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	<title>Heinrich Schickhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Schickhardt&amp;diff=68709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert: + Schloss Ebersberg</title>
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		<updated>2026-02-28T20:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Schloss Ebersberg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Hofbaumeister. Zum Admiral siehe [[Heinrich Schickhardt (Admiral)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Schickhardt Holzschnitt o.R. (BVuHSi01).jpg|mini|Porträt von Heinrich Schickhardt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder Schickard; * [[5. Februar]] [[1558]] in [[Herrenberg]]; † [[14. Januar]] [[1635]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Hofbaumeister]] des [[Herzogtum Württemberg|Herzogtums Württemberg]] und ein bedeutender Baumeister der [[Hochrenaissance]] Deutschlands. Für die [[Kunstgeschichte]], aber mehr noch für die württembergische Architekturgeschichte ist Schickhardt von herausragender Bedeutung. Sein umfangreiches, [[Akribie|akribisch]] geführtes [[Werkverzeichnis]] blieb als bedeutende [[Hinterlassenschaft]] bis heute erhalten. Er ist ein bedeutender Vertreter der [[Schickhardt (Familie)#Schwäbische Linie|schwäbischen Linie der Schickhardt-Familie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich Schickhardt entstammte einer Herrenberger Handwerkerfamilie. Seine Eltern waren der württembergische Kunstschreiner [[Lucas Schickhardt (I.)|Lucas Schickhardt]] († 1585) und dessen Frau Anna geb. Hezer († 1579). Sein Großvater [[Heinrich Schickhardt der Ältere]] schuf das Chorgestühl der [[Stiftskirche Herrenberg|Herrenberger Stiftskirche]]. Nach seiner [[Wanderjahre|Gesellenzeit]] wurde er 1578 Gehilfe des württembergischen Hofbaumeisters [[Georg Beer (Baumeister)|Georg Beer]], mit dem er am [[Neues Lusthaus Stuttgart|Neuen Lusthaus Stuttgart]] und ab 1586 am Jagdschloss in Hirsau arbeitete. Außerdem war er mit Beer ab 1590 am Wiederaufbau von [[Schiltach]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Friedrich I. (Württemberg, Herzog)|Friedrich I.]] zog ihn nach seinem Regierungsantritt 1593 immer häufiger zu Bauprojekten heran. Von Friedrich bekam Schickhardt unter anderem den Auftrag zum Ausbau der Residenzstadt Mömpelgard ([[Montbéliard]]); dort ist der Schwabenhof, an dem er 1599/1602 baute, erhalten geblieben. 1599 begann er mit dem planmäßigen Bau von [[Freudenstadt]] im [[Schwarzwald]], wobei dort größtenteils die vom Herzog favorisierte Planvariante nach „Mühlbrettsystem“ anstelle der von Schickhardt vorgeschlagenen schachbrettartigen Grundkonzeption ausgeführt wurde. 1599/1600 begleitete er den Herzog nach [[Rom]] und führte ein genaues Reisetagebuch, nachdem er bereits 1598 das Land bereist hatte. In Italien interessierte sich Schickhardt für den dortigen Festungsbau und die Anlage von Planstädten. Er besuchte [[Livorno]] und die Festung [[Casale Monferrato|Casale]] und machte die Bekanntschaft mit dem Festungsbaumeister [[Bonaiuto Lorini]], dem Erbauer von [[Palmanova]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Württemberg baute er von 1600 bis 1602 die Ulrichsbrücke über den [[Neckar]] in [[Köngen]], die bis heute erhalten blieb. 1608 wurde Heinrich Schickhardt zum herzoglich-württembergischen Landbaumeister ernannt. Er war der wichtigste Baumeister der Renaissance in Südwestdeutschland. Er war am Wiederaufbau von [[Oppenau]] und [[Vaihingen an der Enz]] nach Stadtbränden beteiligt und erbaute zahlreiche Kirchen, unter anderem in [[Göppingen]] und [[Heidenheim an der Brenz]]. Er war an zahlreichen Schlossbauten beteiligt, errichtete aber auch viele Bäder, Brunnen, Keltern und Bürgerhäuser. Als sein Hauptwerk gilt der &amp;#039;&amp;#039;Neue Bau&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart (1600/1609). Dieser Prachtbau der deutschen Renaissance brannte 1757 ab und wurde deshalb 1778 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Bauten plante Schickhardt auch die Schiffbarmachung des Neckars zwischen Stuttgart und Heilbronn, wofür er das gesamte Gebiet kartografieren ließ und Verhandlungen mit niederländischen und italienischen Wasserbautechnikern sowie mit der Reichsstadt Heilbronn führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 1635, inmitten des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wurde Schickhardt in Stuttgart von Soldaten erstochen, weil er sich anschickte, die Vergewaltigung einer Angehörigen durch diesen Soldaten zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Peterke |Titel=Geschichte der Gemeinde Hegnach |Hrsg=Joachim Peterke im Auftrag der Gemeinde Hegnach |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Emil Scheel, Buch- und Offsetdruckerei |Ort=Oeffingen/Stuttgart |Datum=1969 |ISBN= |Seiten=87 