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	<title>Heinrich Schmidt-Matthiesen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:16:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wandelndes Lexikon: Von Category:Absolvent der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu Category:Absolvent der Universität Münster verschoben Cat-a-lot benutzend</title>
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		<updated>2024-01-05T11:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Absolvent_der_Westf%C3%A4lischen_Wilhelms-Universit%C3%A4t_M%C3%BCnster&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Absolvent der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Category:Absolvent der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster&lt;/a&gt; zu &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Absolvent_der_Universit%C3%A4t_M%C3%BCnster&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Absolvent der Universität Münster (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Category:Absolvent der Universität Münster&lt;/a&gt; verschoben &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:Help:Cat-a-lot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:Help:Cat-a-lot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Cat-a-lot&lt;/a&gt; benutzend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schmidt-Matthiesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1923]] in [[Witten]]; † [[4. Mai]] [[2006]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Frauenarzt]], [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]] und [[Onkologie|Onkologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinrich Schmidt-Matthiesen wurde im [[Ruhrgebiet]] geboren. Nach dem Schulabschluss wurde er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum [[Wehrdienst]] einberufen. Dort war er bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] tätig. Er war Bordfunker- und Navigationslehrer sowie Blindfluglehrer an einer Fliegerschule.&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er in [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] als [[Sanitäter]] eingesetzt. Dies veranlasste ihn zum [[Studium der Medizin]], obwohl er eigentlich für ein [[Ingenieur]]sstudium an der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule Danzig]] [[Immatrikulation|„fernimmatrikuliert“]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1952 studierte Schmidt-Matthiesen [[Medizin]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]]. Am 3. Dezember 1952 wurde er dort mit einer [[Dissertation]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;„Neue Ergebnisse zur Lymphknotenfunktion“&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1952 bis 1954 war er als Pflichtassistent an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Frauenklinik Göttingen]] tätig. 1954/55 arbeitete Schmidt-Matthiesen am [[Universitätsklinikum Mannheim|Pathologischen Institut Mannheim]], um anschließend nach [[Göttingen]] zurückzukehren. Er wurde nach der Facharztausbildung unter [[Heinz Kirchhoff]] 1961 mit einer Arbeit zu &amp;#039;&amp;#039;„Histochemischen Studien am normalen menschlichen Endometrium“&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation|habilitiert]], 1963 [[Oberarzt]] und 1966 zum außerplanmäßigen [[Professor]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde Heinrich Schmidt-Matthiesen auf den [[Lehrstuhl]] für Gynäkologie der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] berufen und zum Direktor der Universitäts-Frauenklinik ernannt. Seine Antrittsvorlesung mit dem Thema: &amp;#039;&amp;#039;„Der Einfluss der praenatalen Umwelt auf die Entwicklung“&amp;#039;&amp;#039; hielt er am 4. Mai 1970. Er leitete die Klinik bis zu seiner [[Emeritierung]] 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Schmidt-Matthiesen verstarb 2006 im Alter von 83 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1956 mit seiner Frau Elisabeth Schmidt-Matthiesen, geb. Westhoff, verheiratet, mit der er drei Kinder, Andreas, Bettina, und Cornelia, hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1963 erhielt Schmidt-Matthiesen in [[Lille]] den &amp;#039;&amp;#039;Prix quadiennale&amp;#039;&amp;#039; der [[FIGO]]. 1968 wurde ihm in [[Lübeck]] der Jahrespreis der Nordwestdeutschen Gesellschaft für Gynäkologie verliehen. Zwischen 1978 und 1980 war Heinrich Schmidt-Matthiesen Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;]] und richtete den Kongress 1980 in [[Hamburg]] aus. Er war Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Mittelrheinischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;, Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Tumorzentrums Rhein-Main&amp;#039;&amp;#039;, sowie Präsident des Hessischen Krebskongresses. Er war Gründungsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie&amp;#039;&amp;#039; (AGO) am 18. September 1981 und bis 1987 1. Vorsitzender der Organisation, die heute in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Krebsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt-Matthiesen war von 1979 bis 1985 Mitglied des ständigen Sachverständigenrates des Bundesministeriums für Forschung und Technik in [[Bonn]], 1978 bis 1990 Delegierter der Bundesrepublik Deutschland in der &amp;#039;&amp;#039;UPIGO&amp;#039;&amp;#039;, der Vereinigung der Berufsverbände der Frauenärzte der europäischen Staaten und war Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Ehrenmitglied]] des [[Berufsverband der Frauenärzte|&amp;#039;&amp;#039;Berufsverbandes der Frauenärzte&amp;#039;&amp;#039;]], der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Società Italiana di Ginecologia e Ostetricia&amp;#039;&amp;#039;, sowie der &amp;#039;&amp;#039;Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste in der gynäkologischen [[Onkologie]] wurde Heinrich Schmidt-Matthiesen 1993 mit dem&lt;br /&gt;
