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	<title>Heinrich Ruster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ruster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Oktober]] [[1884]] in [[Kuchenheim]]/[[Euskirchen]]; † [[23. Oktober]] [[1942]] im [[KZ Sachsenhausen]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuchenheim St.Nikolaus76.JPG|miniatur|hochkant|Gedenktafel in der Kirche St. Nikolaus in Kuchenheim]]&lt;br /&gt;
Heinrich Ruster war der Sohn eines Lehrers (in Kuchenheim) und späteren Konrektors einer Volksschule in Bonn. Nachdem sein Vater nach Bonn versetzt worden war, besuchte Heinrich Ruster das [[Beethoven-Gymnasium Bonn|Beethoven-Gymnasium]], legte dort sein Abitur ab und studierte [[katholische Theologie]], später auch [[Philosophie]] und [[Pädagogik]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Kriegsfreiwilliger und gab nach Kriegsende sein Studium auf. Er betätigte sich als Schriftsteller und war ab 1925 Dozent für [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Volksbildung]], Leserpsychologie und [[Staatsbürgerkunde]] an der Bibliothekarschule des [[Borromäusverein|Borromäusvereins Bonn]]. Er war Mitglied im [[Friedensbund Deutscher Katholiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten und Bücher über christliche Werte und philosophische Fragen. In den 1930er Jahren trat er mit anti-nazistischen Reden öffentlich auf. Wegen seiner öffentlich geäußerten Weigerung, [[Adolf Hitler]] religiös zu überhöhen, wurde er 1937 schließlich in Bonn verhaftet. Er wurde wegen „staatsfeindlicher Äußerungen“ von einem Kölner Sondergericht wegen Verstoßes gegen das [[Heimtückegesetz]] zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Im Januar 1940 wurde er erneut verhaftet, diesmal von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Ihm wurden „Zersetzungsversuche bei Wehrmachtsangehörigen“ vorgeworfen, sowie „böswillig gehässige, hetzerische und von niedriger Gesinnung zeugende Äußerungen über leitende Persönlichkeiten des Staates oder der NSDAP gemacht zu haben“. Er wurde zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt. Nach Verbüßung der Haft wurde Ruster 1942 in das KZ Sachsenhausen überstellt. Er verstarb nach Misshandlungen – nach Angabe des Lagerarztes – an „allgemeiner Körperschwäche“. Nach Angabe des Mithäftlings [[Franz Ballhorn]] wurde er ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=„Schriftsteller Heinrich Ruster (1884-1942)“ |url=http://www.dombibliothek-koeln.de/index1.html?%2Fveranstaltung%2Fmartyrer%2Frundbrief-euskirchen.html |wayback=20150713164302 |archiv-bot=2018-04-14 09:37:39 InternetArchiveBot }}, Diözesanbibliothek Köln, eingesehen am 16. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Ruster war seit 1932 mit Katharina Kleinsorg verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Heinrich Ruster im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ruster&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders. (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 401–405.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20090622042812/http://www.bautz.de/bbkl/r/ruster_h.shtml |band=31|autor=Josef Niesen |spalte=2010}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03352-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116711744|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.euskirchen.de/fileadmin/user_upload/PDF/historie/text_moll_gekuerzt.pdf Moll, Helmut: Katholiken unter Hitlers Terror im Euskirchener Raum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116711744|VIAF=52448676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruster, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Friedensbundes Deutscher Katholiken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruster, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kuchenheim]], [[Euskirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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