und 101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Lusthaus Landtafel 1589.jpg|miniatur|Das Lusthaus in Stuttgart, 1589]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrichsbrücke Köngen 2005.jpg|miniatur|Die Ulrichsbrücke in [[Köngen]] von 1602 über den Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freudenstadt Dreizeilenplan.jpg|miniatur|Die Neugründung [[Freudenstadt]] im „Dreizeilenplan“ von Schickhardt]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1579–81 || [[Schloss Stammheim (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1586–89 || Erweiterung des [[Esslingen am Neckar|Esslinger]] [[Sehenswürdigkeiten der Stadt Esslingen am Neckar#Altes Rathaus mit Glockenspiel|Rathauses]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1590 || Wiederaufbau der Stadtanlage von [[Schiltach]] nach Stadtbrand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1592 || Pfarrkirche in [[Freudenstadt]]-[[Grüntal (Freudenstadt)|Grüntal]]: Planung Georg Beer, Bauleitung H. Schickhardt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1592 || [[Schloss Deufringen]] in [[Deufringen]] unter dem Schorndorfer Obervogt Jakob von Gültlingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1593 || Umbau des [[Schloss Hochberg|Schlosses Hochberg]] in [[Remseck]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1595 || Haus mit hydraulischer Pumpe für die Wasserversorgung des Schlosses in [[Montbéliard]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1595–97 || &amp;#039;&amp;#039;Logis des gentilshommes&amp;#039;&amp;#039;  im Schloss von Montbéliard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1596 || Umbau des [[Fruchtkasten (Stuttgart)|Stiftsfruchtkastens]] in [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1596–97 || Badhaus in [[Bad Boll]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1598–1605 || Planung der Erweiterung des [[Schloss Hellenstein|Schlosses Hellenstein]] in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] einschließlich einer Schlosskirche im Renaissance-Stil als [[Querkirche]], ausgeführt durch [[Elias Gunzenhäuser]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1598&lt;br /&gt;
|Ausbesserung und teilweiser Wiederaufbau der steinernen Brücke über den Doubs bei [[Voujeaucourt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Ehrenfried Kluckert]]: &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Mömpelgard. Kulturgeschichtliche Streifzüge ins schwäbische Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 2001, ISBN 3-421-05471-1, S.&amp;amp;nbsp;165f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1598 || &amp;#039;&amp;#039;[[Vorderes Schlössle Oberensingen|Vorderes Schlössle]]&amp;#039;&amp;#039; in Nürtingen-[[Oberensingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1598–1607 || &amp;#039;&amp;#039;Collège universitaire&amp;#039;&amp;#039; in Montbéliard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1598–1608 || Neues Stadtviertel, genannt &amp;#039;&amp;#039;La Neuveville&amp;#039;&amp;#039;, in Montbéliard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1599 || Gründung von [[Freudenstadt]] als [[Planstadt]] nach Schickhardts „Dreizeilenplan“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1599–1601 || Evangelische Kirche in Aidlingen-[[Dachtel#Sehenswürdigkeiten|Dachtel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1599–1602 || Modellbauernhof, genannt &amp;#039;&amp;#039;La Souaberie&amp;#039;&amp;#039;, in Montbéliard&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1602&lt;br /&gt;
|Ausbesserung der Kirche von [[Étobon]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1599–1609&lt;br /&gt;
|[[Neuer Bau (Stuttgart)|Neuer Bau]], Renaissancebau in Stuttgart der als Marstall, Festsaal, Rüstkammer und Kunstkabinett diente&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1600 || Kelter in [[Hedelfingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1600 || Umbau des [[Wildberg (Schwarzwald)|Schlosses Wildberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1600 || Direktoriumsgebäude des [[Collegium Illustre]] in [[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1600 || [[Schloss Nippenburg]] bei [[Schwieberdingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1600–02 || [[Ulrichsbrücke (Köngen)|Steinbrücke über den Neckar]] in [[Köngen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1601–07 || Evangelische Kirche Saint-Martin in [[Montbéliard]] (Mömpelgard)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1602–03 || [[Evangelische Stadtkirche (Hornberg)|Evangelische Stadtkirche]] in [[Hornberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1604 || Neues Schloss in [[Altensteig]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1604–30 || Stiftsgebäude des Augustinerchorherrenstift [[Backnang]] (Entwurf)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1605 || [[Prinzenbau (Stuttgart)|Prinzenbau]] in [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1605 || Verlängerung des Baues des [[Schloss Waldenbuch|Schlosses Waldenbuch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1606 || Pfarrhaus in [[Hildrizhausen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1606–07 || Unteres Schloßportal in [[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1606–08 || Fertigstellung der von [[Elias Gunzenhäuser]] geplanten und errichteten [[Stadtkirche Freudenstadt]] nach dessen Tod 1606&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1608 || Erneuerung der Obergeschosse des Schlosses in [[Poltringen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1609–10 || Gut [[Seehaus Leonberg|Seehaus]] in [[Leonberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1609–14 || Ausbau und Erweiterung des [[Schloss Leonberg|Schlosses Leonberg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1610 || Umbau der Allerheiligenkapelle in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1610–11 || [[Georgskirche (Horkheim)|Georgskirche]] in [[Horkheim]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1610–11 || Planung der neuen Neckarbrücke in [[Plochingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wurster, Otto: Heimatgeschichte Plochingen. 1949 S. 431. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1610–12 || Planung zur Langhaus-Erweiterung der [[Lambertuskirche (Pfaffenhofen)|Lambertuskirche]] (veränderte Ausführung durch örtliche Baumeister) und Neubau des Pfarrhauses in [[Pfaffenhofen (Württemberg)|Pfaffenhofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1612 ||Drahtmühle zu [[Christophstal]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1612 || Pfarrhaus in [[Benningen am Neckar]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1612 || Umbau des [[Schloss Hochdorf (Remseck)|Schlosses Hochdorf]] in [[Remseck am Neckar]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1612–13 || Umgestaltung der [[Stadtkirche (Bad Cannstatt)|Stadtkirche]] in [[Stuttgart-Bad Cannstatt|Cannstatt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1613 || Turmerhöhung der Stadtpfarrkirche in [[Metzingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1613 || Wiederaufbau des Konigsbronner Pfleghofs in [[Pfullendorf]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1614 || Achteckgeschosse des [[Stadtturm (Backnang)|Turms der Pfarrkirche St. Michael]] in [[Backnang]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1614 || Pfarrhaus in [[Tailfingen (Gäufelden)|Tailfingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1615 || Gesamtplanung des Wiederaufbaus der Stadt [[Oppenau]] nach dem Stadtbrand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1615–17 || [[Schloss Mauren]] in [[Ehningen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1617 || Langhaus der Ev. Stadtkirche [[St. Martin (Gochsheim)|St. Martin]] in [[Gochsheim (Kraichtal)|Gochsheim]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1617 || Entwurf des Neptunbrunnens in [[Tübingen]], ausgeführt von Georg Miller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1617–18 || Erhöhung des [[Klinikum Christophsbad|Christophsbades]] in [[Göppingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1617–19 || Turmaufsatz der  [[Horrheim#Pfarrkirche St. Clemens|Pfarrkirche St. Clemens]] in [[Horrheim]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1617–20 || 467&amp;amp;nbsp;m Wasserstollen durch [[Kalktuff]]barre. Fischteich-Nutzung des „Bodenlosen Sees“ bei [[Seeburg (Bad Urach)|Seeburg]] ([[Bad Urach]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1618 || Fruchtkasten der Herrenalber Pflege in [[Vaihingen an der Enz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1618–19 || Evangelische [[Stadtkirche Göppingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1618–21 || Evangelische [[Marien-Kirche (Adolzfurt)|Pfarrkirche Adolzfurt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1619 || Evangelische [[Stadtkirche (Vaihingen an der Enz)|Stadtkirche Vaihingen an der Enz]]: Wiederherstellung der 1618 ausgebrannten Kirche – Kirche 1693 erneut bis auf die Außenmauern abgebrannt und 1698–1701 wiederhergestellt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1621 || Erweiterung der ev. Pfarrkirche, seit 1949 [[Michaelskirche (Stuttgart-Degerloch)|Michaelskirche]] in Stuttgart-[[Degerloch#Sakralbauten|Degerloch]], 1889 mit Ausnahme der Streifenfundamente abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt; Judith Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Michaelskirche Degerloch. Wiederentdeckte Pläne des Christian F. Leins als Quellen der Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Geschichtswerkstatt Degerloch e.V., Stuttgart 2025, S. 30, 32f, 50; Friedrich