[[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie&amp;#039;&amp;#039; (AGO) der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039; schreibt alle zwei Jahre den &amp;#039;&amp;#039;Schmidt-Matthiesen-Preis&amp;#039;&amp;#039; für innovative Leistungen zu den Themen Pathogenese, Pathophysiologie, Molekularbiologie, experimentelle Onkologie, diagnostische und prognostische Faktoren, Therapie maligner gynäkologischer Tumoren und supportiver Maßnahmen aus. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wird gesponsert von &amp;#039;&amp;#039;[[Pfizer]] Oncology&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Histochemische Studien am normalen menschlichen Endometrium.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation]]sschrift, [[Georg-August-Universität Göttingen]] 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das normale menschliche Endometrium.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die fibrinolytische Aktivität von Endometrium und Myometrium, Dezidua und Plazenta, Kollum- und Korpuskarzinomen: Physiologie, Pathologie und klinisch-therapeutische Konsequenzen.&amp;#039;&amp;#039; Karger Verlag, Basel 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The normal human Endometrium.&amp;#039;&amp;#039; Blakiston Div., McGraw-Hill Book Co, New York 1968.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe. Ein Kurzlehrbuch für Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-7945-0283-3; 4. Auflage ebenda 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prä-, intra- und postoperative Massnahmen in Gynäkologie und Geburtshilfe. Ein Ratgeber für die klinische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Enke Verlag, Stuttgart 1974, ISBN 3-432-01880-0.&lt;br /&gt;
* mit [[Gunther Bastert]]: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologische Onkologie: Diagnostik, Therapie und Nachsorge der bösartigen Genitaltumoren und des Mammakarzinoms.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-7945-0849-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Karl Heinrich Wulf]]: &amp;#039;&amp;#039;Klinik der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; (begründet von Horst Schwalm und [[Gustav Döderlein]]). Urban und Fischer Verlag, München.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen: die Entwicklung der Gynäkologie von 1948 bis 1988; eine kritische Bilanz. Abschiedsvorlesung gehalten am 8. Februar 1988.&amp;#039;&amp;#039; Urban und Schwarzenberg, München 1988, ISBN 3-541-13371-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus im Verborgenen und andere Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Verlag, Aachen 2002, ISBN 3-89514-366-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gunther Bastert]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Heinrich Schmidt-Matthiesen (1923–2006).&amp;#039;&amp;#039; Newsletter 3/2006 der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Senologie&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Gesellschaft für Senologie&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Gesellschaft für Senologie&amp;#039;&amp;#039;, VI-VII, [http://www.senologie.org/download/pdf/newsletter3_2006.pdf online] (PDF-Dokument; 253&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Kaufmann (Mediziner)|Manfred Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an Professor Dr. med. Heinrich Schmidt-Matthiesen 28. März 1923 bis 4. Mai 2006.&amp;#039;&amp;#039; Hessisches Ärzteblatt 7/2006, 532-4, [http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2006/2006_07/2006_07_24.pdf online] (PDF-Dokument; 112&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Manfred Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an Professor Dr. med. Heinrich Schmidt-Matthiesen 28. März 1923 bis 4. Mai 2006.&amp;#039;&amp;#039; AGO-Newsletter IV/2006, [http://www.ago-online.org/_download/unprotected/newsletter04_0506.pdf online] (PDF-Dokument; 49&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Gunther Bastert: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Professor Heinrich Schmidt-Matthiesen.&amp;#039;&amp;#039; Frauenarzt 47 (2006), 656-7&lt;br /&gt;
* Eduard Koschade: &amp;#039;&amp;#039;Vermittler zwischen Klinik und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Frauenarzt 47 (2006), 657-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120592363|LCCN=n/85/815764|VIAF=37751395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidtmatthiesen, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt-Matthiesen, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Witten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wandelndes Lexikon</name></author>
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