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	<title>Heinrich Schild - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Schild&amp;diff=348578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: typo</title>
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		<updated>2025-03-07T20:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1895]] in [[Elberfeld]]; † [[18. Februar]] [[1978]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Deutsche Partei|DP]], später [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Heinrich Schild stammt aus einer Handwerkerfamilie. Nach dem Studium der Volkswirtschaft mit abschließender Promotion in [[Universität zu Köln|Köln]] 1921&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schild: Das Lohn- und Arbeitsverhältnis im deutschen Malergewerbe des zwanzigsten Jahrhunderts unter dem Einfluss der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, Hannover 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt; war er seit 1922 in dem im Oktober 1919 in Hannover gegründeten Reichsverband des deutschen Handwerks tätig. Seit 1924 war er als [[Syndikus]] für verschiedene Fachverbände des Handwerks tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingeborg Esenwein-Rothe |Hrsg=Arthur Schweitzer |Titel=Die Wirtschaftsverbände von 1933 bis 1945 |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=1966 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat bereits zum 1. März 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 990.805),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37370795&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt:  {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; war von Ende März 1933 bis Ende September 1934 Generalsekretär des deutschen Handwerks in Berlin und wehrte sich in dieser Funktion gegen den Zugriff der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] auf Grundlage des „Gesetzes zur Vorbereitung des organischen Aufbaus der deutschen Wirtschaft“ vom Februar 1934.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn: Industrie und Handwerk im Konflikt mit staatlicher Wirtschaftspolitik?: Studien zur Politik der Arbeitsbeschaffung in Deutschland 1930–1934, Berlin 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schilds Machtkampf zwischen Handwerk und DAF&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Schüler: Das Handwerk im Dritten Reich. Die Gleichschaltung und was danach folgte, Bad Wörishofen 1951; Valentin Chesi: Struktur und Funktionen der Handwerksorganisation in Deutschland seit 1933. Ein Beitrag zur Verbandstheorie (Untersuchungen über Gruppen und Verbände, Bd. 4) Berlin 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt; führte zu einem von ihm selbst eingeleitetem Verfahren vor dem Parteigericht der NSDAP, das ihn 1935 entlastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Position als NSDAP-Funktionär kaufte Schild 1934 die [[Haël-Werkstätten für Künstlerische Keramik]] von [[Margarete Heymann|Margarete Heymann-Loebenstein]]. Als Jüdin war Heymann-Loebenstein wirtschaftlicher und politischer Verfolgung ausgesetzt und war gezwungen, ihr Unternehmen weit unter Wert zu verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Inge Hansen-Schaberg, Wolfgang Thöner, Adriane Feustel |Titel=Entfernt : Frauen des Bauhauses während der NS-Zeit - Verfolgung und Exil |Sammelwerk=Frauen und Exil |Band=Tagungsband |Nummer=5 |Verlag=edition text + kritik |Ort=München |Datum=2012 |ISBN=9783869162126 |Seiten=117-140}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schild galt als Mäzen der Keramikerin [[Hedwig Bollhagen]], die er als künstlerische Leiterin einsetzte. Er selbst wurde unentgeltlicher Geschäftsführer der dort neugegründeten [[HB-Werkstätten für Keramik]]. Die HB-Werkstätten für Keramik in Marwitz (Brandenburg) existieren bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 siedelte Schild aus der damaligen [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] nach Westdeutschland um. Von 1949 bis 1958 war er Hauptgeschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks NRW e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Daneben war er auch Generalsekretär des &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälischen Handwerkerbundes&amp;#039;&amp;#039; und Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Mittelstandsblocks&amp;#039;&amp;#039;, eines Lobby-Verbandes für die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen. Anschließend machte er sich als Wirtschaftsberater selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Schild war seit 1953 Mitglied der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]], die er am 1. Juli 1960 verließ. Am 20. September 1960 trat er der CDU bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Schild war Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] von 1953 bis 1961. Er gehörte neben [[Erwin Schoettle]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), [[Rudolf Vogel (Politiker, 1906)|Rudolf Vogel]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), [[Martin Blank]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) und [[Wilfried Keller]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]]) zur ersten Besetzung des [[Vertrauensgremium]]s für die geheimen [[Haushaltsplan|Haushaltspläne]] der [[Nachrichtendienste des Bundes]], das am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1956 erstmals zusammenkam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Wolf |Titel=Die Entstehung des BND. Aufbau, Finanzierung, Kontrolle |Reihe=Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968 |BandReihe=9 |HrsgReihe=Jost Dülffer, Klaus-Dietmar Henke, Wolfgang Krieger, Rolf-Dieter Müller |Auflage=1 |Verlag=Ch. Links Verlag |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-96289-022-3 |Seiten=356}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. Dezember 1958 bis zum 29. November 1961 war Schild auch Mitglied des [[Europaparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1969 war er Mitglied des Kreistages im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]], 1963/64 als Fraktionsvorsitzender der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1972 war Heinrich Schild Bürgermeister der Gemeinde [[Nümbrecht]] und von 1964 bis 1969 [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des Oberbergischen Kreises. Nach seinem Tod im Jahr 1978 wurde in Nümbrecht eine Straße nach Heinrich Schild benannt. Aufgrund seiner früheren NSDAP-Mitgliedschaft und seine Beteiligung an den HB-Werkstätten für Keramik während der NS-Zeit erfolgte im März 2021 die Umbenennung der Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Weber: [https://www.oberberg-aktuell.de/news/zweifelhafte-vergangenheit-a-41098 &amp;#039;&amp;#039;Zweifelhafte Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039;] Oberberg Aktuell, 2. März 2021, abgerufen am 28. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neue Organisation des Handwerks&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinden Nümbrecht und Marienberghausen.&amp;#039;&amp;#039; Nümbrecht 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 738.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Hachtmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen, 2012, ISBN 978-3-8353-1037-7.&lt;br /&gt;
* [https://zzf-potsdam.de/sites/default/files/gutachten_bollhagen_9.7.08.pdf Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten zu den &amp;quot;Arisierungs&amp;quot;-Vorwürfen gegen Hedwig Bollhagen&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 2008.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Oberbergischen Kreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102827596X|VIAF=283103559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schild, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vertrauensgremiums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Oberbergischer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schild, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DP, CDU), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
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