Keidel: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Degerlochs Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1926, S. 51, 54 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1621 || Erweiterung der [[Michaelskirche (Heidenheim)|Michaelskirche]] in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1621 || Evangelische [[Ulrichskirche (Siglingen)]] – nur Planung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1621 || Evangelische Pfarrkirche in [[Sternenfels]]-Diefenbach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1623–24 || [[Evangelische Stadtkirche Bad Wildbad#Vorgeschichte|Evangelische Stadtkirche Bad Wildbad]], 1742 abgebrannt, 1747–50 ersetzt durch Neubau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1624 || Turm der evangelischen Pfarrkirche in [[Oberensingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625 || Evangelische Kirche Pfedelbach-[[Untersteinbach (Pfedelbach)#Bauwerke|Untersteinbach]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625 || Fruchtkasten in [[Dornstetten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625 || Turmhelm der Pfarrkirche in [[Ebersbach an der Fils]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1625 || [[Backnanger Stadthaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1626&lt;br /&gt;
|Umbau von [[Schloss Ebersberg (Württemberg)|Schloss Ebersberg]] ([[Lippoldsweiler]])&amp;lt;ref&amp;gt;Heyd, S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1631 || Turmaufsatz der Pfarrkirche in [[Laichingen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1634 || Turmhelm der [[Kloster Denkendorf|Klosterkirche Denkendorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Verschiedentlich wurden Schickhardt auch solche Bauten zugeschrieben, an denen er selbst nur geringen Anteil hatte. Bekannte Beispiele sind die Stadtkirche und das Kaufhaus (sog. Schickhardtbau) in Freudenstadt, die beide mit einiger Sicherheit von Elias Gunzenhäuser erbaut wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Seeger, Christoph: „Es muß nicht immer Schickhardt sein!“ Zur Bedeutung Heinrich Schickhardts für den Kirchenbau in Württemberg zu Beginn des 17. Jahrhunderts. In: Kretzschmar, Robert (Hg.): Neue Forschungen zu Heinrich Schickhardt. (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in  Baden-Württemberg B 151), Stuttgart: Kohlhammer 2002, S. 111–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schickhardt wurden in verschiedenen Orten Straßen und Schulen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Heinrich-Schickhardt-Straße ==&lt;br /&gt;
Ein [[Kulturweg des Europarats]] wurde 1992 nach Heinrich Schickhardt benannt. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Schickhardt-Kulturstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verläuft ost-westlich von [[Göppingen]] und [[Vaihingen/Enz]] über [[Freudenstadt]] nach [[Blamont]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heinrich-schickhardt-kulturstrasse.de/index.php/de/ &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Schickhardt-Kulturstraße – Die Straße&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;heinrich-schickhardt-kulturstrasse.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 9. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entlang der Strecke sind viele Werke Schickhardts zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Schickhar[d]t, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung einer Reiß, welche ... Friderich Hertzog zu Würtemberg vnnd Teck, ... im Jahr 1599 selb neundt, auß dem Landt zu Würtemberg, in Italiam gethan.&amp;#039;&amp;#039; Mömpelgard, 1602 ([https://books.google.de/books?id=YnRYAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]). Nachgedruckt in: Schickhar[d]t, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Rayß in Italien.&amp;#039;&amp;#039; Herrenberg: Kulturkreis, 1986, S. 1–213. Außerdem: Dirk Jonkanski: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardts Reiseaufzeichnungen aus Italien. Herausgabe und Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation TU Berlin 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Nachlass von Heinrich Schickhardt im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 220. https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6668&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inventar&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich Schickhardt mit Verzeichnis seiner Werke in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, Cod. hist. fol. 562. http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz306956896; Druckausgabe: André Bouvard/Denise Rietsch (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Inventarium 1630 - 1632 - Inventar der Güter und der Werke eines Architekten der Renaissance / Heinrich Schickhardt.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Karlsruhe 2013, ISBN 978-3-7650-8616-8.