr aufnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hubert: &amp;#039;&amp;#039;Uniformierter Reichstag. Die Geschichte der Pseudo-Volksvertretung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1992, ISBN 3-7700-5167-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Schnee starb am 23. Juni 1949 im Alter von 78 Jahren bei einem Autounfall in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]] (Grablage: I-Wald-14).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;494.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Heinrich Schnee gilt als eine der prominenten Persönlichkeiten des deutschen [[Geschichtsrevisionismus#Zum Ersten Weltkrieg|Geschichtsrevisionismus]], der die Ergebnisse des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nicht wahrhaben wollte. Schnees besonderes Interesse galt der Wiedergewinnung der verlorenen Kolonien. Durch Veröffentlichungen von Büchern und Aufsätzen als Politiker, Verbandsfunktionär und Vortragender versuchte er, der „kolonialen Frage“ eine nationale Bedeutung zu verleihen und für die Rückgewinnung der ehemaligen Kolonialgebiete zu werben. Mit der [[Deutscher Kolonialismus in der Zeit des Nationalsozialismus|Gleichschaltung der Kolonialverbände]] 1936 zeichnete sich ab, dass sein Einfluss erloschen war. Schnee wurde bei der Führung des RKB nicht mehr berücksichtigt und trat dem neuen Verband nicht mehr bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe mit Ada Schnee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Schnee.jpg|miniatur|Grab von Heinrich und Ada Schnee auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]Heinrich Schnee war seit seiner Eheschließung am 7. November 1901 mit der ehemaligen Schauspielerin und späteren Autorin [[Ada Schnee]] verheiratet. Aufgrund ihrer Abstammung als Tochter eines englischen Vaters besaß sie auch die britische Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web |last=Blackburn |first=Geoff |title=German Australians in von Lettow&amp;#039;s Army, 1915–1918, or, The Governor&amp;#039;s Wife Was an Australian Actress |language=en |date=1999-06 |publisher=Military Historical Society of Australia |url=https://www.mhsa.org.au/download/sabretache-vol-xl-no-2-june-1999/ |website=www.mhsa.org.au |access-date=2025-07-31 |pages=23–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als Ada Adeline Woodhill war sie in Australien aufgewachsen, wo sie in jungen Jahren eine Karriere als Theaterschauspielerin begann. Im Oktober 1900 verließ sie Sydney per Schiff, um neue Engagements in den USA zu erlangen. Auf demselben Dampfer lernte sie den 29-jährigen deutschen Diplomaten Heinrich Schnee kennen. Nach ihrer Heirat begleitete sie ihren Mann auf seinen weiteren Dienstorten, bevor Heinrich Schnee mit seiner Ehefrau 1912 sein Amt als Gouverneur von Deutsch-Ostafrika antrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; details=&amp;quot;204&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web |last=Illert |first=Otis |title=Settler and Administration Antagonism in Colonial German East Africa, 1885-1925 |language=en |date=2022-07 |publisher=University of Cambridge |url=https://api.repository.cam.ac.uk/server/api/core/bitstreams/7367e0e1-bd18-46a8-a5e1-dfba3c666902/content |archive-url=http://web.archive.org/web/20250221053958/https://api.repository.cam.ac.uk/server/api/core/bitstreams/7367e0e1-bd18-46a8-a5e1-dfba3c666902/content |archive-date=2025-02-21 |website=api.repository.cam.ac.uk |format=PDF |access-date=2025-08-10 |publication-place=Cambridge, UK}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Ehepaar durch die [[Erster Weltkrieg in Ostafrika|Kriegshandlungen in Ostafrika]] getrennt worden war, konnte Ada Schnee bereits 1917 nach Deutschland zurückkehren. Ihre autobiografische Schrift &amp;#039;&amp;#039;Meine Erlebnisse während der Kriegszeit in Deutsch-Ostafrika&amp;#039;&amp;#039; über ihr Leben in Deutsch-Ostafrika als Frau des letzten deutschen Gouverneurs wurde 1918 veröffentlicht. Darin schrieb sie über ihre Erfahrungen als [[Augenzeugin]] des Ersten Weltkriegs in Ostafrika und ihre Erlebnisse als weibliche Zivilgefangene der belgischen und britischen Militärbehörden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ada Schnee |Titel=Meine Erlebnisse |Sammelwerk=Prose Nonfiction |Datum=1918-01-01 |Online=https://scholarsarchive.byu.edu/sophnf_nonfict/309 |Abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 veröffentlichte Ada Schnee die Memoiren ihres verstorbenen Mannes über seine Jahre als Gouverneur in Deutsch-Ostafrika unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Als letzter Gouverneur in Deutsch-Ostafrika – Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite book |last=Schnee |first=Heinrich |title=Als letzter Gouverneur in Deutsch-Ostafrika: Erinnerungen |publisher=Quelle &amp;amp; Meyer |location=Heidelberg |date=1964 |url=https://books.google.com/books?id=Fka7AAAAIAAJ&amp;amp;q=Ada+Schnee |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1925 Ernennung zum Dr. rer. pol. h. c. der [[Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