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heyd]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Handschriften und Handzeichnungen des herzoglich württembergischen Baumeisters Heinrich Schickhardt.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|31|170|174|Schickhardt, Heinrich|[[August Wintterlin]]|ADB:Schickhardt, Heinrich}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Baum]]: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen über die Hauptwerke des Baumeisters Heinrich Schickhardt in Freudenstadt, Mömpelgard und Stuttgart, sowie über die Schlösser in Weikersheim und Aschaffenburg.&amp;#039;&amp;#039; (Studien zur deutschen Kunstgeschichte 185), Heitz, Straßburg 1916.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Schahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt – Architekt und Ingenieur.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, 18, 1959, S. 15–85.&lt;br /&gt;
* [[Ehrenfried Kluckert]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt. Architekt und Ingenieur. Eine Monographie&amp;#039;&amp;#039;. Herrenberg 1992.&lt;br /&gt;
* [[Sönke Lorenz]]; [[Wilfried Setzler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt. Baumeister der Renaissance / Heinrich Schickhardt. Maître d’oeuvre de la Renaissance&amp;#039;&amp;#039;. Leinfelden-Echterdingen 1999, ISBN 3-87181-411-3.&lt;br /&gt;
* [[Robert Kretzschmar (Archivar)|Robert Kretzschmar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zu Heinrich Schickhardt. Beiträge einer Tagung des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins und des Hauptstaatsarchivs Stuttgart am Samstag, dem 15. Januar 2000 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2002, ISBN 3-17-017845-8.&lt;br /&gt;
* Robert Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt in Hohenlohe&amp;#039;&amp;#039;; in: Württembergisch Franken, Jahrbuch Bd. 86/2002, Schwäbisch Hall 2002, S. 227–247&lt;br /&gt;
* Ursula Kümmel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt und Esslingen am Neckar. Ausgewählte Beiträge anlässlich der Erneuerung des Alten Rathauses 1995 bis 2002&amp;#039;&amp;#039;. Esslingen am Neckar 2003.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|725|727|Schickhardt, Heinrich|Harald Schukraft|119132796}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629132331/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schickhardt_h.shtml |band=26|autor=[[Claus Bernet]]|spalten=1319–1342}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Kretzschmar (Archivar)|Robert Kretzschmar]]/[[Sönke Lorenz]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Leonardo da Vinci und Heinrich Schickhardt. Zum Transfer technischen Wissens im vormodernen Europa.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Kohlhammer, 2010.&lt;br /&gt;
* Ulrich Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wunderwerk des Kirchenbaus? Heinrich Schickhardts Göppinger Stadtkirche im Wandel der Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;; in: Schwäbische Heimat, 72. Jg., Heft 1/2021, Stuttgart 2021, S. 42–48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119132796}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|2894}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heinrich-schickhardt-kulturstrasse.de/ Heinrich-Schickhardt-Kulturstrasse]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/db/apsisa.dll/ete?action=addFilter&amp;amp;filter=personen_koerpers&amp;amp;term=Schickhardt,%20Heinrich Originale Zeichnungen, Skizzen und Pläne] in der Deutschen Fotothek&lt;br /&gt;
* [https://www.goeppingen.de/start/engagieren/kulturpreise.html Schickhardt-Preis der Stadt Göppingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/2c1c0585-4085-4417-999f-feb9a682ac3e/Heinrich_Schickhardt.html Robert Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schickhardt (1558-1635)&amp;#039;&amp;#039;, publiziert am 19. April 2018 in: Stadtarchiv Stuttgart: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119132796|LCCN=n/85/301191|VIAF=24758957}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schickhardt, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Schickhardt|Heinrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herrenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1558]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1635]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schickhardt, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heinrich Schickard d. J.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Baumeister der Renaissance&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1558&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herrenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1635&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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