* 1941 [[Adlerschild des Deutschen Reiches]] (Überreichung mit der Widmung „Dem deutschen Kolonialpionier“ durch [[Otto Meissner]] anläßlich seines 70. Geburtstages)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|05|02|1941|10|Neues vom Tage. Adlerschild fur Gouverneur a.&amp;amp;nbsp;D. Dr. Heinrich Schnee|HERVORHEBUNG=Adlerschild&amp;amp;#32;fur&amp;amp;#32;Gouverneur&amp;amp;#32;a.&amp;amp;#32;D.&amp;amp;#32;Dr.&amp;amp;#32;Heinrich&amp;amp;#32;Schnee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Südsee. Unter den kannibalischen Stämmen des Bismarck-Archipels&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 1904, ({{URN|nbn:de:gbv:46:1-11680}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1908, ({{URN|nbn:de:gbv:46:1-10364}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Ostafrika im Weltkriege. Wie wir lebten und kämpften.&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Leipzig 1919, ({{URN|nbn:de:gbv:46:1-11033}})&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kolonial-Lexikon|Deutsches Koloniallexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, {{DNB|560898940}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Braucht Deutschland Kolonien?&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Leipzig 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die koloniale Schuldlüge&amp;#039;&amp;#039;. Sachers und Kuschel, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
** englisch: &amp;#039;&amp;#039;German Colonization Past and Future. The Truth about the German Colonies&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck Kennikat Press, Port Washington/London 1970.&lt;br /&gt;
** spanisch: &amp;#039;&amp;#039;La colonización alemana: El pasado y el futuro. La verdad sobre las colonias alemanas&amp;#039;&amp;#039;, con un prologo de [[José Vasconcelos]]. München, Editore Internacional 1929.&lt;br /&gt;
** italienisch: &amp;#039;&amp;#039;La colonizzazione germanica: Il suo passato ed il suo futuro&amp;#039;&amp;#039;, nach der englischen Übersetzung von 1926 übersetzt. Santoro, Rom 1932.&lt;br /&gt;
** italienisch: &amp;#039;&amp;#039;La menzonga inglese della colpa colonial&amp;#039;&amp;#039;. Vallecchi, Florenz 1941.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|btb|02|05|1925|4|Dem Andenken der Gefallenen. Ein Wort zur morgigen Gedenkfeier des Kameradschaftsbundes|HERVORHEBUNG=Dem&amp;amp;#32;Andenken&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;Gefallenen}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalismus und Imperialismus&amp;#039;&amp;#039;. Reimar Hobbing, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre Versailles&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg., zusammen mit Hans Draeger), 3 Bände, Brückenverlag, Berlin 1929/30.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nwj|26|03|1931|2|Deutsche Kolonien dürfen nicht von England verschluckt werden. Deutsch-Ostafrika keine Kriegsbeute!|HERVORHEBUNG=Deutsche&amp;amp;#32;Kolonien&amp;amp;#32;dürfen&amp;amp;#32;nicht&amp;amp;#32;von}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völker und Mächte im Fernen Osten. Eindrücke von einer Reise mit der Mandschurei-Kommission&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kolonien vor, in und nach dem Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Leipzig 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands koloniale Forderung&amp;#039;&amp;#039;. Wendt, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kolonialmacht Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Jugendbücherei No. 679–681. Verlag H. Hilger, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als letzter Gouverneur in Deutsch-Ostafrika – Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Ada Schnee. Quelle und Meyer, Heidelberg 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katharina Abermeth: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schnee. Karrierewege und Erfahrungswelten eines deutschen Kolonialbeamten&amp;#039;&amp;#039;. Solivagus Praeteritum, Kiel 2017, ISBN 978-3-9817079-4-6&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|280|281|Schnee, Albert Hermann Heinrich|Ralph Erbar|116819138}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Daniel Steinbach: [https://encyclopedia.1914-1918-online.net/article/schnee-heinrich/?format=pdf Schnee, Heinrich]. In: 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War (englisch)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116819138}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015752}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116819138}}&lt;br /&gt;
* Nachlass von Schnee im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Signatur &amp;quot;[https://archive.spk-berlin.de/actaproweb/archive.xhtml?id=Vz++++++2d225790-9c29-5330-8b06-fa9007ebb8c4&amp;amp;parent_id=#Vz______2d225790-9c29-5330-8b06-fa9007ebb8c4 VI. Hauptabteilung, Nachlass Schnee, H.]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gouverneure (Deutsch-Ostafrika)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116819138|LCCN=no/90/1954|VIAF=7519902|NDL=00474614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schnee, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksamtmann (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Kolonialgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Deutsch-Ostafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialrevisionismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Leibniz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schnee, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schnee, Heinrich Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Kolonialbeamter, Politiker (NSDAP), MdR, Schriftsteller und Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuhaldensleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MarcelBuehner</name></author>
	</entry>
</feed>